Ohrentropfen vor der Anwendung etwas anwärmen

Wem von Ohrentropfen oft schwindelig wird, der sollte das Fläschchen vor der Anwendung zwischen den Handflächen etwas anwärmen. Manche Ohrentropfen müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden, die meisten soll man bei Zimmertemperatur lagern.

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Impf-Mythen: Viele Menschen sind verunsichert

Die Skepsis gegenüber Impfungen ist bei vielen Menschen auf Verunsicherung zurückzuführen. Wichtige Faktoren dabei seien zu wenig Wissen – oder im Gegenteil ein Übermaß an widersprüchlichen Informationen über Impfrisiken, sagt die Psychologin und Professorin für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt, Cornelia Betsch, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Ich habe so wahnsinnig viele Informationen zusammengesucht, dass sich viele widersprechen und ich am Ende nicht mehr weiß, wem ich glauben oder was ich tun soll.“

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Tabletten mit Leitungs- statt mit Mineralwasser einnehmen

Medikamente sollten besser mit Leitungs- als mit mit Mineralwasser eingenommen werden. „Mineralwasser enthält oft viel Kalzium und Magnesium, das die Aufnahme von Arzneien verschlechtern kann“, erklärt der Bremer Apotheker Dr. Nils Klämbt im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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In der Schwangerschaft keine blutzuckersenkenden Tabletten

In der Schwangerschaft dürfen Frauen mit Typ-2-Diabetes keine blutzuckersenkenden Tabletten einnehmen. Diese könnten das ungeborene Kind gefährden, warnt die Leiterin des Berliner Diabeteszentrums für Schwangere am St. Joseph Krankenhaus, Prof. Dr. Ute Schäfer-Graf, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. „Wenn die Zuckerwerte trotz Lebensstiländerung zu hoch sind, werden sie mit Insulin behandelt.“ Um Unter- bzw. Überzucker festzustellen, müssten die Schwangeren somit auch mindestens viermal am Tag ihren Blutzucker messen. „Wie sie spritzen und ihre Werte unter Kontrolle halten, lernen sie am besten in einer speziellen Schulung.“

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Pille zur Verhütung: Ärzte verordnen jungen Frauen weniger Präparate mit höherem Risiko

Die Verordnung von risikoreicheren Verhütungs-Pillen für Mädchen und junge Frauen bis 20 Jahren ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgegangen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der GKV-Verordnungsdaten, die im Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) vorliegen. Während der Verordnungs-Anteil der kombinierten oralen Kontrazeptiva mit einem höheren Risiko für Thrombosen und Embolien für diese Zielgruppe im Jahr 2015 noch bei 66 Prozent lag, waren es im vergangenen Jahr 55 Prozent.

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Verbrauchertipp: Grünes Rezept ermöglicht Erstattung von rezeptfreien Arzneimitteln bei vielen Krankenkassen

Insgesamt 73 von 110 gesetzlichen Krankenkassen erstatten ihren Versicherten zumindest einen Teil der Ausgaben für rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dazu zählt meist eine ärztliche Verordnung, die mithilfe eines Grünen Rezeptes nachgewiesen werden kann. Im Jahr 2017 wurden 47 von 591 Millionen rezeptfreien Medikamenten auf Basis des Grünen Rezepts abgegeben, mit dem der Arzt die Anwendung des Medikaments medizinisch befürwortet. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) empfiehlt deshalb allen gesetzlich krankenversicherten Verbrauchern, ihre Grünen Rezepte und Kassenbons aufzubewahren, um später die Kostenerstattung der rezeptfreien Medikamente beantragen zu können. Eine solche Satzungsleistung ist im Gegensatz zu einer Pflichtleistung von Kasse zu Kasse unterschiedlich.

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Medikamente: Zuzahlungsbefreiung für 2018 schon ab jetzt bei Krankenkasse beantragen

Mehr als sechs Millionen chronisch kranke Patienten sind bislang von gesetzlichen Zuzahlungen befreit – schon jetzt können Versicherte einen neuen Befreiungsantrag für das Jahr 2018 bei ihrer Krankenkasse stellen. Das empfiehlt der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen gesetzlich Versicherten, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf ärztlich verordnete Medikamente) erwarten. Alle Befreiungen gelten jeweils für ein Kalenderjahr und müssen deshalb immer wieder neu beantragt werden. In Deutschland sind somit fast zehn Prozent der 70 Millionen gesetzlichen Versicherten von der Zuzahlung befreit.

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Neue Krebsmedikamente – 7 Fakten, die Sie über die Kosten von Krebsmedikamenten wissen sollten

Kein Zweifel: Forscher haben dem Krebs den Krieg angesagt. Das immer bessere Verständnis um die Ursachen der Erkrankungen führt zu immer genaueren Diagnosen und immer wirksameren Therapien. Es herrscht Euphorie in den Laboren der Krebsforscher weltweit. Gleichzeitig wachsen die Sorgen: Wer soll diese Therapien auf Dauer bezahlen können, fragen sich viele. Ein Blick auf die Fakten kann hier eine ähnliche Wirkung entfalten wie hochdosiertes Baldrian.

Geschichte wiederholt sich: Noch bei keiner größeren pharmazeutischen Innovation hat der besorgte Blick auf die Kosten gefehlt – und es ist schon mehrmals der Untergang der Sozialsysteme vorhergesagt worden. Egal ob Cholesterinsenker, HIV-Präparate, HPV-Impfung oder Hepatitis-Medikamente – immer war der öffentliche Aufschrei groß. Und immer ist das angekündigte Szenario nicht eingetreten.

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Beipackzettel lesen und in der Apotheke erklären lassen

Patienten sollten den Beipackzettel eines Medikaments immer lesen – selbst dann, wenn die dort aufgeführten Nebenwirkungen sie verunsichern. „Im Beratungsgespräch sagen viele Patienten, dass sie den Beipackzettel erst gar nicht durchlesen, weil sie das Mittel dann nicht mehr einnehmen würden“, schildert Alice von Laguna, Apothekerin aus Grefrath, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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Schnupfen: Nicht zu früh zum Nasenspray greifen

Abschwellende Nasensprays sollten Patienten bei einer Erkältung erst verwenden, wenn ihre Nasenschleimhaut zugeschwollen ist und sie nicht mehr durch die Nase atmen können. „Beim reinen Fließschnupfen in den ersten Tagen der Erkältung greift man besser nur auf Taschentücher zurück“, rät Apotheker Dr. Anton Zumstein aus Lindau am Bodensee im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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