Erste große deutsche Cannabis-Studie startet im Juni

Hanf im Blick der Wissenschaft: Die erste große Cannabis-Studie Deutschlands soll die positiven Eigenschaften von Nutzhanf auf das menschliche Wohlbefinden und eventuelle Nebenwirkungen erforschen. Verbunden damit ist die kostenpflichtige Abgabe von Hanfprodukten mit einem Wirkgehalt von weniger als 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC). Die auf fünf Jahre angelegte Langzeitstudie soll noch im Juni starten, kündigte Wenzel Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis GmbH und Betreiber der fünf bayerischen Geschäfte von „Hanf – der etwas andere Bioladen“, an. Dort können sich potenzielle Probanden im Alter ab 18 Jahren ab Freitag, 24.05.19, registrieren lassen.

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Experten kritisieren bürokratische Hürden beim Zugang zu medizinischem Cannabis

Um Patienten mit chronischen Schmerzen den Zugang zu Cannabis zu erleichtern, fordern verschiedene Experten, das bisherige Verfahren kritisch zu prüfen. „Der Arbeitsaufwand für den behandelnden Arzt bei einem Kostenübernahmeantrag ist nicht vertretbar angesichts der Tatsache, dass man erst nach einem etwa dreimonatigen Testlauf sagen kann, ob der Schmerzpatient überhaupt von einem Cannabis-Medikament profitiert“, sagt Professor Matthias Karst am Rande des Deutschen Anästhesiecongresses in Leipzig. Er ist Facharzt für Spezielle Schmerztherapie und Leiter der Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in Hannover. Karst plädiert dafür, Anträge auf Kostenübernahme, wenn überhaupt, erst dann anzufordern, wenn feststeht, dass eine Behandlung auch fortgeführt wird.

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Aurora Deutschland startet Bau einer Cannabis-Produktionsanlage

Aurora Deutschland GmbH gibt bekannt, dass sie vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) endgültig den Zuschlag für die maximale Anzahl von fünf Losen der Cannabis-Ausschreibung zugesprochen bekommen hat und mit dem Bau einer Anlage zur Produktion von medizinischem Cannabis in Deutschland startet. Die Produktionsmenge wird über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt mindestens 4.000 kg betragen.

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WHO ruft Neustart für medizinischen Hanf aus

In einem Schreiben des WHO-Generalsekretärs vom Februar 2019 werden sämtliche Mitgliedstaaten offiziell aufgefordert, die nationale Gesetzgebung auf die Änderungsvorschläge der WHO zum „Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel“ von 1961 [1] bis 2020 zu überprüfen. Das Einheitsabkommen bindet als völkerrechtlicher Vertrag über 180 Staaten aufgrund internationalen Rechts und bestimmt teilweise direkt nationale Betäubungsmittelgesetze. Nach rund sechzig Jahren Stigmatisierung einer bedeutenden Heilpflanze besinnt man sich nun auf Fakten.

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Apotheker begrüßen Gesetzesinitiative zu ärztlich verordnetem Cannabis

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Apotheker fordern seit langem, dass medizinisch notwendiges Cannabis wie andere Arzneimittel behandelt wird. Dieses Anliegen hat der Gesetzgeber jetzt aufgegriffen. Im Januar 2016 wurde ein Referentenentwurf des ‚Gesetzes zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften‘ bekannt. „Es ist wichtig, dass Patienten Cannabis in kontrollierter pharmazeutischer Qualität aus der Apotheke bekommen können, wenn sie es aus medizinischen Gründen brauchen. Es ist konsequent, wenn die Krankenkassen diese Medikamente auch erstatten“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer.

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Apotheker fordern klare Regeln für medizinisch eingesetztes Cannabis

Die Apothekerschaft will beim medizinischen Einsatz von Cannabis drei Anforderungen erfüllt sehen: Erstens muss Cannabis, das für medizinische Zwecke angewendet wird, die notwendige pharmazeutische Qualität haben. Zweitens darf ärztlich verordnetes Cannabis, wie andere verschreibungspflichtige Arzneimittel auch, nur in Apotheken abgegeben werden. Drittens muss ärztlich verordnetes Cannabis von gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Diese Forderungen beschloss die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker im Rahmen des Deutschen Apothekertages mit großer Mehrheit.

