Aromatherapie: Auf die Qualität der Duftöle kommt es an

Ätherische Öle können unterschiedlichste Beschwerden lindern. Wichtig: nicht zu hoch dosieren und nur hochwertige Präparate verwenden. Ätherische Öle beeinflussen nicht nur unsere Stimmung. Sie können auch Kopfschmerzen lindern oder Wunden heilen. „In Sekundenbruchteilen gelangen Duftmoleküle ins Gehirn und entfalten dort ihre Wirkung“, erklärt Susanna Färber, Apothekerin aus Hiddesen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Wirkung ist wissenschaftlich belegt

Mit Esoterik hat die Anwendung von Düften jedenfalls nichts zu tun. „Die Aromatherapie ist keine alternative Heilmethode, sondern eigentlich ein Bestandteil der klassischen Pflanzenheilkunde, der Phytotherapie“, erklärt Färber. Die ätherischen Öle können gegen die unterschiedlichsten Beschwerden wirken. So hilft auf Schläfen und Stirn getupftes verdünntes Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerz genauso gut wie eine Tablette mit dem synthetischen Wirkstoff Paracetamol, hat eine Studie der Schmerzklinik Kiel schon vor Jahren belegt. Innerlich angewendete Präparate mit Lavendelöl können Ängste und stressbedingte Anspannung lindern. Kapseln, die unter anderem Eukalyptus und Süßorangenöl enthalten, lösen Schleim aus entzündeten Nebenhöhlen.

Apothekenprodukte erfüllen Arzneibuch-Anforderungen

Populärer als medizinische Anwendungen ist der Einsatz ätherischer Öle in Duftlampen, elektrischen Verneblern oder Raumsprays. Apothekerin Färber rät, die Duftöle für den Hausgebrauch sehr niedrig zu dosieren, um die Atemwege nicht zu reizen: „Zur Raumbeduftung sollte man maximal zehn Tropfen für ein 20 Quadratmeter großes Zimmer verwenden.“

Wer zu Hause Duftöle anwenden möchte, sollte sich gut beraten lassen und genau auf das Etikett der kleinen Ölfläschchen schauen. Ätherische Öle aus der Apotheke entsprechen den strengen Anforderungen des Arzneibuchs. Nur sie dürfen die Anwendung bei bestimmten Indikationen ausloben. Sie enthalten einen Beipackzettel, ihre Qualität ist geprüft.

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