Städter schätzen ihre Gesundheitsversorgung deutlich besser ein als Landbewohner

Stadtbewohner schätzen die Gesundheitsversorgung in der eigenen Region deutlich besser ein als die Bewohner kleinerer Orte. Das ist das Ergebnis des BAH-Gesundheitsmonitors, einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung von 2.000 Personen zur Versorgungssituation in Deutschland, die das Meinungsforschungsinstitut Nielsen im Auftrag des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) jährlich durchführt. Die Zufriedenheit steigt dabei mit der Größe der Heimatgemeinde: So empfindet nur die Hälfte der Bewohner kleinerer Orte mit bis zu 10.000 Einwohnern die Gesundheitsversorgung an ihrem Wohnort als sehr gut oder gut. In den urbanen Gebieten mit mehr als einer Million Einwohnern sagen dies dagegen fast drei Viertel der Befragten.

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Diabetes-Gesellschaft: In Deutschland wird zu früh mit Insulin therapiert

Bei Typ-2-Diabetikern wird in Deutschland zu früh mit Insulin therapiert. Das sagt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) dem MDR-Magazin „Hauptsache Gesund“. Der verfrühte Einsatz des Hormons könne negative Folgen für die Patienten haben: „Bei vielen Patienten wird durch die Insulintherapie die Gefahr durch Unterzuckerungen erhöht und die Patienten nehmen an Gewicht zu“, warnt Prof. Baptist Gallwitz, Sprecher der DDG. 90-95 Prozent aller Diabetiker haben Typ-2.

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Umfrage: Jede Zwölfte nimmt jeden Monat rezeptfreie Schmerzmittel gegen Regelbeschwerden

Jede zwölfte Frau in Deutschland (8,6 Prozent) nimmt mindestens einmal im Monat ein rezeptfreies Schmerzmittel gegen Menstruationsbeschwerden ein. Das geht aus einer einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung für das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hervor.

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Sonnencreme auch im Schatten nötig

Wer glaubt, im Schatten auf Sonnencreme verzichten zu können, irrt sich. Denn auch unter einem Sonnenschirm oder an bewölkten Tagen erreicht uns UV-Strahlung, und wir können einen Sonnenbrand bekommen. „Wolken lassen immerhin 80 Prozent der Strahlung durch. Unter einem Schirm oder Baum bekommt man auch noch bis zu 50 Prozent der Strahlung ab.“, erläutert Apothekerin Christine Pandel aus Vechelde bei Braunschweig im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Zahnarztkosten: So setzen Sie eine hohe Rechnung ab

Gebiss, Implantat, Zahnersatz – was die Krankenkasse übernimmt, welche Kosten von der Steuer abgesetzt werden können und wie das funktioniert, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) anhand eines Rechenbeispiels.

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Experten kritisieren bürokratische Hürden beim Zugang zu medizinischem Cannabis

Um Patienten mit chronischen Schmerzen den Zugang zu Cannabis zu erleichtern, fordern verschiedene Experten, das bisherige Verfahren kritisch zu prüfen. „Der Arbeitsaufwand für den behandelnden Arzt bei einem Kostenübernahmeantrag ist nicht vertretbar angesichts der Tatsache, dass man erst nach einem etwa dreimonatigen Testlauf sagen kann, ob der Schmerzpatient überhaupt von einem Cannabis-Medikament profitiert“, sagt Professor Matthias Karst am Rande des Deutschen Anästhesiecongresses in Leipzig. Er ist Facharzt für Spezielle Schmerztherapie und Leiter der Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in Hannover. Karst plädiert dafür, Anträge auf Kostenübernahme, wenn überhaupt, erst dann anzufordern, wenn feststeht, dass eine Behandlung auch fortgeführt wird.

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Welches Fiebermittel gehört ins Reisegepäck?

Ein Mittel gegen Schmerzen und Fieber sollte in der Reiseapotheke nicht fehlen. Im Regelfall bieten sich Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Paracetamol an, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ empfiehlt. Patienten mit chronischen Erkrankungen oder Personen, die andere Arzneimittel nehmen, sollten sich in der Apotheke genau beraten lassen, welches Präparat zu ihnen passt.

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Zero Alkohol – über dem Konsum von Alkohol brauen sich dunkle Wolken zusammen

Neuere Untersuchungen belegen die gravierenden Risiken von Alkohol – auch in niedrigen Mengen. Es ist an der Zeit, unsere Sichtweise auf Alkohol neu zu justieren, insbesondere um Krebs vorzubeugen.

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Eltern chronisch kranker Kinder sollten sich rasch Wissen aneignen

Eltern von chronisch kranken Kindern tragen die Hauptlast der Versorgung – und werden schnell selbst zu Experten der jeweiligen Krankheit. „Das passiert so oder so, aber Väter und Mütter sollten dies aktiv angehen und sich Krankheitswissen aneignen“, rät Psychologin Dr. Gundula Ernst von der Medizinischen Hochschule Hannover im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Das hilft, Ärzten auf Augenhöhe zu begegnen, die richtigen Fragen zu stellen, Therapien gut zu verstehen und umzusetzen oder gar selbst Vorschläge zu machen.

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Stress in der Arbeit raubt 40 Prozent der Deutschen Arbeitnehmer den Schlaf

Laut einer neuen Umfrage*, durchgeführt vom unabhängigen Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von LinkedIn, spüren vier von fünf deutschen Arbeitnehmern (82 Prozent) die Folgen von Stress am Arbeitsplatz. Die häufigsten Auswirkungen sind Anspannung (57 Prozent), Unruhe (44 Prozent) und Schlafstörungen (40 Prozent). Obwohl sich diese Faktoren signifikant auf die psychische Gesundheit der Mitarbeiter auswirken können, berichten viele der Befragten einen Mangel an Präventionsmaßnahmen: 40 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Arbeitgeber keinerlei Präventionsmaßnahmen bieten. Oftmals wird das Thema sogar tabuisiert. Die Umfrage offenbart überdies ein strukturelles Problem: Frauen sind häufiger von negativen Auswirkungen der Arbeit betroffen als Männer. Stress in der Arbeit raubt 40 Prozent der Deutschen Arbeitnehmer den Schlaf weiterlesen