Gynäkologie kann Aids verhindern

HIV bleibt bei Frauen oft lange unbemerkt. Gynäkologen können viel zu einer frühen Diagnose und Behandlung beitragen. Die Deutsche AIDS-Hilfe veröffentlicht einen Leitfaden für die Praxis.

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HIV-Therapie: je früher, desto besser

Wenn unmittelbar nach der Diagnose einer HIV-Infektion (der Vorstufe von Aids) mit der Therapie begonnen wird, die sich gegen das Virus richtet, verringern sich schwere Begleiterkrankungen um die Hälfte. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie, an der unter anderem das University College London beteiligt war.

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Deutsche AIDS-Hilfe: Ende von Aids bis 2020 ist möglich

Bei ihrer Jahresmitgliederversammlung hat die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) sich ein neues Ziel gesetzt: Im Jahr 2020 soll in Deutschland niemand mehr an AIDS erkranken. Zudem wurde ein neuer Vorstand des Bundesverbandes gewählt. Die Versammlung tagte in Lübeck, um ein Zeichen für den vollständigen Erhalt der HIV-Prävention in Schleswig-Holstein zu setzen. Verband und Mitgliedsorganisationen wollen in Zukunft Menschen mit HIV noch stärker in ihre Arbeit einbeziehen. Im Vorfeld der Versammlung hat die Deutsche AIDS-Hilfe den Hans-Peter-Hauschild-Preis für wegweisende Prävention verliehen.

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Womit HIV-Patienten das heute längere Überleben erkaufen

Dank moderner Therapien leben HIV-Infizierte heute deutlich länger als zu Beginn der Pandemie. Immer mehr Betroffene leiden aber unter Begleiterkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Diabetes und Osteoporose, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das habe eine große Langzeit-Studie mit mehr als 16000 HIV-positiven Patienten in der Schweiz ergeben.

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Deutsche AIDS-Hilfe: Rückgang der HIV-Neuinfektionen ist ein Erfolg hervorragender Prävention

Die Zahl der HIV-Infektionen in Deutschland ist seit 2007 rückläufig. Im Jahr 2011 werden sich bis Jahresende rund 2.700 Menschen mit HIV infiziert haben. Das hat heute das Robert-Koch-Institut in Berlin mitgeteilt. Es korrigiert damit auf Basis einer neuen Berechnungsmethode vorherige Schätzungen, nach denen die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland konstant bei etwa 3.000 lag.

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Virushemmende Mittel können Partner von AIDS-Infizierten schützen

Nehmen Partner von HIV-Patienten virushemmende Medikamente ein, vermindert dies ihr Risiko für eine Ansteckung. Das konnte in Kenia und Uganda in einer Studie mit rund 5000 Paaren nachgewiesen werden, berichtet die „Apotheken-Umschau“. Der gesunde Partner nahm entweder den aus der HIV-Behandlung bekannten Wirkstoff Tenofovir oder eine Kombination verschiedener Stoffe ein. Eine dritte Gruppe bekam ein unwirksames Placebo.

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Deutsche AIDS-Hilfe: Kürzungen bei Prävention fordern einen hohen Preis

Die Bundesregierung will im Jahr 2012 bei der Prävention im Bereich HIV/Aids und andere sexuell übertragbaren Infektionen (STI) kürzen. Der entsprechende Haushaltstitel soll von 13 auf 12 Millionen Euro reduziert werden. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine schriftliche Anfrage der Bundestagsabgeordneten Angelika Graf (SPD) hervor. Zudem soll die „HIV/Aids-Bekämpfung in Zusammenarbeit mit Osteuropa“ wegfallen, bei der 2011 bereits drastisch gekürzt worden ist (von 1,1 Millionen im Jahr 2010 auf 250.000 Euro). Auch in anderen Bereichen, zum Beispiel bei den Zuschüssen an Drogen- und Suchthilfe, soll gespart werden.

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30 Jahre AIDS: Bedürftigkeit bei Menschen mit HIV/AIDS nimmt zu

Im Rückblick auf 30 Jahre AIDS ist die Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART), die 1996 auf den Markt kam, der wichtigste Meilenstein. Während sich die gesundheitliche Situation für viele von HIV und AIDS betroffene Menschen dadurch verbessert hat, gilt dies in vielen Fällen nicht für die finanzielle Lage. Viele HIV-infizierte Menschen leiden bei einer langfristigen Medikamenteneinnahme unter Nebenwirkungen sowie Begleiterkrankungen der Infektion. Sie können nicht mehr arbeiten und sind daher auf staatliche Unterstützung angewiesen.

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Besonders schwerer Betrugsfall mit HIV-Medikamenten – Bundesministerium kündigt Regelungen an

Einen besonders gravierenden Betrugsfall nennt der Gesundheitsexperte der SPD- Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, die Berichte über einen bundesweiten Millionenbetrug mit gefälschten HIV-Medikamenten. „Ich weiß nicht, was man viel Schlimmeres an Betrug auf dem Pharmamarkt machen kann. Wenn ich Einkommensschwachen, die in Entwicklungsländern aidserkrankt sind, die Medikamente wegstehle, um sie hier teurer zu verkaufen – viel schlimmer kann man kaum vorgehen“, so Lauterbach. Auch das Bundesgesundheitsministerium nimmt den Vorgang sehr ernst. Eine Sprecherin sagte dem Radioprogramm NDR Info, das Ministerium habe bereits vor Jahren Regelungen geschaffen, um Betrug zu verhindern, weitere würden folgen. An der vor wenigen Tagen von der Europäischen Union beschlossenen Fälschungsrichtlinie habe das Ministerium tatkräftig mitgearbeitet. Dadurch könnten künftig einzelne Arzneimittel bei der Abgabe in der Apotheke identifiziert werden.

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AIDS-Überträger sind nachweisbar

Wer hat mich angesteckt? Diese Frage von HIV-infizierten Menschen können Forscher inzwischen beantworten, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das Labor benötigt dazu AIDS-Viren des Erkrankten und der möglichen Überträger. Anhand des viralen Erbguts kann die Übereinstimmung festgestellt werden. In den USA hatte dies schon strafrechtliche Konsequenzen: Ein Mann, dem so nachgewiesen wurde, dass er sechs Frauen angesteckt hatte, erhielt 45 Jahren Haft.