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Was Erwachsene gegen Akne tun können

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Ob Yoga, Meditation oder autogenes Training: Effektive Entspannungstechniken können bei Erwachsenen-Akne hilfreich sein. So lassen sich dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ zufolge stressige Situationen im Job und in der Familie eventuell auch ohne unschöne Reaktionen der Haut meistern. Und möglicherweise verändert sich auch die Sicht auf die Krankheit selbst.

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Die Pubertät geht vorüber, die Akne bleibt

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Pickel, Pusteln und Mitesser im Gesicht – bei vielen Bundesbürgern ist damit nach der Pubertät noch lange nicht Schluss. Jeder siebte 20- bis 39-Jährige (14,3 Prozent) neigt nach eigenen Angaben zu Hautunreinheiten und Akne, wie eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ ergab. Von den 14- bis 19-Jährigen berichtet jeder Vierte (25,3 Prozent) von Hautunreinheiten und Akne.

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Mehr Akne durch Vitamin B12

Wer an Akne leidet, sollte nicht zu viel Leber, Fisch und Camembert essen. Diese Nahrungsmittel sind reich an Vitamin B12, und das kann die Pusteln verschlimmern, berichtet die „Apotheken Umschau“. Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles (USA) haben jetzt auch herausgefunden, warum das so ist: Viel Vitamin B12 in der Haut führt dazu, dass die Bakterien, die Akne verursachen können, mehr Porphyrin herstellen. Der Stoff verstärkt die Entzündung.

Botox gegen Akne

Bei Patienten mit starker Akne kann Botulinumtoxin (BTX) sowohl zur Behandlung, wie auch zur Prävention von Narbenbildung eingesetzt werden, wie aus einer Australischen Studie hervorgeht. Professor Greg Goodman von der Monash University hat die Literatur zu Botulinumtoxin und Aknebehandlung gesichtet und ist der Ansicht, dass BTX nicht nur zur Behandlung einer etablierten Akne, sondern auch zur Prophylaxe der Narbenbildung eingesetzt werden kann.

Wie er in der Studie schreibt, die im Journal of Cutaneous Aesthetic Surgery erschienen ist, scheint BTX vor allem dort indiziert, wo die Narben durch die Hautbewegung besonders stark hervortreten. Zu diesen zählt er etwa die Stirnfalten.

„Die mimische Bewegung geht auch im Alter unvermindert weiter. Je älter wir werden, umso schwächer wird aber der Widerstand der Haut gegenüber der Faltenbildung, was vor allem dort besonders schlimm ist, wo die Haut vorgeschädigt ist. In solchen Arealen kann die Anwendung von Botulinumtoxin besonders hilfreich sein,“ meint Professor Goodman.

BTX sollte aber nicht allein, sondern in der Regel in Kombination mit Füllmaterialien (Filler) und Skin Resurfacing Techniken angewendet werden, fügt Goodman hinzu. Ausserdem kann es auch zusammen mit Chirurgie hervorragende Resultate liefern.

Botulinumtoxin kann aber auch einen hemmenden Einfluss auf die Narbenbildung haben und „so prophylaktisch dort eingesetzt werden, wo nach einer Exzision mit einer Narbe gerechnet werden muss, die sich von der umliegenden, entspannten Haut besonders abgrenzt, oder wo eine hypertrophe Narbe herausgeschnitten werden muss.“

Unreine Haut? Tipps gegen Akne

Als Jugendlicher erlebt man die aufregendste Zeit seines Lebens. Man ist zum ersten Mal verliebt, man feiert Partys und man schwärmt für Popstars. Allerdings hat die Jugend auch ihre Nachteile. Einer davon ist unreine Haut. Hans Haltmeier, Chefredakteur der Apotheken Umschau, erklärt, warum gerade Jugendliche davon betroffen sind:

„Bei Jugendlichen verändert sich der Hormonhaushalt ganz dramatisch und als Folge dessen produziert die Haut mehr Talg. Da können sich Bakterien ansiedeln und die Haut reagiert darauf mit Pickeln und Pusteln. Das Schlimme dabei ist ja, dass die Akne dann oft im Gesicht auftritt und deswegen für jeden sichtbar ist. Und da leiden vor allem junge Menschen drunter.“

Gegen unreine Haut kann man etwas unternehmen. Wenn man nur leicht betroffen ist, helfen rezeptfreie Mittel:

„Leichte Akne kann man in der Regel selbst ganz gut behandeln. Da kann einem die Apotheke auch weiterhelfen. Sobald die Haut allerdings häufig entzündet ist, sollte man unbedingt zum Hautarzt gehen. Denn je früher eine gezielte Behandlung beginnt, desto höher ist auch die Chance dass keine Narben entstehen.“

Für unreine Haut gibt es spezielle Kosmetika. Entscheidend ist auch die richtige Pflege:

„Mit seifenfreien Reinigungsmitteln die Haut reinigen. Dadurch verringert sich die Zahl der akneauslösenden Bakterien. Außerdem ein Gesichtswasser nehmen, das dann die Schüppchen ablöst. Und zum Schluss entsprechende Pflegeprodukte, die in der Regel wenig Fett oder auch gar kein Fett enthalten.“ Online finden Sie weitere wertvolle Tipps.

Wer seine unreine Haut loswerden will, braucht Geduld, schreibt die Apotheken Umschau. Denn bei starker Akne dauere die Therapie unter Umständen mehrere Jahre.

