Lebensmittelindustrie muss mehr Verantwortung für gesunde Ernährung übernehmen

Der AOK-Bundesverband und die Deutsche Diabetes Gesellschaft verlangen von der Lebensmittelindustrie mehr gesellschaftliche Verantwortung. Vor der Sitzung des Begleitgremiums zur weiteren Festlegung einer bundesweiten Reduktionsstrategie von Zucker, Fetten und Salz am heutigen Dienstag (12. Februar 2019), bei der wichtige Wirtschaftsverbände der Bundesernährungsministerin Julia Klöckner konkrete Vorschläge präsentieren sollen, stellt AOK-Vorstandsvorsitzender Martin Litsch klar: „Die Erwartungen an dieses Treffen sind hoch. Wir sind gespannt, wie ernst die Branche ihren Auftrag nimmt. Mit der freiwilligen Selbstverpflichtung der Lebensmittelindustrie geht Deutschland weiterhin einen Sonderweg. Falls dies aber auch weiter bedeutet, dass wir bei der Absenkung von Zucker, Fetten und Salz unseren Nachbarländern hinterherhinken, wäre das mit einem Glaubwürdigkeitsverlust der Bundesregierung verbunden.“

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Formula-Diät: Vorsicht bei Diabetes

Menschen mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht profitieren in der Regel von einer Gewichtsabnahme. Wenn sie es mit einer Formula-Diät versuchen möchten, gibt es für sie aber ein paar Dinge zu beachten, wie die Nürnberger Apothekerin Margit Schlenk im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ erklärt. „Beim Abnehmen kann zum Beispiel der Blutzucker rasch sinken. Daher sollte man zuvor unbedingt mit seinem Arzt besprechen, ob und wie die Dosis der blutzuckersenkenden Tabletten oder des Insulins verringert werden muss, um Unterzuckerungen zu vermeiden.“

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Mit Blutgefäßen aus Stammzellen gegen Volkskrankheit Diabetes

Jedes einzelne Organ des menschlichen Körpers ist von einem dichten Netz aus Blutgefäßen durchzogen. Die feinsten dieser Blutgefäße, Kapillaren genannt, haben einen Durchmesser von nur wenigen Mikrometern und versorgen jede einzelne Zelle de Körpers mit lebenswichtigem Sauerstoff und Nährstoffen. Krankhafte Veränderungen der Blutgefäße, wie etwa bei Diabetes, nehmen weltweit stark zu. Mittlerweile hat sich die Anzahl an DiabetikerInnen auf weltweit 420 Millionen Betroffene verdoppelt. Die schwerwiegenden Folgeerkrankungen von Diabetes wie Nierenversagen, Erblindung, Herzinfarkt, Schlaganfall, nicht-heilende Wunden, oder Amputationen entstehen durch Schädigungen der Blutgefäße, was laut WHO mittlerweile 825 Milliarden Dollar Gesundheitskosten pro Jahr verursacht.

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Jeder zehnte Bundesbürger hat Diabetes

Es gibt neue Zahlen aus dem Versorgungsatlas des Zentralinstitutes der Ärzte in Deutschland – und die sind nicht beruhigend. Die Anzahl der Menschen mit Diabetes steigt an. Lag die Anzahl von Menschen mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes im Jahr 2009 noch bei 8,9 Prozent, so ist sie im Jahr 2015 auf 9,8 Prozent angestiegen. Auffällig sind in diesem Zusammenhang zwei Ergebnisse:

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Typ-2-Diabetes – Höheres Risiko für Kinder mit starkem Übergewicht

Während Typ-2-Diabetes früher noch der „Alterszucker“ war, betrifft die Stoffwechselerkrankung heute immer mehr junge Menschen. Kinder mit starkem Übergewicht haben im Vergleich zu normalgewichtigen Altersgenossen ein viermal höheres Risiko. Das lassen die Ergebnisse einer britischen Studie vermuten, für die elektronische Krankenakten von knapp 370.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 15 Jahren ausgewertet wurden.

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Krebsvorsorge für Typ-2-Diabetiker besonders wichtig

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes besteht ein erhöhtes Risiko, an bestimmten Krebsformen zu erkranken. „Das gilt besonders für Leber-, Bauchspeicheldrüsen-, Darm- und Gebärmutterschleimhautkrebs“, erklärt Professor Stephan Herzig, Direktor des Instituts für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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„Zufallsdiagnose“ Typ-2-Diabetes

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Müdigkeit, gesteigertes Durstgefühl oder schwer heilende Entzündungen sind nur einige der Anzeichen für einen Typ-2-Diabetes. Viele Betroffene merken zunächst aber erst einmal gar nicht, dass sie unter der Stoffwechselerkrankung leiden. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ herausfand, wurde die Erkrankung bei zwei Dritteln der Diabetiker in Deutschland (68,8 %) nur durch Zufall, zum Beispiel bei einer Routineuntersuchung festgestellt.

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Diabetes und Nervenschäden: Oft zu spät erkannt

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Ein Diabetes geht häufig „auf die Nerven“. Denn der erhöhte Blutzucker schädigt die sensiblen Nervenfasern. Doch viele Betroffene wissen nichts davon, dass sie an dieser schwerwiegenden Folgeerkrankung des Diabetes leiden: an der so genannten diabetischen Polyneuropathie. Das zeigen aktuelle alarmierende Studienergebnisse.(1) Selbst bei Menschen mit einem erhöhten Diabetes-Risiko (Prädiabetes) oder einem bisher unerkannten Diabetes wurden Nervenschäden nachgewiesen, von denen die Betroffenen vorher nichts ahnten. Renommierte Experten aus Medizin, Wissenschaft und Politik forderten daher im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Diabetes-Gesellschaft EASD (European Association for the Study of Diabetes) in München effektivere Strategien, um sowohl den Diabetes als auch daraus resultierende Nervenschäden frühzeitiger aufzudecken.

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Bei Diabetes Füße täglich kontrollieren

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Für Menschen mit Diabetes kann Fußpilz besonders tückisch sein. Denn oft fehlt bei ihnen der typische Juckreiz, sodass der Pilz nicht bemerkt wird. Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ empfiehlt daher, die Füße täglich zu kontrollieren, auch die Sohle und die Haut zwischen den Zehen – ein Handspiegel hilft dabei.

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Auch alte Menschen mit Diabetes profitieren sehr von Bewegung

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Bewegung bleibt auch bei alten Menschen ein wichtiger Baustein der Diabetestherapie. „Jeder Schritt zählt“, betont der Chefarzt der Kliniken für Diabetologie und Altersmedizin am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, Dr. Jürgen Wernecke, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. „Auch wer nur zehn Minuten mit dem Rollator um den Block geht oder Hausarbeiten erledigt, tut etwas Gutes für seine Gesundheit.“

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