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Nach dem Enthaaren die Haut verwöhnen

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Egal ob Frauen ihre Beine und Achseln rasieren, epilieren, wachsen oder lasern lassen: Nach dem Enthaaren freut sich die Haut über ein kleines Verwöhnprogramm. Der Dermatologe Professor Philipp Babilas aus Regensburg empfiehlt im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ Präparate mit Harnstoff, Glycerin und Nachtkerzenöl, die Feuchtigkeit spenden und gereizte Haut beruhigen. Idealerweise ist die Pflege auf den eigenen Hauttyp abgestimmt.

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Unproportioniert geschwollene Arme und Beine müssen an Lipödeme denken lassen

Es betrifft fast nur Frauen: Arme und Beine schwellen nachhaltig an, spannen und schmerzen, aber Hände und Füße bleiben schlank. Leider denken oft auch Ärzte erst spät an ein Lipödem, so dass die Krankheit schon fortgeschritten ist, wenn die Frauen zur Behandlung kommen. „Hormonelle Ursachen sind wahrscheinlich, denn die Beschwerden beginnen meist in Phasen hormoneller Veränderung wie der Pubertät oder nach einer Schwangerschaft“, sagt Dr. Stefanie Reich-Schupke vom Beirat der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie in der „Apotheken Umschau“.

Die Fettgewebezellen vergrößern und vermehren sich, zusätzlich wird Wasser eingelagert. Die häufig späte Diagnose kommt auch zustande, weil jede zweite betroffene Frau übergewichtig ist. Diäten helfen jedoch nicht. Wirksam sind Lymphdrainage und maßgefertigte Kompressionsstrümpfe. Seit einiger Zeit werden die Fettzellen auch abgesaugt (Liposuktion). Das bezahlen die Kassen jedoch noch nicht.

Was der Blick auf die Beine von Schlaganfall-Patienten über die Genesungschance sagt

Wer nach einem schweren Schlaganfall bereits im Krankenhausbett instinktiv die Füße überkreuzt, hat bessere Aussichten auf Genesung, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das beobachteten Neurologen der Universität München in einer Studie. Nach einem Jahr lebten von den 34 „Überkreuzern“ noch 33. Von der anderen Gruppe, die ebenfalls aus 34 Patienten bestand, waren 18 gestorben.

Erhöhtes Sterberisiko durch Durchblutungsstörungen in den Beinen

Anton S., 67 Jahre alt, hat Glück gehabt. Er hatte in seinem Berufsleben als Chef eines kleinen Unternehmens viel gearbeitet, viel geraucht und keine Zeit für eine ausgewogene Ernährung und körperliche Bewegung gehabt. Eines Tages erlitt er einen Herzinfarkt. Die rasche Einlieferung ins Krankenhaus und eine sofortige Behandlung mit einem Herzkatheter rettete sein Leben.

Eine umfassende Gefäßuntersuchung in der Klinik ergab, dass er seit etlichen Jahren stark verkalkte Gefäße in den Unterschenkeln hat. Diese Form der Arteriosklerose nennt man periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz PAVK oder im Volksmund „Schaufensterkrankheit“. Diese war jedoch nie angemessen behandelt worden. Der Hausarzt hatte Anton S. mit seinen gelegentlichen Beinschmerzen zunächst zum Orthopäden geschickt. Orthopädische Einlagen und Rückengymnastik halfen etwas, aber so ganz gingen die Beschwerden in den Beinen nie weg. Schließlich stellte der Hausarzt Durchblutungsstörungen fest, verordnete Anton S. jedoch lediglich viel Bewegung.

Dabei sind so genannte Thrombozytenfunktionshemmer ein Muss in jedem Stadium der PAVK. Sie verhindern, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) im Gefäß zum Gerinnsel verklumpen und zum Gefäßverschluss in den Beinen, im Herzen oder im Gehirn führen. Die medikamentöse Behandlung und eine Veränderung seiner ungesunden Lebensgewohnheiten hätte den Unternehmer mit großer Wahrscheinlichkeit vor dem lebensgefährlichen Herzinfarkt bewahrt.

