Achtung beim Autofahren unter Medikamenteneinfluss

Mit der nasskalten Jahreszeit beginnt die Erkältungssaison: Die Nase schnieft, der Schädel dröhnt und die Menschen greifen zu Erkältungs- oder Grippemitteln. Kaum jemand bedenkt dabei, dass diese Medikamente auch die eigene Fahrtauglichkeit beeinflussen können. „Was viele Autofahrer nicht wissen: Auch Heuschnupfen- oder Grippemittel können die Fahrtauglichkeit stark beeinflussen. Das gilt besonders, wenn man sie mit den falschen Getränken einnimmt“, warnt Dr. Christiane Weimann-Schmitz, Vorsitzende des VdTÜV-Arbeitskreises Verkehrsmedizin. Auch bei chronischen Erkrankungen oder permanenter Medikamenteneinnahme stellt sich die Frage, ob jemand noch Auto fahren darf. Allerdings bedeutet die Einnahme von Arzneimitteln nicht automatisch eine verringerte Fahrtüchtigkeit – im Gegenteil. Weimann-Schmitz: „Bei einigen Erkrankungen ist die regelmäßige Medikamenteneinnahme überhaupt erst die Voraussetzung, dass sich die Personen wieder hinters Steuer setzen dürfen.“ Im Interview beantwortet die Verkehrsmedizinerin Fragen zu den Auswirkungen von Dauermedikation, chronischen Erkrankungen und medizinisch bedingter Cannabis-Einnahme auf die Fahrtauglichkeit von Autofahrer:innen.

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Wie lange müssen Antibiotika eingenommen werden?

Damit Antibiotika erfolgreich wirken, sollten sie bis zum Packungsende eingenommen werden. Denn die Bakterien müssen vollständig außer Kraft gesetzt werden. Mit Antibiotika lassen sich Bakterien bekämpfen. Wenn die Medikamententherapie erfolgreich sein soll, müssen die Patienten das Präparat regelmäßig und nach Vorschrift einnehmen. Selbst wenn sich die Beschwerden schnell bessern: Das Antibiotikum sollte immer bis zum Packungsende eingenommen werden. „Wenn Sie ein Antibiotikum zu früh absetzen oder zu niedrig dosieren, könnte es sein, dass die Bakterien nicht gänzlich außer Kraft gesetzt werden“, warnt Ina Bartels, Apothekerin aus Hannover, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Wie lange müssen Antibiotika eingenommen werden? weiterlesen

Grippeschutz wegen Corona besonders sinnvoll

Kaum wird es draußen kalt und nass, steigt die Zahl der Erkältungskrankheiten an. Doch während ein grippaler Infekt – also eine Erkältung – meist schnell vorübergeht, ist die „echte Grippe“ eine ernstzunehmende Erkrankung: In der vergangenen Grippesaison verzeichnete das Robert Koch-Institut in Deutschland offiziell mehr als 186.000 Grippefälle. „Typisch für eine Virusgrippe ist ein plötzlicher Beginn mit hohem Fieber, einem starken Krankheitsgefühl und deutlichen Muskel- und Gelenkschmerzen. Gefährlich wird es, wenn es zu Komplikationen, beispielsweise einer Lungenentzündung, kommt“, erläutert Dr. Wiete Schramm, Fachgebietsleiterin Arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland. Eine Besonderheit der kommenden Grippesaison ist die Corona-Pandemie. „Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sollten wir so gut wie möglich gegen vermeidbare Erkrankungen vorbeugen. Eine wichtige Maßnahme hierfür sind vor allem die von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut empfohlenen Impfungen“, sagt Wiete Schramm.

