Category: Gesundheit

Schwere Handverletzungen durch Silvesterböller

Während die einen sich Silvester in den Armen liegen und ein frohes neues Jahr wünschen, verbringen andere die Nacht in der Notaufnahme. Grund sind Verletzungen der Hände durch meist illegale Böller; sie können sich durch lediglich einen Funken selbst entzünden oder durch nicht vorschriftsmäßigen Umgang explodieren. Das passiert zum Beispiel, wenn sie in der Hosentasche aufbewahrt werden, sich dort aneinander oder an Streichhölzern reiben, die ebenfalls in der Tasche aufbewahrt werden. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) hin. Die verheerenden Folgen solcher Unfälle mit Böllern reichen von durchtrennten Nerven, Gefäßen und Knochen bis zu einer komplett abgerissenen Hand. Selbst nach aufwändigen Operationen gelingt es kaum, den ursprünglichen Zustand der Finger oder der ganzen Hand wiederherzustellen; Gefühl und Funktion bleiben eingeschränkt.

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Verbrennungen nicht zu stark kühlen

Für Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Brandverletzungen ist deren Größe entscheidend. „Kleinere Verbrennungen in den ersten fünf Minuten nach der Verletzung unter lauwarmem Leitungswasser kühlen“, empfiehlt im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ Dr. Julian Vogelpohl vom Schwerbrandverletztenzentrum der BG Klinik Ludwigshafen. Von Eis oder sehr kaltem Wasser rät er ab: Die Blutgefäße ziehen sich dabei zu stark zusammen, das schadet eher.

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Erkältet? Das hilft, wenn die Stirnhöhlen zu sind

Hatten Sie schon den ersten Schnupfen des Winters? Erst ist die Nase verstopft und wenn man Pech hat hinterher auch noch die Stirnhöhlen. Was dann hilft, weiß Petra Terdenge: Verstopfte Stirnhöhlen sind unangenehm: Der Schädel dröhnt und bei bestimmten Bewegungen tut alles weh! Wenn man einige Tipps beachtet, geht es Ihnen bald wieder besser, sagt Barbara Kandler-Schmitt von der „Apotheken Umschau“:

„Am wichtigsten ist es dann, die Stirnhöhlen zu belüften, damit das Sekret abfließen kann und sich keine Krankheitserreger festsetzen. Am besten gelingt das mit abschwellenden Nasentropfen aus der Apotheke. Sie erleichtern die Atmung und verhindern einen Sekret-Stau in den Stirnhöhlen. Wegen der Gewöhnungs-Gefahr dürfen sie aber nicht länger als eine Woche verwendet werden.“

Wer Schnupfen hat, putzt sich die Nase. Aber bitte nicht zu stark schnäuzen! „Dabei wird nämlich Druck in der Nase aufgebaut und das Sekret landet nicht nur im Taschentuch, sondern wird zum Teil auch nach oben in Richtung Stirnhöhlen gedrückt. Hals-Nasen-Ohren-Ärzte raten deshalb, nur leicht zu schnäuzen oder das Sekret sogar hochzuziehen, so dass es über den Rachen in den Magen laufen kann. Das gilt zwar immer noch als unfein, ist aber gesünder, weil die Magensäure die Keime dann unschädlich macht.“

Wasser, Kräutertee und Saftschorle – bei Erkältungen braucht der Körper viel Flüssigkeit. Auch Inhalationen haben sich bewährt: „Um die Schleimhäute zu befeuchten, kann man auch Wasserdampf inhalieren. Als Zusätze eignen sich Salzlösungen oder antimikrobielle ätherische Öle, zum Beispiel aus Eukalyptus und Thymian.“

Kein Eis auf verbrannte Haut

Ob am Adventskranz oder beim gemeinsamen Plätzchenbacken: In der Vorweihnachtszeit ist für Kinder die Gefahr von Verbrennungen besonders groß. Eltern sollten für die Kühlung der verletzten Haut auf keinen Fall Eis verwenden, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

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Anti-Stress-Wirkstoff reduziert Fettleibigkeit und Diabetes

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie konnte erstmals die Begünstigung von Diabetes durch ein Stressprotein im Muskelgewebe nachweisen. Dies könnte einen vollkommen neuen Ansatz zur Behandlung ermöglichen.

