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Wie Stress bei Neurodermitis wirkt

Viele Neurodermitis-Patienten berichten, dass ihr Hautleiden sich in seelischen Stresssituationen verschlimmert. Dass dies tatsächliche eine Ursache sein kann, untermauerte Professor Uwe Gieler von der Universitätsklinik in Gießen. Er wies nach, dass bei Menschen mit Neurodermitis unter Stress in der Haut sogenannte Neuropeptide freigesetzt werden.

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Baden trocknet Babys Haut aus

Babyhaut braucht regelmäßige Reinigung – ob mit Waschlappen oder in der Wanne, das können Eltern frei wählen. „Auch tägliches Baden ist in Ordnung“, sagt die Münchner Dermatologin Dr. Christina Schnopp, die seit Jahren über Kinderhaut forscht, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Allerdings reicht warmes, klares Wasser in den meisten Fällen aus, und das Bad soll nur wenige Minuten dauern.

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Mit der Kinderhaut zum Hautarzt

Vermutlich zwei Millionen Kinder in Deutschland leiden unter der Hautkrankheit Neurodermitis, rund 200000 an Schuppenflechte (Psoriasis). Das äußere Bild beider Krankheiten und die Beschwerden können ähnlich sein, so dass es schwierig ist, sie zu unterscheiden. „Kinder mit Hauterkrankungen sollten zu einem Dermatologen gehen, der sich mit ihrer spezifischen Hauterkrankung auskennt“, rät Ottfried Hillmann, Vorsitzender des Deutschen Psoriasis-Bundes, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Bei Problemen mit der Gesichtshaut suchen viele Deutsche Rat in der Apotheke

Bei Hautproblemen setzen viele Frauen und Männer in Deutschland auf die Kompetenz von Apothekern. Fast jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) mit empfindlicher und nahezu jeder Fünfte (19 Prozent) mit trockener Gesichtshaut hat in den letzten 3 Monaten Gesichts-Hautpflegeprodukte in der Apotheke gekauft.

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„Mommy Makeover“ Ein Trend aus den USA und die Bedenken in Deutschland

Eine Art chirurgische Rundum-Erneuerung für Frauen nach der Geburt ist in den USA Trend: „Mommy Makeover“ (etwa: Mama-Überarbeitung). Junge Mütter begeben sich dazu unters Messer, lassen Brust, Bauch, Haut und/oder die Scheide („love channel“) straffen.

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Auch bei uns werden schon solche Pakete angeboten, die etliche tausend Euro kosten, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ und weist darauf hin: Es gibt keine Erfolgsgarantie, aber Risiken für die Gesundheit.

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Raus aus der Sonne! Manche Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlich

Einige häufig eingenommenen Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlich und können unangenehme Verbrennungen hervorrufen. Betroffene Patienten sollten deshalb unbedingt die Sonne meiden. Zu den Präparaten mit fotosensibilisierendem Potential gehören unter anderem einige Antibiotika, blutdrucksenkende Diuretika aber auch manche Diabetesmittel. „Diese Medikamente enthalten Substanzen, die zusammen mit dem UV-Licht der Sonne auf der Haut reagieren können“, erklärt Britta Ginnow, Arzneimittelexpertin vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

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Sonniges Vergnügen: Wie Sie die schöne Jahreszeit gesund genießen

Bei schönem Wetter draußen sein und den Sonnenschein auf der Haut spüren, was gibt es Schöneres? Doch was tun, wenn man die Sonne nicht verträgt? Viele, die im Sommer Hautprobleme haben, führen das auf eine so genannte Sonnenallergie zurück. Doch Hautirritationen müssen nicht allergisch sein, sondern können ganz unterschiedliche Ursachen haben, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“: „Manchmal juckt nach dem Sonnenbad die Haut, es bilden sich Bläschen und Quaddeln. Verantwortlich sind vermutlich die UV-A- und UV-B-Strahlen der Sonne. Die exakten Ursachen sind bislang noch unklar. Fakt ist aber: Unterschiedliche Hautreaktionen haben unterschiedliche Behandlungsweisen zur Folge, und diese kann nur der Hautarzt abklären.“

Wer die Sonne nicht verträgt, hat mehrere Möglichkeiten, sich zu schützen:

„Die vielleicht einfachste, aber auch vielleicht enttäuschendste Maßnahme: Meiden Sie die Sonne! Und wenn Sie trotzdem in die Sonne gehen, dann nur gut geschützt. Produkte mit einem physikalischen Filter haben sich gut bewährt und sind auch gut für Kinder geeignet. Chemische Sonnencreme schützt ebenso, aber es kommt viel häufiger zu Hautunverträglichkeiten.“

Was viele nicht wissen: Manche Medikamente machen die Haut empfindlicher für das Sonnenlicht:

„Es gibt eine Reihe von Arzneien, die die Haut sonnenempfindlicher machen, beispielsweise Antibiotika, Mittel gegen Rheuma, Diabetes und auch gegen Bluthochdruck. Fragen Sie bei Problemen Ihren Arzt nach Alternativen.“

Wer Hautprobleme mit der Sonne hat, sollte der Ursache auf den Grund gehen, empfiehlt die „Apotheken Umschau“: Schließlich wäre es schade, den ganzen Sommer im Schatten zu verbringen, wenn draußen die Sonne lacht. Und wer sich ausreichend schützt und immer nur kurze Zeit in der Sonne bleibt, kann die schöne Jahreszeit gesund genießen.

