Apotheker fordern: Arzneimittelversorgung auf Verschärfung der Krise vorbereiten

Die Apotheker fordern, das Arzneimittelversorgungssystem in den nächsten Tagen auf die Verschärfung der Corona-Krise vorzubereiten und größere Entscheidungsspielräume für die Versorgung der Patienten zu schaffen. „Wir brauchen mehr ‚Beinfreiheit‘ und gehen davon aus, dass das für diese Woche geplante Gesetzgebungspaket die Voraussetzungen dafür schafft“, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Covid-19: Pharma forscht

Die Pharmaindustrie kämpft mit den Waffen der Forschung gegen das neue Coronavirus und der damit verbundenen Atemwegsinfektion Covid-19. Mehrere verschiedene Behandlungsansätze werden momentan getestet. Ansätze bieten auch bereits begonnene Forschungsprojekte gegen Lungenkrankheiten wie MERS oder virale Krankheiten wie Ebola. Auch an Impfstoffen wird geforscht. Für allzu großen Optimismus ist es noch zu früh. Doch die pharmazeutische Forschung läuft auf Hochtouren! Covid-19: Pharma forscht weiterlesen

Lieferengpässe bei Arzneimitteln haben sich erneut verdoppelt – auch ohne Einfluss des Coronavirus

Die Lieferengpässe bei Arzneimitteln haben sich im Jahr 2019 auf 18,0 Millionen Packungen fast verdoppelt – nach 9,3 Millionen Medikamenten im Jahr 2018. Im Jahr 2017 waren es sogar nur 4,7 Millionen Arzneimittel gewesen. Die Gesamtzahl der in den Apotheken auf Rezept abgegebenen Medikamente ist derweil in allen drei Jahren bei etwa 650 Millionen konstant geblieben. Das ergibt eine Auswertung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) auf Basis von Abrechnungen der Apotheken mit den gesetzlichen Krankenkassen.

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Kosten für Medikamente von der Steuer absetzen: So funktioniert’s

Kopfschmerztabletten, Nasenspray oder Hustensaft: Eine Hausapotheke hilft schnell bei kleineren Alltagskrankheiten. Die Kosten dafür lassen sich von der Steuer absetzen, wenn der Arzt die Medikamente verschrieben hat. Worauf Sie dabei achten sollten und wie die aktuelle Rechtsprechung dazu aussieht, erklärt Ihnen der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

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Gefährliche Getränke: Nicht nur Alkohol ungeeignet für Arzneimittel

Alkohol und Medikamente passen nicht zusammen – das sollte bekannt sein. Aber auch andere Getränke haben einen Effekt auf die Wirksamkeit von Arzneimitteln. Thomas Brückner, Arzneimittelexperte des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), verrät, was Sie warum vermeiden sollten.

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Mehr Meldungen zu Arzneimittelrisiken als jemals zuvor

Apotheken meldeten 2019 an die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) mehr Qualitätsmängel und Nebenwirkungen von Arzneimitteln als jemals zuvor. Die AMK erhielt 10.782 Spontanberichte aus 5.274 verschiedenen Apotheken ein. „Die Apothekerinnen und Apotheker leisten zusammen mit der AMK somit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit und damit der Patientensicherheit“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK.

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Lutschtabletten vollständig im Mund auflösen

Bei Beschwerden in Mund und Hals sind Lutschtabletten beliebt. Diese sollten im Mund immer hin und her bewegt werden, bis sie vollständig aufgelöst sind, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Das gilt besonders für Präparate mit Wirkstoffen, die die Schleimhaut reizen. Dazu zählen zum Beispiel manche entzündungshemmenden Inhaltsstoffe sowie Nikotin zur Raucherentwöhnung. Nach der Anwendung empfiehlt es sich, mindestens fünf bis zehn Minuten weder zu essen, noch zu trinken. Auf keinen Fall sollte man Lutschtabletten zerbeißen oder im Ganzen schlucken. „Die Magensäure könnte den Wirkstoff zerstören“, erklärt Apothekerin Dragana Catibusic aus Buchen. Lutschtabletten vollständig im Mund auflösen weiterlesen

Nur jedes fünfte Rabattarzneimittel ist von der Zuzahlung befreit

Trotz milliardenschwerer Rekordeinsparungen mit Rabattverträgen befreien Krankenkassen ihre Versicherten nur bei einem von fünf Rabattarzneimitteln von der Zuzahlung. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) zum Jahresbeginn. Demnach sind seit 1. Januar 2020 nur 4.989 von 23.564 Rabattarzneimitteln (21,2 Prozent) von der gesetzlichen Zuzahlung komplett oder hälftig befreit. Jede einzelne gesetzliche Krankenkasse hat das Recht, auf die gesetzliche Zuzahlung zwischen fünf und zehn Euro zur Hälfte oder in Gänze zu verzichten, wenn sie einen entsprechenden Rabattvertrag mit einem pharmazeutischen Hersteller abgeschlossen hat. Die Apotheke ist grundsätzlich verpflichtet, das ärztlich verordnete Arzneimittel gegen das Rabattarzneimittel der Kasse des Versicherten auszutauschen. Im Jahr 2018 hatten die gesetzlichen Krankenkassen bereits 4,5 Mrd. Euro durch Rabattverträge mit pharmazeutischen Herstellern eingespart – im abgelaufenen Jahr 2019 dürfte es noch viel mehr Geld gewesen sein.

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Medizin 2020: Neue Medikamente in Sicht

Für viele Patientinnen und Patienten wird es 2020 neue Behandlungsmöglichkeiten geben. Denn Pharma-Unternehmen haben für zahlreiche Medikamente die EU-Zulassung beantragt oder kürzlich erhalten. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) rechnet daher für 2020 mit der Markteinführung von mehr als 30 Medikamenten mit neuem Wirkstoff in Deutschland; 2019 waren es 25. „Die forschenden Pharma-Unternehmen sind innovativ auf vielen medizinisch relevanten Gebieten. Für 2020 sind insbesondere weitere neue Medikamente gegen verschiedene Krebsarten, aber auch mehreren neue Antibiotika zu erwarten. Aber auch für Patienten und Patientinnen mit vielen anderen Krankheiten wird es neue Behandlungsmöglichkeiten geben.“ Das sagte vfa-Präsident Han Steutel zu heute in Berlin.

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Weihnachten 2019: Magen- und Schmerzmittel sind in Apotheken der Renner

Die Feiertage bedeuten in der Apotheke Hochbetrieb. Doch welche Arzneimittel wandern rund um die Feiertage am häufigsten über den Ladentisch? Geht es nach dem Apothekenpersonal, sind vor allem Magen- und Schmerzmittel wie Iberogast und Ibuprofen-Produkte der Renner. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten aposcope-Umfrage für die „Zahl der Woche“ vom 17. Dezember 2019.

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