Lutschtabletten vollständig im Mund auflösen

Bei Beschwerden in Mund und Hals sind Lutschtabletten beliebt. Diese sollten im Mund immer hin und her bewegt werden, bis sie vollständig aufgelöst sind, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Das gilt besonders für Präparate mit Wirkstoffen, die die Schleimhaut reizen. Dazu zählen zum Beispiel manche entzündungshemmenden Inhaltsstoffe sowie Nikotin zur Raucherentwöhnung. Nach der Anwendung empfiehlt es sich, mindestens fünf bis zehn Minuten weder zu essen, noch zu trinken. Auf keinen Fall sollte man Lutschtabletten zerbeißen oder im Ganzen schlucken. „Die Magensäure könnte den Wirkstoff zerstören“, erklärt Apothekerin Dragana Catibusic aus Buchen. Lutschtabletten vollständig im Mund auflösen weiterlesen

Nur jedes fünfte Rabattarzneimittel ist von der Zuzahlung befreit

Trotz milliardenschwerer Rekordeinsparungen mit Rabattverträgen befreien Krankenkassen ihre Versicherten nur bei einem von fünf Rabattarzneimitteln von der Zuzahlung. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) zum Jahresbeginn. Demnach sind seit 1. Januar 2020 nur 4.989 von 23.564 Rabattarzneimitteln (21,2 Prozent) von der gesetzlichen Zuzahlung komplett oder hälftig befreit. Jede einzelne gesetzliche Krankenkasse hat das Recht, auf die gesetzliche Zuzahlung zwischen fünf und zehn Euro zur Hälfte oder in Gänze zu verzichten, wenn sie einen entsprechenden Rabattvertrag mit einem pharmazeutischen Hersteller abgeschlossen hat. Die Apotheke ist grundsätzlich verpflichtet, das ärztlich verordnete Arzneimittel gegen das Rabattarzneimittel der Kasse des Versicherten auszutauschen. Im Jahr 2018 hatten die gesetzlichen Krankenkassen bereits 4,5 Mrd. Euro durch Rabattverträge mit pharmazeutischen Herstellern eingespart – im abgelaufenen Jahr 2019 dürfte es noch viel mehr Geld gewesen sein.

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Medizin 2020: Neue Medikamente in Sicht

Für viele Patientinnen und Patienten wird es 2020 neue Behandlungsmöglichkeiten geben. Denn Pharma-Unternehmen haben für zahlreiche Medikamente die EU-Zulassung beantragt oder kürzlich erhalten. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) rechnet daher für 2020 mit der Markteinführung von mehr als 30 Medikamenten mit neuem Wirkstoff in Deutschland; 2019 waren es 25. „Die forschenden Pharma-Unternehmen sind innovativ auf vielen medizinisch relevanten Gebieten. Für 2020 sind insbesondere weitere neue Medikamente gegen verschiedene Krebsarten, aber auch mehreren neue Antibiotika zu erwarten. Aber auch für Patienten und Patientinnen mit vielen anderen Krankheiten wird es neue Behandlungsmöglichkeiten geben.“ Das sagte vfa-Präsident Han Steutel zu heute in Berlin.

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Weihnachten 2019: Magen- und Schmerzmittel sind in Apotheken der Renner

Die Feiertage bedeuten in der Apotheke Hochbetrieb. Doch welche Arzneimittel wandern rund um die Feiertage am häufigsten über den Ladentisch? Geht es nach dem Apothekenpersonal, sind vor allem Magen- und Schmerzmittel wie Iberogast und Ibuprofen-Produkte der Renner. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten aposcope-Umfrage für die „Zahl der Woche“ vom 17. Dezember 2019.

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Antibiotika richtig einnehmen

Antibiotika sind Medikamente gegen zum Teil lebensbedrohliche bakterielle Infektionen. Langfristig könnten sie ihre Wirksamkeit verlieren, wenn die Bakterien „lernen“, sich den Antibiotika durch die Ausbildung von Resistenzen zu widersetzen. „Durch eine verantwortungsvolle Anwendung können Patienten dazu beitragen, dass die Antibiotika ihre Wirkung behalten“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Anlässlich des Europäischen Antibiotikatags am 18. November 2019 bieten viele Apotheken einen Flyer mit dem Titel „7 Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika“ an.

