Ein ruhiges Zimmer, ein Kissen oder ein Stuhl – schon kann die gedankliche Erholungsreise losgehen. Meditieren ist einfach, und benötigt auch keine spirituellen oder religiösen Motive. „Meditieren kann man lernen wie Radfahren oder Gitarrespielen“, sagt Nicole Stern, Meditationslehrerin und Buchautorin aus Berg am Starnberger See, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Studien bestätigen gute Wirkung bei Diabetes

Über die Entspannung während der Meditation können Menschen, die ihren Diabetes als belastend empfinden, Stress reduzieren. Studien zufolge eignet sich ein achtwöchiges MBSR-Programm (Mindfulness-Based Stress Reduction) für Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Die Teilnehmer konnten ihren Blutzucker senken und die Erkrankung auch emotional besser bewältigen. Sie litten weniger unter depressiven Verstimmungen und waren motivierter bei der Therapie.

Die Aufmerksamkeit gilt ganz dem Moment

Als Einstieg in die Meditation empfiehlt Stern die Achtsamkeitsmeditation. Bei der in der westlichen Welt am weitesten verbreiteten Meditationstechnik richtet man seine Aufmerksamkeit ganz auf den Moment und lässt Gedanken kommen und gehen, ohne sie zu bewerten oder festzuhalten. Bücher, Videos, Apps und Internetportale liefern Anleitungen dazu. Wer seine Praxis vertiefen will, besucht am besten einen Kurs bei einem ausgebildeten Mediationslehrer oder bucht einen Online-Kurs als Alternative in Corona-Zeiten. Keine Sorge, wenn es nicht sofort gelingt, zur Ruhe zu kommen und seine Gedanken abzuschalten. „Es verändert sich schon dadurch etwas zum Positiven, dass Sie sich Zeit für sich nehmen“, sagt Meditationslehrerin Nicole Stern.

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