Ruhepausen einlegen – Burnout vermeiden

Mal abschalten von der Arbeit, eine Ruhepause einlegen: für manche Arbeitnehmer undenkbar. Wer gefährdet für einen Burnout ist oder bereits akut am Erschöpfungssyndrom leidet, für den sind Ruhe und Erholung Fremdwörter – der Leistungsdruck hat diese Menschen fest im Griff. „Firmen können viel dafür tun, um das Erkrankungsrisiko in der Belegschaft möglichst gering zu halten“, so Iris Dohmen. Die Betriebspsychologin von TÜV Rheinland kennt die Denkmuster gefährdeter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Führungskräfte und weiß, wie Unternehmen Anzeichen des Erschöpfungssyndroms in der Belegschaft erkennen und lindern können. Ruhepausen einlegen – Burnout vermeiden weiterlesen

Burnout: Krankschreibungen gehen zurück

Trendwende bei Burnout: Erstmals seit zehn Jahren sind die Krankschreibungen wegen dieses Seelenleidens zurückgegangen. 2013 gab es ein Drittel weniger Fehltage als im Jahr zuvor. Dem gegenüber steigt die Zahl der diagnostizierten Depressionen weiter an. Insgesamt sind die Leistungsausgaben der DAK-Gesundheit für die Behandlung von psychischen Erkrankungen in den letzten fünf Jahren um 15 Prozent gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten der Kasse hervor.

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Die neuen Burn-out-Opfer

Der Anteil der Burn-out- oder Depressions-Diagnosen bei Krankschreibungen steigt stetig. Die Krankenkasse KKH-Allianz meldet ein Anwachsen von 13 Prozent im Jahr 2009 auf 14,3 Prozent im ersten Halbjahr 2011. Ärzte und Therapeuten berichten, dass sich auch die Klientel ändert: Zu ihnen kommen immer mehr Mütter. Viele Frauen brächen unter der Doppelbelastung von Job und Familie zusammen, sagt Dr. med. Gernot Langs, Chefarzt der Schön-Klinik für Psychosomatik in Bad Bramstedt. im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Burnout: Führungskräfte nehmen Risiko ernst

Für Führungskräfte ist Burnout keine Modediagnose, sondern ein ernst zu nehmendes Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Führungskräftepanels „Manager Monitor“. Demnach ist das Thema in der Wahrnehmung hochqualifizierter Fach- und Führungskräfte in jüngster Zeit noch einmal deutlich in den Vordergrund gerückt.

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23 Prozent der Deutschen haben Erfahrung mit Burnout

Fast jeder Vierte hat schon einmal einen Burnout erlebt – oder stand zumindest kurz davor. Mögliche Gründe: die immer stärker werdende berufliche Belastung. Über die Hälfte (55 Prozent) der Berufstätigen sagen, dass in ihrem Job die Arbeit schlicht nicht zu schaffen sei. Das hohe Stressniveau hat auch Auswirkungen auf andere Lebensbereiche. So gaben 24 Prozent der unter 45-Jährigen an, dass sie aufgrund der stressigen Zeit lieber keine Kinder in die Welt setzen wollen.

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Alleinerziehende Mütter stärker Burnout-gefährdet als Banken-Vorstände

Nur drei Prozent der Deutschen glauben, dass Vorstandsvorsitzende von Banken Burnout-gefährdet sind. Deutlich mehr Stress lastet demnach auf Ärzten in der Notaufnahme. 24 Prozent der Bundesbürger halten sie für besonders gefährdet, einen Zusammenbruch zu erleiden. Dahinter folgen alleinerziehende Müttern mit drei Kindern (22 Prozent). Auf einer Liste von zehn Personen- und Berufsgruppen stehen Bankenvorstände damit bei der geschätzten Burnout-Gefährdung auf dem siebten Platz. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Alleinerziehende Mütter stärker Burnout-gefährdet als Banken-Vorstände weiterlesen

Burnout: Auch eine Frage des Geschlechts?

Die aktuellen Ereignisse zeigen, dass niemand vor einem Burnout gefeit ist. Seien es Fußballtrainer, Bestsellerautorinnen, Sänger oder Politiker. Die Zahl der Burnout-Fälle hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, und es trifft nicht nur diejenigen, die im Rampenlicht stehen. Inzwischen hat das Erschöpfungssyndrom fast alle Bevölkerungsschichten erreicht.

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Die Burnout-Identität

Sei perfekt! Streng Dich an! Mach es allen recht! Menschen, die sich viel von außen diktieren lassen und ständig von einer Art innerer Stimme angetrieben werden, alles möglichst perfekt zu machen, gelten aus Expertensicht als besonders gefährdet für ein Burnout. Schlecht für die Deutschen. Denn laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ ist solcher Zwang zum Perfektionismus unter ihnen weit verbreitet: Etwas mehr als zwei Drittel (67,7 Prozent) der Befragten sind eigenen Angaben zufolge bestrebt, immer alles ganz besonders gut und möglichst perfekt zu machen.

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Burn-out: Nicht immer brennt es im Job

Burn-out ist in diesen Tagen auch medial ein Dauerbrenner. In den Talkshows geben sich prominente Patienten die Klinke in die Hand und berichten, wie sie durch überzogene Ansprüche von innen und außen krank geworden sind. Krankenkassen melden, dass immer mehr Beschäftigte aufgrund psychischer Störungen, allen voran die Depression – denn der Burn-out ist gar keine eigenständige Diagnose -arbeitsunfähig sind. Verbreitet sich der Burn-out tatsächlich wie ein Flächenbrand oder ist es nur ein mediales Strohfeuer? Und ist die Arbeitswelt hierzulande wirklich anstrengender geworden, so dass immer mehr Arbeitnehmer nicht mehr mithalten können?

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