Stress und Diabetes hängen wechselseitig zusammen

Für Menschen mit Diabetes ist Dauerstress besonders ungesund. Er treibt den Blutzucker in die Höhe, weil die Stresshormone Adrenalin und Cortisol im Körper laufend Zucker freisetzen, um Energie bereitzustellen. Umgekehrt sei im ohnehin schon schwierigen Alltag Diabetes eine zusätzliche Stressquelle, sagt Professor Dr. Bernhard Kulzer, leitender Psychologe am Diabetes Zentrum Mergentheim, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. „Man muss sich um die Erkrankung Tag für Tag aufs Neue kümmern, und dabei läuft nicht immer alles glatt.“ Auch Ängste vor Folgekrankheiten seien für viele Diabetes-Patienten ein Stressfaktor. Um damit besser klarzukommen, empfiehlt Kulzer Schulungen. „Wer gut geschult ist, fühlt sich der Erkrankung nicht ausgeliefert, sondern weiß, dass und wie er sie beeinflussen kann.“

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Zero Alkohol – über dem Konsum von Alkohol brauen sich dunkle Wolken zusammen

Neuere Untersuchungen belegen die gravierenden Risiken von Alkohol – auch in niedrigen Mengen. Es ist an der Zeit, unsere Sichtweise auf Alkohol neu zu justieren, insbesondere um Krebs vorzubeugen.

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68 Prozent der Deutschen: psychische Probleme machen oft berufsunfähig

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen: Fast die Hälfte der Deutschen hat Angst, ihre Arbeitskraft zu verlieren. 68 Prozent nennen psychische Erkrankungen als eine der Hauptursachen für Berufsunfähigkeit. Bedenklich: Fast jeder Vierte verlässt sich nur auf die gesetzliche Absicherung.

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Behandlungsfehler? So gehen Sie vor

Es ist der Alptraum vor jedem medizinischen Eingriff: Was ist, wenn etwas schiefgeht? Zum Glück kommt das selten vor, aber wer glaubt, dass er durch eine Operation oder eine Behandlung einen Schaden davongetragen hat, kann etwas unternehmen. Ob man Ansprüche auf Schadensersatz hat, muss geprüft werden. Vor allen weiteren Schritten empfiehlt Konstanze Faßbinder von der „Apotheken Umschau“ ein Gespräch:

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Bei Venenproblemen die Sauna meiden

Menschen mit Krampfadern oder Venenproblemen sollten die Sauna besser meiden. „Jede Erwärmung zieht eine Erweiterung der Gefäße nach sich, die bei Venenerkrankungen nachteilig ist“, erklärt der wissenschaftliche Leiter des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm, Professor Gert Krischak, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Betroffene, die auf ein Schwitzbad dennoch nicht verzichten wollen, sollten nach dem Saunagang „gut abkühlen und danach Kompressionsstrümpfe anziehen“. Auch rät der Mediziner davon ab, während eines akuten Rheumaschubs in die Sauna zu gehen. Die Hitze fördere entzündliche Prozesse.

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Nach einer Erkältung zunächst auf Sport verzichten

So gut Sport für die Gesundheit auch ist – nach einer Erkältung ist zunächst Schonung wichtig. „Fünf bis zehn Prozent aller viralen Infekte weisen eine Herzmuskelbeteiligung auf“, erklärt der Direktor der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum des Saarlandes, Professor Michael Böhm, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Meistens gelinge es dem Immunsystem, „die Eindringlinge zu überwältigen“, bevor sie das Herz schädigen. Doch hat sich jemand noch nicht von einer Infektion erholt, „kann körperliche Anstrengung aus einer stummen, unbedeutenden Herzmuskelentzündung eine ernsthafte Erkrankung machen“, warnt der Kardiologe.

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Mehrmals täglich Händewaschen halbiert das Krankheitsrisiko

Täglich kommen die Hände mit Millionen von Bakterien, Viren und Parasiten in Kontakt. Weil Menschen viele Male stündlich ihr Gesicht berühren, können diese Keime über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen und dort Infektionen auslösen. Über die Hände werden mehr als 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten wie Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infekte übertragen. „Schutz bieten vor allem saubere Hände“, sagt Arbeitsmedizinerin Dr. Wiete Schramm, die als Expertin von TÜV Rheinland zahlreiche Unternehmen berät. Studien zeigen beispielsweise, dass gründliches Händewaschen das Risiko einer Durchfallerkrankung beinahe halbiert. Mehrmals täglich Händewaschen halbiert das Krankheitsrisiko weiterlesen

Pflege-Report 2018: Zu viele Antipsychotika-Verschreibungen, Dekubitus-Fälle und Krankenhauseinweisungen in deutschen Pflegeheimen

Zwischen deutschen Pflegeheimen bestehen deutliche Qualitätsunterschiede bei der Gesundheitsversorgung. Das zeigt eine aktuelle Analyse, die das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) im Rahmen des Pflege-Reports 2018 durchgeführt hat. Danach ist die Zahl der Antipsychotika-Verordnungen, Dekubitus-Fälle und Krankenhaus-Einweisungen in vielen Pflegeheimen zu hoch. Die Ergebnisse machen die zum Teil gravierenden Qualitätsunterschiede zwischen den Pflegeheimen deutlich. Das WIdO hat erstmals auch Versorgungsbereiche ausgewertet, die bislang nicht Bestandteil der gesetzlich vorgesehenen Qualitätssicherung sind, da sie über das Sozialgesetzbuch XI hinausgehen. „Wichtig ist, dass wir auch die uns bekannten Probleme bei der gesundheitlichen Versorgung von Pflegeheimbewohnern aufgreifen und nicht nur die Pflege im engeren Sinne beleuchten“, so Dr. Antje Schwinger, Leiterin des Forschungsbereichs Pflege im WIdO und Mitherausgeberin des Pflege-Reports.

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Bei Arzneimitteln zur Inhalation ist pharmazeutischer Sachverstand besonders gefragt

Bei Arzneimitteln zur Inhalation kommt es nicht nur auf den Wirkstoff an. Das Applikationssystem spielt eine große Rolle, unterscheidet sich aber zwischen Präparaten verschiedener pharmazeutischer Hersteller. Wenn Arzneimittel zur Inhalation verordnet werden, können Apotheker bei der Rezeptbelieferung die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten über die Anforderungen eines Rabattvertrags stellen. Apotheker können dann im begründeten Einzelfall auf einen Austausch laut Rabattvertrag verzichten und genau das Präparat abgeben, das der Arzt auf dem Rezept verordnet hat. „Der Begriff ‚Pharmazeutische Bedenken‘ ist eingeführt, aber aus meiner Sicht falsch. Denn er vermittelt den Eindruck, dass Apotheker Bedenkenträger seien. Richtig ist vielmehr, dass sie für einzelne Patienten pharmazeutische Probleme lösen“, sagte Prof. Dr. Rolf Daniels beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker lehrt Pharmazeutische Technologie an der Universität Tübingen.

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Frauen in ganz Europa wissen nicht um Risiko für Herzgesundheit

Nahezu die Hälfte der deutschen Frauen wissen nicht, dass Herzerkrankungen und Schlaganfall die häufigste Todesursache bei Frauen sind. Laut einer neuen, heute veröffentlichten Studie ist jede dritte Frau betroffen.

Obwohl 54 % der deutschen Frauen wissen, dass Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems das höchste Risiko darstellen, vertritt mehr als ein Drittel der befragten Frauen (38 %) den Irrglauben, dass das größte Risiko von Krebs ausgeht. Andere nennen Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems oder Verkehrsunfälle als die wahrscheinlichste Ursache.

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