Ärzte der Welt ficht Patent auf Krebstherapie an

Der Kampf gegen Wucherpreise für lebenswichtige Medikamente geht in die nächste Runde: Ärzte der Welt hat beim Europäischen Patentamt in München eine Beschwerde gegen ein Patent auf eine neue Methode zur Behandlung von Blutkrebs eingereicht.

Ärzte der Welt ficht Patent auf Krebstherapie an weiterlesen

Arzneimittel im Sommer vor Hitze schützen

Im Sommer müssen Medikamente vor Hitze geschützt werden. Sie sollten möglichst nicht in der prallen Sonne liegen. Bei langen Autofahrten sollten Medikamente unter einem Vordersitz oder im Kofferraum verstaut werden. Denn bei einer Außentemperatur von 30 Grad heizt sich ein Auto auch im Schatten stark auf. Auf der Hutablage oder dem Armaturenbrett klettern die Temperaturen dann auf mehr als 70 Grad und auch das Handschuhfach heizt sich auf. Unter den Vordersitzen oder auf dem Boden des Kofferraums bleibt es deutlich kühler.

Arzneimittel im Sommer vor Hitze schützen weiterlesen

Bei Medikamententherapie auf Alkohol verzichten

Viele Medikamente vertragen sich nicht mit Alkohol. „Während einer Medikamententherapie rate ich grundsätzlich dazu, auf Alkoholkonsum in jeglicher Form zu verzichten“, sagt Professor Peter Ruth, Pharmakologe an der Universität Tübingen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Es gebe zahlreiche hochproblematische Wechselwirkungen, die sich nicht abschätzen lassen. Schon bei einfachen Schmerzmitteln sei Vorsicht geboten, betont Apothekerin Kathrin Grethe aus Karlsruhe. „Wenn man zu Acetylsalicylsäure, die für den Magen sowieso nicht gut verträglich ist, zusätzlich Alkohol konsumiert, kann dies das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen weiter steigern.“ Dasselbe gilt für alle nichtsteroidalen Schmerzmittel.

Bei Medikamententherapie auf Alkohol verzichten weiterlesen

Verband der Cannabis Versorgenden Apotheken e.V. (VCA) gegründet

Der Einsatz von medizinischem Cannabis, der seit 2017 erlaubt ist, ist ein für alle Beteiligten neues Therapiefeld. Das gilt für die Patienten, für Ärzte, für versorgende Apotheken, die Krankenkassen und Hersteller gleichermaßen.

Verband der Cannabis Versorgenden Apotheken e.V. (VCA) gegründet weiterlesen

Kortison bei kurzfristiger Anwendung meist unproblematisch

Kortison-Präparate haben zwar einen schlechten Ruf, ihr kurzzeitiger Einsatz ist aber in der Regel unproblematisch. „Bei kurzfristiger Anwendung ist Kortison ein hervorragender Wirkstoff, der sehr schnell Entzündungen reduziert und Schmerzen lindern kann“, sagt Professorin Heide Siggelkow, Endokrinologin aus Göttingen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Problematisch sei das Medikament nur dann, wenn es langfristig und höher dosiert angewendet werde. Dann steigt das Risiko für unerwünschte Wirkungen deutlich an, wie Apotheker Dr. Jens Steege aus Karlsruhe erklärt.

Kortison bei kurzfristiger Anwendung meist unproblematisch weiterlesen

Medikamente bei Hitze im Gemüsefach des Kühlschranks lagern

Die meisten Medikamente vertragen sommerliche Wärme gut. „Hersteller haben sie so entwickelt, dass sie bei Zimmertemperatur gelagert werden können“, erläutert der Münchner Apotheker Ralph Laves im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Auch wenn die Temperatur in der Wohnung kurz über 25 Grad steige, sei das kein Problem. „Bei noch höheren Temperaturen brauchen sie jedoch Kühlung“, betont der Apotheker. „Salben und Cremes etwa trennen sich bei hohen Temperaturen rasch in ihre Bestandteile.“ Das Gemüsefach des Kühlschranks sei für Arzneimittel ein guter Ort. Dort könnten sie nicht einfrieren und unwirksam werden. Menschen mit Diabetes sollten ihren Insulinvorrat am besten auch im Gemüsefach (bei +2 bis +8 Grad Celsius) lagern.

Medikamente bei Hitze im Gemüsefach des Kühlschranks lagern weiterlesen

Harnwegsinfekte mit den richtigen Antibiotika behandeln

Vor allem Frauen sind von Harnwegsinfekten betroffen, die sich unter anderem durch erhöhten Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen äußern. Die Infekte lassen sich mit Medikamenten gut behandeln. „Nicht immer ist ein Antibiotikum nötig – aber wenn, dann bitte das richtige“, sagte Edith Bennack beim pharmacon, einem internationalen Kongress der Bundesapothekerkammer. Die Apothekerin leitet die Apotheke des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Köln und hat sich zur Antibiotic-Stewardship-Expertin spezialisiert.

Harnwegsinfekte mit den richtigen Antibiotika behandeln weiterlesen

Stress – Von Magnesium profitieren

Salz in der Suppe oder Dorn in der Seele? Stress kann unseren Alltag mit einer Prise Aufregung würzen oder unserer Seele regelmäßig Stiche versetzen. Vor allem in Phasen dauerhaft hoher Anspannung benötigt unser Körper mehr Magnesium. Menschen mit psychischen oder körperlichen Stressbelastungen profitieren dann von einer täglichen Magnesiumzufuhr.

Stress – Von Magnesium profitieren weiterlesen

Fluorchinolone: Risikoreiche Antibiotika trotz bekannter Nebenwirkungen zu häufig verordnet

Etwa fünf Prozent der GKV-Versicherten haben 2018 ein Fluorchinolon-Antibiotikum verordnet bekommen. Damit gehören sie in Deutschland zu den häufig verordneten Antibiotika, obwohl sie ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen haben und zu den Reserve-Antibiotika zählen. Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat nun erstmals die zusätzlichen Risiken dieser Arzneimittel im Vergleich zu anderen Antibiotika auf der Grundlage von Studienergebnissen hochgerechnet: Für die schätzungsweise 3,3 Millionen Patienten, die in Deutschland im Jahr 2018 im Rahmen von 3,5 Millionen Therapien mit Fluorchinolonen behandelt wurden, ist davon auszugehen, dass mehr als 40.000 Patienten zusätzlich von Nebenwirkungen wie einer Schädigung des Nervensystems, der Hauptschlagader oder einem Sehnenriss betroffen waren und sich 140 zusätzliche Todesfälle ereigneten. „Diese Zahlen sind besonders alarmierend, weil für viele Erkrankungen gut wirksame und risikoärmere Antibiotika zur Verfügung stehen und die Gefahren den pharmazeutischen Herstellern bereits seit Jahren bekannt sind“, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.

Fluorchinolone: Risikoreiche Antibiotika trotz bekannter Nebenwirkungen zu häufig verordnet weiterlesen

Aurora Deutschland startet Bau einer Cannabis-Produktionsanlage

Aurora Deutschland GmbH gibt bekannt, dass sie vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) endgültig den Zuschlag für die maximale Anzahl von fünf Losen der Cannabis-Ausschreibung zugesprochen bekommen hat und mit dem Bau einer Anlage zur Produktion von medizinischem Cannabis in Deutschland startet. Die Produktionsmenge wird über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt mindestens 4.000 kg betragen.

Aurora Deutschland startet Bau einer Cannabis-Produktionsanlage weiterlesen