Drogenbeauftragte und Apotheker gemeinsam gegen Medikamentenabhängigkeit

Apotheker verstärken ihr Engagement gegen die Abhängigkeit von Medikamenten und den Missbrauch von Arzneimitteln. Bei dem heutigen Symposium „Medikamente: Abhängigkeit und Missbrauch“ wird ein neuer Leitfaden zur apothekerlichen Praxis vorgestellt. Dazu die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, MdB: „Auch bei verschreibungspflichtigen Medikamenten mit Abhängigkeitspotenzial kommt den Apothekern eine wichtige Beratungsfunktion zu. Denn nur sie können erkennen, wenn verschiedene Ärzte Medikamente mit gleichen oder ähnlichen Wirkstoffen verordnen. Deshalb begrüße ich den Leitfaden und das Engagement der Apotheker ausdrücklich.“

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Der Versand verschreibungspflichtiger Medikamente und seine Folgen

Bayern hat am 17. Juni 2008 die angekündigte Bundesratsinitiative zum Versandhandelsverbot mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln beschlossen. Auch das Thema der Arzneimittelsicherheit wird in diesem Zusammenhang immer wieder ins Spiel gebracht. Als Begründung nannte Ministerpräsident Günter Beckstein: „Mit unserer Initiative sichern wir die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Medikamenten und tragen zugleich zum Erhalt unserer mittelständisch geprägten Apothekenlandschaft bei.“

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Rezeptfreie Schlafmittel nur kurzfristig einnehmen

Auch rezeptfreie Schlafmittel mit den Wirkstoffen Diphenhydramin, Dimenhydrinat oder Doxylamin sollten nur kurzfristig eingenommen werden. Diese Antihistaminika verändern den Schlafrhythmus und machen den Schlaf weniger erholsam. Auch rezeptfreie Schlafmittel sollten, wenn überhaupt notwendig, so kurz wie möglich eingenommen werden. Werden sie nach längerer Einnahme abgesetzt, sollte die Dosis schrittweise reduziert werden.

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Schmerzmittel mit Paracetamol werden teilweise rezeptpflichtig

Ab dem 1. April 2009 werden Schmerz- und Fiebermittel mit dem Wirkstoff Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als 10 Gramm Paracetamol enthalten sind. Dieser neuen Regelung hat der Bundesrat am Freitag zugestimmt. „Richtig angewendet ist Paracetamol ein empfehlenswertes Schmerz- und Fiebermittel und auch für Kinder weiterhin geeignet. Die Höchstdosis darf aber nicht überschritten werden. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Patienten die Beratungsangebote der Apotheken noch besser nutzen als bisher“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Reiseapotheke schützt vor gefälschten Medikamenten

Eine individuell zusammengestellte Reiseapotheke kann vor gefälschten Medikamenten schützen. „Besonders im außereuropäischen Ausland ist die Gefahr groß, dass man gefälschte Arzneimittel kauft“, warnt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Diese Fälschungen können zu wenig oder keinen Wirkstoff enthalten,  im schlimmsten Fall sogar schädliche Inhaltsstoffe. Anzeichen einer Fälschung können ein fehlender Beipackzettel sein oder wenn die Tabletten lose verkauft werden. Linz: „Wer hofft, im Ausland Medikamente zu Schnäppchenpreisen zu bekommen, sollte sich dieser Gefahr bewusst sein.“ Besonders vorsichtig sollten Reisende auf Wochenmärkten oder bei Straßenhändlern sein.

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Bundesbürger nutzen Apotheken als Arztersatz

Apotheker fungieren im deutschen Gesundheitswesen zunehmend als „Arztersatz“ und übernehmen wichtige Funktionen als „Lotsen“ in der gesundheitlichen Beratung der Bevölkerung. Gleichzeitig steht die klassische Apotheke im Zuge der fortschreitenden Marktliberalisierung in zunehmender Konkurrenz zu alternativen Formen der Arzneimittelversorgung.

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So schützen sich Verbraucher vor gefälschten Medikamenten

„Wer sichere Medikamente will, kann auf die deutschen Apotheken vertrauen“, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Unter dem Motto „Mit Sicherheit für Sie da“ klären am heutigen „Tag der Apotheke“ bundesweit 21.500 Apotheken Verbraucher darüber auf, wie sie sich vor Arzneimittelfälschungen schützen können.

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Schluss mit den Lügen über den Arzneimittelversand

In ungewöhnlich scharfer Form weist der Sprecher der Celesio AG, Rainer Berghausen, die polemischen Unterstellungen und falschen Behauptungen zum Versandhandel mit Arzneimitteln zurück. „Es muss Schluss sein mit den Lügen über den legalen und erfolgreichen Versandhandel mit Arzneimitteln, die seit Wochen von einigen Apothekerfunktionären gebetsmühlenartig erzählt werden“, fordert Berghausen. Europas größte Versandapotheke, die Celesio-Tochter Apotheke DocMorris sowie Tausende von Apothekern, die ihr Versandgeschäft zum großen Teil parallel zum Vor-Ort-Geschäft betreiben, würden zu Unrecht „verunglimpft und mit kriminellen Arzneifälschern in einen Topf geworfen.“

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KKH gegen Einschränkung des Internet-Versandhandels bei Medikamenten

Gegen eine Einschränkung des Versandhandels bei Medikamenten spricht sich der Vorstandsvorsitzende der Kaufmännischen Krankenkasse – KKH, Ingo Kailuweit, aus. Zwar stellten gefälschte Arzneimittel ein wachsendes Problem dar, jedoch sei dafür nicht der Internetversand von Arzneimitteln über seriöse Versandapotheken ursächlich. Vielmehr müssten schwarze Schafe konsequent identifiziert und bestraft werden, ohne gleich eine ganze Versandform zu diskreditieren, so Kailuweit. Bei Bedarf müssten die Kontrollen verschärft werden, um illegalen Medikamentenhandel noch wirksamer zu unterbinden.

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Neue Zuzahlungsfreistellungsgrenzen: Auch Krankenkassen können Rabattarzneimittel von der Zuzahlung freistellen

Die Generikapreise sind in den letzten beiden Jahren vor allem wegen der Anreize, die im Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) enthalten sind, besonders schnell gesunken. Das wohl wirksamste Ausgabendämpfungsinstrument war die Zuzahlungsfreistellung. Arzneimittel können von der Zuzahlung freigestellt werden, wenn ihr Preis den Festbetrag um mindestens 30 Prozent unterschreitet. Von dieser den Geldbeutel der Patienten schonenden Möglichkeit haben alle Generikahersteller Gebrauch gemacht. Ergebnis: Am 1. Januar 2008 waren 11.507 im Markt befindliche Arzneimittel von der Zuzahlung freigestellt.

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