Wartezeiten beim Hausarzt oft unvermeidbar

In Hausarztpraxen lassen sich auch bei bester Organisation Wartezeiten oft nicht verhindern. „Wir haben wirklich alles ausprobiert, was beim Terminmanagement möglich ist. Doch am Ende sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass sich der Behandlungs- und vor allem der Beratungsbedarf der einzelnen Patienten nicht kalkulieren lässt“, erläutert der Berliner Hausarzt Dr. Thomas Minks im Patientenmagazin „HausArzt“. In der Praxis habe sich gezeigt, dass es in der hausärztlichen Versorgung keinen berechenbaren Zeittakt gebe, mit dem man verlässliche Termine einteilen könne. Bei Fachärzten ist das anders: Dank der Überweisungen sind die Aufträge meist klar definiert, und der Zeitbedarf lässt sich gut planen. Wartezeiten beim Hausarzt oft unvermeidbar weiterlesen

Hausarzt bei psychischen Beschwerden erster Ansprechpartner

Wer sich oft traurig oder ausgelaugt fühlt, kann als Erstes zum Hausarzt gehen. „Zum Glück stellen psychische Probleme kein so großes Tabu mehr dar wie früher, aber manche Patienten scheuen sich noch, sie beim Hausarzt anzusprechen“, sagt der Haus- und Betriebsarzt Dr. Christoph Grassl aus München im Patientenmagazin „HausArzt“. Doch gerade auch für solche Beschwerden seien Hausärzte da. „Wenn Sie sich häufig müde und erschöpft fühlen, nicht wissen, was mit Ihnen los ist, kann das eine beginnende Depression sein.“ Als Hausarzt mache er in solchen Fällen den großen Check mit Blutbild, um abzuklären, ob körperlich alles in Ordnung ist.

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Videosprechstunde kann Zeit sparen – stößt aber an Grenzen

Videosprechstunden können Patienten in manchen Fällen den Weg in die Arztpraxis ersparen. „Ärzte können zum Beispiel den Heilungsverlauf von Wunden begutachten, mit Diabetikern die Blutzuckerwerte besprechen oder Erkältungen behandeln“, erklärt der Vorsitzende des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer, Erik Bodendieck aus Wurzen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Es ist von Vorteil, wenn der Arzt den Kranken bereits kennt. Mediziner dürften Patienten in den meisten Bundesländern mittlerweile aber auch ohne vorherigen persönlichen Kontakt per Videosprechstunde behandeln, sagt Bodendieck.

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Telemedizin: Viele Deutsche hätten Angst vor Fehldiagnosen und Datenmissbrauch

Für die große Mehrheit der Bundesbürger ist eine Online-Sprechstunde von Ärzten mit Ängsten und Sorgen verbunden. Eine repräsentative GfK-Umfrage für das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ ergab, dass 81,9 Prozent der Frauen und Männer bei einer Fernbehandlung Angst hätten, dass es zu Fehldiagnosen kommen oder eine Krankheit übersehen werden könnte. 73,9 Prozent befürchten (zudem), dass man bei der Telemedizin keinen Einfluss mehr darauf hätte, welcher Arzt einen behandelt.

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Behandlungsfehler? So gehen Sie vor

Es ist der Alptraum vor jedem medizinischen Eingriff: Was ist, wenn etwas schiefgeht? Zum Glück kommt das selten vor, aber wer glaubt, dass er durch eine Operation oder eine Behandlung einen Schaden davongetragen hat, kann etwas unternehmen. Ob man Ansprüche auf Schadensersatz hat, muss geprüft werden. Vor allen weiteren Schritten empfiehlt Konstanze Faßbinder von der „Apotheken Umschau“ ein Gespräch:

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So unzufrieden sind Patienten mit dem Arztbesuch / Jeder Zweite hat sich beim Arzt schon einmal nicht gut aufgehoben gefühlt

Patienten wollen ernst genommen und gut behandelt werden – egal, welchen Anlass es für einen Arztbesuch gibt. Eine Umfrage von Europas größter Online-Arztpraxis Zava (zavamed.com) zeigt jedoch, dass dies „in der Praxis“ längst nicht immer der Fall ist. Jeder Zweite (49,3 Prozent) der über 1.000 Befragten hat sich schon einmal bei seinem Arzt nicht gut aufgehoben gefühlt.

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Männer sollten regelmäßig zur Prostatakontrolle

Ein Großteil der Männer in Deutschland nutzt das Früherkennungsangebot beim Urologen nicht – dabei wäre spätestens ab dem 45. Lebensjahr eine regelmäßige Kontrolle der Prostata sinnvoll. Denn früher oder später verursacht diese bei jedem Mann Probleme.

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Manche Patienten haben ein Recht auf Hausbesuche des Arztes

Haben Patienten Schwierigkeiten, bei Bedarf vom Arzt einen Hausbesuch zu erhalten, sollten sie nach Expertenmeinung hartnäckig bleiben. „Manche Patienten finden sich damit ab, dass sie keinen Hausbesuch bekommen, obwohl sie das nicht müssten“, sagt der Geschäftsführer der unabhängigen Patientenberatung „Gesundheitsladen München“, Peter Friemelt, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Um einen Hausbesuch zu bekommen, muss grundsätzlich lediglich ein sogenannter Behandlungsvertrag zwischen Patient und Arzt bestehen.

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Früherkennung: Chancen und Risiken in Ruhe abwägen

Manche Ärzte bieten ihren Patienten neben kassenbezahlten Leistungen weitere Untersuchungen zur Früherkennung an, deren Kosten diese selbst übernehmen müssen. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ rät, diesen sogenannten IGeL (Individuellen Gesundheits-Leistungen) nicht voreilig zuzustimmen. Bei Früherkennungsuntersuchungen besteht kein Zeitdruck.

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Ärzte erhalten weiter geheime Millionenzahlungen für Anwendungsbeobachtungen

arzt

Im vergangenen Jahr haben Pharma-Unternehmen Ärzten für die Teilnahme an sogenannten Anwendungsbeobachtungen (AWB) Dutzende Millionen Euro gezahlt. Das zeigen Recherchen von NDR, WDR, Süddeutscher Zeitung und dem gemeinnützigen Recherchebüro Correctiv. Insgesamt liefen 2015 mehr als 600 Anwendungsbeobachtungen. Über 150 neue AWB wurden gestartet – mehr als in den vorherigen zwei Jahren. Die Studien haben eine Laufzeit von teils mehreren Jahren, bei manchen sogar mehr als zehn oder 20 Jahre. Die vereinbarten Honorare liegen in der Regel bei mehreren Hundert, manchmal sogar bei mehreren Tausend Euro pro Patient. Etwa jeder zehnte niedergelassene Arzt nahm 2015 nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) an solchen Studien teil: insgesamt knapp 13.000 Mediziner, außerdem rund 4000 Klinikärzte.

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