Volkskrankheit Burn-out: Jeder zweite Deutsche hatte schon mit Burn-out Symptomen zu kämpfen

Psychische Erkrankungen wie Burn-out entwickeln sich mehr und mehr zu Volkskrankheiten. Zwei Drittel der Deutschen halten die steigenden Burn-out-Fälle für ein echtes Alarmsignal. Ganz extrem: Die Hälfte der Bundesbürger hatte selbst schon einen Burn-out, das Gefühl kurz davor zu stehen oder kennt die Symptome aus eigener Erfahrung. Dementsprechend wichtig ist es, bei psychischen Problemen einen Psychiater aufzusuchen. Allerdings denken 15 Prozent der Deutschen noch immer, dass sie für einen Besuch beim „Psycho-Doc“ abgestempelt würden. Andere europäische Länder sind hier deutlich offener – aber auch seltener in psychischer Behandlung.

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Immer häufiger erkranken Lehrer an Burnout

Immer mehr Lehrer sind in ihrem Beruf überlastet und überfordert. Gerade Junglehrer leiden oft unter enormem Druck und wissen nicht richtig mit ihrer Kraft zu haushalten. Einen Schutz vor der psychischen Erkrankung Burnout bieten Präventionsstrategien. Lehrer-Sein gilt für viele als Traumberuf. Ferien, freie Nachmittage und Beamtenstatus – wer wird sich da noch beschweren? Die Vorurteile über diese Berufsgruppe häufen sich. Dabei belegen Studien, dass Lehrer-Sein nicht so einfach ist, wie es für viele scheint. Zwischen 2010 und 2014 stieg die Zahl der Krankmeldungen durch Burnout um das Neunfache. Auffällig oft sind die Betroffenen Lehrer.

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Gesundheitsrisiko Stress

Von Popstar Robbie Williams über Skispringer Sven Hannawald bis hin zum Fernsehkoch Tim Mälzer – die vielen prominenten Burn-out-Fälle der vergangenen Jahre haben die Gesundheitsrisiken durch Stress in den öffentlichen Fokus gerückt. Sechs von zehn Bundesbürgern sehen in Erschöpfungszuständen ein typisches Symptom unserer Zeit, wie eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ ergab.

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Die Kindheit nicht mit Lernprogrammen überfrachten

Förderkurse für Babys, Forscher-Projekte in der Kita: Vielerorts werden schon die Kleinsten fit gemacht für künftige Anforderungen im Leben. Der Kinderarzt und Fachbuchautor Dr. med. Herbert Renz-Polster sieht das kritisch: „Die Kindheit ist für mich keine Strecke, auf der man sich für zukünftige Jobs warmläuft“, erklärt er im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Er sieht bei vielen heutigen Eltern ein Paradox: „Die Generation, die selbst vom Burn-out bedroht ist, legt bei ihren Kindern Kohlen nach, um das Leistungsfeuer noch mehr anzufachen.“

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Krankschreibungen wegen psychischer Probleme nehmen enorm zu

Nach Zahlen des AOK-Fehlzeitenreports stieg seit 1994 die Zahl der psychischen Erkrankungen um 120 Prozent. Gründe sehen Ärzte immer öfter in Strukturen der modernen Arbeitswelt: Ein Viertel aller Beschäftigten hat keine feste Vollzeitstelle, 4,8 Millionen sind „geringfügig beschäftigt“, 4,2 Millionen schlagen sich als Selbständige durch und 900000 als Leiharbeiter. „Wir erleben immer mehr die zunehmende Bereitschaft der Menschen zur Selbstausbeutung“, sagt Professor Ulrich Voderholzer, ärztlicher Direktor der Schön-Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee, im Patientenmagazin „HausArzt“.

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Die neuen Burn-out-Opfer

Der Anteil der Burn-out- oder Depressions-Diagnosen bei Krankschreibungen steigt stetig. Die Krankenkasse KKH-Allianz meldet ein Anwachsen von 13 Prozent im Jahr 2009 auf 14,3 Prozent im ersten Halbjahr 2011. Ärzte und Therapeuten berichten, dass sich auch die Klientel ändert: Zu ihnen kommen immer mehr Mütter. Viele Frauen brächen unter der Doppelbelastung von Job und Familie zusammen, sagt Dr. med. Gernot Langs, Chefarzt der Schön-Klinik für Psychosomatik in Bad Bramstedt. im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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23 Prozent der Deutschen haben Erfahrung mit Burnout

Fast jeder Vierte hat schon einmal einen Burnout erlebt – oder stand zumindest kurz davor. Mögliche Gründe: die immer stärker werdende berufliche Belastung. Über die Hälfte (55 Prozent) der Berufstätigen sagen, dass in ihrem Job die Arbeit schlicht nicht zu schaffen sei. Das hohe Stressniveau hat auch Auswirkungen auf andere Lebensbereiche. So gaben 24 Prozent der unter 45-Jährigen an, dass sie aufgrund der stressigen Zeit lieber keine Kinder in die Welt setzen wollen.

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Alleinerziehende Mütter stärker Burnout-gefährdet als Banken-Vorstände

Nur drei Prozent der Deutschen glauben, dass Vorstandsvorsitzende von Banken Burnout-gefährdet sind. Deutlich mehr Stress lastet demnach auf Ärzten in der Notaufnahme. 24 Prozent der Bundesbürger halten sie für besonders gefährdet, einen Zusammenbruch zu erleiden. Dahinter folgen alleinerziehende Müttern mit drei Kindern (22 Prozent). Auf einer Liste von zehn Personen- und Berufsgruppen stehen Bankenvorstände damit bei der geschätzten Burnout-Gefährdung auf dem siebten Platz. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Alleinerziehende Mütter stärker Burnout-gefährdet als Banken-Vorstände weiterlesen

Burnout: Auch eine Frage des Geschlechts?

Die aktuellen Ereignisse zeigen, dass niemand vor einem Burnout gefeit ist. Seien es Fußballtrainer, Bestsellerautorinnen, Sänger oder Politiker. Die Zahl der Burnout-Fälle hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, und es trifft nicht nur diejenigen, die im Rampenlicht stehen. Inzwischen hat das Erschöpfungssyndrom fast alle Bevölkerungsschichten erreicht.

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Die Burnout-Identität

Sei perfekt! Streng Dich an! Mach es allen recht! Menschen, die sich viel von außen diktieren lassen und ständig von einer Art innerer Stimme angetrieben werden, alles möglichst perfekt zu machen, gelten aus Expertensicht als besonders gefährdet für ein Burnout. Schlecht für die Deutschen. Denn laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ ist solcher Zwang zum Perfektionismus unter ihnen weit verbreitet: Etwas mehr als zwei Drittel (67,7 Prozent) der Befragten sind eigenen Angaben zufolge bestrebt, immer alles ganz besonders gut und möglichst perfekt zu machen.

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