STADA Gesundheitsreport 2019: Deutschland hat keine Lust aufs Kochen

Gerade einmal 46 Prozent der Deutschen kochen fast täglich frische Mahlzeiten. Im europäischen Vergleich schwingen nur die Briten noch seltener den Kochlöffel. In anderen Ländern hat selbst zubereitetes Essen jedoch einen deutlich höheren Stellenwert. Ernährung ist eines der Top-Zukunftsthemen, wenn es um Gesundheit geht. Außerdem wird gesunde Ernährung als wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils empfunden. Dass es diesbezüglich deutliche Unterschiede zwischen den Europäern gibt, zeigt der repräsentative STADA Gesundheitsreport 2019 zur Zukunft der Gesundheit. Für die Studie wurden 18.000 Menschen in neun europäischen Ländern befragt.

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Kritik an Drogenpolitik: Forscher fordern vom Bund wissenschaftsbasierte Gesamtstrategie

Mehr als 20 Wissenschaftler, Mediziner und Experten verschiedener Fachgebiete fordern von der Bundesregierung eine Drogenpolitik, die sich stärker an den Erkenntnissen der Forschung orientiert. Im sechsten Alternativen Drogen- und Suchtbericht kritisieren sie, dass es nach wie vor an einer schlüssigen Gesamtstrategie fehle, die relevante Studien aus der Drogen- und Suchtforschung berücksichtige. „Die letzte ‚Nationale Drogen- und Suchtstrategie‘ datiert aus dem Jahr 2012“, sagte Suchtexperte Prof. Heino Stöver, Vorsitzender des Vereins akzept e.V. und Mitherausgeber des Berichts, am Freitag. Seitdem habe sich in der Forschung viel getan. „Es ist dringend nötig, den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit legalen und illegalen Suchtstoffen wissenschaftlich begründet zu kommentieren und entsprechende Lösungsvorschläge für eine bessere Drogenpolitik zu erarbeiten – nicht zuletzt vom Nachfolger der scheidenden Drogenbeauftragten des Bundes.“

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Erste große deutsche Cannabis-Studie startet im Juni

Hanf im Blick der Wissenschaft: Die erste große Cannabis-Studie Deutschlands soll die positiven Eigenschaften von Nutzhanf auf das menschliche Wohlbefinden und eventuelle Nebenwirkungen erforschen. Verbunden damit ist die kostenpflichtige Abgabe von Hanfprodukten mit einem Wirkgehalt von weniger als 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC). Die auf fünf Jahre angelegte Langzeitstudie soll noch im Juni starten, kündigte Wenzel Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis GmbH und Betreiber der fünf bayerischen Geschäfte von „Hanf – der etwas andere Bioladen“, an. Dort können sich potenzielle Probanden im Alter ab 18 Jahren ab Freitag, 24.05.19, registrieren lassen.

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