Anton S. ist kein Einzelfall: Etwa ein Fünftel der über 65-Jährigen in Deutschland leiden an einer PAVK, oft unerkannt. Diese Patienten haben ein doppelt so hohes Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden wie gleichaltrige Gesunde. Aber auch im Vergleich zu anderen Herz-Kreislauferkrankten haben sie das höchste Sterberisiko. Mehr als 18 von hundert PAVK-Patienten gegenüber 15 von hundert Herz- und Schlaganfallpatienten pro Jahr müssen mit einer Herz-Kreislauferkrankung ins Krankenhaus und 24 von 1000 PAVK-Patienten gegenüber 18 der Herz- und Schlaganfallpatienten sterben jedes Jahr durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. (REACH-Register).

Das soll sich jetzt durch eine neue Leitlinie ändern, die unter Federführung der DGA gemeinsam mit anderen Fachgesellschaften erarbeitet wurde. Seit kurzem ist sie auf der Website der DGA und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Fachgesellschaften (AWMF) für jeden Interessierten nachzulesen. Die „S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK)“ betont in ihrem Eingangskapitel, dass die PAVK als Hinweis auf Verkalkungen und Gefäßverengungen im gesamten Körper des Betroffenen, also auch in Herz- und Hirnarterien, verstanden werden muss. Mehr als 60 Prozent aller PAVK-Patienten haben Gefäßverengungen auch in anderen Gefäßgebieten. Deshalb müssen Durchblutungsstörungen im Bein-Beckenbereich genauso ernst genommen und behandelt werden wie im Herz- oder Hirnbereich.

Dringend empfohlen wird in der Leitlinie auch, dass bei dem geringsten Verdacht auf Durchblutungsstörungen zur Diagnose eine so genannte Dopplerdruckmessung gemacht wird. Gemessen wird der Blutdruck an Oberarmen und Fußknöcheln mit einer Blutdruckmanschette und einer Dopplersonde. Anhand der Blutdruckwerte bestimmt der Arzt den Knöchel-Arm-Index. Diese einfache, kostengünstige und schmerzfreie Dopplerdruckmessung ist so treffsicher, dass sie sogar eine PAVK beweist, wenn noch keine Beschwerden vorliegen.

Die DGA setzt sich dafür ein, dass bei Patienten über 50 Jahren die Dopplerdruckmessung zur Standarduntersuchung beim Hausarzt gehört. Bisher kann der Hausarzt diese Untersuchung jedoch nicht abrechnen und führt sie deshalb auch meist nicht durch. „Das ist gesundheitspolitisch unverständlich und gegenüber den Patienten nicht zu verantworten, “ unterstreicht der DGA-Präsident Prof. Dr. Karl-Ludwig Schulte aus Berlin.

Gut ausgebildete Beinmuskeln deuten auf ein kräftiges Herz hin

Stramme Oberschenkel sind ein gutes Zeichen für ein kräftiges Herz. Misst der Beinumfang dagegen in Höhe der Gesäßfalte weniger als 60 Zentimeter, bedeutet das ein erhöhtes Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Den Zusammenhang fanden Wissenschaftler von der Universitätsklinik Kopenhagen (Dänemark).

Sie hatten die Herzgesundheit von rund 2800 Testpersonen über zehn Jahre untersucht. Muskelaufbau an den Beinen, zum Beispiel durch Joggen oder Walken könnte demnach die Arterien schützen.

Ärzte haben noch keinen Erklärung für das Phänomen Wachstumsschmerzen

Kinder leiden in Wachstumsphasen oft unter Schmerzen in den Beinen, etwa an den Kniegelenken oder Füßen. „Bis heute weiß man nicht, wie Wachstum solche Schmerzen verursachen soll“, sagt der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im   Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

Eine konkrete Ursache werde selten gefunden. Meist sind die Beschwerden harmlos. Halten die Schmerzen an, rät Busse, das Kind regelmäßig untersuchen zu lassen, um Ursachen wie Entzündungen auszuschließen.

