Urlaub zuhause: Auch im Kräutergarten an Zecken denken

Zecken erscheinen im Moment als eine eher unbedeutende Bedrohung angesichts der Krise, die das Corona-Virus ausgelöst hat. Dennoch ist es ratsam, sich vor Zeckenstichen und den möglichen Folgen zu schützen. Das gilt besonders für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Virusinfektion, die schwer verlaufen und zu Spätfolgen am zentralen Nervensystem führen kann.

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Zecken-Risikogebiete ausgeweite

Das Robert-Koch-Institut hat die Risikogebiete für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erweitert, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die FSME wird von Zecken übertragen. Weite Teile in Süddeutschland waren schon bisher Risikogebiete.

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Hinzugekommen sind nun in Bayern die Stadt Hof und der Landkreis Ostallgäu sowie in Thüringen der Landkreis Greiz. Menschen, die sich dort oft im Freien aufhalten, wird geraten, sich impfen zu lassen.

Zeckenstiche in den Kalender eintragen: Die besten Tipps gegen die lästigen Plagegeister

Endlich ist das Wetter schön und wir sind viel draußen im Freien. Um dort nicht vom Gemeinen Holzbock belästigt zu werden – das ist die häufigste Zeckenart hierzulande – sollte man vorbeugen. Wie das am besten geht: Es gibt wirksame Zecken abwehrende Mittel, so genannte Repellents. Außerdem hilft langärmlige Kleidung und dass man sich die Socken über die Hose zieht. Was man tun kann, wenn man trotzdem eine Zecke an sich entdeckt, dazu Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

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„Eine Zecke sollte immer so schnell wie möglich entfernt werden. Denn zum Beispiel bei Borrelien kommt es erst nach 12 bis 24 Stunden zu einer Übertragung. Das geht am besten so, dass man die Zecke mit einer Pinzette oder Zeckenkarte am Stechapparat fasst und dann heraushebelt. Wichtig ist, dass man das Tier dabei nicht quetscht. Es ist übrigens nicht schlimm, wenn ein Teil des Stechapparats dabei in der Haut stecken bleibt.“

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Den Zecken keine Chance

Borreliose und FSME – der Respekt vor durch Zecken übertragene Infektionskrankheiten ist groß. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Demnach hat sich jeder fünfte (19,9 Prozent) Bundesbürger in den letzten fünf Jahren gegen die lebensbedrohliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. Besonders viele Geimpfte gibt es in Gebieten mit erhöhtem FSME-Risiko: In Baden-Württemberg besitzen 29 Prozent, in Thüringen 31 Prozent und in Bayern 40 Prozent einen Immunschutz gegen diese durch Viren ausgelöste Krankheit.

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Ins Grüne trotz Zeckengefahr

Die Infektionsgefahr durch Zecken im Freien nimmt zwar ein nicht unerheblicher Teil der Deutschen sehr ernst, zu einem generellen Verzicht auf Ausflüge wären die meisten aber nicht bereit. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der „Apotheken Umschau“. Das Gros der Befragten (71,0 Prozent) will der Studie zufolge in der warmen Jahreszeit einfach unbeschwert „ins Grüne“ und lässt sich davon auch nicht durch eventuelle Gefahren, die von Zecken ausgehen, abhalten.

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Zecken: Klein, aber gemein

Klein, lautlos und gefährlich ist die Zecke und schon seit Jahren auf dem Vormarsch. Als Überträger von FSME – einer gefährlichen Form der Hirnhautentzündung – und Borreliose stellt sie ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Gesundheit dar. Alle, die sich im Frühling und Sommer viel in der freien Natur aufhalten, müssen mit Zeckenbissen rechnen. Wohl fühlen sich die Plagegeister vor allem in Gebüschen, lichtem Unterholz, an Waldrändern und im hohen Gras.

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Achtung? Zecken!

Wenn sich Holzbock, Schafzecke und Co. von April bis September wieder auf die Lauer legen, heißt es für Naturliebhaber jedes Frühjahr aufs Neue „Achtung Zecken!“. Im Umgang mit den kleinen aber lästigen Saugern gibt es eine Vielzahl gut gemeinter Ratschläge. Doch nicht alle sind nützlich, manche gar gefährlich. Die Zurich Versicherung warnt vor vermeintlichen Zecken-Weisheiten.

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Hochsaison für kleine Vampire: Tipps, wie man sich vor Zecken schützen kann

Sobald es im Frühjahr wärmer wird, steigt mit den Temperaturen auch die Zeckengefahr. Die lästigen Blutsauger haben den harten Winter unbeschadet überstanden. Von April bis August sind sie fast überall – in Waldgebieten und Stadtparks, auf Spielplätzen und im heimischen Garten. Zecken können lebensbedrohliche Krankheiten auf den Menschen übertragen, darunter die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Wer in einem Risikogebiet wohnt oder dort Urlaub machen will, kann sich durch eine Impfung vor FSME schützen. Darüber hinaus gibt das Deutsche Rote Kreuz Tipps zur Zecken-Vorsorge.

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Borreliose – Gefahr nach dem Zeckenstich

Der Frühling hat begonnen und die Sonne lockt, wieder mehr Zeit im Freien zu verbringen. Damit steigt auch das Risiko für Zeckenstiche. Die Stiche an sich sind nicht gefährlich, allerdings können die kleinen Blutsauger Krankheiten übertragen, erklärt jameda-Gesundheitsredakteurin Dr. Iris Hinneburg. Relativ bekannt ist die Hirnhautentzündung FSME, die sich über Viren ausbreitet. Gegen FSME ist eine Impfung möglich – im Gegensatz zur Borreliose, die ebenfalls durch Zeckenstiche ausgelöst werden kann. Borrelien sind Bakterien, die sich im Verdauungstrakt von Zecken aufhalten und in den Speichel wandern, sobald die Zecken ihre Blutmahlzeit beginnen. Von dort bis in den Blutkreislauf des Opfers ist es nur ein kurzer Weg.

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Kleiner Stich – schlimme Folgen: Nach Zeckenbiss auf Borreliose-Zeichen achten

Die Gefahr lauert auf Wiesen und im Unterholz: Mit einem einzigen Stich können Zecken die Infektionskrankheit Borreliose auf den Menschen übertragen. Zwei von hundert Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) waren innerhalb der letzten drei Jahre mit der Diagnose beim Arzt. Borreliose kann das Nervensystem angreifen und zu Entzündungen von Gelenken, Herz oder Gehirn führen. „Der beste Schutz ist, Zeckenstichen konsequent vorzubeugen“, rät Maria Schwormstedt, Ärztin bei der TK. Hat doch eine Zecke zugebissen, sollte man auf die Borreliose-Warnzeichen wie einen roten Ausschlag um die Einstichstelle achten.

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