Todesfalle Treppe

Treppen und Stufen bergen ein hohes Unfallrisiko; in Deutschland sterben pro Jahr mehr als 1.100 Menschen durch Stolpern, Ausrutschen oder Fehltritte. Besonders gefährdet sind Senioren ab dem 75. Lebensjahr, allerdings steigen die Zahlen schon bei Menschen aus der Generation 55+ deutlich an. Darauf weisen der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) mit Bezug auf das Statistische Bundesamt hin.

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Häufige technische Faktoren für einen Treppensturz sind mangelnde Beleuchtung, rutschige Stufen und fehlende Handläufe. Aber auch persönliche Faktoren spielen eine Rolle, etwa mangelnde Aufmerksamkeit, eine Sehschwäche oder Schuhe mit glatter oder abgelaufener Sohle.

Tipps: sicher unterwegs auf Treppen

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Gefährliche Stoffe in Schuhen

Für die Dokumentation „Billig gegen teuer – Muss es immer Markenware sein?“, die am Dienstag, 20. Oktober 2015, 20.15 Uhr, im ZDF zu sehen ist, wurden im Auftrag der Redaktion „ZDFzeit“ High Heels unterschiedlicher Hersteller auf Schadstoffe geprüft. Das Ergebnis: In zwei der untersuchten Schuhe konnten Weichmacher und Chrom VI nachgewiesen werden. Beide Stoffe stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Betroffen waren Schuhe des Onlinehändlers „Schuhtempel 24“ für zehn Euro, aber auch der 160 Euro teure Markenschuh von „Peter Kaiser“.

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Klimaanlagen am Arbeitsplatz: Wartung stoppt Bakterien und Keime

Wer schon einmal im Hochsommer in einem unklimatisierten Gebäude gearbeitet hat, weiß, dass die Konzentration bei brütender Hitze ziemlich leidet. In solchen Situationen hilft neben ausreichender Flüssigkeitsaufnahme nur noch eine Klimaanlage. Dabei wird unterschieden zwischen zentralen und dezentralen Anlagen. Bei Letzteren hängt in jedem Büro eine ein- und ausschaltbare Einheit, mit der sich die Temperatur regeln lässt. Bei den zentralen Anlagen gibt es Teilklimageräte, die den Raum heizen und kühlen, sowie Vollklimageräte, die zudem die Luftfeuchtigkeit regulieren. Zudem können bei entsprechend vorhandenen Filtern Pollen oder andere Schmutzpartikel aus der Luft herausgefiltert werden. Sie liefern die beste Luftqualität.

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Gefährliche Kletterpartie: Wenn die Obsternte im Krankenhaus endet

Ob Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Kirschen: Wer Obstbäume hat, kann sich in den Sommermonaten über eine reiche Ernte freuen. Doch für so manchen Gartenbesitzer endet der Pflückeinsatz im Krankenhaus. „Jährlich stürzen rund 50.000 Menschen in ihrem Garten, viele davon fallen von einer Leiter“, sagt Thomas Paufler, Unfallexperte beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät, bei Leitern auf weichen Gartenböden besonders vorsichtig zu sein.

obstpflückenGründe für die hohe Zahl von Unfällen gibt es viele. Oft spielen Unachtsamkeit und Leichtsinn eine große Rolle. „Wer wenig Erfahrung hat und selten im Garten arbeitet, sollte nicht zu ehrgeizig sein“, rät R+V-Experte Paufler. Dazu gehört, nur die gut erreichbaren Früchte zu ernten und sich nicht zu weit zur Seite zu lehnen – dabei kann die Leiter wegrutschen. Besser ist es, den Standort öfter zu wechseln. Ebenfalls wichtig: nicht ablenken lassen, beispielsweise durch ein Handy.

