Volkskrankheit Burn-out: Jeder zweite Deutsche hatte schon mit Burn-out Symptomen zu kämpfen

Psychische Erkrankungen wie Burn-out entwickeln sich mehr und mehr zu Volkskrankheiten. Zwei Drittel der Deutschen halten die steigenden Burn-out-Fälle für ein echtes Alarmsignal. Ganz extrem: Die Hälfte der Bundesbürger hatte selbst schon einen Burn-out, das Gefühl kurz davor zu stehen oder kennt die Symptome aus eigener Erfahrung. Dementsprechend wichtig ist es, bei psychischen Problemen einen Psychiater aufzusuchen. Allerdings denken 15 Prozent der Deutschen noch immer, dass sie für einen Besuch beim „Psycho-Doc“ abgestempelt würden. Andere europäische Länder sind hier deutlich offener – aber auch seltener in psychischer Behandlung.

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Alter schützt vor Kopflaus nicht

Es „kriecht und krabbelt“ und wenn es auf dem Kopf dann noch juckt, sind das nicht die Maikäfer von Wilhelm Busch, sondern es herrscht Läusealarm. Eltern von Kindern, in deren Haaren sich die kleinen Blutsauger schon einmal eingenistet haben, können ein Lied davon singen, wie unangenehm ein Befall ist. Auch Erwachsene sind dagegen nicht gefeit, wie die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Baby und Familie“ zeigen.

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ADHS bei Erwachsenen: Zahl der Diagnosen nimmt mit dem Alter ab

Das Zappelphilipp-Syndrom ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) galt lange Zeit als Kinderkrankheit. Heute gehen Experten davon aus, dass auch über das Jugendalter hinaus etwa zwei bis vier Prozent der Erwachsenen von ADHS betroffen sind. Allerdings: Je älter die jungen Erwachsenen werden, desto seltener wird die Erkrankung diagnostiziert. Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK) zeigen: Während im Jahr 2008 bei 3,2 Prozent der 17 – 20-jährigen TK-Versicherten die Diagnose ADHS gestellt wurde, waren in dieser Gruppe im Jahr 2011 nur noch 0,8 Prozent der nun 20 – 23-Jährigen von ADHS betroffen. Wie auch schon im Kindesalter tritt ADHS deutlich häufiger bei den männlichen erwachsenen Versicherten auf als bei den weiblichen.

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ADHS wird immer öfter auch bei Erwachsenen diagnostiziert

ADHS, das „Zappelphilipp-Syndrom“, betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche. Ärzte stellen die Diagnose immer öfter bei Erwachsenen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Aber Erwachsene mit ADHS sind keine Zappelphilippe. Die Unruhe erfasst eher ihr Inneres. „Sie ecken nicht an, stören nicht. Deshalb ist es bei ihnen viel schwieriger, das Ausmaß der Beeinträchtigung zu erkennen als bei Kindern“, erläutert Nina Baer, Psychologin am Universitätsklinikum Gießen.

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Schutzimpfungen für Erwachsene: Masern langfristig ausrotten

Während Kinder bereits ab einem Alter von zwei Monaten mehrfach den „kurzen Pikser“ zu spüren bekommen, zeigen sich Erwachsene in Deutschland häufig „impfmüde“. Und dass, obwohl moderne Impfstoffe gut verträglich sind und unerwünschte Nebenwirkungen nur noch in ganz seltenen Fällen beobachtet werden. Vermeintlich eingedämmte Infektionskrankheiten, wie etwa Diphtherie oder Masern, können durch dieses Verhalten wieder aufflackern und sich verbreiten.

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