Reisen und Gesundheit – Was bieten die Krankenkassen?

Welche Kassen übernehmen die Kosten für Reise-Schutzimpfungen? Wie lauten die Rufnummern der Auslands-Notrufdienste? Bieten Krankenkassen besondere Informationen zum Thema „Reisen und Gesundheit“? Das Internetportal Krankenkassen.de hat zusammengestellt, was die offenen gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten tun.

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Umsatz von Heilmitteln im ersten Quartal 2008 leicht rückläufig

Die niedergelassenen Ärzte haben in den ersten drei Monaten dieses Jahres Heilmittel wie zum Beispiel Massagen und Sprachtherapien im Wert von rund 988 Millionen Euro verordnet. Dies sind knapp 2,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) mit Bezug auf das Informationssystem der Kassenverbände hin. Durchschnittlich bekam jeder gesetzlich Versicherte zwischen Januar und März 2008 Heilmittel für rund 14,10 Euro verschrieben. Die regionalen Unterschiede sind jedoch erheblich. Während in der Region Westfalen-Lippe Massagen und Co. im Wert von durchschnittlich rund 9,50 Euro pro Kopf verordnet wurden, verschrieben die Ärzte in Sachsen statistisch gesehen jedem Versicherten Heilmittel für rund 17,70 Euro.

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Verband unabhängiger Blutspendedienste warnt: Sommerzeit = Blutknappheit

Der Verband unabhängiger Blutspendedienste e. V. (VUBD) schlägt Alarm. Die Mitglieder des Verbandes sehen derzeit einen dramatischen Rückgang in der Bereitschaft, eine Blut- oder Plasmaspende zu leisten. Die normalerweise für einige Tage ausreichenden Lagerbestände sind in den letzten Tagen extrem zurückgegangen und sind vielerorts sogar erschöpft. Es besteht die Gefahr, dass planbare Operationen verschoben werden müssen, da wegen der Ferien die Blutspender in erheblichem Maße ausbleiben.

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Wie wichtig ist Sport für die Gesundheit?

Knapp zwei Drittel aller Deutschen über 16 Jahren erachten Sport als wichtig für die Gesundheit. Das übrige Drittel dagegen meint, dass man auch ohne Sport gesund leben kann. Seit Anfang der 90er Jahre ist der Anteil der Menschen, die regelmäßig Sport treiben von 22 % auf 30 % gestiegen. Zeitmangel ist der häufigste Grund, weshalb sich Menschen weniger sportlich betätigen, als sie es eigentlich möchten. 63 % der sportlich Aktiven und 42 % der Nicht-Sportler würden sich gern mehr betätigen, wenn sie die Zeit dazu hätten.

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Ernährungstipps zum Schulanfang

Für 769.000 Erstklässler beginnt nach Angaben der Kultusministerkonferenz in diesem Sommer der „Ernst des Lebens“. Da kommt es nicht nur auf die Schultüte, eine zweckmäßige Tasche und das Einüben des sicheren Schulwegs an, sondern auch aufs richtige Pausenfrühstück. Drei Tipps dazu für Eltern gibt der Ernährungswissenschaftler Dr. Heiko Zentgraf: „Das Pausenbrot soll Stärke-Kohlenhydrate aus Brot oder Brötchen liefern, um den Energiebedarf des Vormittags gut zu sichern. Milchprodukte oder magerer Aufschnitt als tierische Eiweißquellen sind zur Ergänzung des pflanzlichen Eiweißanteils aus den Backwaren günstig. Auch für Vitamine und Mineralstoffe den Kombi-Effekt von Lebensmitteln nutzen: Die Nährstoffe von frischem Obst oder Gemüse ergänzen optimal die B-Vitamine und Mineralien aus Getreideprodukten.“ Die drei Rezeptvorschläge enthalten jeweils Zutaten aus den drei genannten Lebensmittelgruppen, um damit die drei „Nährstoff-Fraktionen“ Kohlenhydrate/Stärke, pflanzliche/tierische Eiweiße und Vitamine/Mineralstoffe sinnvoll zu kombinieren.

