Pflege-Report 2018: Zu viele Antipsychotika-Verschreibungen, Dekubitus-Fälle und Krankenhauseinweisungen in deutschen Pflegeheimen

Zwischen deutschen Pflegeheimen bestehen deutliche Qualitätsunterschiede bei der Gesundheitsversorgung. Das zeigt eine aktuelle Analyse, die das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) im Rahmen des Pflege-Reports 2018 durchgeführt hat. Danach ist die Zahl der Antipsychotika-Verordnungen, Dekubitus-Fälle und Krankenhaus-Einweisungen in vielen Pflegeheimen zu hoch. Die Ergebnisse machen die zum Teil gravierenden Qualitätsunterschiede zwischen den Pflegeheimen deutlich. Das WIdO hat erstmals auch Versorgungsbereiche ausgewertet, die bislang nicht Bestandteil der gesetzlich vorgesehenen Qualitätssicherung sind, da sie über das Sozialgesetzbuch XI hinausgehen. „Wichtig ist, dass wir auch die uns bekannten Probleme bei der gesundheitlichen Versorgung von Pflegeheimbewohnern aufgreifen und nicht nur die Pflege im engeren Sinne beleuchten“, so Dr. Antje Schwinger, Leiterin des Forschungsbereichs Pflege im WIdO und Mitherausgeberin des Pflege-Reports.

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Bei Arzneimitteln zur Inhalation ist pharmazeutischer Sachverstand besonders gefragt

Bei Arzneimitteln zur Inhalation kommt es nicht nur auf den Wirkstoff an. Das Applikationssystem spielt eine große Rolle, unterscheidet sich aber zwischen Präparaten verschiedener pharmazeutischer Hersteller. Wenn Arzneimittel zur Inhalation verordnet werden, können Apotheker bei der Rezeptbelieferung die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten über die Anforderungen eines Rabattvertrags stellen. Apotheker können dann im begründeten Einzelfall auf einen Austausch laut Rabattvertrag verzichten und genau das Präparat abgeben, das der Arzt auf dem Rezept verordnet hat. „Der Begriff ‚Pharmazeutische Bedenken‘ ist eingeführt, aber aus meiner Sicht falsch. Denn er vermittelt den Eindruck, dass Apotheker Bedenkenträger seien. Richtig ist vielmehr, dass sie für einzelne Patienten pharmazeutische Probleme lösen“, sagte Prof. Dr. Rolf Daniels beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker lehrt Pharmazeutische Technologie an der Universität Tübingen.

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Frauen in ganz Europa wissen nicht um Risiko für Herzgesundheit

Nahezu die Hälfte der deutschen Frauen wissen nicht, dass Herzerkrankungen und Schlaganfall die häufigste Todesursache bei Frauen sind. Laut einer neuen, heute veröffentlichten Studie ist jede dritte Frau betroffen.

Obwohl 54 % der deutschen Frauen wissen, dass Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems das höchste Risiko darstellen, vertritt mehr als ein Drittel der befragten Frauen (38 %) den Irrglauben, dass das größte Risiko von Krebs ausgeht. Andere nennen Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems oder Verkehrsunfälle als die wahrscheinlichste Ursache.

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Gefährliche Heilsversprechen So entlarven Sie Fake-News zu Gesundheitsthemen

Fake-News machen nicht nur zu politischen Themen die Runde, auch Falschmeldungen zu Gesundheit und Medizin finden über das Internet ein Millionenpublikum. Dabei sind gerade in der Medizin Pseudoinformationen problematisch, im schlimmsten Fall sogar tödlich. Der Leiter des Cochrane-Zentrums in Freiburg, Professor Gerd Antes, rät im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ daher, Meldungen mit Heilsversprechen kritisch zu prüfen: „Hinterfragen Sie alles, suchen Sie die Quelle.“

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Belastung langsam steigern – So wird regelmäßige Bewegung zur Medizin

Gut für Muskeln, Knochen und Sehnen, für Psyche, Herz-Kreislauf- und Immunsystem: Der gesundheitliche Nutzen von regelmäßiger Bewegung ist unbestritten. „Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes hat Bewegung eine Effektstärke, die durchaus mit Medikamenten vergleichbar ist“, erläutert der Leiter der Abteilung für molekulare und zelluläre Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln, Professor Wilhelm Bloch, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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STADA Gesundheitsreport 2016: Deutschland im Dauerstress – und jetzt kommt auch noch Weihnachten

Weihnachten ist das Fest der Besinnlichkeit, der Liebe und der Geschenke. Für viele bedeutet die schönste Zeit des Jahres aber vor allem eines: Stress. Der STADA Gesundheitsreport 2016 zeigt, dass viele Deutsche ohnehin unter Dauerstress in der Freizeit leiden, der mitunter sogar zu Schlafproblemen führt. Außerdem zeigt die Studie, was sich die Deutschen wünschen würden – wenn sie die freie Wahl hätten.

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Studie: Rad fahren stärkt Gesundheit und steigert das psychische Wohlbefinden

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Wer regelmäßig Nüsse isst, tut Herz und Kreislauf Gutes

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Unschlagbare Muttermilch

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Für den gesundheitlichen Nutzen von probiotischen Kulturen in Säuglingsnahrung fehlt Experten zufolge bisher ein ausreichender wissenschaftlicher Nachweis. Durch die Zugabe von Probiotika werde versucht, „Säuglingsnahrung an Muttermilch anzugleichen und deren positive Effekte zu erzielen“, erläutert der Leiter der Abteilung Stoffwechsel am Dr. von Haunerschen Kinderspital in München, Prof. Dr. Berthold Koletzko, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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STADA Gesundheitsreport 2015: Jüngere Menschen achten mehr auf gesunde Ernährung als ältere

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und noch halten viele Menschen an den zu Silvester gefassten Vorsätzen fest. Gute Absichten und ihre Umsetzung sind fürs eigene Wohlbefinden sehr wichtig, gerade bei Gesundheitsvorsorge und Ernährung. Die Grundlage dafür bildet ein hohes Gesundheitswissen – und hier hakt es bei jedem zweiten Deutschen. Über sieben von zehn Menschen wissen beispielsweise nicht, wie viel Gramm Zucker ein fettarmer Joghurt mit einem Anteil von 1,5 bis 1,8 Prozent Fett enthält. Nur jeder Zweite weiß, dass ein Body Mass Index (BMI) von 20 dem Normalgewicht entspricht. Das zeigt der kürzlich veröffentlichte „STADA Gesundheitsreport 2015“ der „Alles Gute“-Initiative. Denn in der repräsentativen Studie wurde das Gesundheitswissen von 2.000 Deutschen zwischen 18 und 70 Jahren auf den Prüfstand gestellt.

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„Die meisten Menschen befassen sich einfach nicht mit solchen Themen. Mit Krankheiten setzen sie sich auch erst dann auseinander, wenn sie wirklich krank sind. Bis dahin lautet das Motto: „Medizinische Informationen? Brauche ich nicht'“, sagt Dr. Johannes Wimmer. Als renommierter Arzt und Buchautor war Wimmer maßgeblich an der Erstellung des Fragebogens zur Umfrage des Marktforschungsinstituts Kantar Health im Auftrag der STADA Arzneimittel AG beteiligt.

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