KKH gegen Einschränkung des Internet-Versandhandels bei Medikamenten

Gegen eine Einschränkung des Versandhandels bei Medikamenten spricht sich der Vorstandsvorsitzende der Kaufmännischen Krankenkasse – KKH, Ingo Kailuweit, aus. Zwar stellten gefälschte Arzneimittel ein wachsendes Problem dar, jedoch sei dafür nicht der Internetversand von Arzneimitteln über seriöse Versandapotheken ursächlich. Vielmehr müssten schwarze Schafe konsequent identifiziert und bestraft werden, ohne gleich eine ganze Versandform zu diskreditieren, so Kailuweit. Bei Bedarf müssten die Kontrollen verschärft werden, um illegalen Medikamentenhandel noch wirksamer zu unterbinden.

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Neue Zuzahlungsfreistellungsgrenzen: Auch Krankenkassen können Rabattarzneimittel von der Zuzahlung freistellen

Die Generikapreise sind in den letzten beiden Jahren vor allem wegen der Anreize, die im Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) enthalten sind, besonders schnell gesunken. Das wohl wirksamste Ausgabendämpfungsinstrument war die Zuzahlungsfreistellung. Arzneimittel können von der Zuzahlung freigestellt werden, wenn ihr Preis den Festbetrag um mindestens 30 Prozent unterschreitet. Von dieser den Geldbeutel der Patienten schonenden Möglichkeit haben alle Generikahersteller Gebrauch gemacht. Ergebnis: Am 1. Januar 2008 waren 11.507 im Markt befindliche Arzneimittel von der Zuzahlung freigestellt.

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Arzneimittel im Versand – aber sicher!

Fälscher machen auch vor Arzneimitteln keinen Halt. Regelmäßig veröffentlichen Gesundheitsorganisationen erschreckende Zahlen und Verbraucherverbände warnen bei jeder Gelegenheit vor dubiosen Anbietern. Der internationale Verband der Arzneimittelhersteller geht in seinen Schätzungen zu gefälschten Arzneien von einem Anteil von sieben Prozent aus. Das Bundeskriminalamt stellt dazu klar, dass aufgrund der zu vermutenden Dunkelziffern ein prozentualer Anteil kaum verlässlich zu schätzen sei.

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Apotheker begrüßen die Bundesratsinitiative zum Thema Arzneimittelversand

Der bayerische Gesundheitsminister Dr. Otmar Bernhard wird eine Initiative in den Bundesrat einbringen, um den Versand mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu unterbinden. „Medikamente, die aus gutem Grund nur auf Rezept erhältlich sind, gehören in die Apotheke, nicht ins Internet oder in den Supermarkt“, so Bernhard.

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2,5% weniger Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2008

Im ersten Quartal 2008 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 30 600 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 2,5% (- 800) weniger als im ersten Quartal 2007. Knapp drei Viertel (72%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Bei den unter 18-Jährigen (Anteil von knapp 5%) ging die Anzahl um rund 14% (- 233) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal zurück. 41% der betreffenden Schwangeren aller Altersgruppen hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.

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Fußballbrüste aus Silikon pünktlich zur Fußball-EM?

Brüste aus Silikon bei der Freundin eines Fußballers, alternde Hollywoodstars mit überstrafften Puppengesichtern – all dies könnte bald der Vergangenheit angehören: Aus der kosmetischen Chirurgie entsteht gerade eine fachübergreifende Schönheits- und Verjüngungsmedizin, in der Silikon und Skalpell in den meisten Fällen verzichtbar geworden sind.

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Deutschland ist Selenmangelland – therapeutischer Einsatz von Selen gewinnt an Bedeutung

Die Erforschung von Wirkmechanismen und klinischer Relevanz des Spurenelements Selen hat fundierte Anwendungsgrundlagen geliefert, aus denen sich konkrete Empfehlungen für die Praxis ableiten lassen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gruppe von fünf Experten, die anlässlich eines Konsensusgesprächs in Hamburg die Studienlage und praktische Aspekte dieses Themas diskutierten.

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Sprunghafter Anstieg chronischer Rückenerkrankungen im Alter

Rückenerkrankungen und Rückenschmerzen gewinnen bei krankheitsbedingten Fehlzeiten zunehmend an Bedeutung. Sie haben mit 25,5 Prozent den höchsten Anteil am Krankenstand und verursachen mit einem jährlichen Bruttowertschöpfungsverlust von 15,5 Milliarden Euro enorme volkswirtschaftliche Kosten. Von 2006 auf 2007 haben sich die durch Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachten Fehlzeiten um zehn Prozent erhöht (2006 17,9 AU-Tage, 2007 19,7 AU-Tage). Das dokumentiert der jetzt vorliegende BARMER-Gesundheitsreport 2008. Die Zahl chronisch Rückenkranker steigt mit dem Alter sprunghaft an.

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Bios Life Slim im Onlineshop bestellen

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Gesundheitsgefahr durch Medikamente aus dem Internet – Bayerns Bundesratsinitiative will Arzneimittelversand sicherer machen

Bayern will den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln unterbinden; Medikamente, die aus gutem Grund nur auf Rezept erhältlich sind, gehören in die Apotheke, nicht ins Internet oder in den Supermarkt. Dies betonte Bayerns Gesundheitsminister Otmar Bernhard und kündigte eine entsprechende bayerische Bundesratsinitiative an. Bernhard: „Der seit 2004 in Deutschland zugelassene Arzneimittelversandhandel wird zunehmend ein Experiment mit ungewissem Ausgang für die Gesundheit. Das Bundeskriminalamt warnt, dass immer mehr illegale Arzneimittel in Europa in den Handel gelangen und im Internet werden teilweise minderwertige und wirkungslose Pillen oder solche mit falschem Wirkstoff angeboten.

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