Organspende: Extreme Sorgfalt bei Hirntoddiagnostik

Wer einer Organspende zustimmt, kann unabhängig davon voll darauf vertrauen, dass im Ernstfall alles für sein Leben getan wird. Denn im Fall einer Krankheit oder eines Unfalls sind die Ärzte immer dem Wohl des Patienten verpflichtet. Darauf weist das Patientenmagazin „HausArzt“ hin. Erst wenn der unumkehrbare Ausfall aller Hirnfunktionen festgestellt wurde, wird die Einwilligung zur Organspende ein Thema. Diesen Hirntod müssen zwei erfahrene Fachärzte unabhängig voneinander festgestellt haben. Das Verfahren ist in Richtlinien der Bundesärztekammer exakt geregelt. Geprüft werden die tiefe Bewusstlosigkeit, Ausfall der Hirnreflexe (zum Beispiel Schmerzreflexe) und Atemstillstand.

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Ärzte und Wissenschaftler kritisieren Maßnahmen gegen Diesel

Lungenfachärzte und andere Wissenschaftler halten die derzeit verhängten Fahrverbote gegen ältere Diesel-PKW für unbegründet. Nach Recherchen für die NDR Dokumentation „Exclusiv im Ersten: Das Diesel-Desaster“ bestreiten die Experten die wissenschaftliche Grundlage der bestehenden Luftreinhaltegesetze und darüber hinaus die Methoden, mit denen in Deutschland Luftschadstoffe wie Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2) gemessen werden. „Exclusiv im Ersten: Das Diesel-Desaster“ von Thomas Berbner und Torben Börgers läuft am 7. Januar um 21.45 Uhr.

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Zuzahlungsbefreiung für 2019 nur auf Antrag bei Krankenkasse erhältlich

Jeder elfte gesetzlich krankenversicherte Bürger oder mehr als sechs Millionen Menschen sind bislang von der Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente befreit – und sollten deshalb jetzt einen neuen Befreiungsantrag für das Kalenderjahr 2019 bei ihrer Krankenkasse stellen. Dazu rät der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen Patienten, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf ärztlich verordnete Medikamente gegen chronische Krankheiten) erwarten. Voraussetzung für die Befreiung ist, dass die finanzielle Belastung zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens überschreitet, wobei auch Freibeträge zur Anwendung kommen. Bei chronisch kranken Patienten ist es nur ein Prozent, während Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag immer zuzahlungsbefreit sind.

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Cannabis als Medikament – (An)erkannt und doch nicht bezahlt

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen gab heute, 10.12.2018, ein Urteil zur Ablehnung der Kostenübernahme von Krankenkassen bei der Verabreichung von Cannabis-Medikamenten zur Linderung von ADS-/ADHS-Fällen bei Empfängern von Leistungen nach SGB bekannt. [1]

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Organspende: Darum ist der Spenderausweis so wichtig

Das Thema Organspende ist lebenswichtig. Vor allem für diejenigen, die auf ein neues Herz oder ein anderes Organ warten. Nicht jeder möchte spenden, doch jeder sollte einen Spenderausweis haben. Ob man zum Organspender werden möchte oder nicht, das ist eine persönliche Entscheidung. Wie auch immer sie ausfällt, man sollte sie schriftlich festhalten, sagt Chefredakteur Peter Kanzler vom „HausArzt-PatientenMagazin“:

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Umfrage: Jeder Dritte mit Diabetes leidet unter Folgekrankheiten

Diabetes kann zu einer Reihe Folgeerkrankungen führen – zum Beispiel an Herz, Augen, Füßen, Nerven oder Nieren. Jeder dritte Diabetiker in Deutschland (33,5 Prozent) hat bereits solche Folgekrankheiten, wie eine repräsentative GfK-Umfrage für das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ ergab. Und fast jedem Zweiten mit Diabetes (48,5 Prozent) macht die Angst vor (weiteren) Folgeerkrankungen oft zu schaffen.

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Umfrage: Diabetes kann im Alltag zu Problemen führen

Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland* leben mit der Diagnose Diabetes – ein Alltag, der mitunter belastend sein kann. Laut einer repräsentativen GfK-Umfrage für das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ geben 28,2 Prozent an, unter Schlafstörungen zu leiden, seit sie Diabetes haben. 27,1 Prozent der Frauen und Männer mit Diabetes sagen, dass ihre Lebensqualität durch die Erkrankung deutlich gesunken ist. Fast genauso viele (26,2 Prozent) fühlen sich wegen des Diabetes oft niedergeschlagen oder depressiv. Und jeder Vierte (25,6 Prozent) klagt darüber, aufgrund des Diabetes immer wieder auf Dinge verzichten zu müssen, die er gerne machen würde, zum Beispiel Sport treiben oder reisen.

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Studie: Mehr als die Hälfte der 14- bis 34-Jährigen fühlt sich nicht rundum gesund

55 Prozent der jungen Bundesbürger klagen bereits über gesundheitliche Probleme – bei Frauen sind es sogar 65 Prozent. Das zeigt die Studie „Zukunft Gesundheit 2018“ im Auftrag der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“ unter mehr als 1.000 Bundesbürgern.

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Tipps für Hautkranke: Im Winter richtig eincremen

Besonders für Menschen mit chronischen Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte ist die kalte Jahreszeit eine echte Belastung. Die richtigen Cremes und Lotionen schaffen Linderung – doch bei der Anwendung gibt es einiges zu beachten. Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), weiß, was die erkrankte Haut braucht.

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Beim Arzt „immer nachfragen!“

Patienten haben nicht nur das Recht, ihrem Arzt Fragen zur vorgeschlagenen Medikation oder Therapie zu stellen – es ist sogar unbedingt empfehlenswert. „Wenn ich als Patient verstanden habe, warum eine Therapie nötig ist, halte ich mich auch eher daran“, erklärt die Leiterin der Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover, Professorin Dr. Marie-Luise Dierks, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ und empfiehlt: „Immer nachfragen! Es ist Aufgabe des Arztes, Ihnen zu helfen.“

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