Tag: entspannung

Großteil der Saunafreunde genießt vor allem die Ruhe nach dem Saunagang

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Ein Saunabesuch ist für viele der Inbegriff von Ruhe und Entspannung. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ unter Saunanutzern herausfand, genießt die große Mehrheit (90,3 %) vor allem das Ausruhen nach dem Saunagang. 81,4 Prozent verbinden den Besuch einer Sauna mit Wellness und Verwöhntwerden. Fast drei Viertel der entsprechenden Befragten entspannen gern in vertrauter Gesellschaft: 71,6 Prozent gehen meist mit Freunden oder Freundinnen in die Sauna.

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Entspannung fördert laut einer Studie die Regeneration der Haut

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Rund 20 Minuten Entspannung beschleunigen bei kleinen Hautverletzungen die Wundheilung. Zugleich kurbeln sie die Regeneration der Barrierefunktion an und lindern zudem die Schmerzen. Eine entsprechende Untersuchung stellten Wissenschaftler aus Neuseeland im Fachblatt „Psychosomatic Medicine“ vor, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. Den Forschern zufolge war es dabei egal, ob sich ihre Testpersonen direkt vor oder nach der Verletzung entspannt hatten.

Bewegen und Entspannen gegen Kopfschmerz

Kopfschmerz-Patienten sollten regelmäßig Ausdauersport betreiben und Entspannungstechniken erlernen. Dazu rät Dr. Charly Gaul von der Migräneklinik in Königstein (Taunus) in der „Apotheken Umschau“. Besonders Migränepatienten würden von solchen begleitenden Maßnahmen profitieren: „Das sind meist Menschen, die ständig auf Hochtouren laufen und nicht abschalten können.“

Kopfschmerzpatienten kommen bei akuten Schmerzattacken zwar nicht ohne Medikamente aus. Durch Sport und Entspannung können sie aber effektiv vorbeugen. Gaul ist deshalb überzeugt davon, dass Medikamente erst auf der zweiten Stufe der Behandlung stehen sollten.

Wege zum Stressabbau

Egal ob vor dem Fernseher, beim Sport oder im Gespräch mit guten Freunden – Ablenkung und Zerstreuung lassen den Job vergessen: Fast acht von zehn berufstätigen Bundesbürgern (78,3 Prozent) gelingt es nach eigenen Angaben, am Wochenende oder im Urlaub meistens völlig von den Themen ihrer Arbeit abzuschalten.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ kümmern sich fast drei Viertel (73,4 Prozent) um einen stressfreien Ausgleich zum Job, indem sie Sport treiben oder ein Hobby pflegen. Sechs von zehn Berufstätigen (60,6 Prozent) ziehen sich zum Stressabbau oft zurück und lenken sich zum Beispiel durch Fernsehen, Lesen oder am Computer ab. Mehr als die Hälfte (51,7 Prozent) spricht ausgiebig mit der Familie oder mit Freunden über Probleme, um Stress abzubauen. 16,9 Prozent der Berufstätigen setzen regelmäßig auf Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Meditation, Yoga oder Progressive Muskelentspannung, 4,2 Prozent greifen zum Stressabbau zu rezeptfreien Beruhigungsmitteln.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.083 Berufstätigen.

Chillen vor der Mattscheibe

Mit dem Druck auf den Einschaltknopf der Flimmerkiste beginnt für viele Deutsche die Erholung. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage der „Apotheken Umschau“. Gefragt nach den regelmäßig genutzten Möglichkeiten zur Entspannung in der Freizeit, nennen drei Viertel (73,3 Prozent) der Studienteilnehmer das Fernsehen. Etwas weniger als zwei Drittel (62,4 Prozent) relaxt mit Musik oder erholt sich bei Treffen mit Freunden (60,7 Prozent).

