Mrz 11
Einmal im Jahr sollten Verbraucher ihre Hausapotheke überprüfen und dabei unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Arzneimittelreste entsorgen. Ist das Haltbarkeitsdatum eines Medikaments überschritten, sollte es nicht mehr angewendet werden. Das gilt auch, wenn es äußerlich einwandfrei erscheint.
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Wie erkennen Verbraucher gefälschte Medikamente? on February 1st, 2010
Polizei- und Zollberichte belegen es permanent, gestern hat die niedersächsische Apothekenkammer Alarm geschlagen: Der Internet-Handel mit gefälschten Arzneimitteln dehnt sich immer weiter aus.
Hände weg von ASS bei Kindern on August 20th, 2009
Schmerzmittel mit dem häufig verwendeten Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) können bei Kindern das mitunter tödlich verlaufende Reye-Syndrom auslösen.
16 Prozent der Medikamente, die Kinder bekommen, sind nicht für sie zugelassen on May 12th, 2009
Die Folgen können enorm sein - von Qualen durch falsche Schmerzmittel bis zu Schädigungen des Organismus: Regelmäßig werden Kinder in Deutschland mit Medikamenten behandelt, die gar nicht für sie zugelassen sind, berichtet das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in der aktuellen Ausgabe.
Acomplia gegen Übergewicht vorerst nicht anwenden on October 24th, 2008
Das Arzneimittel Acomplia® mit dem Wirkstoff Rimonabant soll vorerst nicht weiter von Ärzten verordnet werden, so das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Arzneimittelfälschungen lukrativer als Kokain on June 5th, 2008
Arzneimittel zu fälschen ist für Kriminelle lukrativer als der Drogenhandel.
Mrz 10
Die Politik hat 2007 eine ruinöse Preisspirale im Bereich der Generika ausgelöst: diese bedroht die Existenz deutscher Unternehmen, den Wettbewerb und damit absehbar die niedrigen Preise in diesem Arzneimittelsegment. Anstatt die Fehlentwicklungen in diesem Bereich zu korrigieren, wird jetzt wieder die Pharmaindustrie als Kostentreiber an den Pranger gestellt. Es soll ein noch höherer Zwangsrabatt auf Arzneimittel unter dem Namen Pharmasoli eingeführt werden – dabei liegt das Preisniveau 2009 unter dem von 1983, bewegen sich die Ausgaben für Arzneimittel 2009 im vereinbarten Rahmen, tragen die Arzneimittelhersteller nach Abzug von Mehrwertsteuer und den Vergütungen für Großhandel und Apotheken nur 11 Prozent zu den GKV-Ausgaben bei und melden die Kassen Überschüsse. Zudem haben die Hersteller seit 2002 mehr als 7 Milliarden Euro Zwangsrabatte geleistet. “Hektische Zwangsrabatte und Preismoratorien sind fehl am Platz: Wir fordern endlich Reformen, die einen nachhaltig funktionsfähigen Generikamarkt und eine selbstregulierende Balance zwischen Ausgaben und Innovationen im patentgeschützten Markt sicherstellen”, äußert sich Dr. Bernd Wegener, der Vorsitzende des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zu den aktuellen Diskussionen.
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Mrz 09
Gesundheitsminister Philipp Rösler will raus aus der Ecke des Klientelpolitikers und sein erster großer Befreiungsschlag trifft die Richtigen – die Gewinnoptimierer der Pharmaindustrie. Sie haben noch jeden Versuch von Röslers Vorgängerin Ulla Schmidt, die Arzneikosten zu senken, mit großem Ideenreichtum gekontert, vor allem mit neu auf den Markt geworfenen Medikamenten, die den Namen Innovation nicht verdienen. Kleine Änderungen an altbekannten Medikamenten dienten allzu oft ausschließlich dazu, ihr deutsches Privileg auszunutzen, selbst die Preise festlegen zu können.
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Mrz 08
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) hat am heutigen Tag mit zahlreichen weiteren Beteiligten aus dem Gesundheitswesen die Erklärung zur Gründung des “Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE)” angenommen. Damit ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der EU Empfehlung zu “Maßnahmen im Bereich seltener Krankheiten” in deutsche Rahmenbedingungen getan. “Insbesondere für die Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen ist es von großer Bedeutung, dass die unterschiedlichen Partner im Gesundheitswesen zusammenarbeiten. Dies geschieht nun auch im Aktionsbündnis. Die Entwicklung des Aktionsplans ist ein wichtiges Instrument, damit die betroffenen Menschen möglichst bald an besseren Versorgungsstrukturen partizipieren. Wir werden uns als BPI mit großer Energie in die Arbeit einbringen”, erklärte Prof. Dr. Barbara Sickmüller, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BPI.
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Mrz 08
Bereits im vergangenen Jahr konnte die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) knapp 8 Milliarden Euro allein dadurch einsparen, dass Generika statt der deutlich teureren patentfreien Erstanbieterprodukte eingesetzt wurden.
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Mrz 04
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) und die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e.V. (DPhG) warnen vor der gleichzeitigen Einnahme des Brustkrebs-Medikaments Tamoxifen mit dem Antidepressivum Paroxetin. Durch die Wechselwirkung der beiden Arzneistoffe kann sich das Risiko erhöhen, an Brustkrebs zu sterben.
