Dez 15
Im Oktober gaben die öffentlichen Apotheken 27,565 Millionen rabattierter Arzneimittel ab. Dies entspricht einem Absatzanteil von 46,5 Prozent. Damit war fast jedes zweite Arzneimittel, das Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhielten, ein Medikament, für das ein Rabattvertrag abgeschlossen wurde. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der Anteil der “Rabattarzneimittel” um 78,7 Prozent erhöht.
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Dez 12
Pro Generika unterstützt zwar den Vorschlag der EU-Kommission, die Anforderungen für Patienteninformationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel gemeinschaftsweit zu harmonisieren. “Wir teilen auch den Ansatz der EU-Kommission, der Bevölkerung den Zugang zu qualitätsgesicherten Informationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel zu erleichtern. Wir stimmen mit der Kommission zudem darin überein, dass die zusätzlichen Informationen objektiv und werbefrei sein müssen. Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel muss auch in Zukunft verboten sein”, so Schmidt weiter.
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Dez 03
Obwohl noch nicht bekannt ist, welche Generikaunternehmen die Zuschläge für die Rabattverträge zu den 64 vom AOK-System für die Jahre 2009 und 2010 ausgeschriebenen Wirkstoffe erhalten werden, zeichnen sich bereits jetzt erhebliche grundsätzliche Schwierigkeiten ab. Und diese werden noch durch die Tatsache verschärft, dass die AOK erstmals für die neue Ausschreibung eine Aufteilung der Bundesrepublik in fünf Gebietslose vorgenommen hat. Damit sollen zum 1. März 2009 exakt 320 neue Rabattverträge in Kraft treten.
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Nov 19
Gäbe es keine Generika, beliefe sich der allgemeine Beitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab 1. Januar nicht auf 15,5 Prozent, sondern auf mindestens 16,5 Prozent des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens. Der Grund ist einfach: In diesem Jahr wird die GKV fast 10 Milliarden Euro allein dadurch einsparen, dass Generika statt der teureren patentfreien Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in Apotheken abgegeben wurden. Und diese noch nie da gewesene Ersparnis entspricht ziemlich genau einem Beitragssatzpunkt.
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Nov 12
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) spart in diesem Jahr fast 10 Milliarden Euro allein dadurch, dass Generika statt der deutlich teureren patentfreien Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in Apotheken abgegeben werden. Dies geht aus den Marktdaten für die ersten neuen Monate dieses Jahres hervor, die der Branchenverband Pro Generika am 12. November in Berlin vorstellte. Die Berechnungen beruhen auf den Zahlen der unabhängigen Marktforschungsinstitute IMS HEALTH und INSIGHT HEALTH.
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Aug 14
Im ersten Halbjahr 2008 haben die gesetzlichen Krankenkassen allein durch den Einsatz von Generika bereits 3,868 Milliarden Euro eingespart. Dies geht aus den Halbjahreszahlen hervor, die das unabhängige Marktforschungsinstitut IMS Health jetzt veröffentlichte. Eine weitere Erkenntnis des Institutes: Nur im Marktsegment “Festbetragsarzneimittel” - einer Domäne der Generika - waren die Umsätze der Krankenkassen mit - 0,3 Prozent leicht rückläufig. In allen anderen Bereichen mussten sie mehr ausgeben als im Vorjahreshalbjahr. Bei patentgeschützten Arzneimitteln ohne Festbetrag betrug der Ausgabenanstieg 24,3 Prozent. Für patentfreie Arzneimittel ohne Generikakonkurrenz und ohne Festbetrag mussten die Kassen 10,8 Prozent und für patentfreie Arzneimittel mit Generikakonkurrenz aber ohne Festbetrag 3,5 Prozent mehr bezahlen.
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Aug 07
Im Juni 2008 gaben die Apotheken 22,4 Millionen Arzneimittel ab, für die ein Rabattvertrag zwischen Krankenkassen und den pharmazeutischen Herstellern bestand. Damit waren 43 von Hundert Medikamenten die von Ärzten zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet und in Apotheken abgegeben wurden, rabattierte Arzneimittel. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich ihr Absatz um 12,3 Millionen Packungen (dies entspricht 122,6 Prozent) erhöht. Bemerkenswert dabei ist: Die Kosten senkenden Preisnachlässe werden den Kassen auch weiterhin nahezu aus-schließlich von Generikaherstellern gewährt. Der Anteil der Generika am Rabattvertragsgesamtvolumen belief sich im Juni 2008 auf 97,6 Prozent.
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Jun 12
Die Generikapreise sind in den letzten beiden Jahren vor allem wegen der Anreize, die im Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) enthalten sind, besonders schnell gesunken. Das wohl wirksamste Ausgabendämpfungsinstrument war die Zuzahlungsfreistellung. Arzneimittel können von der Zuzahlung freigestellt werden, wenn ihr Preis den Festbetrag um mindestens 30 Prozent unterschreitet. Von dieser den Geldbeutel der Patienten schonenden Möglichkeit haben alle Generikahersteller Gebrauch gemacht. Ergebnis: Am 1. Januar 2008 waren 11.507 im Markt befindliche Arzneimittel von der Zuzahlung freigestellt.
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Mai 27
Apotheken tragen durch die Abgabe preiswerter Generika wesentlich dazu bei, die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Volkskrankheiten zu dämpfen. In fünf wichtigen Indikationsgebieten nahm die Zahl der abgegebenen Packungen von 2005 bis 2007 um durchschnittlich 6 Prozent pro Jahr zu, während der Umsatz trotz Mehrwertsteuererhöhung um durchschnittlich 1 Prozent pro Jahr sank. Das ergaben Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstitutes (DAPI) im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
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