In der Hitliste der bevorzugten Entspannungsmethoden folgen das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften (57,3 Prozent), Faulenzen und Nichtstun (52,6 Prozent) sowie das Spazierengehen (44,6 Prozent). Nach Bücherlesen (43,4 Prozent) und Unternehmungen mit der Familie (35,3 Prozent) liegt mit einem Anteil von etwas mehr als 30 Prozent (32,4 Prozent) das Surfen im Internet auf Platz neun der Beliebtheitsskala. Damit ist das Klicken durchs Netz fast gleichauf mit Gartenarbeit (31,8 Prozent), Sport treiben (30,2 Prozent) und dem Betrachten von Videos oder DVDs (30,0 Prozent).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.004 Personen ab 14 Jahren.

Umfrage: 14- bis 19-Jährige erholen sich bevorzugt beim Treffen mit Freunden – Musik hören auf Platz zwei

Von wegen Teenager beschäftigen sich nur mit ihrer Playstation oder hängen vor der Glotze! Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ ergab, dass die 14- bis 19-Jährigen sich am häufigsten regelmäßig mit Freunden treffen, um sich in ihrer Freizeit zu entspannen (87,6 %). Gleich an zweiter Stelle nennen die jungen Leute „Musik hören“ (79,9 %).

Erst auf Rang drei und vier folgen dann das Fernsehen (72,5 %) und das Internetsurfen (62,8 %). Sechs von zehn (58,6 %) relaxen regelmäßig beim Computerspielen, jeder zweite (51,3 %) reagiert sich beim Sport ab. Mehr als vier von zehn chatten bzw. unterhalten sich in Online-Communities (43,7 %). Und ein Drittel der Teens outet sich als Leseratte: Sie geben an, zum Abschalten regelmäßig Bücher (34,1 %) oder Zeitschriften/ Zeitungen (33,5 %) zu lesen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ von der GfK Marktforschung Nürnberg in persönlichen Interviews bei 2.004 Personen ab 14 Jahren, darunter 152 Teenager.

Stress lass nach! – Die passende Entspannungsmethode für jeden Typ

Weniger Stress, mehr Gelassenheit –  laut einer Forsa-Umfrage ist dies der häufigste Vorsatz für 2010. Kein Wunder, acht von zehn Deutschen fühlen sich gestresst, suchen im Dschungel der Entspannungs-Angebote nach Möglichkeiten zum Relaxen. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (02/10: EVT: 20.01.2010) berichtet, ist die richtige Entspannungsmethode allerdings vom jeweiligen Wahrnehmungstyp abhängig. „Ob eine Methode hilft, hängt unmittelbar damit zusammen, wie Sie Ihre Umwelt vorzugsweise wahrnehmen“, erläutert die Heilpraktikerin und Autorin Doris Ehret-Wemmer.

Die Expertin unterscheidet dabei den visuellen, den auditiven und den kinästhetischen Typ. Visuell empfängliche Menschen verlassen sich in erster Linie auf ihre Augen, können Bilder und optische Reize am besten verarbeiten. Beste Entspannungsmethode für diesen Wahrnehmungstyp ist die sogenannte Fantasiereise – ein gelenkter Tagtraum, der zum Beispiel eine Reise durch den Körper sein kann. Der auditive Typ dagegen zählt Sprechen und Zuhören zu sein Stärken, ist oft Musikliebhaber. Diesen Ohrenmenschen empfiehlt die Expertin zur Entspannung das autogene Training, bei dem autosuggestive Formeln das vegetative Nervensystem in den Erholungszustand umschalten lassen.

Für kinästhetisch veranlagte Menschen wiederum sind Fühlen und Einfühlen entscheidend; sie fassen Dinge an und nehmen gerne Körperkontakt auf. Laut Ehret-Wemmer entspannt dieser Typ am besten mit der von Edmund Jacobson entwickelten progressiven Muskelrelaxation. Dabei werden bestimmte Muskelpartien nacheinander einige Sekunden angespannt und danach bewusst entspannt.