Vom Protein FKBP51 wissen Forscher schon länger, dass es in Zusammenhang mit depressiven Erkrankungen und Angststörungen steht. Es ist an der Regulierung des Stresssystems beteiligt – ist das gestört, können psychische Erkrankungen entstehen. Nun haben Forscher am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) eine neue überraschende Rolle dieses Proteins entdeckt: Es fungiert als molekulares Bindeglied zwischen dem Stress-Regulationssystem und Stoffwechsel-Vorgängen im Körper. Ihre Ergebnisse wurden kürzlich im renommierten Journal „Nature communications“ veröffentlicht.

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Jeder achte kann nicht auf Alkohol verzichten

Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland trinkt Alkohol: 84 Prozent nehmen zumindest gelegentlich alkoholische Getränke zu sich. Jede(r) Fünfte tut dies sogar mindestens einmal pro Woche. 13 Prozent aller Befragten geben an, sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen zu können. Dies räumen Männer mit 17 Prozent der Nennungen rund doppelt so häufig ein wie Frauen. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen repräsentativen Studie „Die Süchte der Deutschen 2017“, die im Auftrag der Krankenkasse pronova BKK im August 2017 durchgeführt wurde.

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Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober – Ein Schlaganfall trifft auch die Seele

270.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Über die körperlichen Folgen ist vieles bekannt. Selten jedoch wird über die seelischen Schäden gesprochen. Dabei wäre das so wichtig, denn häufig gefährden sie die Erfolge der Rehabilitation. Darauf weist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich des Welt-Schlaganfalltags am 29. Oktober hin.

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Für Babys ist Honig gefährlich

Honig ist zwar gesund und heilsam, für Babys aber tabu. Denn bei der Verarbeitung von Honig können Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum in den Honig gelangen. „Für Kinder im ersten Lebensjahr ist dieser Erreger sehr gefährlich“, betont Diplom-Ökotropologin Renate Frank aus Roseburg in Schleswig-Holstein im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Hund, Katze, Maus – Haustiere machen gesund und glücklich

Schon kleine Kinder wollen unbedingt ein Haustier haben, und diese Liebe zu Hund, Katze oder Maus zieht sich oft durchs ganze Leben bis ins hohe Alter. Warum uns Tiere mit Fell, Flossen oder Federn nicht nur glücklich, sondern auch gesund machen? Eine enge Mensch-Tier Beziehung tut uns gut, schreibt das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wir haben mit Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle gesprochen und sie gefragt: Warum haben Tiere eine so positive Wirkung auf Menschen?

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World Obesity Day 2017: Umfrage bestätigt: Adipositas-Prävention scheitert schon beim ersten Schritt

Während in den USA kaum ein Patient seinen Arzt zu sehen bekommt, bevor er nicht gewogen wurde, findet ein standardisiertes, regelmäßiges Wiegen in deutschen Praxen kaum statt. Dabei besteht Handlungsbedarf: Eine repräsentative Umfrage* im Auftrag von seca, dem führendem Hersteller medizinischer Messsysteme und Waagen, anlässlich des World Obesity Days am 11. Oktober, hat ergeben, dass 53% der Deutschen übergewichtig sind, der durchschnittliche Body Mass Index (BMI) liegt bei 27. Und das Gewicht steigt: 42% der Deutschen haben in den letzten fünf Jahren zugenommen, 12% sogar mehr als 15 Kilo. Dennoch bleibt das Übergewicht beim Arzt oft ein unausgesprochenes Tabuthema.

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