Wo es Hilfe gibt, wenn Konflikte bei der häuslichen Pflege eskalieren

Etwa drei Viertel der rund 2,5 Millionen pflegebedürftigen Deutschen werden zuhause betreut. Das kann bereichern, aber den Angehörigen auch die letzten Kräfte rauben – und nicht selten zu Konflikten bis hin zu Gewaltausbrüchen führen. „Immerhin gaben 35 Prozent der Befragten, die selbst pflegen oder gepflegt haben, an, dass sie sich mindestens einmal unangemessen verhalten haben“, sagt Dr. Ralf Suhr, Vorstand der Berliner Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP), in der „Apotheken Umschau“.

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Gewalt in der Pflege – „Die wahren Dramen spielen sich zu Hause ab“

Nicht nur in den Heimen, sondern auch bei der häuslichen Pflege geraten Konfliktsituationen oft außer Kontrolle und gipfeln in Missachtung, bösen Worten oder gar Schlägen. Das ist der Punkt, an dem pflegende Angehörige dringend Hilfe von außen suchen sollten. „Hinter Überforderungssituationen, die in der Pflege häufig sind, stecken oft 40 Jahre Kränkung“, sagt Gabriele Tammen-Parr, die als Sozialpädagogin in Berlin die Beratungsstelle „Pflege in Not“ der Diakonie leitet, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

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