Dez 01
Am Tag für Demenzkranke das Licht anknipsen ist keine Stromverschwendung, sondern verbessert deren Befinden enorm, berichtet das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”. Niederländische Forscher untersuchten das Phänomen mit 189 dementen Menschen.
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Nov 21
Jeder dritte Pflegebedürftige kann Zusatzleistungen für Demenzkranke in Anspruch nehmen. Das ergab die Auswertung aller 315.000 Anträge auf Pflegeleistungen, die die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) im dritten Quartal 2008 begutachtet haben. Allein aufgrund der Begutachtung durch den MDK können demnach rund 100.000 Menschen die verbesserten Zusatzleistungen erhalten, die mit der Pflegereform zum 1. Juli in Kraft getreten sind.
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Nov 19
GEM ist eine von fünf Untersuchungen der Wirksamkeit standardisierter Ginkgo-Extrakte zur Vorbeugung einer Demenz. In der Studie wurde das Demenz-Risiko bei 3.069 Personen (durchschnittliches Alter bei Studienbeginn war 79 Jahre) untersucht, die entweder 240 mg EGb 761 am Tag oder Placebo erhielten. Die Einnahmetreue sank während der sechsjährigen Behandlung auf am Ende nur noch 60 Prozent.
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Okt 27
Wenn betagte Patienten etwa wegen einer Lungenentzündung oder einem Herzproblem ins Krankenhaus müssen, bringen sie heute oft noch die “Nebendiagnose Demenz” mit. Das kann Alzheimer sein oder ein vergleichbarer geistiger Abbau. Oft verschlimmert sich ihr Zustand im Krankenhaus noch. Sie sind angstvoll und unruhig, verweigern Therapien, laufen weg oder liegen starr im Bett und essen und trinken nicht genug.
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Okt 15
Eine der Kehrseiten unserer hohen Lebenserwartung: Immer mehr alte Menschen bauen geistig so weit ab, dass sie ohne Hilfe, oft rund um die Uhr nicht leben können. Der Zeitpunkt jedoch, zu dem völlige Hilfsbedürftigkeit eintritt, kann weit hinaus geschoben werden. Dazu müssen aber Angehörige oder andere nahe Bezugspersonen früher als heute meist üblich, aktiv werden. “Oft sind bereits diverse Katastrophen passiert, bevor Hilfe in Anspruch genommen wird”, bedauert Professor Hans Gutzmann, Leiter der Klinik für Psychiatrie am Berliner Krankenhaus Hedwigshöhe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie- und Psychotherapie, in der “Apotheken Umschau”.
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Okt 04
Wenn es darum geht, sich in der allgemeinen Sterbehilfe-Debatte zu positionieren und hier insbesondere den Stellenwert einer vorliegenden Patientenverfügung zu erhellen, kommen wir wohl nicht umhin, auch Grenzbereiche zu diskutieren. Trotz aller Säkularisierung zum Trotz sehen wir uns daher auch mit den Vorstellungen der Kirchen über den Tod im Allgemeinen und dem individuellen Sterben im Besonderen konfrontiert. Wie aber wollen wir uns in einem Wertediskurs auf gleicher Augenhöhe befinden, wenn und soweit die Kirchen für sich reklamieren, die „Wahrheit“ zu verkünden? Die Folgen für das Sterben sind dramatischer, als allgemein hin angenommen: Nicht mein Wille geschehe, sondern der Wille einer transzendenten Macht, die allerdings in der Gegenwart bis dato noch nicht Erscheinung getreten ist und es steht zu vermuten an, dass dies wohl auch nicht der Fall sein wird.
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Jul 25
Oftmals ist die Medikamentengabe bei Patienten mit Alzheimer mehrfach täglich eine große Herausforderung. Nun wurde für den Alzheimer-Wirkstoff Memantine eine neue Tablette entwickelt und zugelassen, so dass eine nur noch einmal tägliche Einnahme notwendig ist. Die häufigste Form der Demenzerkrankungen ist die Alzheimer-Demenz. Bei dieser Krankheit gehen in bestimmten Bereichen des Gehirns Nervenzellen zugrunde. Dieses führt neben einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern und Orientierung auch dazu, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können und die Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist. Derzeit gibt es noch keine vollständige Heilungsmöglichkeit. Mit moderner Medizin und guter Betreuung jedoch lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung deutlich aufhalten und Symptome, wie z. B. aggressives oder unruhiges Verhalten werden verbessert.
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Mai 21
Das Bundesfamilienministerium will die Lebensqualität Demenzkranker verbessern und das Wissen über den richtigen Umgang mit der Krankheit fördern. Dafür soll das bisher stationär erprobte Verfahren H.I.L.DE, das Pflegenden eine individuell auf den einzelnen Kranken abgestimmte Versorgung ermöglicht, auf den ambulanten und häuslichen Bereich übertragen werden.
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