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Experten raten von Kombipräparaten gegen Schmerzen ab

Zwar stellen Kombipräparate bei Schmerzen rasche Linderung in Aussicht – gerade sie schnitten bei neuen Untersuchungen aber schlecht ab. Die Mischungen, so ergaben Tests, können im schlimmsten Fall mögliche Nebenwirkungen verstärken. Darauf weist das Patientenmagazin „HausArzt“ hin. Häufig wird Mitteln gegen Migräne und Spannungskopfschmerz Koffein beigefügt. Das vertreibe zwar das Gefühl von Mattheit, welches oft mit Kopfschmerzen einhergehe, erläutert Dr. Ariane Burtscher, Chefärztin im Zentrum für Schmerztherapie der Schön-Klinik Bad Aibling Harthausen. Sie mahnt aber: „Verzichten Sie auf diesen Effekt, und gönnen Sie sich lieber eine Auszeit zum Entspannen.“ Bei häufiger Einnahme bestehe gerade bei Kombipräparaten die Gefahr, abhängig zu werden.

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Viele Apotheken verleihen Medizingeräte

Ob Blutdruckmessgerät oder Vernebler, Milchpumpe oder Babywaage – viele Menschen benötigen Medizintechnik nur für einen begrenzten Zeitraum. Ein Kauf lohnt sich dann kaum. Darum halten viele Apotheken Leihgeräte bereit, die sie ihren Kunden gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung stellen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Die zusätzliche Kaution wird bei ordnungsgemäßer Rückgabe wieder ausgezahlt. Häufig übernehmen sogar die Krankenkassen die Kosten.

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Nebenwirkungen an Arzt oder Apotheker berichten

Wer nach einer Arzneimitteleinnahme eine Nebenwirkung bemerkt, sollte seinem Arzt oder Apotheker davon berichten. „Jeder kennt den Satz ‚Zu Risiken und Nebenwirkungen […] fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker‘. Dieser Satz lässt sich sinnvoll erweitern: ‚Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker und berichten Sie ihm von Ihren Beobachtungen'“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

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Pausen zwischen den Mahlzeiten bei magensaftresistenten Arzneimitteln wichtig

Damit magensaftresistente Arzneimittel richtig wirken, sollten Patienten zwischen den Mahlzeiten ausreichend lange Pausen einhalten. „Jeder Snack zwischendurch verhindert die vollständige Entleerung des Magens – und damit, dass große magensaftresistente Arzneimittel den Magen verlassen können, der Wirkstoff sich danach im Dünndarm auflöst und ins Blut aufgenommen werden kann“, sagt Prof. Dr. Rolf Daniels. Er lehrt Pharmazeutische Technologie an der Universität Tübingen und ist Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). „Wenn ein Patient zum Beispiel mehrfach täglich ein magensaftresistentes Arzneimittel mit dem schmerzstillenden Wirkstoff Diclofenac einnimmt und über den Tag verteilt immer wieder Kleinigkeiten isst, dann verlassen diese Arzneimittel den Magen erst nachts. Folglich hilft das Diclofenac tagsüber nicht gegen Schmerzen. Einige Patienten nehmen dann mehr von einem solchen Arzneimittel ein als therapeutisch sinnvoll ist.“ Der Apotheker empfiehlt daher, nach der Nüchtern- Einnahme von magensaftresistenten Arzneimitteln eine Pause von möglichst einer oder besser zwei Stunden einzuhalten.

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Arzneimittelforschung im All

Vor 50 Jahren sind die Apollo-Raumfahrer zum Mond gereist. Und waren für Gesundheitsprobleme bestens gerüstet. Auch heute sind bei bemannten Missionen im All Arzneimittel in der Bordapotheke. Diese sorgen dafür, dass die Astronauten selbst im Krankheitsfall ihre so wichtige Pionierarbeit fortführen können. Auch für die Arzneimittelentwicklung spielt die Forschung im All eine wichtige Rolle. Gute Nachrichten für uns Erdlinge!

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