Brokkoli vor dem Kochen klein schneiden und etwas liegen lassen

Brokkoli ist der Inbegriff eines gesunden Lebensmittels. „Es gibt Studien, die zeigen, dass er eine antidiabetische Wirkung hat“, sagt Professor Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Außerdem lindere er Entzündungen. Dass Brokkoli dabei helfen kann, das Wachstum von Tumoren zu verlangsamen, konnte zumindest in Laborexperimenten gezeigt werden. Ob das auch bei Menschen funktioniert, lässt sich bisher nicht sagen.

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Oft unterschätzt: Diabetiker haben ein doppelt so hohes Risiko an Depression zu erkranken

Mit dem Diabetes Typ 2, dem sogenannten Altersdiabetes, werden viele Begleit- und Folgeerkrankungen in Verbindung gebracht, angefangen von Bluthochdruck und Übergewicht bis zu Nervenschädigungen, dem diabetischen Fuß, Netzhautschäden oder Nierenversagen. Was kaum im Fokus steht, sind die häufigen psychischen Probleme, unter denen viele Diabetiker leiden. „Diabetiker sind zwei- bis dreimal häufiger von Depressionen betroffen. Das Risiko für Demenzen durch Gefäßverengungen ist erhöht, Essstörungen sind häufiger und bei schweren psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder bipolaren Erkrankungen verkürzt sich die Lebenserwartung. Außerdem steigt die Suizidgefahr bei Diabetes-Patienten um 50 Prozent im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung“, sagt Dr. Marion Hagemann-Goebel, Leiterin des Zentrums für Verhaltensmedizin an der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll.

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Welt-Alzheimertag: „Die Behandlung erfolgt zu spät“

Der Münchner Molekularbiologe Prof. Dr. Christian Haass zählt zu den renommiertesten Alzheimer-Forschern weltweit. Für seine Arbeiten zur Entstehung der Krankheit wurde er mit dem Brain Prize ausgezeichnet, der unter Hirnforschern ähnlich angesehen ist wie der Nobelpreis. Am 30. September erhält der 59-Jährige zudem den mit 60.000 Euro dotierten „Hartwig Piepenbrock-DZNE Preis“ – für wegweisende Erkenntnisse über die Mechanismen von Demenz. Haass ist Sprecher des Münchner Standorts des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Wir haben mit ihm über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse gesprochen – und über mögliche Früherkennungstests, Impfstoffe und Medikamente gegen Alzheimer.

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Hand-Fehlbildungen: Ärzte in Mitteldeutschland warnen vor Panikmache

Mediziner in Mitteldeutschland warnen angesichts der Häufung von Hand-Fehlbildungen bei Neugeborenen in Gelsenkirchen vor voreiligen Schlüssen oder gar Panikmache. Gerade weil es keine bundesweite Meldepflicht gebe, würden Vergleichszahlen fehlen, um eine Häufung überhaupt festzustellen: „Man kann nicht von einer Häufung sprechen, wenn man nicht weiß, wie hoch die Zahl sonst ist“, sagte Prof. Holger Stepan dem MDR-Magazin „Hauptsache Gesund“. Er ist der Abteilungsleiter der Pränatal- und Geburtsmedizin des Universitätsklinikums Leipzig.

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Komplikationen bei über sechs Prozent der Tätowierten

Jeder fünfzehnte Tätowierte in Deutschland (6,6 Prozent) hatte durch ein Tattoo schon mal gesundheitliche Komplikationen. Das geht aus einer repräsentativen Ipsos-Umfrage für das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hervor. 6,8 Prozent der Bundesbürger, die sich schon mal tätowieren ließen, bereuen diese Entscheidung der Umfrage zufolge mittlerweile, insbesondere Ältere.

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Kinder brauchen in Schuhen vorne etwas Luft

Kinder sollten in Schuhen vorne in der Regel einen Puffer von etwa zwölf Millimetern haben. „Schuhe passen dann perfekt, wenn der Fuß vorne nicht anstößt, sondern etwas Luft bleibt“, erklärt die Kinderärztin Dr. Claudia Saadi im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Der Grund ist, dass sich die weichen und elastischen Kinderfüße überproportional ausdehnen, wenn sie auf den Boden aufgesetzt werden und das Körpergewicht tragen.“

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Nikotinkaugummi: Keine Limo oder Cola trinken

Wollen Gelegenheitsraucher mit einem Nikotinkaugummi das Verlangen nach der „Zigarette zwischendurch“ unterdrücken, sollten sie vorübergehend keine sauren Getränke konsumieren. Damit der Stoff aus dem Kaugummi freigesetzt wird, darf im Mund nämlich keine Säure vorhanden sein. Darauf weist das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hin. Daher sollte man für die Zeit des Kauens auf Getränke wie Limonade oder Cola verzichten.

Landbevölkerung nimmt eine zunehmend schlechtere Gesundheitsversorgung wahr

Eine Verschlechterung der Versorgung mit Haus-, Fach- und Kinderärzten sowie Krankenhäusern nehmen vor allem Menschen kleinerer und mittlerer Städte und Gemeinden in Schleswig-Holstein wahr. Das zeigt eine von der AOK NORDWEST heute in Kiel veröffentlichte repräsentative forsa-Umfrage. Anlässlich des AOK-Tags der Selbstverwaltung diskutierten vor diesem Hintergrund die ehrenamtlich tätigen Arbeitgeber- und Versichertenvertreter des AOK-Verwaltungsrats und Regionalbeiräte mit namhaften Experten aus Politik und dem Gesundheitswesen über mögliche Lösungsansätze im nördlichsten Bundesland. „Die Gesundheitsversorgung ist ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema. Dabei müssen die Bedürfnisse der Bevölkerung auf dem Land stärker in den Fokus rücken und innovative Versorgungsansätze ausgeweitet werden“, erklärte Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter.

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Viele Apotheken verleihen Medizingeräte

Ob Blutdruckmessgerät oder Vernebler, Milchpumpe oder Babywaage – viele Menschen benötigen Medizintechnik nur für einen begrenzten Zeitraum. Ein Kauf lohnt sich dann kaum. Darum halten viele Apotheken Leihgeräte bereit, die sie ihren Kunden gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung stellen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Die zusätzliche Kaution wird bei ordnungsgemäßer Rückgabe wieder ausgezahlt. Häufig übernehmen sogar die Krankenkassen die Kosten.

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Bei Diabetes vor jeder Autofahrt messen

Bevor sich Menschen mit Diabetes ans Steuer setzen, sollten sie grundsätzlich immer erst einmal ihren Blutzucker messen. Sehr wichtig sei, „erst loszufahren, wenn der Blutzucker über einem bestimmten Wert liegt“, betont Diplom-Psychologin Eva Küstner, Mitautorin der Leitlinie „Diabetes im Straßenverkehr“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Ein Wert unter 90 mg/dl (5 mmol/l) sei zu nah am Unterzucker. „Betroffene müssen sich einschärfen: Beim leisesten Verdacht auf eine Unterzuckerung sofort rechts ranfahren und Traubenzucker essen.“ Starten sollte man erst wieder, wenn der Wert stimme und der Kopf klar sei. Das dauere mindestens 20 Minuten.

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