Category: Arzneimittel

Bei Kater Paracetamol meiden – Das Schmerzmittel belastet die Leber zusätzlich

Wen am Morgen nach einer Feier ein Kater plagt, der sollte bestimmte Medikamente unbedingt meiden. „Finger weg von Schmerzmitteln wie Paracetamol“, betont Hausärztin Dr. Bettina Brandt aus Lübeck im Patientenmagazin „HausArzt“. „Sie werden wie Alkohol in der Leber abgebaut und belasten diese zusätzlich.“

Eine Million Versicherte mehr: Arzneimittelausgaben der GKV im Jahr 2016 um 3,8 Prozent gestiegen

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind im Jahr 2016 um 3,8 Prozent auf 34,1 Mrd. Euro gestiegen. Einige hochpreisige Arzneimittel wie Immunsuppressiva und bestimmte Krebsmedikamente wurden verstärkt verordnet, die Ausgaben für Hepatitis-C-Medikamente sanken indes. Das ergeben erste Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis der Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren. Allerdings ist 2016 auch die Zahl der GKV-Versicherten um rund eine Million (1,2 Prozent) auf 72 Millionen Menschen gestiegen. Damit korrelierend stieg die Anzahl der auf Rezept abgegebenen Medikamente leicht um 1,0 Prozent auf 756 Millionen Packungen. Es ist zu beachten, dass in den DAV-Jahreszahlen die Einsparungen der Krankenkassen durch Rabattverträge noch nicht berücksichtigt sind. Sie betrugen allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 schon 2,8 Mrd. Euro. Insgesamt dürfte den DAV-Berechnungen zufolge der Ausgabenanstieg damit sehr nahe bei den von Krankenkassen und Vertragsärzten gemachten Vorgaben von 3,1 Prozent für 2016 liegen.

(mehr …)

So klappt der Nasenspray-Entzug – Zu lange Anwendung macht abhängig

Wer einen Schnupfenspray zu viele Tage am Stück angewendet hat, muss möglicherweise einen Entzug machen. Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als sechs Tage eingesetzt werden, sonst gewöhnt sich die Schleimhaut an den Wirkstoff und schwillt dann beim Absetzen zu. Für den Nasenspray-Entzug haben sich zwei Methoden bewährt, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt.

(mehr …)

Geld sparen durch Zuzahlungsbefreiung: Ab sofort für 2017 bei Krankenkasse beantragen

Chronisch kranke Patienten können schon zu Jahresbeginn einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei ihrer jeweiligen Krankenkasse stellen. Das empfiehlt der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen gesetzlich Versicherten für das Jahr 2017, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf ärztlich verordnete Medikamente) erwarten. Alle Befreiungen müssen jedes Jahr neu beantragt werden.

(mehr …)

So lagern Sie Insulin richtig – Was im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte und was nicht

gesundheit

Insulinvorräte gehören zwar in den Kühlschrank – aber nicht der Insulinpen mit der Ampulle, die in Benutzung ist. Diesen sollten Menschen mit Diabetes einfach bei Raumtemperatur aufbewahren. „Er sollte nicht in den Kühlschrank, auch weil die Temperaturwechsel die Bildung von Luftblasen in der Ampulle fördern“, erklärt Apotheker Jens Krautscheid aus Dorfen im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Wird eine neue Ampulle benötigt, sollte sie schon am Tag vorher aus dem Kühlschrank genommen werden. „Denn kaltes Insulin kann sich beim Spritzen unangenehm anfühlen“, sagt Krautscheid.

(mehr …)

Bei Hustenmitteln auf die Uhrzeit achten – Hustenlöser nicht nach 17 Uhr einnehmen

schnupfen

Ob trocken oder verschleimt – je nach Art des Hustens ist nicht nur das passende Medikament auszuwählen, sondern es sollte auch zur richtigen Uhrzeit eingenommen werden. Stört trockener Reizhusten die Nachtruhe, „kann vor dem Schlafengehen ein zentral dämpfender Hustenstiller angebracht sein“, erklärt die Apothekerin Christa Kahle aus dem oberfränkischen Hof im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

(mehr …)

Grapefruit mit Vorsicht genießen – Inhaltstoffe können Einfluss auf Wirkung von Medikamenten haben

grapefruit

Auf den Verzehr von Grapefruits sollte man unter bestimmten Umständen verzichten. Die Inhaltsstoffe der Frucht können den Abbau einiger Medikamente hemmen, wie die Berliner Apothekerin Helga Beyer im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ erklärt. „Zu den Arzneimitteln gehören auch solche, die viele Menschen mit Diabetes einnehmen, zum Beispiel bestimmte Blutdrucksenker oder Wirkstoffe, die die Cholesterinwerte verbessern.“

(mehr …)

Zerkleinern von Tabletten kann gefährliche Folgen haben

medikamente

Bei manchen Tabletten birgt das Zerkleinern vor dem Schlucken gesundheitliche Risiken. Darauf weist das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hin. Damit Patienten nicht so oft an die Einnahme von Tabletten denken müssen, verpacken Arzneimittelhersteller die Wirkstoffe bei bestimmten Präparaten so, dass sie über einen längeren Zeitraum an den Körper abgegeben werden.

(mehr …)

Bei Wanderungen sollte jeder für Notfälle gerüstet sein

Egal ob lange Bergtour oder kurze Wanderung – für Notfälle sollte man in jedem Fall gerüstet sein. „Ein Sturz passiert schnell. Dann ist man froh, wenn man eine Wunde mit sterilen Pflastern versorgen kann – statt mit einem alten Taschentuch“, betont der Apotheker Dr. Thomas Maschke aus dem sächsischen Rodewisch im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

senior3

Zur Grundausstattung gehören ein steriles Verbandspäckchen, zwei sterile Kompressen und eine elastische Binde, Heftpflaster in verschiedenen Größen, sterile Klammerpflaster, Blasenpflaster, ein größeres Wundpflaster und ein Wunddesinfektionsmittel.

(mehr …)

Ärzte der Welt gegen überhöhte Medikamentenpreise

medikamente2

Am 27. September 2016 startet das Netzwerk von Ärzte der Welt europaweit die Kampagne „Der Preis des Lebens“. Die Organisation prangert damit überzogene Preise für lebenswichtige Medikamente an und macht auf die daraus resultierenden Gefahren für unser solidarisches Gesundheitssystem aufmerksam.

(mehr …)