Hat man die für sich richtige Methode gefunden und erlernt, kann man schon bald deutlich besser mit Stress umgehen und innerhalb weniger Augenblicke auf Entspannung umschalten. Der Zeitaufwand muss dabei nicht groß sein. „15 Minuten täglich genügen“, empfiehlt die Expertin. „Die kann und sollte sich jeder nehmen.“

Warum Entspannung den Schlaf fördert

Schlafstörungen sind belastend und Medikamente sind oft keine Lösung. Sehr häufig hilft auch Entspannung gegen Schlafstörungen. Der neue Ratgeber „Entspannung – So genießen Sie jeden Tag“ des Berliner Autorenehepaars Almut Carlitscheck und Sven-David Müller vom Vorstand des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. gibt Tipps für einen gesunden Schlaf und stellt dar, wie Entspannung emotionale und körperliche Gesundheit steigert und unterstützt.

Volkskrankheit Schlafstörungen

Trotz Müdigkeit und der langen Dunkelheit leiden viele Menschen unter Schlafstörungen wie Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Gerädert starten sie in den nächsten Tag, der dann durch Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Kreislaufprobleme bis hin zur Erschöpfung gekennzeichnet ist, beschreibt die Entspannungspädagogin Carlitscheck einige der Folgen von Schlafstörungen. Obwohl Schlaf die natürlichste Entspannungsmethode für Körper, Geist und Seele ist, während der der Organismus regeneriert und gestärkt wird und die Seele Erlebnisse verarbeitet, funktioniert sie bei mindestens der Hälfte der Menschen nicht problemlos. Schlaf zählt zu den Grundbedürfnissen. Dennoch spielt er im Alltag der Menschen oft eine untergeordnete Rolle und wird wenig ernst genommen. Bei vielen Menschen ist Schlaf ein lästiges Übel, das nicht in den Zeitplan passt, erklärt Carlitscheck. Dabei unterschätzen sie die hohe Bedeutung, die ein gesunder und ausreichender Schlaf für die Gesundheit hat.

Erste Hilfe bei Schlafstörungen: Entspannung
Ein Kapitel in ihrem Ratgeber über Entspannung ist Tipps und Ratschlägen rund um den erholsamen Schlaf gewidmet. Einfache, umsetzbare Hinweise geben dem Leser Erste Hilfe für gesunden Schlaf an die Hand. So ist zu lesen, dass als erster Schritt die eigenen Schlafgewohnheiten kritisch überprüft werden sollten. Dazu zählt auch das, was abends vor dem Schlafengehen getan wird. Oftmals zählen Fernsehen, PC, Sport oder gar Hausarbeiten zu den abendlichen Tätigkeiten. Doch mit erhöhtem Puls, hochkonzentriertem Geist und aufwühlenden Bildern im Kopf lässt sich nicht entspannt schlafen. Körper, Geist und Seele müssen auf den Schlaf vorbereitet werden. Am besten sollte mindestens eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen nichts Aufwühlendes, Anregendes oder Aktivierendes getan werden. Stattdessen eignen sich Dinge, die entspannen und die Pulsfrequenz senken, sodass Körper und Geist auf Schlaf umschalten. Beruhigende Tätigkeiten, die sich für den Abend eignen, sind zum Beispiel Handarbeiten, Malen, ein Schaumbad in Kerzenschein, ein kurzer Spaziergang oder ein Kamillentee, der bei ruhiger, besinnlicher Musik getrunken wird, empfiehlt Carlitscheck.

Autogenes Training gegen Schlafstörungen
Das Schlafzimmer sollte ein Ort der Erholung sein und dies auch ausdrücken. Sportgeräte, Schreibtische und Wäscheberge gehören nicht in den Schlafraum. Hier sollte alles mit Erholung assoziiert werden können. Eine gute Hilfe bei Schlafstörungen bietet das Autogene Training, empfiehlt die Diplom-Pädagogin Almut Carlitscheck. Das Autogene Training hilft, den Körper langsam zu entspannen und sanft in den Schlaf überzugleiten. Besonders eignet sich diese Entspannungsmethode für Schichtdienstler. Der Entspannungsratgeber von Carlitscheck und Müller beschreibt auf diese Weise viele stressauslösende Situationen und Verhaltensweisen, gibt Erste Hilfe und zeigt ebenso auf, was langfristig für mehr Entspannung im Alltag getan werden kann. So geht Entspannung auch durch den Magen. Rezepte mit entspannenden Zutaten runden das Buch ab.