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Kaffee: So gesund ist der Muntermacher

Lange galt Kaffee als Flüssigkeitsräuber und Gefahr für Herz und Kreislauf. Heute weiß man: Kaffeetrinker leben gesünder. Das Image von Kaffee war lange Zeit so dunkel wie frisch aufgebrühter Espresso. Das Getränk stand im Verdacht, ein Flüssigkeitsräuber und gefährlich für Herz und Kreislauf zu sein. Doch wohl kaum ein Nahrungsmittel hat in den vergangenen Jahren einen ähnlichen Imagewandel durchgemacht. „Viele Mythen rund um den Kaffee sind heute überholt“, sagt die Pharmakologin Professorin Karen Nieber in der aktuellen „Apotheken Umschau“. Kaffee: So gesund ist der Muntermacher weiterlesen

Einsamkeit: Was wir dagegen tun können

Einsamkeit geht alle an. Fast jeder Zehnte über 45 Jahren fühlt sich einsam und auch Kinder und junge Erwachsene sind stark betroffen. Das Robert Koch-Institut ermittelte in einer Langzeitstudie, dass sich bereits jeder dritte Jugendliche zweitweise einsam fühlt. Dabei hat das Gefühl der sozialen Isoliertheit nichts mit einem Mangel an Kontakten zu tun: „Es fehlt an Zugehörigkeit und tief gehender emotionaler Nähe zu anderen“, erklärt Psychologin Dr. Annegret Wolf von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Einsamkeit: Was wir dagegen tun können weiterlesen

Cannabis-Boom: Deutscher Wachstums-Booster für CBD-Hanf

Am 10. März 2017 wurde in Deutschland Cannabidiol (CBD) als Wirkstoff für Medizinprodukte frei gegeben. Schnell haben Ärzte die Möglichkeiten von CBD erkannt, genutzt und begonnen, entsprechende Rezepte für Ihre Patienten auszustellen. Leider hat sich herausgestellt, dass für eine flächendeckende Versorgung 70% Rohstoff (Cannabis) fehlten.

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Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen gegründet

Der neu gegründete Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e. V. (i.G.) wurde am Mittwoch erstmals im Rahmen einer Presseveranstaltung in Berlin vorgestellt. Der Verband, der sich als Repräsentant und Stimme der deutschen Cannabinoidunternehmen versteht, setzt sich für bessere Bedingungen rund um die Patientenversorgung mit medizinischem Cannabis ein. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf dem Bereich Forschung und Entwicklung.

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Übergewichtsprävention in Zeiten von Corona

Der digitale peb-Talk der Plattform Ernährung und Bewegung in Kooperation mit dem Lebensmittelverband Deutschland zur Übergewichtsentwicklung während der Corona-Pandemie, traf am 14.9. einen Nerv bei den mehr als hundert Teilnehmenden. Besonders auf die Frage, inwieweit vulnerable Kinder und Jugendliche mit Angeboten der Gesundheitsförderung besser erreicht werden können, sprachen sich Katja Urbatsch (ArbeiterKind.de), Lena Flöttmann und Stefan Ludwig (Albas tägliche Sportstunde), Georg Cremer (Publizist), Christoph Meinel (HPI Schul-Cloud) sowie Gerhard Koch (Kinderarzt) dafür aus, niedrigschwellige und partizipative Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen und mit einer positiven Einstellung und Machergeist vorhandene Potenziale und Netzwerke besser zu nutzen.

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Welt-Lymphom-Tag: Tückische Krebsart mit vielen Gesichtern

Kopf- oder Knochenschmerzen, Übelkeit, Hautjucken, Druckgefühl in der Achsel oder schlicht Müdigkeit: Oft verursacht ein bösartiges Lymphom nur diffuse Beschwerden, die auch ganz banale Ursachen haben können. „Daher ist es so wichtig, am Welt-Lymphom-Tag und darüber hinaus über die Erkrankung zu informieren, damit Betroffene rechtzeitig diese Symptome abklären lassen“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. An einem Lymphom erkranken hierzulande rund 30.000 Menschen pro Jahr. Wird es rechtzeitig erkannt, sind die Heilungschancen oft gut.

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Männliche Haut braucht spezielle Pflege

Männer haben tatsächlich ein „dickeres Fell“ als Frauen: Die Haut von Männern ist etwa 0,3 Millimeter stärker als bei Frauen. Das bedeutet: Männerhaut braucht spezielle Männerpflege. Aber: „Waschen alleine reicht nicht“, sagt Professorin Claudia Borelli, Leiterin der Einheit für Ästhetische Dermatologie am Universitätsklinikum Tübingen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Männliche Haut braucht spezielle Pflege weiterlesen