Viele Apotheken verleihen Medizingeräte

Ob Blutdruckmessgerät oder Vernebler, Milchpumpe oder Babywaage – viele Menschen benötigen Medizintechnik nur für einen begrenzten Zeitraum. Ein Kauf lohnt sich dann kaum. Darum halten viele Apotheken Leihgeräte bereit, die sie ihren Kunden gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung stellen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Die zusätzliche Kaution wird bei ordnungsgemäßer Rückgabe wieder ausgezahlt. Häufig übernehmen sogar die Krankenkassen die Kosten.

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Nebenwirkungen an Arzt oder Apotheker berichten

Wer nach einer Arzneimitteleinnahme eine Nebenwirkung bemerkt, sollte seinem Arzt oder Apotheker davon berichten. „Jeder kennt den Satz ‚Zu Risiken und Nebenwirkungen […] fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker‘. Dieser Satz lässt sich sinnvoll erweitern: ‚Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker und berichten Sie ihm von Ihren Beobachtungen'“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

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Pausen zwischen den Mahlzeiten bei magensaftresistenten Arzneimitteln wichtig

Damit magensaftresistente Arzneimittel richtig wirken, sollten Patienten zwischen den Mahlzeiten ausreichend lange Pausen einhalten. „Jeder Snack zwischendurch verhindert die vollständige Entleerung des Magens – und damit, dass große magensaftresistente Arzneimittel den Magen verlassen können, der Wirkstoff sich danach im Dünndarm auflöst und ins Blut aufgenommen werden kann“, sagt Prof. Dr. Rolf Daniels. Er lehrt Pharmazeutische Technologie an der Universität Tübingen und ist Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). „Wenn ein Patient zum Beispiel mehrfach täglich ein magensaftresistentes Arzneimittel mit dem schmerzstillenden Wirkstoff Diclofenac einnimmt und über den Tag verteilt immer wieder Kleinigkeiten isst, dann verlassen diese Arzneimittel den Magen erst nachts. Folglich hilft das Diclofenac tagsüber nicht gegen Schmerzen. Einige Patienten nehmen dann mehr von einem solchen Arzneimittel ein als therapeutisch sinnvoll ist.“ Der Apotheker empfiehlt daher, nach der Nüchtern- Einnahme von magensaftresistenten Arzneimitteln eine Pause von möglichst einer oder besser zwei Stunden einzuhalten.

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Arzneimittelforschung im All

Vor 50 Jahren sind die Apollo-Raumfahrer zum Mond gereist. Und waren für Gesundheitsprobleme bestens gerüstet. Auch heute sind bei bemannten Missionen im All Arzneimittel in der Bordapotheke. Diese sorgen dafür, dass die Astronauten selbst im Krankheitsfall ihre so wichtige Pionierarbeit fortführen können. Auch für die Arzneimittelentwicklung spielt die Forschung im All eine wichtige Rolle. Gute Nachrichten für uns Erdlinge!

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Ärzte der Welt ficht Patent auf Krebstherapie an

Der Kampf gegen Wucherpreise für lebenswichtige Medikamente geht in die nächste Runde: Ärzte der Welt hat beim Europäischen Patentamt in München eine Beschwerde gegen ein Patent auf eine neue Methode zur Behandlung von Blutkrebs eingereicht.

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Arzneimittel im Sommer vor Hitze schützen

Im Sommer müssen Medikamente vor Hitze geschützt werden. Sie sollten möglichst nicht in der prallen Sonne liegen. Bei langen Autofahrten sollten Medikamente unter einem Vordersitz oder im Kofferraum verstaut werden. Denn bei einer Außentemperatur von 30 Grad heizt sich ein Auto auch im Schatten stark auf. Auf der Hutablage oder dem Armaturenbrett klettern die Temperaturen dann auf mehr als 70 Grad und auch das Handschuhfach heizt sich auf. Unter den Vordersitzen oder auf dem Boden des Kofferraums bleibt es deutlich kühler.

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Bei Medikamententherapie auf Alkohol verzichten

Viele Medikamente vertragen sich nicht mit Alkohol. „Während einer Medikamententherapie rate ich grundsätzlich dazu, auf Alkoholkonsum in jeglicher Form zu verzichten“, sagt Professor Peter Ruth, Pharmakologe an der Universität Tübingen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Es gebe zahlreiche hochproblematische Wechselwirkungen, die sich nicht abschätzen lassen. Schon bei einfachen Schmerzmitteln sei Vorsicht geboten, betont Apothekerin Kathrin Grethe aus Karlsruhe. „Wenn man zu Acetylsalicylsäure, die für den Magen sowieso nicht gut verträglich ist, zusätzlich Alkohol konsumiert, kann dies das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen weiter steigern.“ Dasselbe gilt für alle nichtsteroidalen Schmerzmittel.

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Verband der Cannabis Versorgenden Apotheken e.V. (VCA) gegründet

Der Einsatz von medizinischem Cannabis, der seit 2017 erlaubt ist, ist ein für alle Beteiligten neues Therapiefeld. Das gilt für die Patienten, für Ärzte, für versorgende Apotheken, die Krankenkassen und Hersteller gleichermaßen.

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Kortison bei kurzfristiger Anwendung meist unproblematisch

Kortison-Präparate haben zwar einen schlechten Ruf, ihr kurzzeitiger Einsatz ist aber in der Regel unproblematisch. „Bei kurzfristiger Anwendung ist Kortison ein hervorragender Wirkstoff, der sehr schnell Entzündungen reduziert und Schmerzen lindern kann“, sagt Professorin Heide Siggelkow, Endokrinologin aus Göttingen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Problematisch sei das Medikament nur dann, wenn es langfristig und höher dosiert angewendet werde. Dann steigt das Risiko für unerwünschte Wirkungen deutlich an, wie Apotheker Dr. Jens Steege aus Karlsruhe erklärt.

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Medikamente bei Hitze im Gemüsefach des Kühlschranks lagern

Die meisten Medikamente vertragen sommerliche Wärme gut. „Hersteller haben sie so entwickelt, dass sie bei Zimmertemperatur gelagert werden können“, erläutert der Münchner Apotheker Ralph Laves im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Auch wenn die Temperatur in der Wohnung kurz über 25 Grad steige, sei das kein Problem. „Bei noch höheren Temperaturen brauchen sie jedoch Kühlung“, betont der Apotheker. „Salben und Cremes etwa trennen sich bei hohen Temperaturen rasch in ihre Bestandteile.“ Das Gemüsefach des Kühlschranks sei für Arzneimittel ein guter Ort. Dort könnten sie nicht einfrieren und unwirksam werden. Menschen mit Diabetes sollten ihren Insulinvorrat am besten auch im Gemüsefach (bei +2 bis +8 Grad Celsius) lagern.

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