„Grüne“ Hautpflege: Ist Naturkosmetik besser?

Naturkosmetik liegt im Trend. Immer mehr Verbraucher greifen zu Cremes, die keine synthetischen Zusatzstoffe enthalten. Doch wie können wir erkennen, ob wir eine herkömmliche Creme in der Hand halten oder eine naturkosmetische? Petra Bröcker sagt es Ihnen: Indem wir uns zuerst fragen: Wie viel Natur steckt in dem Produkt eigentlich? Das ist oft schwer zu erkennen.

„Viele Firmen werben mit Naturmotiven auf der Packung, das ist aber auch ein gängiger Verkaufstrick. Es gibt zahlreiche Siegel, aber auch hier ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Deswegen würde ich im Zweifelsfall bewusst nachfragen, ob synthetische Stoffe oder Mikroplastik enthalten sind.“

Jede Creme sollte gut verträglich sein und vor allem individuell zum Hauttyp passen:

„Das gilt für herkömmliche Cremes genauso wie für Naturkosmetik-Produkte. Deshalb ist die Beratung wichtig. Was man generell schon sagen kann, ist aber, dass Naturkosmetik besser für die Umwelt ist. Bei zertifizierten Produkten wird, wie schon gesagt, kein Mikroplastik verwendet, keine synthetischen Stoffe.“

In den letzten Jahren hat sich bei der Naturkosmetik viel getan:

Früher war es so, dass die rein pflanzlichen Cremes teilweise sehr pastenartig waren, zum Beispiel schlecht eingezogen sind. Heute sind die Produkte auf jeden Fall wirksamer und auch anwenderfreundlicher. Aber bei manchen Produkten ist die Wirkung trotzdem schwächer als bei der herkömmlichen Variante. Das ist zum Beispiel bei Haarfarben so, aber auch bei Sonnenschutzmitteln oder Antitranspirants.“

Die Haltbarkeit von naturkosmetischen Produkten ist begrenzt, schreibt die „Apotheken Umschau“. In der Regel sollte man sie nach dem Öffnen innerhalb von sechs bis zwölf Monaten verbrauchen.

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