Category: Arzneimittel

Augentropfen im Zweifel noch mal anwenden – Eine Überdosierung ist nicht möglich

Wer sich bei der Anwendung von Augentropfen nicht sicher ist, richtig getroffenen zu haben, kann es bedenkenlos noch einmal versuchen. Der Bindehautsack fasst nur die Menge eines Tropfens, daher ist eine Überdosierung nicht möglich, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt.

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SWR-Marktcheck: Versandapotheke ist Beratungssieger

Der aktuelle SWR-Marktcheck von Versand- und niedergelassenen Apotheken hat ein klares Ergebnis: Eine Versandapotheke wird Beratungssieger. „Was für alle klar gewesen sein dürfte ist, dass bei OTC-Produkten alle getesteten Versandapotheken günstiger waren, als die niedergelassenen Apotheken. Für mich auch nicht überraschend ist, dass bei der Beratung die Versandapotheken besser abgeschnitten haben“, sagt Christian Buse, Apotheker und Vorstand des BVDVA. Er ergänzt: „Hier zeigt sich deutlich das Wettbewerb wirkt, gute Preise und gute Beratung sind kein Widerspruch. Statt des von großen Teilen der CDU/CSU geplanten Verbotsgesetzes, sollte man auch Wettbewerb zu Gunsten der Verbraucher bei verschreibungspflichtigen Arzneien ermöglichen.“

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Bei Kater Paracetamol meiden – Das Schmerzmittel belastet die Leber zusätzlich

Wen am Morgen nach einer Feier ein Kater plagt, der sollte bestimmte Medikamente unbedingt meiden. „Finger weg von Schmerzmitteln wie Paracetamol“, betont Hausärztin Dr. Bettina Brandt aus Lübeck im Patientenmagazin „HausArzt“. „Sie werden wie Alkohol in der Leber abgebaut und belasten diese zusätzlich.“

Eine Million Versicherte mehr: Arzneimittelausgaben der GKV im Jahr 2016 um 3,8 Prozent gestiegen

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind im Jahr 2016 um 3,8 Prozent auf 34,1 Mrd. Euro gestiegen. Einige hochpreisige Arzneimittel wie Immunsuppressiva und bestimmte Krebsmedikamente wurden verstärkt verordnet, die Ausgaben für Hepatitis-C-Medikamente sanken indes. Das ergeben erste Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis der Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren. Allerdings ist 2016 auch die Zahl der GKV-Versicherten um rund eine Million (1,2 Prozent) auf 72 Millionen Menschen gestiegen. Damit korrelierend stieg die Anzahl der auf Rezept abgegebenen Medikamente leicht um 1,0 Prozent auf 756 Millionen Packungen. Es ist zu beachten, dass in den DAV-Jahreszahlen die Einsparungen der Krankenkassen durch Rabattverträge noch nicht berücksichtigt sind. Sie betrugen allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 schon 2,8 Mrd. Euro. Insgesamt dürfte den DAV-Berechnungen zufolge der Ausgabenanstieg damit sehr nahe bei den von Krankenkassen und Vertragsärzten gemachten Vorgaben von 3,1 Prozent für 2016 liegen.

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So klappt der Nasenspray-Entzug – Zu lange Anwendung macht abhängig

Wer einen Schnupfenspray zu viele Tage am Stück angewendet hat, muss möglicherweise einen Entzug machen. Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als sechs Tage eingesetzt werden, sonst gewöhnt sich die Schleimhaut an den Wirkstoff und schwillt dann beim Absetzen zu. Für den Nasenspray-Entzug haben sich zwei Methoden bewährt, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt.

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Geld sparen durch Zuzahlungsbefreiung: Ab sofort für 2017 bei Krankenkasse beantragen

Chronisch kranke Patienten können schon zu Jahresbeginn einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei ihrer jeweiligen Krankenkasse stellen. Das empfiehlt der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen gesetzlich Versicherten für das Jahr 2017, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf ärztlich verordnete Medikamente) erwarten. Alle Befreiungen müssen jedes Jahr neu beantragt werden.

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So lagern Sie Insulin richtig – Was im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte und was nicht

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Insulinvorräte gehören zwar in den Kühlschrank – aber nicht der Insulinpen mit der Ampulle, die in Benutzung ist. Diesen sollten Menschen mit Diabetes einfach bei Raumtemperatur aufbewahren. „Er sollte nicht in den Kühlschrank, auch weil die Temperaturwechsel die Bildung von Luftblasen in der Ampulle fördern“, erklärt Apotheker Jens Krautscheid aus Dorfen im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Wird eine neue Ampulle benötigt, sollte sie schon am Tag vorher aus dem Kühlschrank genommen werden. „Denn kaltes Insulin kann sich beim Spritzen unangenehm anfühlen“, sagt Krautscheid.

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Bei Hustenmitteln auf die Uhrzeit achten – Hustenlöser nicht nach 17 Uhr einnehmen

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Ob trocken oder verschleimt – je nach Art des Hustens ist nicht nur das passende Medikament auszuwählen, sondern es sollte auch zur richtigen Uhrzeit eingenommen werden. Stört trockener Reizhusten die Nachtruhe, „kann vor dem Schlafengehen ein zentral dämpfender Hustenstiller angebracht sein“, erklärt die Apothekerin Christa Kahle aus dem oberfränkischen Hof im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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Grapefruit mit Vorsicht genießen – Inhaltstoffe können Einfluss auf Wirkung von Medikamenten haben

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Auf den Verzehr von Grapefruits sollte man unter bestimmten Umständen verzichten. Die Inhaltsstoffe der Frucht können den Abbau einiger Medikamente hemmen, wie die Berliner Apothekerin Helga Beyer im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ erklärt. „Zu den Arzneimitteln gehören auch solche, die viele Menschen mit Diabetes einnehmen, zum Beispiel bestimmte Blutdrucksenker oder Wirkstoffe, die die Cholesterinwerte verbessern.“

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Zerkleinern von Tabletten kann gefährliche Folgen haben

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Bei manchen Tabletten birgt das Zerkleinern vor dem Schlucken gesundheitliche Risiken. Darauf weist das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hin. Damit Patienten nicht so oft an die Einnahme von Tabletten denken müssen, verpacken Arzneimittelhersteller die Wirkstoffe bei bestimmten Präparaten so, dass sie über einen längeren Zeitraum an den Körper abgegeben werden.

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