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Vor dem Gurgeln mit Mundspülungen Zähne putzen

Antimikrobielle Mundspüllösungen lindern Entzündungen im Mundbereich, können die Wundheilung fördern und gegen Mundgeruch helfen. Sie enthalten unter anderem synthetische Wirkstoffe oder Pflanzenauszüge aus Salbei oder Myrrhe. Gurgellösungen mit Chlorhexin oder Jod können Zähne, Zahnspangen und -prothesen verfärben. Um diese Einfärbung zu verhindern, sollte man sich vor der Anwendung von Mundspüllösungen die Zähne putzen. Spangen und Prothesen sollte man vor dem Spülen entfernen. „Auch wenn die Spüllösungen nicht gut schmecken, sollte man nicht unmittelbar danach etwas trinken oder essen.

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Vitamin C erfüllt zahlreiche Aufgaben im Körper

Das Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin, von dem wir auch mit Abstand die grösste Tagesmenge benötigen (75-150 Milligramm). Wie alle anderen Vitamine auch, kann der Mensch das Vitamin C nicht selber, durch den eigenen Körper, herstellen. Eine Zufuhr über die Nahrung ist deshalb für den Menschen lebensnotwendig. 1932 benannten die amerikanischen Forscher Waugh und King den von ihnen aus Zitronensaft isolierten Stoff als „Vitamin C“. 1933 wurde Vitamin C zum ersten Mal von dem Engländer H. C. Haworth und dem Schweizer T. Reichstein synthetisiert, nachdem die Struktur des Vitamin C´s geklärt war. So weist die Struktur Ähnlichkeiten zu den Kohlenhydraten auf. Vitamin C besitzt jedoch im Gegensatz zu den Kohlenhydraten saure Eigenschaften.

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Müssen Heilpraktiker für alles als Sündenbock den Kopf hinhalten?

In der Wochenzeitschrift Die Zeit, Nr. 32, S. 39 vom 31.07.2008 erschien ein Artikel unter dem Titel „Heilpraktiker – Der Kriegsverbrecher Radovan Karadžić und die Naturmedizin“. Nachfolgend der Wortlaut eines offenen Leserbriefes des Berufsverbands Union Deutscher Heilpraktiker:

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Blut – ein ganz besonderer Saft

Bereits in der Antike galt Blut als Träger der Lebenskraft: Griechen, Römer und Ägypter schrieben dem roten Saft mystische und heilende Kräfte zu. Auch in der deutschen Sprache ist die aus roten Blutkörperchen, weißen Blutzellen, Blutplättchen und Blutplasma bestehende Substanz sehr präsent: Zum Beispiel als Sprichwort („Blut ist dicker als Wasser“), Adelsbezeichnung („blaues Blut“), im Märchen vom Aschenputtel („Blut ist im Schuh“) oder Vorahnung („Das gibt böses Blut“). Und: Blut ist nicht nur für Vampire lebenswichtig. Als Spende rettet dieser ganz besondere Saft Menschenleben.

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Tabletten aufrecht mit viel Wasser schlucken

Tabletten oder Kapseln werden am besten im Sitzen oder Stehen mit viel Wasser geschluckt. Im Liegen eingenommen, können einige Arzneimittel unbemerkt in der Speiseröhre haften bleiben. „Besonders Schmerzmittel, Medikamente gegen Osteoporose, Eisenpräparate oder Antibiotika können ohne ausreichendes Nachspülen die Schleimhaut schädigen“, so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Bei Problemen mit dem Schlucken, oder wenn im Einzelfall kein Aufrichten möglich ist, sollten Tabletten nur nach Rücksprache mit dem Apotheker zerkleinert werden.“ Durch ein Zerteilen kann sich die Wirkung eines Medikaments verändern. Beispielsweise kann die Wirkung retardierter Arzneimittel nach dem Zerkleinern zu schnell einsetzen oder magensaftresistente Kapseln können nach dem Öffnen die Magenschleimhaut angreifen.

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