Stillen: Falsche Erwartungen geraderücken

In den sozialen Medien wimmelt es von Fotos mit glücklichen stillenden Müttern, die eine harmonische Einheit mit ihrem Baby bilden. Die Realität ist für viele Frauen eine andere – insbesondere in den ersten Tagen. „Stillen ist wunderbar und innig, aber nicht nur und häufig nicht am Anfang“, sagt Vivian Weigert, Stillberaterin und Buchautorin, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Klappt es nicht so reibungslos wie gehofft und bekommt die Mutter keine Unterstützung zum Stillen, baut sich schnell Druck auf. Laut Weigert wäre es für werdende Mütter daher wichtig, vor der Geburt ein realistischeres Bild vom Stillen zu bekommen: Sie sollten wissen, dass es am Anfang wehtun kann, dass Probleme auftauchen können und dass es normal ist, Hilfe zu brauchen, denn Mutter und Baby müssen das Stillen erst lernen. Stillen: Falsche Erwartungen geraderücken weiterlesen

Stress vor der Geburt erhöht das Risiko für psychiatrische Erkrankungen

Hat eine Mutter viel Stress während der Schwangerschaft, könnte das zu einer veränderten Reaktion der Gene in Nervenzellen auf Stress im späteren Leben des Kindes führen. Dies legt die jüngst im renommierten Fachjournal PNAS publizierte Studie von internationalen Forscherinnen und Forschern unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und der Simon Fraser Universität in Vancouver, Kanada nahe.

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Experte sieht smarte Helfer am Babybett kritisch

Smarte Technik erobert nicht nur Wohnzimmer und Küchen, sondern kommt zunehmend auch rund ums Babybett zum Einsatz: Es gibt eine große Auswahl an Geräten und Wearables, also tragbaren Accessoires, die den Schlaf des Babys aufzeichnen und seine Körperfunktionen überwachen. Experten sehen die elektronischen Helfer kritisch.

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Zahnungsbeschwerden: Beißring statt Bernstein

Viele Eltern legen ihrem Baby ein Bernsteinkettchen um, weil dies angeblich Zahnungsbeschwerden lindern soll. „Es ist vielleicht ein schöner Mythos, aber nicht belegt. Von Halsketten bei Kleinkindern würden wir schon wegen der Strangulierungsgefahr abraten“, betont Martina Fehrer, pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke in Wertheim, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Ohrenschmalz bei Babys nicht entfernen

Ohrenschmalz brauchen Eltern bei Babys in der Regel nicht zu entfernen. Denn der Gehörgang hat eine Selbstreinigungsfunktion, die überschüssiges Sekret aus dem Ohr abtransportiert, wie das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ schreibt. Zudem befeuchtet Ohrenschmalz die Haut des Gehörgangs, bindet Staub, Schmutz und abgestorbene Hautzellen, sodass der Gehörgang frei bleibt und sich nicht entzündet.

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So viel sollen Babys essen

Im ersten Lebensjahr wächst das Kind besonders rasch. Isst oder trinkt der Säugling mal etwas weniger, sind Eltern schnell in Sorge. Beim Stillen heißt die Empfehlung „nach Bedarf des Kindes“. Doch wie sieht es bei Formula und Brei aus? Auch hier können Eltern auf das Hunger- und Sättigungsempfinden des Kindes vertrauen und seine Fähigkeit zur Selbstregulation sogar unterstützen, rät das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung in einer Fachinformation. Und zwar durch sogenanntes Responsive Feeding.

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Stillende können Linsen, Kohl und Knoblauch essen – Verträgt Mutter die Nahrungsmittel, kommt damit auch das Baby klar

Stillende Mütter brauchen aus Sorge vor Blähungen bei ihrem Baby nicht auf Linsensuppe oder Grünkohl zu verzichten. „Verträgt die Mutter solche Nahrungsmittel, tut es das Kind auch“, sagt die Ärztin, Still- und Laktationsberaterin Gudrun von der Ohe aus Hamburg im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Auch Knoblauch ist kein Problem: Das Kind akzeptiert die Muttermilch trotzdem.

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Tipps für eine Flugreise mit einem Säugling

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Auch mit Baby können Eltern ruhig in den Urlaubsflieger steigen. „Generell können gesunde Babys ab einem Alter von etwa 14 Tagen fliegen“, erläutert die Kinder- und Jugendärztin Birgit Jork-Käferlein aus Prien am Chiemsee im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Probleme können Säuglingen die oberen Atemwege wie Ohrtrompete und Mittelohr bereiten.

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Hüfte unter Kontrolle – Warum eine Ultraschalluntersuchung der Hüfte bei der U3 so wichtig ist

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Ein Ultraschall im Rahmen der U3 kann bei Babys eine Hüftreifungsstörung frühzeitig aufdecken – doch bundesweit 50.000 bis 70.000 Kinder pro Jahr erhalten diese wichtige Untersuchung nicht, so Zahlen der Deutschen Gesellschaften für Orthopädie und Unfallchirurgie. Um Spätschäden zu vermeiden, sollten Eltern auf jeden Fall alle U-Termine wahrnehmen und bei der U3 darauf achten, dass die Hüftsonografie gemacht wird. Darauf weist das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ hin. Will der Kinderarzt die Untersuchung nicht selbst vornehmen, können Eltern demnach eine Überweisung zum Kinderorthopäden einfordern.

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Unschlagbare Muttermilch

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Für den gesundheitlichen Nutzen von probiotischen Kulturen in Säuglingsnahrung fehlt Experten zufolge bisher ein ausreichender wissenschaftlicher Nachweis. Durch die Zugabe von Probiotika werde versucht, „Säuglingsnahrung an Muttermilch anzugleichen und deren positive Effekte zu erzielen“, erläutert der Leiter der Abteilung Stoffwechsel am Dr. von Haunerschen Kinderspital in München, Prof. Dr. Berthold Koletzko, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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