Lutschtabletten vollständig im Mund auflösen

Bei Beschwerden in Mund und Hals sind Lutschtabletten beliebt. Diese sollten im Mund immer hin und her bewegt werden, bis sie vollständig aufgelöst sind, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Das gilt besonders für Präparate mit Wirkstoffen, die die Schleimhaut reizen. Dazu zählen zum Beispiel manche entzündungshemmenden Inhaltsstoffe sowie Nikotin zur Raucherentwöhnung. Nach der Anwendung empfiehlt es sich, mindestens fünf bis zehn Minuten weder zu essen, noch zu trinken. Auf keinen Fall sollte man Lutschtabletten zerbeißen oder im Ganzen schlucken. „Die Magensäure könnte den Wirkstoff zerstören“, erklärt Apothekerin Dragana Catibusic aus Buchen. Lutschtabletten vollständig im Mund auflösen weiterlesen

Wirkstoffpflaster: Klebeort muss sauber, fettfrei und trocken sein

Die Stelle, an der ein Wirkstoffpflaster angebracht wird, muss sauber, fettfrei und trocken sein. Nur dann könne der Wirkstoff optimal aufgenommen werden, erklärt Apothekerin Inken Jung aus Potsdam im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Also das Pflaster nicht gleich nach dem Duschen oder Eincremen aufkleben! Haare entfernen Sie zuvor besser mit der Nagelschere als mit dem Rasierer.“

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Schmerzmittel sind keine Lutschbonbons

Etliche Schmerzmittel gibt es ohne Rezept. Doch das heißt nicht, dass sie harmlos sind. Erst kürzlich wieder haben amerikanische und europäische Gesundheitsbehörden ihre Mahnungen bekräftigt. Besonders fahrlässig gehen oft Sportler mit Schmerzmitteln um, und zwar sowohl im Spitzensport als auch im Hobbybereich. Beim Bonn-Marathon vor vier Jahren wurden die Nebenwirkungen registriert: Knapp zehn Prozent der Sportler, die vorsorglich Schmerzmittel genommen hatten, bekamen Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Blut im Urin oder im Stuhl und Herz-Kreislauf-Beschwerden.

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Homöopathische Globuli nicht schlucken

Homöopathische Medikamente in Form von Globuli, den kleinen Kügelchen, soll man nicht ganz herunter schlucken, sondern möglichst lange im Mund behalten. „Dann lösen sie sich langsam auf und gelangen über die Mundschleimhaut direkt ins Blut“, erklärt die Apothekerin Ivonne Rittner aus Velten (Brandenburg), die sich seit 20 Jahren auf Homöopathie spezialisiert hat, in der „Apotheken Umschau“.

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Alles was man unbedingt über Schmerzmittel wissen muss

Ob Kopf-, Zahn- oder Rückenschmerzen, schnell eine Schmerztablette eingeworfen, damit man wieder fit für den Alltag ist. Das hört sich unproblematisch an, aber man muss wissen, dass Schmerzmittel nicht die Ursache des Schmerzes bekämpfen, sondern lediglich die Weiterleitung verhindern, weiß mein Kollege Max Zimmermann:

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Ohrentropfen sollen körperwarm sein

Es kommt recht häufig vor, dass kleine Kinder Ohrentropfen benötigen. Dabei sind folgende Tricks aus dem Apothekenmagazin „Baby und Familie“ hilfreich: Zuerst die Tropfen in der Hand oder Hosentasche anwärmen, denn kalte Tropfen können einen Schwindel auslösen, übrigens auch bei Erwachsenen.

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Wie Augentropfen richtig angewendet werden

Beim Einträufeln von Augentropfen ist es wichtig, dass sich nur ein Tropfen von der Pipette löst. „Zwei Tropfen wirken schlechter als ein einziger, weil die größere Menge sofort die Tränenproduktion verstärkt“, erklärt Dr. Wolfgang Kirchner aus Peißenberg, Mitglied in der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker in der „Apotheken Umschau“.

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Hormone als Gele oder Pflaster richtig anwenden

Patienten, die hormonartige Medikamente brauchen, sollten sich bei ihrem Apotheker über die richtige Anwendung informieren. „Es gibt verschiedene Darreichungsformen, um Hormone als Medikamente zu verabreichen. Einen Königsweg gibt es dabei nicht, jede Darreichungsform hat Vor- und Nachteile“, sagte Professor Dr. Rolf Daniels von der Universität Tübingen. Beim Internationalen Fortbildungskongress Pharmacon informieren sich Apotheker eine Woche lang über aktuelle Entwicklungen der Hormontherapie.

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Bei Nasensprays während des Sprühens einatmen

Nicht nur bei Schnupfen oder Allergien werden Nasensprays und -tropfen eingesetzt. Arzneimittel können über die Nasenschleimhaut auch Wirkungen im gesamten Körper erzielen. Dazu gehören u.a. einige hormonartig wirkende Medikamente. „Bei diesen systemisch wirkenden Substanzen ist die richtige Anwendungstechnik besonders wichtig. Der Apotheker demonstriert das seinen Patienten gerne“, so Apotheker Dr. Wolfgang Kircher, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Rund 4,5 Millionen gesetzlich Versicherte wendeten im Jahr 2009 rezeptpflichtige Arzneimittel über die Nasenschleimhaut an, ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). Aus hygienischen Gründen sollten Nasensprays und -tropfen immer nur von einer Person benutzt werden. Außerdem sollten alle Teile, die in die Nase eingeführt werden, nach jedem Gebrauch mit einem sauberen Taschentuch abgewischt werden.

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Zäpfchen mit dem stumpfen Ende voran einführen

Etwa 3,5 Millionen gesetzlich Versicherte wurden im Jahr 2009 Zäpfchen und andere Arzneimittel verordnet, die in den Darm eingeführt werden. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). „Zäpfchen und andere Arzneimittel für den Darm sind noch immer tabuisiert. Patienten trauen sich aus falscher Scham oft nicht, nach der richtigen Anwendung zu fragen“, so Apotheker Dr. Wolfgang Kircher, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). „Mein Rat: Bitten Sie Ihren Apotheker um ein Gespräch ohne ungewollte Zuhörer.“

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