Landbevölkerung nimmt eine zunehmend schlechtere Gesundheitsversorgung wahr

Eine Verschlechterung der Versorgung mit Haus-, Fach- und Kinderärzten sowie Krankenhäusern nehmen vor allem Menschen kleinerer und mittlerer Städte und Gemeinden in Schleswig-Holstein wahr. Das zeigt eine von der AOK NORDWEST heute in Kiel veröffentlichte repräsentative forsa-Umfrage. Anlässlich des AOK-Tags der Selbstverwaltung diskutierten vor diesem Hintergrund die ehrenamtlich tätigen Arbeitgeber- und Versichertenvertreter des AOK-Verwaltungsrats und Regionalbeiräte mit namhaften Experten aus Politik und dem Gesundheitswesen über mögliche Lösungsansätze im nördlichsten Bundesland. „Die Gesundheitsversorgung ist ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema. Dabei müssen die Bedürfnisse der Bevölkerung auf dem Land stärker in den Fokus rücken und innovative Versorgungsansätze ausgeweitet werden“, erklärte Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter.

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Bei Diabetes vor jeder Autofahrt messen

Bevor sich Menschen mit Diabetes ans Steuer setzen, sollten sie grundsätzlich immer erst einmal ihren Blutzucker messen. Sehr wichtig sei, „erst loszufahren, wenn der Blutzucker über einem bestimmten Wert liegt“, betont Diplom-Psychologin Eva Küstner, Mitautorin der Leitlinie „Diabetes im Straßenverkehr“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Ein Wert unter 90 mg/dl (5 mmol/l) sei zu nah am Unterzucker. „Betroffene müssen sich einschärfen: Beim leisesten Verdacht auf eine Unterzuckerung sofort rechts ranfahren und Traubenzucker essen.“ Starten sollte man erst wieder, wenn der Wert stimme und der Kopf klar sei. Das dauere mindestens 20 Minuten.

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Zehn Fakten zur Alzheimer-Krankheit

Irren ist menschlich. Alzheimer auch. Vor dem Welt-Alzheimer-Tag am 21. September klärt die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) mit zehn Fakten über die Alzheimer-Krankheit auf.

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Schlauer als der Arzt erlaubt: Dr. Google

Immer mehr Menschen diagnostizieren sich mit Hilfe von Google und Gesundheits-Apps selbst und greifen zur Selbstmedikation. Die renommierte Max Grundig Klinik wollte wissen, inwiefern dies auch Führungskräfte tun und führte dazu eine repräsentative Befragung unter 1.000 Managern in Deutschland durch.

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Bandscheiben vor Verschleiß schützen

Nicht nur ein Bandscheibenvorfall kann Beschwerden hervorrufen, sondern auch die Abnutzung der Puffer zwischen den Wirbelkörpern. Neben steigendem Alter verstärkt häufiges, statisches Sitzen diesen Prozess genauso wie zu große oder einseitige Belastungen. Darauf weist das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hin. Die Bandscheiben verlieren dann Flüssigkeit – und damit Flexibilität. Es bilden sich Risse, und die Bandscheiben schrumpfen. Dieser Prozess muss aber nicht unbedingt zu Beschwerden führen. „Entscheidend für Schmerz ist weniger die Abnutzung, sondern die Entzündung, die durch die Überbelastung und nachfolgende Fehlbelastungen entsteht“, erläutert Dr. Uwe Schütz, Orthopäde in Ravensburg.

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Psyche ist immer häufiger Hauptgrund für Berufsunfähigkeit

Der Anteil der psychischen Störungen als Ursache Nummer eins, wenn Menschen berufsunfähig werden, nimmt immer weiter zu. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Debeka hervor. Dafür hat der viertgrößte Lebensversicherer in Deutschland seinen Bestand von etwa 522.000 gegen Berufsunfähigkeit Versicherten ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die im vorigen Jahr rund 1.000 neu eingetretenen Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeit. Die drei Hauptgründe: Für 45,4 Prozent waren im Jahr 2018 psychische Störungen Grund für die Berufsunfähigkeit. Im Jahr 2017 betrug dieser Anteil noch 41,6 Prozent. Als zweiten Grund führt die Debeka mit 15,5 Prozent bösartige und gutartige Tumore an. Mit 15,3 Prozent war der Bewegungsapparat – sprich Rücken, Gelenke, etc. – knapp danach der drittgrößte Anlass, seinem Broterwerb nicht mehr nachkommen zu können.

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Stress vor der Geburt erhöht das Risiko für psychiatrische Erkrankungen

Hat eine Mutter viel Stress während der Schwangerschaft, könnte das zu einer veränderten Reaktion der Gene in Nervenzellen auf Stress im späteren Leben des Kindes führen. Dies legt die jüngst im renommierten Fachjournal PNAS publizierte Studie von internationalen Forscherinnen und Forschern unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und der Simon Fraser Universität in Vancouver, Kanada nahe.

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Sonnencreme: Viel hilft viel

Damit Sonnencreme auch schützt, braucht es eine ordentliche Menge. „Mehr als man denkt“, sagt die Münchner Dermatologin Dr. Alexandra Ogilvie im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Für das Gesicht trägt man am besten fünf kleine Streifen Creme oder Lotion auf, für den Rest des Körpers entsprechend mehr. Insgesamt etwa sechs Esslöffel voll.

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Hautkrebs ist häufigste angezeigte Berufskrankheit auf dem Bau

Der weiße Hautkrebs ist bereits die häufigste angezeigte Berufskrankheit in der Bauwirtschaft. Allein im Jahr 2018 wurden der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) 2.944 neue Verdachtsfälle gemeldet. Im ersten Halbjahr 2019 liegt der Stand nach einer vorläufigen Auswertung bereits bei rund 1.400 Meldungen – Tendenz steigend. Immer heißere Sommer, eine sich immer weiter verstärkende UV-Strahlung: Wenn Beschäftigte nicht entsprechend geschützt sind, kann dies gesundheitliche Folgen haben.

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Volkskrankheit Burn-out: Jeder zweite Deutsche hatte schon mit Burn-out Symptomen zu kämpfen

Psychische Erkrankungen wie Burn-out entwickeln sich mehr und mehr zu Volkskrankheiten. Zwei Drittel der Deutschen halten die steigenden Burn-out-Fälle für ein echtes Alarmsignal. Ganz extrem: Die Hälfte der Bundesbürger hatte selbst schon einen Burn-out, das Gefühl kurz davor zu stehen oder kennt die Symptome aus eigener Erfahrung. Dementsprechend wichtig ist es, bei psychischen Problemen einen Psychiater aufzusuchen. Allerdings denken 15 Prozent der Deutschen noch immer, dass sie für einen Besuch beim „Psycho-Doc“ abgestempelt würden. Andere europäische Länder sind hier deutlich offener – aber auch seltener in psychischer Behandlung.

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