Gürtelrose wird oft zu spät behandelt

Eine Gürtelrose muss so schnell wie möglich mit antiviralen und schmerzstillenden Medikamenten behandelt werden. Im Anfangsstadium sieht man aber oft nur eine Rötung und Schwellung, weshalb die Betroffenen häufig zu spät zum Arzt gehen, wie der Dermatologe Professor Gerd Gross im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ sagt. „Oder es kommt zu Fehldiagnosen, denn das typische Hautbild mit Bläschen zeigt sich erst später.“

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Keine Immunität nach Gürtelrose

Wer einmal an einer Gürtelrose erkrankt, wird gegen die Krankheit anschließend nicht immun. Erreger der schmerzhaften Hauterkrankung mit den rötlichen Bläschen, die sich meistens wie ein Gürtel halbseitig um den Rumpf ziehen, ist das Varicella-Zoster-Virus. Dieses löst im Kindesalter Windpocken aus. Nach der Erkrankung ziehen sich die Viren in bestimmte Nervenzellen im Bereich der Wirbelsäule zurück. Werden sie eines Tages wieder aktiv, befallen sie die Hautbereiche, die der jeweilige Nerv versorgt.

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Warum Schwangere den Kontakt mit Gürtelrose-Patienten vermeiden sollten

Die meisten Menschen brauchen eine direkte Ansteckung durch Patienten, die akut an einer Gürtelrose leiden, nicht zu fürchten. Schwangere, die noch keine Windpocken hatten oder nicht geimpft sind, müssen den Kontakt hingegen unbedingt meiden, berichtet die „Apotheken Umschau“. Gemeinsamer Erreger von Windpocken und Gürtelrose ist das Varizellen-Virus.

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