Liberalisierung des Apothekenmarktes – Apotheker machen sich keine Illusionen

Mehr als drei von vier Apothekern in Deutschland rechnen damit, dass es eine Liberalisierung des Apothekenmarktes geben wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Friedrichsdorfer Pharmaunternehmens AxiCorp unter 250 selbstständigen Apothekern, die in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Kundenmagazins AxiMonitor vorgestellt wird.

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Eine Pille gegen Alzheimer?

Wissenschaftler der Universität Aberdeen präsentierten auf der International Conference on Alzheimer Disease mit RemberTM (Methylenblau) einen Wirkstoff, der das Fortschreiten von Alzheimer verhindern kann. Morbus Alzheimer steht für einen fortschreitenden geistigen Verfall, mit abnehmenden Erinnerungsvermögen, kognitiver Leistungsfähigkeit sowie neuropsychologischen Symptomen. Die Ursachen dieser Veränderungen lassen sich auf der Ebene der Nervenzellen nachweisen. Aus histopathologischer Sicht sind extrazelluläre herdförmige Substanzeinlagerungen – die so genannten Plaques, welche größtenteils aus Fibrillen des β-Amyloid-Peptids bestehen – sowie intrazelluläre Fibrillenbündel aus übermäßig stark phosphorylierten Tau-Proteinen (Neurofilament-Proteine) auffällig. Das Eiweiß-Plaque besitzt die Fähigkeit zu verklumpen und so die Kommunikation zwischen den Nervenzellen zu unterbrechen. Im Gehirn führt das zu einer verminderten Sauerstoff- und Energieversorgung. Doch auch aufgrund der hyperphosphorylierten Tau-Proteine werden Transportprozesse gestört, die Zelle verliert an Stabilität und stirbt zuletzt. Das Zellsterben im Gehirn wird als eine der ausschlaggebenden Ursachen für Alzheimer betrachtet.

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Doping auch für Freizeitsportler riskant

Auch Freizeitsportler dopen sich und missbrauchen Arzneimittel, um Muskelmasse aufzubauen oder ihre Leistung zu steigern. Nach Schätzungen nehmen in Deutschland rund 200.000 Hobbyathleten Dopingmittel ein, die Dunkelziffer ist hoch. Die illegalen Dopingmittel werden vor allem über den Schwarzmarkt oder das Internet vertrieben. „Wer Dopingmittel einnimmt, schadet sich. Nicht alle Nebenwirkungen bilden sich zurück, wenn die Einnahme beendet wird“, so Professor Dr. Martin Schulz, stellvertretender Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. Freizeitsportler dopen sich vor allem mit hormonartigen Wirkstoffen wie Anabolika. Andere Arzneimittel wie wasserausschwemmende Diuretika sollen deren Nebenwirkungen abschwächen. Auch anscheinend harmlose Nahrungsergänzungsmittel zur Leistungssteigerung aus illegalen Quellen können mit Dopingmitteln verschnitten sein, ohne dass der Konsument dies weiß.

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Scharfes Essen schmerzt – macht aber glücklich

Haben Sie mal wieder Lust auf was richtig Scharfes? Schokolade mit Chili, Ingwer, Pepperoni-Pizza oder Chili con Carne? Mit scharfen Speisen liegen Sie eindeutig im Trend! Dabei können uns Chili-Schoten und Co. eigentlich gar nicht schmecken, denn: „Schärfe ist gar kein Geschmack“, sagt Dr. Michael Deeg vom deutschen Berufsverband der HNO-Ärzte. „Das Signal im Gehirn lautet Schmerz!“ Deshalb ist auch der Mannheimer Sternekoch Wolfgang Staudenmaier („da gianni“) so gar kein Fan von „Schärfe ohne Grenzen“.

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Bewegung macht 10 Jahre jünger

Wie alt sind Sie? Wie alt ist Ihr Körper? Die Antwort auf diese beiden Fragen sollte eigentlich die gleiche sein, aber es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die dabei einen deutlichen Unterschied machen. Das Amerikanische Women´s Health Magazin hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, worin auf das Fitness Level als wichtiger Faktor für die Ermittlung des körperlichen Alters hingewiesen wird.

