Was der Volksmund über das Trinken sagt und wann das stimmt

»Die Befürchtung, bei reichlichem Trinken könne die zugeführte Nahrung nur unzureichend verdaut werden, ist unbegründet.« Dies erklärt Professor Dr. Udo Rabast, Vorstand der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Juni 2008. Die Verdauung würde auch ohne Weiteres funktionieren, wenn nur zehn Prozent der zur Verfügung stehenden Enzyme vorhanden wären, so der Experte weiter. Insgesamt sei das Trinken zu oder vor den Mahlzeiten unproblematisch.

Was der Volksmund über das Trinken sagt und wann das stimmt weiterlesen

Nationale Verzehrsstudie II zeigt: Kohlenhydrataufnahme in Deutschland bleibt unter den Richtwerten der DGE

Mit großer Ungeduld wurde die Veröffentlichung der Resultate des zweiten Teils der Nationalen Verzehrsstudie NVS II erwartet. Nun liegen die Ergebnisse im Detail vor. Sie fallen überraschend eindeutig aus: Die Deutschen erreichen immer noch nicht den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) festgelegten Richtwert zur Aufnahme von Kohlenhydraten. Über 50 Prozent der täglichen Energiezufuhr sollten aus Kohlenhydraten kommen. Frauen wie Männer bleiben jedoch teilweise deutlich unter diesem Wert, und insgesamt schaffen etwa 73 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen die wünschenswerte Zielmarke nicht.

Nationale Verzehrsstudie II zeigt: Kohlenhydrataufnahme in Deutschland bleibt unter den Richtwerten der DGE weiterlesen

Grün, grün, grün… sind unsere liebsten EM-Snacks

Fußball-EMFernsehgucker laufen Gefahr, in den nächsten Wochen viele neue Pfunde auf die Waage zu bringen. „Weniger Bewegung, die vielen Snacks vor dem Fernseher und Alkohol können das Gewicht leicht um drei oder vier Kilogramm klettern lassen. Wenn Sie nicht auf das Knabbern verzichten wollen, aber trotzdem etwas Gutes für sich und Ihre Gesundheit tun wollen, sollten Sie auf fettarme und leichte Snacks zurückgreifen. Kartoffelchips beispielsweise schlagen sich mit ihren rund 800 Kalorien pro 150 Gramm ganz schön auf den Hüften nieder. Außerdem regt der salzig-pikante Geschmack von Chips und Co. den Speichelfluss an. Das wiederum regt den Appetit an und macht außerdem durstig.

Grün, grün, grün… sind unsere liebsten EM-Snacks weiterlesen

Doppelt gut! Bio im Fairen Handel

Der Faire Handel und die ökologische Landwirtschaft verstärken sich gegenseitig: Eine nachhaltige Wirtschaftweise ist eine wichtige Maßnahme für den Umweltschutz und den Erhalt der Lebensgrundlage der Bevölkerung – nicht nur im Süden. Auch wenn der Faire Handel in erster Linie für wirtschaftliche und soziale Sicherheit und Gerechtigkeit steht, arbeitet er schon seit vielen Jahren so umweltverträglich und ökologisch wie möglich. Denn die Umstellung auf ökologischen Landbau ermöglicht den Erzeugern gesunde Arbeitsbedingungen und bietet neue Absatzperspektiven.

Doppelt gut! Bio im Fairen Handel weiterlesen

Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren über Fisch völlig unzureichend

Der vor wenigen Tagen von Bundesminister Horst Seehofer veröffentlichte 2. Ergebnisbericht der Nationalen Verzehrsstudie NVS II belegt, dass in Deutschland viel zu wenig Fisch gegessen wird. Mit täglich 13 g Fisch und Krustentieren nehmen Frauen und mit 15 g Männer im Mittel nur etwa die Hälfte der empfohlenen Wochenmenge von 200 g Fisch zu sich. Bei Jugendlichen liegt der Konsum mit 5 g (junge Frauen) bzw. 6 g (junge Männer) sogar sehr weit darunter. Auch wenn in der vorläufigen NVS II-Auswertung keine Unterscheidung zwischen den Fischsorten getroffen wird und Krustentiere sogar schon einbezogen sind, lässt sich daraus eine wesentlich zu niedrige Aufnahme an Omega-3-Fettsäuren ablesen.

Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren über Fisch völlig unzureichend weiterlesen

Studie: 93 % aller Bürger wollen künftig Bio kaufen

Die Strategieagentur diffferent hat in einer repräsentativen Studie unter der Gesamtbevölkerung (1.011 Befragte) den Markt der biologischen Lebensmittel untersucht. Wichtigstes Ergebnis: 93 % aller Bundesbürger wollen künftig Bio-Produkte kaufen. Die Bio-Produkte haben damit die ökologische Nische endgültig verlassen und sind bei der großen Masse der Konsumenten angekommen. Die Kaufmotive sind dabei eher von einer klaren Mehrwerterwartung an die eigene Gesundheit geprägt, als von der planvollen Rücksicht auf die Umwelt: 43 % der Befragten kaufen Bio-Lebensmittel, weil sie diese als gesünder empfinden als konventionelle. 39 % der Befragten kaufen Bio-Lebensmittel weil sie diese als qualitativ hochwertiger empfinden. 37 % der Befragten kaufen Bio-Lebensmittel um die Umwelt und vorhandene Ressourcen zu schonen.

Studie: 93 % aller Bürger wollen künftig Bio kaufen weiterlesen

Fleisch ist Leibspeise der Deutschen

Egal in welchem Bundesland der Restaurantbesucher auch in die Speisekarte blickt: Fleisch in allen Zubereitungsarten steht bei den Spezialitäten immer an erster Stelle. Ob nun Weißwurst oder Schweinebraten, Schlachtplatten, Buletten oder Eisbein – quer durch die Republik wird deftig geschlemmt. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ zählt für über ein Drittel der Deutschen (34,2 %) Fleisch zu ihrem Lieblingsessen – Nudelgerichte folgen weit abgeschlagen mit gerade einmal 14,2 Prozent auf dem zweiten Leibspeisenplatz. Besonders begeisterte Fleischesser sind dabei – wie wohl nicht anders zu erwarten – die Männer. Von ihnen geben mehr als vier von zehn (41,6 %) Fleisch in diversen Zubereitungsformen als Leibgericht an. Frauen sind im Vergleich etwas zurückhaltender (27,2 %). Klarer Favorit bei den Fleischgerichten ist dabei für die Deutschen das Schnitzel, gefolgt von Rouladen, Gulasch und Schweinebraten.

Fleisch ist Leibspeise der Deutschen weiterlesen

Nationale Verzehrsstudie NVS II zeigt: Süßwaren sind keine Dickmacher

Die gestern während einer Pressekonferenz in Berlin von Bundesminister Horst Seehofer und Prof. Dr. Gerhard Rechkemmer, Max Rubner-Institut, erstmals vorgestellten Ergebnisse des 2. Teils der Nationalen Verzehrsstudie NVS II zeigen für den Bereich der „Süßwaren“ und „Knabberartikel“, dass diese bei der Kalorienzufuhr der Deutschen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Demnach stammen bei Frauen und Männern weniger als zehn Prozent der insgesamt aufgenommenen Kalorien aus „Süßwaren“. Der tägliche Konsum von Knabberartikeln liegt bei geringen 5 Gramm bei Frauen und 8 Gramm bei Männern. Jugendliche knabbern nur wenig mehr: 8 Gramm konsumieren Mädchen täglich, 13 Gramm Jungen. Hauptenergielieferanten sowohl bei Männern als auch Frauen sind Brot, Milch, Milcherzeugnisse und Käse.

Nationale Verzehrsstudie NVS II zeigt: Süßwaren sind keine Dickmacher weiterlesen

Labyrinth der Farben – Ampelkennzeichnung auf Lebensmitteln führt in die Irre

Die Lebensmittelwirtschaft erteilt einer farblichen Einteilung der Nährwertgehalte durch die Ampelfarben rot-gelb-grün eine Absage. Bundesminister Horst Seehofer kündigte heute bei der Vorstellung seines Leitfadens zur freiwilligen Nährwertkennzeichnung an, sich für die Farbunterlegung bei bestimmten Lebensmitteln einsetzen zu wollen. „Eine derartige Farbenkennzeichnung würde den Verbraucher in ein Labyrinth bringen, in dem er den richtigen Weg zur Einkaufsentscheidung nicht finden kann; sie würde große Verunsicherung hervorrufen“, kritisiert Prof. Dr. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL). „Wir lehnen eine solche irreführende Farbgebung strikt ab. Qualitativ hochwertige Produkte würden verunglimpft werden“, so Horst. Die Lebensmittelwirtschaft teilt jedoch mit dem Ministerium den Ansatz einer objektiven Nährwertkennzeichnung auf freiwilliger Basis.

Labyrinth der Farben – Ampelkennzeichnung auf Lebensmitteln führt in die Irre weiterlesen

Zucker nicht austauschen

Diabetiker sollten statt Zuckeraustauschstoffen lieber geringe Mengen Haushaltszucker verwenden, rät die Deutsche Diabetes Gesellschaft. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2008. Und auch beim Naschen gilt: Lieber »normale«, mit Haushaltszucker hergestellte Süßigkeiten in kleinen Portionen, statt sogenannter Diabetiker-Lebensmittel.

Zucker nicht austauschen weiterlesen