Ungesunde Ernährung ist tödlich

Rund zehn Prozent aller Menschen weltweit leiden an Hunger, aber der überwiegende Rest hat eher genug und isst das Falsche. Im Durchschnitt jeder fünfte Todesfall geht demnach auf eine unausgewogene Ernährung zurück – schlechte Ernährung fordert mehr Todesfälle als jeder andere Risikofaktor. Zu diesen Ergebnissen kommt eine 195 Länder einbeziehende Studie, die vor kurzem in dem medizinischen Fachmagazin „The Lancet“ thematisiert wurde.

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Steigendes Gewicht: So lässt sich gegensteuern

Viele Menschen legen spätestens ab 40 an Gewicht zu. „Der Hauptgrund: Mit dem Alter verändert sich der Körper“, erklärt Professor Dr. Hans Hauner, Diabetologe und Ernährungsmediziner an der TU München, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Männer bilden weniger Testosteron, Frauen weniger Östrogen. Sinkt der Spiegel der Geschlechtshormone, baut der Körper Muskelmasse ab, der Fettanteil steigt. In der Folge geht der Grundumsatz des Körpers zurück – die Kalorienmenge, die wir verbrauchen, ohne uns zu bewegen. Und wir nehmen zu – schleichend, jedes Jahr ein bis zwei Kilo. Dagegen helfe regelmäßiger Sport, sagt Professor Dr. Daniel König, Experte für Sportmedizin, Ernährung und Diabetes von der Universität Freiburg. „Damit lässt sich die Muskelmasse erhalten, und auch das Gewicht bleibt stabil.“

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STADA Gesundheitsreport 2019: Deutschland hat keine Lust aufs Kochen

Gerade einmal 46 Prozent der Deutschen kochen fast täglich frische Mahlzeiten. Im europäischen Vergleich schwingen nur die Briten noch seltener den Kochlöffel. In anderen Ländern hat selbst zubereitetes Essen jedoch einen deutlich höheren Stellenwert. Ernährung ist eines der Top-Zukunftsthemen, wenn es um Gesundheit geht. Außerdem wird gesunde Ernährung als wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils empfunden. Dass es diesbezüglich deutliche Unterschiede zwischen den Europäern gibt, zeigt der repräsentative STADA Gesundheitsreport 2019 zur Zukunft der Gesundheit. Für die Studie wurden 18.000 Menschen in neun europäischen Ländern befragt.

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Ernährungsumstellung Schritt für Schritt angehen

Wollen Familien sich gesünder ernähren, sollten sie es langsam angehen. „Wer von heute auf morgen die Ernährung komplett auf den Kopf stellen will, wird scheitern. An sich selbst und am Widerstand der Kinder“, sagt Sandra Kalter, Diätassistentin aus Nordhorn, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Ungünstige Essgewohnheiten abzugewöhnen brauche viel Zeit und Geduld.

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Nährwerte auf der Schauseite – Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft entwickelt neues Kennzeichnungsmodell

Der überwiegende Teil der deutschen Lebensmittelwirtschaft hat sich unter Federführung des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) als Spitzenverband erstmals gemeinsam auf ein einheitliches Nährwertkennzeichnungsmodell verständigt, das auf der Vorderseite von verpackten und verarbeiteten Lebensmitteln die wesentlichen Nährstoffe sowie die Kalorienzahl anschaulich und leicht verständlich visualisiert. BLL-Präsident Stephan Nießner erklärt: „Es gibt weltweit 150 Kennzeichnungsmodelle, davon 80 mit Nährwertbezug. All diese Modelle haben wissenschaftlich betrachtet Vor- aber auch Nachteile. Und allein die Zahl zeigt, dass kein Modell dabei ist, das flächendeckend von der Lebensmittelwirtschaft akzeptiert werden kann.

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Zucker einsparen durch optische Tricks

Kaum zu glauben, aber mit ein paar optischen Tricks können wir abnehmen und Zucker einsparen. Da 80 Prozent unserer Wahrnehmung durch das Sehen bestimmt wird, hängt es stark vom optischen Eindruck ab, wie wir einkaufen, essen und was wir schmecken, schreibt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Was zum Beispiel Farben mit Geschmack zu tun haben, erklärt uns Chefredakteurin Claudia Röttger:

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Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe informiert zum Thema Krebsprävention

Der Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem herausfordernden Motto „Ich bin und ich werde“. Dies ist ein Aufruf an jeden Einzelnen, seinen persönlichen Lebensstil zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern. Die Deutsche Krebshilfe nimmt den Tag zum Anlass, die Öffentlichkeit für das Thema Krebsprävention zu sensibilisieren, denn auch die Lebensgewohnheiten beeinflussen das Krebsrisiko erheblich. „Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung beugen nicht nur Übergewicht vor, sondern auch vielen Krebsarten“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Geben Sie Ihre Vorsätze für das neue Jahr nicht vorschnell auf! Bleiben Sie dran – getreu dem Motto ‚Ich bin und ich werde‘!“ Die Organisation bietet zu diesen und weiteren Präventionsthemen kostenlose Infomaterialien und berät über ihren telefonischen Informations- und Beratungsdienst, das INFONETZ KREBS.

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Experten: Ernährung wird ideologisch überfrachtet

Gesundheitsexperten warnen davor, das Essen zu einer Glaubensfrage zu stilisieren. Grundsätzlich sei es zwar nichts Schlechtes, sich bewusst mit Ernährung auseinanderzusetzen, sagt Johann Christoph Klotter, Professor für Gesundheits- und Ernährungspsychologie an der Hochschule Fulda, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Bei manchen nimmt es aber schon pseudoreligiöse Züge an.“ Wer das Essen mit Ideologien überfrachte, werde nur enttäuscht. Die Ansprüche, die Menschen an ihre Ernährung stellten, werden laut Klotter zunehmend radikaler. „Wenn es fast zwanghaft wird, sich gesund zu ernähren, kann man in eine Essstörung abrutschen.“

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So viel sollen Babys essen

Im ersten Lebensjahr wächst das Kind besonders rasch. Isst oder trinkt der Säugling mal etwas weniger, sind Eltern schnell in Sorge. Beim Stillen heißt die Empfehlung „nach Bedarf des Kindes“. Doch wie sieht es bei Formula und Brei aus? Auch hier können Eltern auf das Hunger- und Sättigungsempfinden des Kindes vertrauen und seine Fähigkeit zur Selbstregulation sogar unterstützen, rät das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung in einer Fachinformation. Und zwar durch sogenanntes Responsive Feeding.

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Bewusste Ernährung hilft bei Rheuma

Bei Rheuma bestimmt der Speiseplan mit über die Krankheit: Das richtige Essen gilt inzwischen als Teil der Therapie, um die schmerzhaften Entzündungen von Arthritis-Patienten zu verringern, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schreibt. Das A und O ist, das richtige Fett zu wählen. So wirkt die mehrfach ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure wie Benzin im Feuer der Entzündung. Omega-3-Fettsäuren, vor allem vor allem Eicosapentaensäure (EPA), gelten als Gegenspieler.

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