Frischer Fisch vom Discounter ist oft aufgetaute Ware

Als frisch verkaufter Fisch ist oft älter, als es dem Kunden suggeriert wird. Auch aufgetaute Ware darf nämlich als Frischfisch verkauft werden, so die Recherchen des rbb-Verbrauchermagazins SUPER.MARKT.

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Greenpeace-Analyse: Chemie in Speisefisch

Zuchtfisch ist stark mit der Chemikalie Ethoxyquin belastet. Das zeigt eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Laboruntersuchung von Fischprodukten aus Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch. Ethoxyquin wird verwendet, um Tierfutter wie Fischmehl für den Transport haltbar zu machen. Als Pflanzenschutzmittel hat die EU-Kommission den Wirkstoff im Jahr 2011 aufgrund „einer Reihe von Bedenken“ nicht mehr zugelassen. Für zahlreiche Nahrungsmittel gelten gesetzlich erlaubte Höchstmengen, so etwa für Fleisch – diese liegt bei 50 Mikrogramm pro Kilogramm (50 µg/kg). Mehr als 17 Mal so viel wurde nun in der am höchsten belasteten Stichprobe gefunden. Laut Toxikologen ist die Aufnahme von Ethoxyquin in dieser Menge nicht akut gesundheitsgefährdend, es fehlen jedoch Langzeitstudien. „Ethoxyquin ist ein verbotenes Pflanzenschutzmittel und hat nichts in Fisch verloren“, sagt Thilo Maack, Fischerei-Experte bei Greenpeace. „Es ist fahrlässig, dass diese Chemikalie in der Umwelt und auf dem Teller von Verbrauchern landet.“

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Fisch gegen Depressionen

Viel Fisch auf dem Teller könnte das Depressionsrisiko senken, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf eine Übersichtsstudie chinesischer Wissenschaftler. Männer, die häufig Fisch essen, haben demnach ein um 20 Prozent niedrigeres Depressionsrisiko, bei Frauen ist es um 16 Prozent reduziert. Was den Schutzeffekt ausmacht, geht aus den Daten nicht hervor. Die Forscher vermuten aber, dass der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Fisch eine Rolle spiele.

fisch

Wer keinen Fisch mag, kann auch Omega 3 Fettsäure Tabletten zu sich nehmen.

 

Immer mehr Fisch auf dem Tisch

Fisch als Lebensmittel erfreut sich weiter steigender Beliebtheit. Das bestätigte das Fisch-Informationszentrum in Hamburg mit aktuellen Zahlen. Danach betrug 2010 der Gesamtverbrauch an Fisch und Fischerzeugnissen in Deutschland 1,28 Millionen Tonnen Fanggewicht. Das sind rund 40.000 Tonnen mehr als 2009. Das ergibt einen Pro-Kopf-Verbrauch von erstmals 15,7 kg. Im laufenden Jahr sollen es sogar 16 kg werden. Zum Vergleich: In Frankreich liegt der Verbrauch pro Kopf bei 34 kg und in Portugal sogar bei 57 kg.

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Fisch – ein Lebensmittel mit Zukunft

Die Menschen in Deutschland essen mehr und mehr Fisch und Meeresfrüchte. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 15,7 kg (Fanggewicht) setzt sich der langfristige Trend fort. Früher waren Fisch und Meeresfrüchte in Deutschland für viele nur ein „Lückenbüßer“ für entbehrungsreiche Tage während der Fastenzeit. Diese Zeiten sind vorbei! Fisch schmeckt den Menschen in Deutschland jederzeit. Wurden in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren rund 11 kg Fisch und Meeresfrüchte verzehrt, so stieg der Verbrauch in den darauffolgenden Jahrzehnten bis auf 15,7 kg im Jahr 2010 an.

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Welcher Fisch darf auf den Teller?

Die meisten Fischbestände sind weltweit bedroht und sollten nachhaltig genutzt werden. Empfehlungen für einen nachhaltigen Konsum gibt der Greenpeace-Ratgeber „Fisch – beliebt, aber bedroht“, der heute in der 5. Auflage erscheint. Karpfen und Forelle können bedenkenlos verzehrt werden. Gar nicht auf den Teller gehören Aal und Rotbarsch. Weitere beliebte Speisefische wie Kabeljau, Hering und Lachs sind nur eingeschränkt empfehlenswert. Hier sollten Verbraucher auf die Kennzeichnung der Produkte achten: Fanggebiet und Fangmethode geben Auskunft, ob das Produkt aus einer nachhaltigen Fischerei stammt.

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Fisch auf jeden Tisch

Fisch und Meeresfrüchte schmecken den Verbrauchern in Deutschland. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 15,7 kg (Fanggewicht) sind mehr Fische und Meeresfrüchte auf den Tischen serviert worden als vor einem Jahr. Die steigende Berücksichtigung einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung in der Bevölkerung kommt auch dem Absatz von Fisch und Meeresfrüchten zugute. Darüber hinaus stellen die Fischwirtschaft und der Lebensmitteleinzelhandel dem Verbraucher immer mehr Hintergrundinformationen über den Fang und die Herkunft der von ihnen gehandelten Seafooderzeugnisse zur Verfügung. Diese wachsende Anzahl an Erzeugnissen mit genaueren Herkunftsangaben und Zertifikaten erleichtert den Konsumenten somit ihre Kaufentscheidung.

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Mit Fisch Allergien vorbeugen

Eine fischreiche Ernährung spielt bei der Vorbeugung von Allergien eine wichtige Rolle, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Aussage stützt sich auf die Analyse von 217 Studien durch deutsche Forscher für die klinischen Leitlinien zur Allergieprävention. Isst demnach eine werdende Mutter während der Schwangerschaft und später in der Stillzeit Fisch, zeigt sich bereits eine schützende Wirkung beim Nachwuchs.

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Greenpeace prüft Fischangebot von Supermärkten

Supermärkte und Discounter reagieren auf die Bedrohung der Fischbestände und die Kritik an ihrem Fischangebot. Das ist das Ergebnis des dritten Supermarkt-Rankings „Fisch“, in dem Greenpeace den Fortschritt der Handelsketten bewertet. Zehn der elf geprüften Unternehmen haben mittlerweile Richtlinien für ihren Fischeinkauf festgelegt. Mit diesen bewerten sie, welche Fischprodukte umweltfreundlich sind und angeboten oder ausgelistet werden. Erste Maßnahmen werden bereits umgesetzt: Aal, Rotbarsch, Scholle, Blauflossen-Thunfisch oder Heilbutt bieten jeweils fünf Supermärkte nicht länger an.

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Welchen Fisch kann ich noch essen?

Trotz der Bedrohung der Fischbestände können Verbraucher noch ohne Bedenken Karpfen, Pangasius und Forelle essen. Dies empfiehlt die Umweltschutzorganisation Greenpeace in der neuen Ausgabe ihres Einkaufs-Ratgebers  „Fisch – bedroht, aber beliebt“. Bei Rotbarsch, Scholle oder Seeteufel fällt die Entscheidung ebenfalls leicht: Diese gehören derzeit nicht auf den Teller. Genauer hinschauen sollten umweltbewusste Verbraucher bei Kabeljau, Heilbutt oder Dorade. Bei diesen Fischen hängt es von Fanggebiet und Fangmethode ab, ob ihr Kauf noch vertretbar ist. Die beliebten Fischstäbchen sind akzeptabel, wenn sie aus Pangasius bestehen. Viele enthalten aber immer noch den stark bedrohten Alaska-Seelachs.

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