Gürtelrose wird oft zu spät behandelt

Eine Gürtelrose muss so schnell wie möglich mit antiviralen und schmerzstillenden Medikamenten behandelt werden. Im Anfangsstadium sieht man aber oft nur eine Rötung und Schwellung, weshalb die Betroffenen häufig zu spät zum Arzt gehen, wie der Dermatologe Professor Gerd Gross im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ sagt. „Oder es kommt zu Fehldiagnosen, denn das typische Hautbild mit Bläschen zeigt sich erst später.“

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Früherkennung: Chancen und Risiken in Ruhe abwägen

Manche Ärzte bieten ihren Patienten neben kassenbezahlten Leistungen weitere Untersuchungen zur Früherkennung an, deren Kosten diese selbst übernehmen müssen. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ rät, diesen sogenannten IGeL (Individuellen Gesundheits-Leistungen) nicht voreilig zuzustimmen. Bei Früherkennungsuntersuchungen besteht kein Zeitdruck.

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Alzheimer einfrieren – Rechtzeitige Diagnose kann Betroffenen mehrmonatigen Aufschub bringen

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Bei einer Alzheimer-Erkrankung kann eine frühe Diagnose für die Betroffenen sehr wertvoll sein. „Wir können die Alzheimer-Krankheit mit Medikamenten einfrieren“, erklärt der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Professor Richard Dodel, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Für sechs, vielleicht auch zwölf Monate.“ Später schreite die Erkrankung zwar fort. Aber den Gewinn aus der Therapie nehmen die Patienten mit.

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Hautkrebs: Nur jeder Dritte geht zur Früherkennung

Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Mit über 250.000 Neuerkrankungen im Jahr macht Hautkrebs in Deutschland allein ein Viertel aller Krebserkrankungen aus. Gleichzeitig kann Hautkrebs – wenn er früh genug erkannt wird – in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Trotzdem hat in den Jahren 2009 und 2010 nur jeder dritte (37 Prozent) Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) ab 35 Jahren die Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch genommen. Das ergibt eine aktuelle Auswertung von TK-Versichertendaten. Mögliche Gründe dafür liefert eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK. Grundsätzlich geben beim Thema Vorsorge vier von zehn Menschen in Deutschland an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Und knapp jeder Dritte weiß nicht, auf welche Früherkennungsuntersuchung er Anspruch hat.

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UMIT-Studie: Neue Strategie zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs in Deutschland

Im Rahmen eines Health Technology Assessments, welches vom Deutschen Institut für Medizinische Information und Dokumentation (DIMDI) / Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegeben wurde, hat das Institut für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment der Health & Life Sciences Universität UMIT unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert eine medizinische Entscheidungsanalyse und Kosten-Nutzen-Bewertung des Einsatzes des HPV-Testverfahrens zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs im Vergleich zum herkömmlich angewandten zytologischen Verfahren nach Papanicolaou für den deutschen Gesundheitskontext durchgeführt.

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MRT bei Brustkrebs-Früherkennung am sichersten

Frauen, die ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko haben, sollten jährlich mit der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) untersucht werden. Zu diesem Ergebnis kommt die EVA-Studie, an der zwischen 2002 und Mitte 2007 insgesamt 687 Frauen teilgenommen haben, die ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko trugen. Die Patientinnen wurden einmal pro Jahr mittels MRT, Mammographie und Ultraschall untersucht.

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Welt-Krebstag: Krebs muss kein Schicksal sein

Zum Welt-Krebstag am 4. Februar 2010 machen die Deutsche Krebshilfe und die Welt-Krebsorganisation (UICC) darauf aufmerksam, dass ein gesundheitsbewusstes Leben vor Krebs schützen kann: „Jeder kann sein persönliches Krebsrisiko senken“, betont Professor Dr. Harald zur Hausen, Präsident der Deutschen Krebshilfe. „Durch eine langfristige Umstellung der Lebensgewohnheiten lassen sich annähernd die Hälfte aller Krebserkrankungen vermeiden.“

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PSA-Test schon ab 40

Bereits ab dem 40. Lebensjahr sollten Männer erstmals zur Prostatakrebsvorsorge zum Urologen gehen, lautet die Empfehlung der neuen Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik und Behandlung des Prostatakarzinoms, die jüngst von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) vorgestellt wurde.

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Herzinfarkt: Früherkennung rettet Leben

Jährlich erleiden weltweit rund 58 Millionen Menschen einen Herzinfarkt – davon rund 260.000 in Deutschland. Damit steht diese Erkrankung laut Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf der Liste der Todesursachen ganz oben. Ein Grund mehr, zum Weltherztag am 27. September verstärkt auf Infarktrisiken hinzuweisen. So sind Menschen, die sich zu fett ernähren, einen hohen Blutdruck haben, rauchen und übermäßig viel Alkohol trinken, besonders gefährdet. Als weitere Risikofaktoren gelten Dauerstress, etwa im Beruf, und mangelnde Bewegung. „Meist wird ein Herzinfarkt durch eine Verengung der Herzkranzgefäße verursacht, wobei die genannten Faktoren die Krankheit begünstigen“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „In Folge dessen kommt es häufig durch ein zusätzliches kleines Blutgerinnsel zum vollständigen Verschluss eines dieser Gefäße, was dann den Infarkt auslöst.“

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Neuer Test entdeckt Herzinfarkt sehr früh

Ein neuer Bluttest ermöglicht die sichere Diagnose eines Herzinfarktes bereits in einem sehr frühen Stadium und verbessert damit die Heilungschancen der Betroffenen entscheidend. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Privatdozent (PD) Dr. Michael Weber, Kardiologe an der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, am 31. August auf dem Jahreskongress der Europäischen Kardiologenvereinigung ECS in Barcelona vorstellte.

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