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In der Cannabis-Branche bieten sich besonders für Frauen große Chancen

Der Markt rund um Cannabis könnte bald weiblich dominiert sein. Das erklärte die Mitgründerin des US-Business-Netzwerks Women Grow, Jazmin Hupp, im Interview mit dem Business-Lifestyle-Magazin ‚Business-Punk‘ (Ausgabe 3/2015, EVT 3. Juni). Im Tech-Bereich kämpfte sie Jahre lang dafür, dass Frauen ebenso leicht Wagniskapital bekommen wie Männer, doch seien die Muster dort festgefahren. „Bei Cannabis sehen wir die große Chance, Best Practices aus der Tech-Industrie auf ein Feld zu übertragen, wo die Weichen noch nicht gestellt sind.“ Der Sektor habe viele Eigenschaften, der ihn besonders für Frauen attraktiv mache. „Es ist wirklich eine wellnessorientierte Branche – oder wird es jedenfalls einmal sein, sobald die Legalisierung das Stigma beseitigt hat“, so Hupp. Schließlich seien die dominierenden Nutzer von alternativen Gesundheitsprodukten und -therapien weiblich.Von Frauen gegründete Unternehmen, die für Frauen produzieren, werden nach Hupps Einschätzung sehr erfolgreich sein, sobald die Stereotypen rund um Cannabis überwunden sind.

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Alternativer Drogen- und Suchtbericht: BtMG grundlegend erneuern

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist dringend reformbedürftig. Darauf weisen zivilgesellschaftliche Organisationen und Fachleute aus Wissenschaft und Drogenhilfe im 2. Alternativen Drogen- und Suchtbericht hin, der heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Längst ist offenkundig: Verbotspolitik und Repression sind gescheitert. Das BtMG verfehlt nicht nur sein Ziel, Drogenkonsum und dessen schädliche Folgen für Individuen und Gesellschaft zu verhindern, sondern es bringt diese Schäden selbst mit hervor. Prävention, Schadensbegrenzung und Therapie behindert das Gesetz massiv und kostet damit viele Menschen ihre Gesundheit, manche ihr Leben.

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Cannabis-Legalisierung: „ZDFzoom“ beleuchtet den „Zoff ums Kiffen“

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Soll und darf Kiffen erlaubt sein? Die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis wird derzeit wieder leidenschaftlich geführt. Immer mehr Experten sagen: Die abschreckende Wirkung des Verbots ist nicht erkennbar: „Zoff ums Kiffen – Wie sinnvoll ist die Freigabe von Cannabis?“ fragt deshalb „ZDFzoom“ – und dies ausnahmsweise am Dienstag, 12. Mai 2015, 23.15 Uhr, im Anschluss an das Champions-League-Halbfinal-Rückspiel zwischen FC Bayern und FC Barcelona.

Im ZDF treffen die Filmautoren Daniel Bröckerhoff und Özgür Uludag Menschen, die statt Feierabend-Bier Cannabis konsumieren. Jeder vierte Deutsche hat schon mal gekifft. Und den Fahndern fällt es zunehmend schwer, den illegalen Cannabismarkt zu bekämpfen. Längst sind Anbau und Konsum quer durch die Republik Realität.

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21 Prozent der Frauen würden Marihuana probieren, wenn es legal wäre

Cannabis erlebt derzeit ein High – der Ruf der Droge ist in Deutschland so gut wie nie, immer mehr Promis und Experten setzen sich für eine Legalisierung ein. Aber ist Cannabis tatsächlich so harmlos, wie viele sagen? Und ersetzt der Joint bald wirklich das gute Glas Rotwein?

marihuana Dies wollte PETRA, das Mode- und Beautymagazin Deutschlands, wissen und gab für die Mai-Ausgabe (ab dem 9.4. im Handel erhältlich) eine exklusive Umfrage in Auftrag: „Würden Sie Marihuana probieren, wenn es legal wäre?“ fragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 504 Frauen zwischen 25 und 40 Jahren: 21 Prozent antworteten mit „Ja“. Die große Mehrheit von 79 Prozent könnte sich nicht vorstellen, Cannabisprodukte zu testen.
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