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BPI: Arzneimitteltherapiesicherheit ist mehr als ein Flyer on August 14th, 2009
Die pharmazeutische Industrie fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, sich ehrlich für die Sicherheit in der Arzneimitteltherapie einzusetzen.
Viele Patienten verstehen die Informationen der Arznei-Beipackzettel nicht on October 30th, 2008
Drei Viertel der Begriffe in den Gebrauchsinformationen, die Arzneimitteln beiliegen, kennen Patienten nicht.
Trojanisches Pferd: Rabattverträge über patentgeschützte Arzneimittel on January 29th, 2009
In letzter Zeit schließen Krankenkassen und forschende Arzneimittelhersteller immer öfter langfristige Rabattverträge über Präparate ab, deren Patentschutz in Kürze ausläuft.
Betrügerische Internet-Versender setzen in Europa auf Arzneien mit Tabu-Effekt on May 26th, 2008
Das Internet hat gefälschten Medikamenten einen neuen Markt verschafft.
Impfung gegen Schweinegrippe: Nebenwirkungen an Arzt oder Apotheker melden on October 26th, 2009
Wer sich in den kommenden Wochen gegen die so genannte Schweinegrippe (Neue Grippe) impfen lässt, sollte seinen Arzt oder Apotheker über mögliche Nebenwirkungen informieren.
Mrz 04
Das Gesundheitssystem muss eine vernünftige Balance zwischen den notwendigen Voraussetzungen für hohe Qualität, effektive Forschung und den Arzneimittelausgaben gewährleisten. “Von berufsmäßigen Pharmakritikern kann die Öffentlichkeit mehr erwarten als Klischees”, erklärt Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI). “Panikmache wegen der angeblichen Kostenexplosion, undifferenzierte Preisvergleiche zwischen verschiedenen EU-Ländern, welche die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze und Kosten der Arzneimitteldistribution ignorieren sowie vereinfachende Aussagen, ohne zwischen den verschiedenen Marktsegmenten zu unterscheiden, sind schädlich”, so Fahrenkamp weiter zur aktuellen Berichterstattung in den Medien.
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Feb 25
Als ob seit den 1960er Jahren nichts hinzugekommen wäre, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Diagnostik von Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen seit 40 Jahren nur Aufwendungen für die Messung des Blutdrucks sowie für die Bestimmung der Blutfette (Triglyzeride, HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin). Die alleinige Ausrichtung auf den Risikofaktor Cholesterin wird von Pharmafirmen nicht ungern gesehen. Sie erzielen mit der Verschreibung teurer Cholesterinsenker (Statine) Millionenumsätze. Weiterlesen »
Feb 25
Stehen für das gleiche Anwendungsgebiet neben alkoholhaltigen Arzneimitteln zum Einnehmen auch promillefreie Alternativen zur Verfügung, müssen diese bei bestimmten Patienten künftig verordnet werden, berichtet die “Apotheken Umschau”. Das habe der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in einer Änderung der Arzneimittel-Richtlinie beschlossen.
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Feb 25
Tag für Tag profitieren deutsche Patienten vom intensiven Wettbewerb im generikafähigen Markt. Denn Generika sind nicht nur besonders sichere und bewährte Arzneimittel, sondern sie zeichnen sich auch durch sehr günstige Preise aus. So gaben die Hersteller 74,5 Prozent aller Generika im Dezember vergangenen Jahres für höchstens 10 Euro an den Großhandel oder die Apotheken ab. Bei mehr als der Hälfte (53,9 Prozent) der Generika lag der Herstellerabgabepreis (HAP) bei maximal 5 Euro und bei immerhin 7,3 Prozent der Packungen erlösten die Hersteller sogar nur einen Euro oder sogar noch weniger. Das nutzt den Krankenkassen und ihren Versicherten. Denn die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wurde allein 2009 durch Generika um knapp 8 Milliarden Euro entlastet. Ohne Generika wären die Versicherungsbeiträge somit um 0,8 Beitragssatzpunkte höher.
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Kinder brauchen maßgefertigte Medikamente on February 13th, 2009
Kinder brauchen Arzneimittel, die an das geringe Körpergewicht und andere Besonderheiten des kindlichen Organismus angepasst sind.
Arzneimittelausgaben: starke regionale Unterschiede on August 28th, 2008
Medikamente im Wert von rund 170 Euro bekam jeder gesetzlich Versicherte in den ersten fünf Monaten dieses Jahres verordnet.
Zuzahlungsbefreiungen laufen zum Jahresende aus on December 15th, 2009
Bestehende Zuzahlungsbefreiungen für Arzneimittel laufen mit Ende des Kalenderjahres 2009 aus.
Apothekenketten kommen sicher, aber langsam - Experten: Apotheken sollten vorbereitet sein on November 4th, 2008
Die Veränderungen auf dem Apothekenmarkt kommen langsamer als erwartet, so das Fazit der Euroforum-Konferenz "Apothekenmarkt 2009" Ende Oktober in Frankfurt.
Was tun, wenn Medikamente vermutlich auf den Magen schlagen? on August 6th, 2009
Wer die Vermutung hegt, dass ihm verordnete Medikamente Magenbeschwerden verursachen, darf nicht eigenmächtig mit einem säurebindenden Mittel gegenhalten, mahnt Apotheker Dr.
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