Jan 02
Patientinnen und Patienten müssen im neuen Jahr damit rechnen, andere verschreibungspflichtige Arzneimittel in der Apotheke zu erhalten als bislang. Je nach Krankenkasse können so genannte Rabattverträge für bestimmte Wirkstoffe oder Herstellersortimente auslaufen oder neu in Kraft treten. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle gesetzlich Krankenversicherten zum Jahreswechsel aufmerksam. Rabattarzneimittel haben grundsätzlich Vorrang vor anderen Präparaten. Über eine daraus folgende Umstellung auf ein neues Medikament und dessen Wirksamkeit können sich die Patienten in allen Apotheken informieren.
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Dez 22
Gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten können ab 1. Januar 2009 von weiteren zuzahlungsbefreiten Arzneimitteln profitieren. Darauf weist die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin. Für vier Wirkstoffgruppen zur Behandlung von Bluthochdruck, Schizophrenie und krankhaften Störungen des Bewegungsablaufs treten neue Festbetragsgrenzen in Kraft. Bei drei dieser Gruppen haben die Krankenkassen auch Zuzahlungsbefreiungsgrenzen festgelegt. Eine aktuelle Liste aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel ist unter www.aponet.de zu finden.
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Dez 18
Mit dem neuen “Ratgeber Pharmazie und Gesundheit” setzen die Fachverlage des Marktführers Springer ihre erfolgreiche Serie von Medien zur Gesundheitsinformation für Patienten und Verbraucher fort. Vom neuen Ratgeber, den es zum Jahreswechsel kostenlos und ausschließlich in der Apotheke gibt, haben Apotheker innerhalb von nur drei Tagen und noch vor Erscheinen mehr als 600.000 Exemplare zur Weitergabe an ihre Kunden bestellt.
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Nov 28
Die Zahl zuzahlungsbefreiter Arzneimittel steigt auf fast 10.000 Präparate an. Auf diese gute Nachricht für alle gesetzlich versicherten Patienten weist die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin. Zum 1. Dezember sind genau 9.676 verschiedene Arzneimittelpackungen zuzahlungsbefreit. Die ABDA empfiehlt den Patienten, bei der Rezepteinlösung in der Apotheke gezielt nach zuzahlungsbefreiten Medikamenten zu fragen. In Deutschland sind Apotheken gesetzlich verpflichtet, die Zuzahlungen zugunsten der Krankenkassen einzusammeln und an diese weiterzuleiten.
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Nov 28
Gütesiegel von Versandapotheken können irreführend sein, wenn sie den Verbrauchern nicht vorhandene Sicherheitsstandards vortäuschen. Zudem sind Gütesiegel von Internetapotheken keineswegs fälschungssicher und deshalb kaum verlässlich. Darauf macht die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich eines (noch nicht rechtskräftigen) Urteils des Landgerichts Darmstadt aufmerksam, das einer Versandapotheke die irreführende Verwendung des “BVDVA-Gütesiegels” untersagte. Damit bestätigten die Richter die Auffassung der Wettbewerbszentrale, einer Selbstkontrollinstitution der Wirtschaft für fairen Wettbewerb.
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Nov 21
Handy-Nutzer können die nächstgelegene Notdienst-Apotheke problemlos per SMS-Versand an die bundesweit einheitliche Rufnummer 22 8 33 finden. Mit dem Stichwort “apo” im Textfeld lässt sich überall und rund um die Uhr eine dienstbereite Apotheke in der näheren Umgebung suchen. Mit 69 ct/SMS ist dieser zuverlässige Service der 21.500 Apotheken für Verbraucher in Notsituationen vergleichsweise günstig. Darauf macht die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände aufmerksam.
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Nov 20
77 Prozent der deutschen Apothekerinnen und Apotheker gehen davon aus, dass sich der Wandel des deutschen Apothekenmarktes negativ auf die Verbraucher auswirken wird. Dies ergab eine aktuelle Befragung von rund 320 Apothekern durch die auf den Gesundheitsmarkt spezialisierte Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung DR. SCHMIDT UND PARTNER. Die bundesweit durchgeführte Studie „Apothekenmarkt 2008 – Eine Branche im Umbruch“ offenbart ein deutlich negatives Stimmungsbild unter den deutschen Pharmazeuten, das sich sowohl auf ihre eigene Situation als auch auf die Folgen für die Apothekenkundenkunden erstreckt. Sorge bereitet vor allem der tief greifende Transformationsprozess, den der heimische Apothekenmarkt vor dem Hintergrund zunehmender gesetzlicher Regulierung und steigendem Wettbewerbsdruck durchläuft.
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Nov 05
Medikamente mit gefälschter Herkunft und Identität erreichen auch in Deutschland immer mehr Verbraucher. Durch veränderte Wirkstoffdosierung oder giftige Bestandteile zieht die Einnahme gefälschter Medikamente im Extremfall sogar lebensbedrohliche Folgen nach sich. Als größte Gefahrenquelle gilt das Internet, wo der Handel mit Medikamenten blüht. Deshalb erarbeitet das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ein Online-Register, das alle seriösen Internetapotheken ausweist. Aufgenommene Online-Apotheken verfügen voraussichtlich ab Anfang 2009 über ein Siegel auf der Startseite, über das die Nutzer zur Gesamtliste gelangen. Bis dahin gilt immer noch Vorsicht beim Medikamentenkauf. „Beim Online-Kauf von Arzneimitteln sollten Internetnutzer die Vertrauenswürdigkeit des Anbieters genau prüfen“, rät Dr. Achim Kaul, niedergelassener Apotheker in Frankenthal und Gründer einer der ersten Internetapotheken in Deutschland, VersandApo.de. Anhand einfacher Kriterien lassen sich seriöse Apotheken-Portale sicher erkennen:
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Okt 27
“Jede Selbstmedikation ohne ausführliche Beratung durch den Apotheker kann Risiken bergen”, warnte Apotheker Dr. Rolf-Günther Westhaus beim Gesundheitspresse-Seminar der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Denn die Einnahme rezeptfreier Medikamente kann möglicherweise Symptome schwerwiegender Erkrankungen verschleiern. So ist es zum Beispiel möglich, dass Durchfall das Symptom einer chronischen Darmerkrankung ist, die ärztlich behandelt werden muss.
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Okt 21
Individuell in der Apotheke hergestellte Rezepturen sind unverzichtbar. Sie schließen therapeutische Lücken der Patienten, für die es keine oder nicht die richtigen industriellen Arzneimittel gibt. Jährlich werden in öffentlichen Apotheken etwa 10 Millionen patientenindividuelle Salben, Kapseln oder Lösungen für gesetzlich Versicherte hergestellt. “Die Herstellung von Rezepturen ist integraler Bestandteil unseres Berufs, auch wenn es sich in den meisten Fällen nicht rechnet”, sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. “Wir Apotheker nehmen unsere Verantwortung als Heilberufler wahr und versorgen die Bevölkerung schnell mit den individuell notwendigen Arzneimitteln.”
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