Kognitives Training nötig um Folgen von Alkoholsucht dauerhaft zu beheben

Fast jeder Erwachsene trinkt Alkohol. Etwa 12% der Menschen in Deutschland trinken sogar so viel Alkohol, dass sie ihre Gesundheit gefährden und rund 1,8 Millionen gelten als alkoholabhängig. So die aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit. „Nicht jeder, aber viele sind suchtgefährdet“, sagt Dr. Sabine Ladner-Merz. Das erklärt, warum die Zahl von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit so hoch ist. Sie hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie Menschen mit Alkoholismus besser geholfen werden kann, ihre häufig geminderten kognitiven Fähigkeiten zurückzuerlangen. Eine von ihr durchgeführte Studie belegt den positiven Einfluss ergotherapeutischer Interventionen in diesem Zusammenhang.

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Studie: Smartphone-Nutzung hat drastische Folgen schon für die Allerkleinsten

Smartphones, Tablets und Spielekonsolen ziehen Kinder in ihren Bann. Das hat dramatische Folgen für die Gesundheit: Kinderärzte sehen bei Kindern aller Altersgruppen gesundheitliche Probleme, die sie auf die zunehmende Mediennutzung zurückführen. Am stärksten betroffen sind Kinder zwischen zehn und 13 Jahren. Aber auch Kleinkinder leiden erheblich unter der täglichen Beschäftigung mit dem Smartphone. Dies sind Ergebnisse der Studie „Smart Aufwachsen 2019?“ der pronova BKK, für die 100 niedergelassene Kinderärzte befragt wurden.

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Stress vor der Geburt erhöht das Risiko für psychiatrische Erkrankungen

Hat eine Mutter viel Stress während der Schwangerschaft, könnte das zu einer veränderten Reaktion der Gene in Nervenzellen auf Stress im späteren Leben des Kindes führen. Dies legt die jüngst im renommierten Fachjournal PNAS publizierte Studie von internationalen Forscherinnen und Forschern unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und der Simon Fraser Universität in Vancouver, Kanada nahe.

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Stress und Diabetes hängen wechselseitig zusammen

Für Menschen mit Diabetes ist Dauerstress besonders ungesund. Er treibt den Blutzucker in die Höhe, weil die Stresshormone Adrenalin und Cortisol im Körper laufend Zucker freisetzen, um Energie bereitzustellen. Umgekehrt sei im ohnehin schon schwierigen Alltag Diabetes eine zusätzliche Stressquelle, sagt Professor Dr. Bernhard Kulzer, leitender Psychologe am Diabetes Zentrum Mergentheim, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. „Man muss sich um die Erkrankung Tag für Tag aufs Neue kümmern, und dabei läuft nicht immer alles glatt.“ Auch Ängste vor Folgekrankheiten seien für viele Diabetes-Patienten ein Stressfaktor. Um damit besser klarzukommen, empfiehlt Kulzer Schulungen. „Wer gut geschult ist, fühlt sich der Erkrankung nicht ausgeliefert, sondern weiß, dass und wie er sie beeinflussen kann.“

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Zero Alkohol – über dem Konsum von Alkohol brauen sich dunkle Wolken zusammen

Neuere Untersuchungen belegen die gravierenden Risiken von Alkohol – auch in niedrigen Mengen. Es ist an der Zeit, unsere Sichtweise auf Alkohol neu zu justieren, insbesondere um Krebs vorzubeugen.

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68 Prozent der Deutschen: psychische Probleme machen oft berufsunfähig

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen: Fast die Hälfte der Deutschen hat Angst, ihre Arbeitskraft zu verlieren. 68 Prozent nennen psychische Erkrankungen als eine der Hauptursachen für Berufsunfähigkeit. Bedenklich: Fast jeder Vierte verlässt sich nur auf die gesetzliche Absicherung.

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Behandlungsfehler? So gehen Sie vor

Es ist der Alptraum vor jedem medizinischen Eingriff: Was ist, wenn etwas schiefgeht? Zum Glück kommt das selten vor, aber wer glaubt, dass er durch eine Operation oder eine Behandlung einen Schaden davongetragen hat, kann etwas unternehmen. Ob man Ansprüche auf Schadensersatz hat, muss geprüft werden. Vor allen weiteren Schritten empfiehlt Konstanze Faßbinder von der „Apotheken Umschau“ ein Gespräch:

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Bei Venenproblemen die Sauna meiden

Menschen mit Krampfadern oder Venenproblemen sollten die Sauna besser meiden. „Jede Erwärmung zieht eine Erweiterung der Gefäße nach sich, die bei Venenerkrankungen nachteilig ist“, erklärt der wissenschaftliche Leiter des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm, Professor Gert Krischak, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Betroffene, die auf ein Schwitzbad dennoch nicht verzichten wollen, sollten nach dem Saunagang „gut abkühlen und danach Kompressionsstrümpfe anziehen“. Auch rät der Mediziner davon ab, während eines akuten Rheumaschubs in die Sauna zu gehen. Die Hitze fördere entzündliche Prozesse.

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Nach einer Erkältung zunächst auf Sport verzichten

So gut Sport für die Gesundheit auch ist – nach einer Erkältung ist zunächst Schonung wichtig. „Fünf bis zehn Prozent aller viralen Infekte weisen eine Herzmuskelbeteiligung auf“, erklärt der Direktor der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum des Saarlandes, Professor Michael Böhm, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Meistens gelinge es dem Immunsystem, „die Eindringlinge zu überwältigen“, bevor sie das Herz schädigen. Doch hat sich jemand noch nicht von einer Infektion erholt, „kann körperliche Anstrengung aus einer stummen, unbedeutenden Herzmuskelentzündung eine ernsthafte Erkrankung machen“, warnt der Kardiologe.

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Mehrmals täglich Händewaschen halbiert das Krankheitsrisiko

Täglich kommen die Hände mit Millionen von Bakterien, Viren und Parasiten in Kontakt. Weil Menschen viele Male stündlich ihr Gesicht berühren, können diese Keime über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen und dort Infektionen auslösen. Über die Hände werden mehr als 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten wie Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infekte übertragen. „Schutz bieten vor allem saubere Hände“, sagt Arbeitsmedizinerin Dr. Wiete Schramm, die als Expertin von TÜV Rheinland zahlreiche Unternehmen berät. Studien zeigen beispielsweise, dass gründliches Händewaschen das Risiko einer Durchfallerkrankung beinahe halbiert. Mehrmals täglich Händewaschen halbiert das Krankheitsrisiko weiterlesen