Vorsicht vor gefälschten Medikamenten – Der Arzneischmuggel boomt

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Der Handel mit gefälschten Medikamenten im Internet könnte sich nach Einschätzung des Bundesfinanzministeriums noch weiter ausbreiten. „Wir gehen davon aus, dass die leichte Verfügbarkeit über das Internet, verbunden mit niedrigen Preisen, die Nachfrage nach illegalen Doping- und Arzneimitteln weiter begünstigen wird“, sagte Dietmar Zwengel, Ministeriumssprecher für Zoll und Verbrauchsteuern, dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Dabei sind diese Medikamente gefährlich – Analysen von Tabletten, die Zollfahnder im vergangenen Jahr beschlagnahmt haben, zeigen: Der Wirkstoffgehalt der aus Asien eingeschleusten Produkte weicht deutlich von den angegebenen Mengen ab.

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Weitere mögliche Arzneimittelrückrufe wegen gefälschter Zulassungsstudien

Wegen gefälschter Zulassungsstudien empfiehlt die europäische Zulassungsbehörde EMA das Ruhen weiterer Arzneimittelzulassungen. „Für Apotheken und Patienten ändert sich aber vorerst nichts. Darüber, ob tatsächlich weitere Arzneimittel vom Markt genommen werden sollen, muss zunächst die Europäische Kommission entscheiden.“ Darauf wies heute der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK), Prof. Dr. Martin Schulz, hin. „Sobald Informationen vorliegen, die ein konkretes Handeln erfordern, werden wir Apotheken und Öffentlichkeit zeitnah informieren.“ Derzeit, so Schulz, lägen keine Hinweise auf Gesundheitsgefahren vor.

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Studienergebnisse gefälscht – Zahlreichen Medikamenten droht ein möglicher Verkaufsstopp

Mehr als hundert Medikamentenzulassungen auf dem deutschen Markt werden derzeit überprüft, weil sie möglicherweise auf gefälschten Zulassungsstudien beruhen. Das haben Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung ergeben. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA überprüft derzeit Daten der indischen Firma GVK Biosciences (GVK BIO). Die französische Überwachungsbehörde ANSM hat im Mai neun Studien des Unternehmens untersucht, bei allen war nach Einschätzung der Behörden ein Teil der Ergebnisse offenbar gefälscht. GVK BIO ist eines der größten Unternehmen für Auftragsforschungen in Asien und hat für viele weltweit agierende Pharmakonzerne Studien durchgeführt. Die für die Sicherheit von Arzneimitteln zuständigen Behörden in der EU untersuchen seit Monaten mit Hochdruck den Vorfall. „Es wird derzeit geprüft, ob das Ruhen der betroffenen Zulassungen angeordnet wird“, teilte das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Anfrage von WDR, NDR und SZ mit.

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Gefälschte Arzneimittel: Leichtes und lukratives Spiel für Online-Betrüger

Mit einem einzigartigen und effektiven Experiment zur Aufklärung von Verbrauchern lockte die Allianz für den Zugang zu sicheren Arzneimitteln in Europa (EAASM) innerhalb von nur neun Wochen über 180.000 Besucher auf die Seiten einer gefälschten Online-Apotheke. Die Testapotheke Medizin Direkt (medizin-direkt.com/pharmacy), die unter anderem über Online-Anzeigen beworben wurde, stieg in dieser kurzen Zeit zu der am dritthäufigsten besuchten Online-Apotheke in Deutschland auf. Das Experiment macht deutlich, dass strengere Gesetze und Kontrollen, aber auch mehr Aufklärung notwendig sind. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, um die Patientensicherheit zu gewährleisten und die Risiken, die von illegalen Online-Apotheken ausgehen, einzudämmen.

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Apotheker begrüßen EU-Richtlinie zu Arzneimittelfälschungen

Die Apotheker in Deutschland begrüßen den heutigen Beschluss des Europäischen Parlaments, den Kampf gegen lebensgefährdende Arzneimittelfälschungen zu intensivieren. Mit der überwältigenden Annahme der entsprechenden EU-Richtlinie soll das Einschleusen gefälschter Medikamente in den legalen Vertriebsweg mithilfe eines Authentifizierungssystems verhindert werden. Sobald die EU-Richtlinie jetzt auch noch vom Rat der EU-Regierungen bestätigt wird, muss sie innerhalb von anderthalb Jahren in nationales Recht umgesetzt werden.

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Gefälschte Medikamente in norddeutschen Apotheken

Früher ging es meist nur um Potenzmittel wie Viagra, doch heute wird fast alles illegal importiert und hergestellt: Antibiotika, Schmerzmittel oder Krebsmedikamente. Nach Recherchen des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins „Markt“ werden illegale Medikamente nicht mehr nur im Internet vertrieben, sondern sind bundesweit auch in rund 100 Apotheken verkauft worden. In Norddeutschland ermitteln unter anderem die Staatsanwaltschaften Hamburg, Celle, Verden, Kiel und Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat bereits Anklage gegen einen Apotheker erhoben. Allein er soll Medikamente mit einem Volumen von 1,675 Millionen Euro zu Unrecht abgerechnet haben.

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Gefälschte Medikamente überschwemmen offenbar Europa

Die Zollbehörden in der Europäischen Union haben im vergangenen Jahr so viele gefälschte Medikamente beschlagnahmt wie noch nie. Nach Angaben der Kommission waren es 11,5 Millionen Präparate – ein Plus von 30 Prozent.

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Wie erkennen Verbraucher gefälschte Medikamente?

Polizei- und Zollberichte belegen es permanent, gestern hat die niedersächsische Apothekenkammer Alarm geschlagen: Der Internet-Handel mit gefälschten Arzneimitteln dehnt sich immer weiter aus. Inzwischen ist jedes zweite Medikament im Netz gefälscht. Versicherte der BERGISCHEN Krankenkasse sind beunruhigt und fragen: Wie kann ich mich und meine Angehörigen vor der Markenpiraterie schützen? Wo erhalte ich garantiert Originalprodukte?

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34 Millionen gefälschte Medikamente

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände unterstützt die klare europäische Linie für einen stärkeren Schutz der Verbraucher und Patienten gegen gefälschte Medikamente. „Fälscher nehmen den Tod von Menschen billigend in Kauf, um ihren Profit zu optimieren. Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Kampagne, um Verbraucher und Patienten stärker zu sensibilisieren und vor den Gefahren eindringlich zu warnen“, sagte ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf.

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Angst vor Fälschungen: Medikamente in Deutschland an erster Stelle

Laut heute veröffentlichten Untersuchungsergebnissen einer Verbraucherbefragung zu gefälschten Medikamenten vermuten 11 Prozent der Verbraucher in Deutschland, dass sie ein gefälschtes verschreibungspflichtiges Medikament erhalten haben – und ein Prozent glaubt es definitiv. Das bedeutet, dass nicht weniger als 6,2 Millionen deutsche Verbraucher möglicherweise in Kontakt mit gefälschten Medikamenten gekommen sind.

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