Wie entspannen wir Deutschen?

Es gibt Menschen, die durch den so genannten Minutenschlaf innerhalb von nur fünf Minuten neue Kraft tanken. Fast die Hälfte aller Befragten findet jedoch Entspannung beim Lesen, Musik hören oder beim Sport treiben. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Arztbewertungsportals jameda.de zum Thema Entspannungsmethoden.

Die fünf besten Entspannungsmethoden:
1. Musik hören / Lesen (42 Prozent)
2. Zeit mit Familie verbringen (19 Prozent)
3. Sport treiben (16 Prozent)
4. Fernsehen (16 Prozent)
5. Yoga / Meditieren (7 Prozent)

Wie wir entspannen, hängt vom Alter ab
62 Prozent der Älteren (über 60 Jahre), aber nur 40 Prozent der Jüngeren (20-39 Jahre) entspannt beim Lesen oder Musik hören. Auffallend ist auch, dass deutlich mehr Jüngere vor der „Glotze“ entspannen. 18 Prozent der 20-39-Jährigen relaxt beim Fernsehen. Dieser Meinung waren aber nur drei Prozent der über 60-Jährigen.

Männer und Frauen wenden unterschiedliche Stressabbau-Methoden an
Jede zweite Frau entspannt zurückgezogen beim Lesen oder Musik hören auf dem Sofa und nur jede Siebte beim Sport. Männer hingegen drängt es zum Stressabbau fast doppelt so oft nach draußen: Fast jeder Vierte kommt beim Sporttreiben zur Ruhe. Eines haben Deutschlands Männer und Frauen jedoch gemeinsam: Zur Entspannung trifft man sich am
liebsten mit Freunden oder schaltet vor dem Fernseher im wahrsten Sinne des Wortes „ab“.

Regionale Unterschiede
Am stärksten ausgeprägt ist der Wunsch, bei einem guten Buch zu entspannen, in Niedersachsen. Dort trägt das Lesen bei 54 Prozent der Befragten zur Nerven- und Gemütsberuhigung bei. Dicht auf den Fersen liegen ihnen die Bayern mit nur zwei Prozentpunkten Unterschied auf beachtlichen 52 Prozent. Ein differenziertes Bild zeichnen hier die Baden-Württemberger: Nur ein Drittel, 36 Prozent, schnappen sich zum Abschalten eine Lektüre. Dafür wird im “Ländle” deutlich mehr Sport getrieben: 22 Prozent gaben an, Sportaktivitäten zu wählen, um zu entspannen. In Hessen sieht man das ein wenig anders: Dort wählen lediglich knapp zehn Prozent der Bürger sportliche Aktivität, um abzuschalten.

„Wie wir Deutschen entspannen, scheint sehr unterschiedlich zu sein. Auffallend ist aber, dass deutlich mehr Bundesbürger als bisher angenommen Ruhe zu Hause finden, etwa bei einem guten Buch, oder im Kreise der Familie“, so Markus Reif, Geschäftsführer der jameda GmbH.

Ruhiges Gemüt schützt vor Demenz

Offenbar verringert ein ausgeglichenes, ruhiges Gemüt das Risiko, im Alter an einer Demenz zu erkranken, berichtet die „Apotheken Umschau“. Bisher war schon bekannt, dass Menschen, die sich geistig fit halten und soziale Kontakte pflegen, seltener an Demenz erkranken.

Schwedische Wissenschaftler vom Karolinska Institut, Stockholm, fanden nun in einer Studie mit 500 gesunden älteren Menschen heraus, dass diejenigen, die sich als ruhig und entspannt bezeichneten und unter Stress nicht gereizt reagierten, weniger oft dement werden. Im Verlauf einer sechsjährigen Nachbeobachtung erkrankten von ihnen 50 Prozent weniger an Demenz als von den übrigen Teilnehmern.