STADA Gesundheitsreport 2019: Deutschland hat keine Lust aufs Kochen

Gerade einmal 46 Prozent der Deutschen kochen fast täglich frische Mahlzeiten. Im europäischen Vergleich schwingen nur die Briten noch seltener den Kochlöffel. In anderen Ländern hat selbst zubereitetes Essen jedoch einen deutlich höheren Stellenwert. Ernährung ist eines der Top-Zukunftsthemen, wenn es um Gesundheit geht. Außerdem wird gesunde Ernährung als wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils empfunden. Dass es diesbezüglich deutliche Unterschiede zwischen den Europäern gibt, zeigt der repräsentative STADA Gesundheitsreport 2019 zur Zukunft der Gesundheit. Für die Studie wurden 18.000 Menschen in neun europäischen Ländern befragt.

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Ernährungsumstellung Schritt für Schritt angehen

Wollen Familien sich gesünder ernähren, sollten sie es langsam angehen. „Wer von heute auf morgen die Ernährung komplett auf den Kopf stellen will, wird scheitern. An sich selbst und am Widerstand der Kinder“, sagt Sandra Kalter, Diätassistentin aus Nordhorn, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Ungünstige Essgewohnheiten abzugewöhnen brauche viel Zeit und Geduld.

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Nährwerte auf der Schauseite – Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft entwickelt neues Kennzeichnungsmodell

Der überwiegende Teil der deutschen Lebensmittelwirtschaft hat sich unter Federführung des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) als Spitzenverband erstmals gemeinsam auf ein einheitliches Nährwertkennzeichnungsmodell verständigt, das auf der Vorderseite von verpackten und verarbeiteten Lebensmitteln die wesentlichen Nährstoffe sowie die Kalorienzahl anschaulich und leicht verständlich visualisiert. BLL-Präsident Stephan Nießner erklärt: „Es gibt weltweit 150 Kennzeichnungsmodelle, davon 80 mit Nährwertbezug. All diese Modelle haben wissenschaftlich betrachtet Vor- aber auch Nachteile. Und allein die Zahl zeigt, dass kein Modell dabei ist, das flächendeckend von der Lebensmittelwirtschaft akzeptiert werden kann.

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Zucker einsparen durch optische Tricks

Kaum zu glauben, aber mit ein paar optischen Tricks können wir abnehmen und Zucker einsparen. Da 80 Prozent unserer Wahrnehmung durch das Sehen bestimmt wird, hängt es stark vom optischen Eindruck ab, wie wir einkaufen, essen und was wir schmecken, schreibt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Was zum Beispiel Farben mit Geschmack zu tun haben, erklärt uns Chefredakteurin Claudia Röttger:

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Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe informiert zum Thema Krebsprävention

Der Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem herausfordernden Motto „Ich bin und ich werde“. Dies ist ein Aufruf an jeden Einzelnen, seinen persönlichen Lebensstil zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern. Die Deutsche Krebshilfe nimmt den Tag zum Anlass, die Öffentlichkeit für das Thema Krebsprävention zu sensibilisieren, denn auch die Lebensgewohnheiten beeinflussen das Krebsrisiko erheblich. „Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung beugen nicht nur Übergewicht vor, sondern auch vielen Krebsarten“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Geben Sie Ihre Vorsätze für das neue Jahr nicht vorschnell auf! Bleiben Sie dran – getreu dem Motto ‚Ich bin und ich werde‘!“ Die Organisation bietet zu diesen und weiteren Präventionsthemen kostenlose Infomaterialien und berät über ihren telefonischen Informations- und Beratungsdienst, das INFONETZ KREBS.

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Experten: Ernährung wird ideologisch überfrachtet

Gesundheitsexperten warnen davor, das Essen zu einer Glaubensfrage zu stilisieren. Grundsätzlich sei es zwar nichts Schlechtes, sich bewusst mit Ernährung auseinanderzusetzen, sagt Johann Christoph Klotter, Professor für Gesundheits- und Ernährungspsychologie an der Hochschule Fulda, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Bei manchen nimmt es aber schon pseudoreligiöse Züge an.“ Wer das Essen mit Ideologien überfrachte, werde nur enttäuscht. Die Ansprüche, die Menschen an ihre Ernährung stellten, werden laut Klotter zunehmend radikaler. „Wenn es fast zwanghaft wird, sich gesund zu ernähren, kann man in eine Essstörung abrutschen.“

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So viel sollen Babys essen

Im ersten Lebensjahr wächst das Kind besonders rasch. Isst oder trinkt der Säugling mal etwas weniger, sind Eltern schnell in Sorge. Beim Stillen heißt die Empfehlung „nach Bedarf des Kindes“. Doch wie sieht es bei Formula und Brei aus? Auch hier können Eltern auf das Hunger- und Sättigungsempfinden des Kindes vertrauen und seine Fähigkeit zur Selbstregulation sogar unterstützen, rät das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung in einer Fachinformation. Und zwar durch sogenanntes Responsive Feeding.

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Bewusste Ernährung hilft bei Rheuma

Bei Rheuma bestimmt der Speiseplan mit über die Krankheit: Das richtige Essen gilt inzwischen als Teil der Therapie, um die schmerzhaften Entzündungen von Arthritis-Patienten zu verringern, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schreibt. Das A und O ist, das richtige Fett zu wählen. So wirkt die mehrfach ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure wie Benzin im Feuer der Entzündung. Omega-3-Fettsäuren, vor allem vor allem Eicosapentaensäure (EPA), gelten als Gegenspieler.

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77 Prozent der 14- bis 34-Jährigen wünschen sich ein Schulfach Gesundheit

Drei von vier jungen Bundesbürgern wünschen sich ein Schulfach Gesundheit. Sie fühlen sich nur unzureichend vorbereitet, selbst die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen. Denn in den Familien, ebenso aber in Schule und Kindergarten findet eine konsequente Gesundheitserziehung nur unzureichend statt, so die Erfahrung der 14- bis 34-Jährigen. Das zeigen Ergebnisse der repräsentativen Studie „Zukunft Gesundheit 2016“ der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. Mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren wurden dafür befragt.

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Brustkrebsrisiko sinkt offenbar durch Verzehr von Obst in der Jugendzeit

mädchen

Mädchen, die dreimal täglich Obst oder Gemüse essen, erkranken später seltener an Brustkrebs. Diesen Schluss legt eine Studie im „British Medical Journal“ nahe, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. In der Jugendzeit soll der Verzehr von Äpfeln, Bananen und Trauben einen günstigen Effekt haben, bei jungen Erwachsenen sind es eher Orangen und Kohl. 3,5 Prozent der im Rahmen der Studie beobachteten Frauen bekamen später Brustkrebs, bei den Obstessern waren es 2,6 Prozent.

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