Hautstudie zur Behandlung von Akne

Akne ist weltweit die häufigste Hauterkrankung. Man versteht darunter eine krankhafte Veränderung der Haut, die mit der Bildung entzündlicher Pusteln und Pickeln einhergeht. Ursachen sind Entzündungen der Talgdrüsen in der Haut. Die Ausprägung der Krankheit reicht von unreiner Haut bis zu entzündeten Knoten mit Narbenbildung. Bei vielen Betroffenen führt Akne neben diesem „offensichtlichen“ Schönheitsmakel zu schwerwiegenden psychischen und seelischen Problemen.

Gängige Aknemittel bekämpfen fast immer nur einzelne Ursachen der Akne, wie etwa verstärkte Talgproduktion oder auftretende Entzündungen der Haut. Die hiermit kurzfristig erzielten Erfolge beseitigen aber keinesfalls die Grundproblematik.

Aktuell wurde in einer Hautstudie des Hautzentrums München-Ost KG, von den Hautärztinnen Dr. Elke Roser-Maaß und Dr. Ulrike Schwab-Przybilla die Wirksamkeit von intensiv gepulstem Licht (IPL) nachgewiesen. Dabei wird das ursächlich für die Akne vulgaris verantwortliche Bakterium (Propionibacteium acnes) durch IPL einer bestimmten Wellenlänge abgetötet. Das technische Equipment liefert die Preswede GmbH. Verwendete Technologie: Powerlite 600 Model F unter Einsatz eines blauen Filters mit der Wellenlänge von 425-480 nm zur Aknebehandlung.

Behandlung mit Preswede-Produkten
Um eine möglichst große Bandbreite an Varianten abzudecken, wurden die Probanden sowohl nach Schweregrad der Akne (I-IV) als auch nach Hauttyp (1 entspricht: keine Bräune, immer Sonnenbrand bis 6 entspricht: Schwarze) ausgewählt. Neben dem IPL-Gerät Powerlite 600 wurde das von Preswede GmbH produzierte Cool & Protect Gel benutzt sowie ein Sunblocker LSF 32+. Dies dient zur Kühlung der Haut und als Kontaktgel um die Reflexionseigenschaften der Haut gegenüber der Lichtbehandlung zu vermeiden. Bei stärkerer Akne wurde eine geringere Lichtintensität verwendet, da entzündlich Läsionen mehr Licht absorbieren.

Die Behandlungssequenz betrug 3 Behandlungen im Abstand von 3 Wochen. Dokumentiert wurde, dass die abgegebene Energie (J/cm²) so gering ist, dass es bei ordnungsgemäßer Handhabung der Technologie zu keinerlei Nebenwirkungen, wie etwa Hautrötungen kommt.

Behandlungsergebnisse
Bereits zwei Tage nach der 1. Behandlung war eine eindeutige Reduktion der Entzündungen sichtbar. Bis zur 2. Behandlung blieb die positive Verbesserung konstant. Nach dieser Zeit fand weder eine Verbesserung noch Verschlechterung statt. Der Hautbefund wurde bei allen Patienten verbessert. Je nach Aknetyp und Schwere der Ausprägung wurden gute Verbesserungen dokumentiert. Therapieversager gab es nicht. Die verwendete Technologie erzielt gute Behandlungserfolge. Der Erfolg jeder Sitzung ist innerhalb von wenigen Tagen sichtbar. Eine weitere Verbesserung ist ohne Behandlung nicht zu erwarten. Das Behandlungsergebnis hält für längere Zeit an und im Beobachtungszeitraum kam es zu keinem Rezidiv. Der Mittelwert der Verbesserung beträgt 49%. Bei schwerer Akne liegt er bei 67%

Mehr Informationen zur verwendeten Technologie finden sich auf der Website der Preswede GmbH … www.preswede.de

Akne wird oft falsch behandelt Diäten sind nutzlos

Vier von fünf Jugendlichen müssen mit Beginn der Pubertät erleben, dass ihre Gesichtshaut sich entzündet – mit oft einschneidenden psychischen Folgen. Obwohl Akne gut therapierbar ist, wird sie in vielen Fällen falsch behandelt, berichtet das ab sofort im Handel erhältliche Magazin GEO WISSEN zum Thema „Pubertät“.

Die vielfach angebotenen Akne-Diäten seien nicht hilfreich, urteilt Gerd Plewig, früherer Direktor der Klinik für Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Viele Ärzte behandelten zudem ohne erkennbares Konzept. „Wenn eine Akne trotz Behandlung nicht nach drei bis vier Monaten deutlich besser wird, sollte man umgehend den Facharzt aufsuchen“, sagt Plewig. „Und wenn der keinen Erfolg hat, sollte man auch den wechseln.“ Manche Jugendliche haben sogar über Jahre Antibiotika verschrieben bekommen, berichtet Ursula Piela von der Universitätsklinik Münster.

Wichtig bei der Behandlung ist die Unterscheidung dreier Schweregrade, auf die eine Therapie in genau aufeinander abgestimmten Schritten erfolgen kann. Das reicht vom Waschen der Haut mit einer alkalifreien Seife bis hin zur Schälkur mit Benzoylperoxid unter ärztlicher Aufsicht. „Richtig behandelt, lassen sich bei den allermeisten Jugendlichen die Hautveränderungen ganz wegbekommen“, sagt Gerd Plewig gegenüber GEO WISSEN, „bei den restlichen werden sie zumindest deutlich besser.“

Hoffnung machen auch zwei neue, noch nicht etablierte Behandlungsformen: Bei der Photodynamischen Therapie erhält der Patient ein Medikament, das Talgdrüsen und Akne-Bakterien empfindlich gegen eine Bestrahlung mit normalem Licht macht. Bei der fraktionierten Photothermolyse werden mit einem Laser knapp 2000 winzige Vertiefungen pro Quadratzentimeter in die Haut geschossen – was zu ihrer Glättung führen soll.