Arzneimittelsicherheit durch Apotheker weiter verbessert

Apotheker engagieren sich gemeinsam mit anderen Heilberufen im Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) des Bundesgesundheitsministeriums. „Nur die wohnortnahe Apotheke kennt die gesamte Medikation eines Patienten, einschließlich der Selbstmedikation. Daher ist sie prädestiniert dafür, die Medikation regelmäßig zu überprüfen“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und Mitglied der Koordinierungsgruppe.

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Volkskrankheit Migräne: Gezielte Prophylaxe mit neuem Wirkstoffkomplex

Für die fast neun Millionen Migräniker in Deutschland ist während der regelmäßig wiederkehrenden Attacken ein normales Leben fast unmöglich. Heftiger Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit erzeugen bei den Betroffenen einen immensen Leidensdruck. Viele versuchen in einer abgedunkelten, ruhigen Umgebung das Abklingen der Beschwerden abzuwarten und die Symptome mit Hilfe entsprechender Medikamente zu lindern. Die Migräne ist als chronische Erkrankung nicht heilbar, so dass die Betroffenen in der Regel ein Leben lang auf eine medikamentöse Therapie angewiesen sind. Gerade vor diesem Hintergrund ist eine prophylaktische Behandlung mit natürlichen, neben- und wechselwirkungsfreien Mitteln besonders wichtig. Mit Migra 3® ist seit dem 01. Juni 2008 ein neuer Wirkstoffkomplex zur Migränetherapie rezeptfrei in der Apotheke und im Internet unter www.migra3.de erhältlich. Die ergänzende bilanzierte Diät aus Coenzym Q10, kombiniert mit Omega-3-Fettsäuren, Anthocyanen, weiteren Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, kann bei regelmäßigem Verzehr die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken reduzieren.(1)

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Mehr Verordnungen seit Jahresbeginn

Die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen sind in den ersten vier Monaten des Jahres 2008 um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Diese Entwicklung ist vor allem auf die gestiegene Zahl an ärztlichen Verordnungen zurückzuführen: Von Januar bis April 2008 wurden 5,0 Prozent mehr Rezepte eingelöst, teilt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit. Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Impfstoffe erhöhten sich im selben Zeitraum politisch bedingt um 77,4 Prozent. Seit Beginn 2008 werden die Ausgaben für Arzneimittel und Impfstoffe getrennt ausgewiesen.

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Unbegründete Angst vor Schmerzmitteln

Der Umgang mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln bei alltäglichen Schmerzen ist in Deutschland geprägt von Ängsten vor Risiken und Nebenwirkungen. Zwar fühlen sich die Deutschen gut informiert, wenn es um das Thema Schmerzmittel geht, doch über 60 Prozent der Deutschen erleiden lieber ihre Schmerzen als ein Schmerzmittel dagegen zu nehmen. Fast 50 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen über Nebenwirkungen, nur 21 Prozent halten Schmerzmittel für sicher. Die Folge: Deutschland ist unterversorgt, wenn es um die Behandlung alltäglicher Schmerzen geht.

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Tabletten nicht im Liegen einnehmen – Häufig verharren die Arzneimittel dadurch zu lange in der Speiseröhre

Bettlägerige Patienten sollen sich aufsetzen, um Tabletten einzunehmen und diese mit möglichst viel Wasser herunterspülen. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, konnte diese Empfehlung durch Versuche in einem Speziallabor der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in Berlin untermauert werden.

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medico international fordert konkrete Schritte zur Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten

medico international begrüßt den Bundestagsbeschluss vom 29. Mai 2008, der Deutschlands globale Verantwortung für die Bekämpfung sogenannter „vernachlässigter Krankheiten“ anerkennt. Damit ist nach jahrelanger Diskussion zum ersten Mal der Weg für eine Gesundheitsforschung bereitet, die sich nicht nur ausschließlich an den Profitinteressen der Pharmaindustrie orientiert. Der Bundestagsbeschluss fordert ganz im Sinne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr öffentliche Verantwortung für Forschung und Entwicklung von Medikamenten für Menschen in Entwicklungsländern.

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Pharmafirmen gerügt

Wegen Schleichwerbung in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ hat der Deutsche Rat für Public Relations sieben in Deutschland tätige Pharmafirmen gerügt. Eine weitere wurde ermahnt, eventuell angebahnte Geschäftskontakte nicht weiter zu verfolgen. Der PR-Rat hob bei seiner Urteilsbegründung die Ernsthaftigkeit hervor, mit der die Mehrzahl der angeschuldigten Pharmafirmen die vom Rat erhobenen Vorwürfe bearbeitet haben. Eine Antwort schuldig blieben die Merz-Pharma AG, Sanofi Aventis Deutschland GmbH und H. Lundbeck A/S (Dänemark).

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Intranasales Fentanyl bei Durchbruchschmerzen

Tumorpatienten mit Durchbruchschmerzen erfahren schon zehn Minuten nach der Behandlung mit intranasalem Fentanylspray eine deutliche Schmerzlinderung. Das ist das Ergebnis einer europäischen Studie unter Leitung von Dr. Thomas Nolte, Schmerz- und Palliativzentrum Wiesbaden, die auf dem fünften Forschungskongress der Europäischen Gesellschaft für Palliativmedizin in Trondheim, Norwegen, vorgestellt wurde. (1) Alle Studienteilnehmer erhielten bereits eine erfolgreiche Basisschmerzbehandlung, litten aber nach wie vor unter täglichen Durchbruch­schmerzattacken.

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Apotheken geben immer mehr preiswerte Generika ab

Apotheken tragen durch die Abgabe preiswerter Generika wesentlich dazu bei, die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Volkskrankheiten zu dämpfen. In fünf wichtigen Indikationsgebieten nahm die Zahl der abgegebenen Packungen von 2005 bis 2007 um durchschnittlich 6 Prozent pro Jahr zu, während der Umsatz trotz Mehrwertsteuererhöhung um durchschnittlich 1 Prozent pro Jahr sank. Das ergaben Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstitutes (DAPI) im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Betrügerische Internet-Versender setzen in Europa auf Arzneien mit Tabu-Effekt

Das Internet hat gefälschten Medikamenten einen neuen Markt verschafft. Während der Weltmarkt unter gefährlichen Plagiaten von Antibiotika, Medikamenten gegen AIDS oder Krebspräparaten leidet, haben die Fälscher sich für Europa insbesondere auf „Lifestyle“-Präparate spezialisiert: Potenzpillen, Haarwuchsmittel, Appetitzügler oder Hormone zur Leistungssteigerung.

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