13 neue Diabetesmedikamente bis 2010

Um der weltweit drastisch wachsenden Zahl von Typ-2-Diabetikern gerecht zu werden, wollen forschende Pharmahersteller bis spätestens 2010 mindestens 13 Medikamente mit neuen oder verbesserten Wirkmechanismen auf den Markt bringen. Das berichtet die neue Ausgabe der »Neue Apotheken Illustrierte EXTRA Diabetes«

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Grüner Tee unterstützt Antibiotika

Antibiotika wirken offenbar deutlich besser, wenn die Patienten zusätzlich grünen Tee trinken. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf den ägyptischen Wissenschaftler Dr. Mervat Kassem. Sein Forscherteam testete die Wirkung dieser Kombination an den Erregern von 28 Infektionskrankheiten. Der Grüntee verstärkte die Wirkung in allen Fällen. Selbst manche Keime, die nicht mehr auf Antibiotika ansprachen, wurden wieder angreifbar.

Politik muss illegalen Arznei-Import bekämpfen

Die Apotheker fordern deutsche und europäische Politiker auf, Patienten und Verbraucher besser gegen gefälschte Medikamente und deren illegalen Vertrieb zu schützen. „Eine Einschränkung des Versandhandels auf nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel könnte verhindern, dass Menschen arglos unseriöse Angebote annehmen“, sagt Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Illegale ausländische Versandapotheken sind ein unkontrollierbares Einfallstor. Die Politik muss endlich aktiv werden und dem Treiben ein Ende machen.“

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Augentropfen nur nach Apotheker-Beratung anwenden

Augentropfen sind grundsätzlich erklärungsbedürftige Medikamente. „Aus Unkenntnis sind Fehler an der Tagesordnung. Patienten sollten sich in der Apotheke demonstrieren lassen, wie Augentropfen richtig angewendet werden“, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

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Bundesärztekammer: Nicht mehr alle Leistungen für alle bezahlbar

Die anlässlich des morgen beginnenden Deutschen Ärztetages von Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe gemachte Aussage, dass eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung drohe und sogar eine Rationierung bestimmter Leistungen unumgänglich sei, sorgt bei Politik und Patienten für Unruhe. Die readybank hat nun Ergebnisse ihrer aktuellen und repräsentativen Studie aus März 2008 veröffentlicht: Demnach sind immer mehr Menschen in Deutschland bereit, für bestimmte Leistungen selbst in die Tasche zu greifen.

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„Blick fürs Ganze fehlt“ – Deutsche Ärzte sollen das Zusammenspiel von Krankheiten ernster nehmen

Ein „Risiko-Quartett“ aus Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und erhöhten Blutfettwerten bedroht Millionen Menschen. Doch zu viele Ärzte ignorieren bis heute, dass diese vier Zivilisationsleiden in einem engen Zusammenhang stehen. „Es fehlt der Blick für das Ganze“, bemängelt Professor Dr. Markolf Hanefeld aus Dresden in der „Apotheken Umschau“. Er setzt sich dafür ein, dass die gefährliche Risikokonstellation unter dem Begriff „Metabolisches Syndrom“ als Einheit gesehen wird.

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