Demenz betrifft Kinder und Jugendliche

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Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ist im familiären Umfeld vom Thema Demenz betroffen. Dieses Ergebnis bestätigt die Relevanz des Leitthemas „Jung und Alt bewegt Demenz“, unter dem die heute beginnende Woche der Demenz in diesem Jahr steht. Eine Demenzerkrankung ist eine große Herausforderung für den Erkrankten. An die Bedeutung, die eine solche Erkrankung für Kinder und Jugendliche hat, wird dabei häufig nicht gedacht. Ein Fehler, wie die aktuelle, repräsentative Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) jetzt unterstreicht: Denn etwa 29 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland geben an, einen Familienangehörigen mit einer Demenz zu haben.

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Diabetes-Tabletten senken womöglich das Demenzrisiko

Diabetes erhöht das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. Umso interessanter ist eine Entdeckung, über die das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ berichtet: Bonner Forscher fanden heraus, dass blutzuckersenkende Tabletten, die die Wirkstoffe Pioglitazon oder Metformin enthalten, das Demenzrisiko offenbar sogar unter das von Nicht-Diabetikern senken können. Die Forscher vermuten als Ursache eine direkte Wirkung der Zuckersenker im Gehirn.

Mit Gesang leben viele Demente auf

„Kein schöner Land in dieser Zeit“: Wer einen demenzkranken Menschen betreut, sollte probieren, ob ihm Singen Freude bereitet. Das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“ berichtet von zwei Studien an demenzkranken Menschen, die dazu ermutigen.

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Insulinspray soll die Gehirnleistung verbessern

Das Hormon Insulin kann offenbar nicht nur den Blutzucker senken. Per Nasenspray in geringer Dosis verabreicht, scheint es auch die Gehirnleistung von Demenz-Patienten zu verbessern. „Im Gehirn ist Insulin an der Übertragung von Informationen beteiligt und wirkt möglicherweise der Ablagerung schädlicher Eiweiße entgegen, die sich bei einer Alzheimer-Demenz bilden“, sagt der Ulmer Stoffwechselspezialist Professor Werner Kern im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Zuwendung wirksamer als Medikamente

Viele demenzkranke Menschen leiden unter Unruhe. Ängsten und Schlafproblemen. Ein geduldiger und verständnisvoller Umgang mit den Betroffenen scheint die beste Therapie zu sein, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“ unter Berufung auf US-Forscher, die Studien zu dieser Thematik analysierten. Arzneimittel zur Beruhigung schnitten weniger gut ab. Tipp für Angehörige: Bei der Krankenkasse nach Kursen für den Alltag mit Alzheimerpatienten nachfragen.

Demenz: Auch wenn die Erinnerung an Fakten schwindet, Gefühle bleiben

Wie wichtig ein liebevoller Umgang mit Demenzkranken ist, zeigte ein Experiment in den USA, über das das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“ berichtet: Patienten bekamen dabei lustige und traurige Filme zu sehen. Während die Kranken den Inhalt meist nach wenigen Minuten vergaßen, zeigten sie sich weiter von der Stimmung der Videos bewegt. Die Erinnerung schwindet, aber die Gefühle bleiben den Demenzkranken, schließen die Forscher daraus.

Demenz als mögliche Nebenwirkung: Tranquillizer nur möglichst kurz einnehmen

Tranquilizer – das sind Psychopharmaka zur Behandlung von Angstzuständen und Schlafstörungen – können das Demenz-Risiko erhöhen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Forscher der Universität von Bordeaux. In einer Langzeitstudie mit insgesamt 8980 Teilnehmern fanden sie heraus, dass Menschen, die mindestens drei Monate lang mit Tranquilizern behandelt worden waren, etwa doppelt so häufig an einer Alzheimer-Demenz erkrankten, wie andere Teilnehmer.

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Eine Demenz kann man nicht heilen, aber man kann das Risiko senken

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind an einer Demenz erkrankt. Heilen kann man sie heute noch nicht, aber man kann vorbeugen. „Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht – aber man kann einiges tun, um sein Demenzrisiko zu senken“, sagt Dr. Valentina Tesky, Psychologin am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Demenz: Vorbeugen geht, heilen noch nicht

Vorbeugen ist besser als heilen – das gilt auch für Demenz, vor allem, seit eine Reihe erfolgloser Arzneistudien gezeigt hat, dass mit neuen Medikamenten gegen Alzheimer in absehbarer Zeit kaum zu rechnen ist. Auch im wissenschaftlichen Verständnis des geistigen Abbaus klaffen noch große Lücken. Sicher ist aber: Vorbeugen geht. Der beste Anti-Demenzplan besteht sogar aus simplen Maßnahmen, die jeder im Alltag umsetzen kann, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

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Genetisch vor Alzheimer geschützt

Neurologen aus Island haben eine Variante im menschlichen Erbgut ausgemacht, die vor der Alzheimerkrankheit schützen soll, berichtet die „Apotheken-Umschau“. Träger der Mutation erreichen mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit als der Durchschnitt ein hohes Alter ohne Anzeichen einer Demenz.

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