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Grillanzünder müssen sicher sein – Hohes Risiko durch Brennspiritus

Ein Griff, und zusammen mit der Grillkohle landet auch der praktischerweise gleich daneben stehende Brennspiritus im Einkaufswagen – und damit ein hohes Risiko für Brandverletzungen. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, hin. „Brennspiritus, Benzin, Terpentin oder Petroleum sollten nicht zum Entzünden des Grillfeuers benutzt werden“, warnt DSH-Geschäftsführerin Dr. Susanne Woelk. Wenn diese Stoffe verdunsten, entsteht ein hoch explosives, brennbares Gas-Luft-Gemisch in Form einer Glocke mit bis zu drei Metern Durchmesser.

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Silvesterfeuerwerk: Nur aus bekannte Quellen kaufen

An keinem anderen Tag im Jahr sind Feuerwehr und Rettungsdienste so häufig gefragt wie an Silvester. Oftmals ist die Ursache für Brände und Unfälle an Silvester die fahrlässige Verwendung von Feuerwerkskörpern nicht selten in Kombination mit Alkohol. Solche Gefahren lassen sich durch den richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern jedoch leicht vermeiden. „Wichtig ist es beim Feuerwerk vor allem, einen klaren Kopf zu bewahren und die Gebrauchsanweisung genau zu beachten“, so Rainer Weiskirchen, Fachmann für Produktsicherheit bei TÜV Rheinland.

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WDR-Sendung „Markt“ deckt auf: Rabattverträge können lebensbedrohliche Folgen haben

Was bereits von Experten vorausgesagt wurde, belegte am 6. September 2010 das Wirtschaftsmagazin „Markt“ des Westdeutschen Rundfunks an einem konkreten Fall: Arzneimittelrabattverträge schaden nicht nur der Einnahmetreue und damit der Gesundheit der Patienten – sie können sogar lebensbedrohliche Folgen haben. Nach Auffassung des Branchenverbandes Pro Generika müssen verantwortungsbewusste Gesundheitspolitiker jetzt handeln und die Rabattverträge abschaffen.

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Die unterschätzte Gefahr: Mehr Tote im Haushalt als auf der Straße

Öfen und Kochfelder gehören in Deutschland zu den häufigsten Brandursachen in den eigenen vier Wänden. Knapp jedes dritte Feuer ist darauf zurückzuführen. Das ergeben Untersuchungen des Statistischen Bundesamts. Nicht selten enden Brände und andere Unfälle in den eigenen vier Wänden tödlich. Mehr als 6.000 Menschen kommen jährlich bei Haushaltsunfällen ums Leben. Das übersteigt die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle (5.011) deutlich. Dabei gilt die Küche vor Bad oder Wohnzimmer als gefährlichster Ort im Haushalt.

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Verletzungsrisiko wird unterschätzt: Grillabende enden für Kinder oft im Krankenhaus

Schnell kann das Grillvergnügen zu einer gefährlichen Angelegenheit werden. Denn: Jährlich ereignen sich in Deutschland etwa 4.000 Grillunfälle. Teilweise erleiden die Betroffenen nur leichte Verletzungen. Viele kommen aber nicht mit dem Schrecken davon: 500 Menschen müssen jedes Jahr mit starken Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht werden. Häufig sogar mit bleibenden Schäden. Um über die Verletzungsgefahren aufzuklären, haben die Versicherungsgesellschaften Deutscher Ring gemeinsam mit Sicherheitsexperten der Universität St. Gallen sowie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich das Präventionsprogramm „RingSicherheitsWelt“ ins Leben gerufen. Ziel ist es dabei, unter anderem wertvolle Ratschläge im Umgang mit Grill und Lagerfeuer zu geben und das Risiko von Verbrennungen erheblich einzuschränken.

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Bei Blitzschlag vorsorglich ins Krankenhaus

Wenn der Blitz einschlägt und einen Menschen trifft, ist schnelles Handeln lebensrettend. Auch Laienhelfer sollen nicht zögern, Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen. Blitzopfer haben nämlich gute Chancen, das dramatische Geschehen zu überleben. Aber: „Jeder Mensch, den ein Blitz auch nur streift, muss in die Klinik und 24 Stunden überwacht werden“, mahnt Dr. Andreas Koeppel, hausärztlicher Internist und in der Bergwachtbereitschaft München aktiv, im „HausArzt-PatientenMagazin“.

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