Thrombosen durch Gipsverband

Die medizinisch verordnete Ruhigstellung eines Beines durch einen Gips verursacht häufiger Blutgerinnsel im Bein oder Becken als ein Langstreckenflug. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

An die Thrombose-Gefahr müssen auch ansonsten gesunde junge Menschen denken, denen zum Beispiel nach einem Sportunfall der Knochen geschient wird. Fernreisen werden verglichen damit als Auslöser gefährlicher Blutgerinnsel überschätzt. Gesunde Passagiere sind kaum gefährdet.

Wunder Punkt offenes Bein

Vor allem bei älteren Menschen kommt es nach anfangs oft unscheinbaren Verletzungen an den Beinen  zu der langwierigen Komplikation „offenes Bein“. Statt zu heilen, wird die Wunde größer, tiefer und infiziert sich gar. Viele leben damit jahrelang. „Zögern Sie nicht, ihren Arzt nach einem Spezialisten zu fragen, wenn Sie das Gefühl haben, dass sich bei Ihrer Wunde gar nichts tut“, rät Dr. Jörg Tittelbach, Leiter der Wundsprechstunde an der Universitätsklinik Jena, Betroffenen im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

In den meisten Fällen verursache eine Venenschwäche, zum Beispiel Krampfadern, die Wundheilungsstörung. Aber auch arterielle Durchblutungsprobleme können die Ursache sein. Bei Diabetikern kommt noch eine Nervenschädigung hinzu, so dass die Betroffenen das Problem lange gar nicht spüren. All diese Ursachen müssen sorgfältig erkundet und so gut wie möglich behandelt werden, um die Wunde erfolgversprechend zu schließen. „Mit der richtigen Therapie heilen Fuß- und Beingeschwüre meist innerhalb weniger Monate ab“, ermuntert Tittelbach die Betroffenen.

Schöne und gesunde Beine dank Enzymen

Die Zeit der kurzen Hosen und Röcke bringt die Beine der Deutschen wieder zum Vorschein. Doch rund 30 Prozent der Bevölkerung leiden an Krampfadern oder Wassereinlagerungen in den Beinen – das sind nicht nur Schönheitsmakel sondern auch gesundheitliche Probleme. Die Enzym-Liga e.V. informiert zum diesjährigen „Deutschen Venentag“ über die Enzymtherapie als anerkannte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von Venenbeschwerden.

Durch die Einnahme von Enzymen können die Auswirkungen von Krampfadern und anderen Venenleiden gemildert werden. Spezielle Präparate aus einer Kombination der natürlichen Enzyme Papain, Bromelain und Trypsin sowie dem Bioflavonoid Rutosid verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und somit die Durchblutung in allen Gefäßen. Zusätzlich dichtet Rutosid die Gefäßwände ab und kräftigt diese.

Sind schon Venenbeschwerden aufgetreten, verschafft die naturheilkundliche Behandlung mit Enzymen ebenfalls Abhilfe. Durch ihren blutverdünnenden Effekt wird die Durchblutung gefördert und das Ausheilen von Venenentzündungen unterstützt. Zudem werden eiweißreiche Wassereinlagerungen in den Beinen von Enzymen abgebaut. Damit werden ernste gesundheitliche Komplikationen abgewendet – mit dem positiven Nebeneffekt schöner Beine.

Da Enzyme Entzündungen schneller zum Abheilen bringen, können sie auch nach Operationen an den Venen erfolgreich angewendet werden. Schmerzen und Schwellungen verschwinden und die Wunde kann vollständig abheilen.
Dabei ist die Enzymtherapie sehr schonend, da nur natürliche Inhaltsstoffe verwendet werden. In vielen Fällen kann mit Hilfe der Enzyme die Dosis chemischer Schmerzmittel reduziert oder deren Einnahme ganz ersetzt werden.

Präparate zur Enzymtherapie gibt es in jeder Apotheke.