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Rezeptur-Arzneimittel nur begrenzt haltbar

In der Apotheke individuell hergestellte Cremes oder Salben sind nur begrenzt haltbar. Rezepturen ohne Konservierungsmittel sind gut verträglich, bleiben aber nur kurze Zeit mikrobiell einwandfrei. „Je nach Grundlage sind wasserhaltige Cremes ohne Konservierungsstoffe etwa eine bis vier Wochen haltbar, wenn sie in eine Tube oder Spenderdose abgefüllt sind. Die genaue Aufbrauchfrist ist auf dem Etikett aufgeführt“, so Professor Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Konservierte oder wasserfreie Rezepturen können je nach Rezeptur und Verpackung einen Monat bis drei Jahre lang haltbar sein.

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Gesunder Rücken in der Schwangerschaft

Zu den besonderen Ereignissen im Leben gehört die Erwartung eines Babys. Doch nicht selten begleiten Rückenbeschwerden die Zeit bis zur Geburt: Zwei Drittel der schwangeren Frauen klagen über Schmerzen im Schulter- oder Lendenbereich, die durch die körperlichen Veränderungen entstehen. Besonders bei bereits vorhandenen Rückenleiden wirkt sich die Schwangerschaft schnell negativ auf den Rücken aus, da das größere Körpergewicht für zusätzliche Belastung sorgt. „Gezielte Übungen zum Muskelaufbau, zur Entspannung und Dehnung des Rückens erweisen sich als das beste Mittel, um Rückenbeschwerden in der Schwangerschaft vorzubeugen“, erklärt Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München.

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Übelkeit im Auto – was Kindern helfen kann

„Mama mir ist schlecht“ – Es gibt wohl wenig, was Eltern im Auto mehr stresst als dieser Satz. Denn wenn der Magen der lieben Kleinen rebelliert, wird der Sonntagsausflug oder die Fahrt in den Urlaub für die ganze Familie zur Tortur. Vor allem Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren leiden unter der so genannten Reisekrankheit, die von Medizinern als Kinetose bezeichnet wird (abgeleitet vom griechischen Wort „kinein“ = bewegen). Man nimmt an, dass die Beschwerden durch widersprüchliche Körperempfindungen entstehen. Denn wenn wir passiv bewegt werden – im Auto, im Zug, im Fugzeug oder auf dem Schiff – registriert das Gleichgewichtsorgan im Innenohr die Bewegungen des Fahrzeugs, die Nerven und Rezeptoren der Muskeln melden jedoch keine Lageveränderung, da wir selbst ja sitzen, uns also nicht entsprechend bewegen. So entsteht im Gehirn eine Art Fehlermeldung, was zu einer Ausschüttung bestimmter Botenstoffe führt. Darauf reagiert der Körper wiederum mit Symptomen wie Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

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Die Haut vergisst nichts – Sonnenbaden ohne Reue

In der warmen Jahreszeit blühen nicht nur die Gemüter auf – auch die Menschen zieht es vermehrt nach draußen, und sie genießen die Sonnenstrahlen. Für die Haut bedeutet die Sonne aber Stress pur. „Mit jedem Sonnenbrand erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken“, warnt Astrid Salomon, Präventionsbeauftragte der BKK·VBU, nicht umsonst, denn von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen. Besonders gefürchtet ist das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs), weil es sehr schnell Tochtergeschwülste im Körper bilden kann.

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Bei Mundtrockenheit droht Gefahr für die Zähne

25% aller Bundesbürger sind von Mundtrockenheit betroffen – Tendenz steigend. Die häufigste Ursache: regelmäßige Medikamenten-Einnahme, die als Nebenwirkung die Leistung der Speicheldrüsen herabsetzen kann. Mehr als 400 Medikamente sind für diese Nebenwirkung bekannt, darunter Arzneimittel gegen Herz-Kreislauf-Beschwerden, gegen Diabetes sowie Psychopharmaka. Außerdem wirken sich bei bestimmten Tumorbehandlungen Bestrahlungen im Kopf-Hals-Bereich negativ auf den Speichelfluss aus.

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