Die besten Dermatologen Deutschlands erklären, wie die Haut sommerschön wird

Ein Praxis-Besuch ganz ohne Wartezeit und für alle Kassen: In der aktuellen PETRA, dem Mode- und Beautymagazin Deutschlands (ab dem 3.6. im Handel), geben die besten Hautärzte Deutschlands ihre ultimativen Tipps für eine strahlend schöne Sommerhaut. Dr. med. Philipp M. Buck, Facharzt im Goldbek Medical Hamburg: „Für einen strahlenden Teint empfehle ich ein ‚JetPeel 3V-Treatment‘. Bei dieser Beautybehandlung werden Bindegewebsmassage, Lymphdrainage, Ausreinigung, Wirkstoffinfiltration und ein Fruchtsäurepeeling miteinander kombiniert. Das Beste: Die Haut wird durch die Behandlung nicht verletzt. Man ist danach gesellschaftsfähig, und der Effekt stellt sich auch sofort ein.“

Dr. Patricia Ogilvie, Wissenschaftliche Beraterin für Olaz: „Die Barrierefunktion und der Feuchtigkeitsgehalt der Haut werden heute insbesondere in Großstädten durch Feinstaubbelastung gestört. Patientinnen, die in Metropolen leben, empfehle ich deshalb eine feuchtigkeitsspendende Tagespflege mit Wirkstoffen, die direkt auf diese Bedürfnisse abgestimmt sind. Einer dieser Wirkstoffe nennt sich Niacinamid. Im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen unterstützt er nicht nur einen, sondern viele essenzielle Stoffwechselprozesse der Zellen.“

Dr. med. Stefan Duve, Anti-Aging-Experte: „Peelings sind ein Muss. Am besten einmal pro Woche zu Hause und zusätzlich regelmäßig bei der Kosmetikerin eine Mikrodermabrasion machen. Sehr oft benutzen Frauen Pflegelinien, die nicht auf ihren Hauttyp abgestimmt sind, sie mixen zu viele verschiedene Produkte und probieren zu viel aus. Das kann schnell zu einer Überpflegung führen.“

Dr. Timm Golüke, Facharzt für Dermatologie: „Setzen Sie wie die Hollywood-Stars auf sogenanntes Superfood. Zum Beispiel Edamame (grüne Sojabohnen) oder Green Juices aus grünen Gemüse- und Obstsorten sowie polyphenolreiche Lebensmittel wie grüner Tee. Für den J.Lo-Glow empfehle ich einmal im Monat das ‚Hydra-Facial‘. Mit diesem Treatment werden tote Zellen abgetragen, Poren sanft gereinigt und auf den Hauttyp abgestimmte Wirkstoffe eingeschleust.“ Mehr aktuelle Beauty-Tipps für eine tolle Sommerhaut – ab dem 3. Juni in der aktuellen PETRA.

Hautprobleme im Beruf: Rechtzeitig gegensteuern

Wenn die Haut an den Händen spannt, sich rötet oder rissig wird, ist das keine Bagatelle. Ganz besonders dann nicht, wenn der betreffende Mensch häufig mit Wasser oder feuchten Materialien hantiert, in Handschuhen schwitzt oder mit hautreizenden Stoffen in Kontakt kommt. Wer die Warnsignale des Körpers ignoriert und die Haut weiter strapaziert, riskiert ernste Erkrankungen. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hin. Wichtig ist bei berufsbedingten Hautbeschwerden das rechtzeitige Gegensteuern.

Feuchte Finger vermeiden

Berufsbedingte Hauterkrankungen sind weit verbreitet. Von den Verdachtsmeldungen auf eine Berufskrankheit, die die BGW im vergangenen Jahr erhalten hat, betrafen fast 60 Prozent die Haut. „Dabei ließe die sich häufig besser schützen“, erklärt Dr. Verena Kagel, Dermatologin bei der BGW. Eine Kernursache für Hautprobleme gerade in Pflegeberufen, bei Reinigungs- und Küchenarbeiten oder auch im Friseurhandwerk ist zu häufiger Kontakt mit Feuchtigkeit. Diese greift die Schutzschicht der Haut an. Passiert das zu oft oder zu ausdauernd, kann sich das Gewebe nicht mehr richtig erholen.

Rechtzeitig Rat suchen

„Gerötete oder trockene, schuppende Stellen können erste Anzeichen für ein Abnutzungsekzem sein“, erläutert die Expertin. „Diese sollte man unbedingt ernst nehmen und zu einer Hautärztin oder einem Hautarzt gehen.“ Wenn die geschädigte Haut nicht behandelt und im Alltag besser geschont wird, drohen chronische Entzündungen, die sogar einen Berufswechsel erzwingen können. Außerdem steigt die Gefahr einer Allergie, da durch die defekte Schutzschicht leichter sensibilisierende Stoffe in die Haut eindringen können. Im Frühstadium dagegen sind Abnutzungsekzeme gut heilbar.

Arbeitsbelastungen ansprechen

Wer bei Hautbeschwerden berufliche Ursachen vermutet, sollte das dem Arzt oder der Ärztin sagen, damit gegebenenfalls die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse informiert wird. Die gesetzlichen Unfallversicherungsträger unterstützen ihre hauterkrankten Versicherten mit verschiedenen Angeboten. Ziel ist, dass die Betroffenen die Probleme in den Griff bekommen und in ihrem Beruf weiterarbeiten können. Die BGW beispielsweise organisiert dazu neben einer Heilbehandlung auch branchenspezifische Seminare. Dort lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie ihre Haut in ihrem Beruf zukünftig besser schützen können.

Wie die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern im Winter geschützt wird

Die Haut eines Babys ist bis zu fünfmal dünner als die eines Erwachsenen, die Talgdrüsen arbeiten noch nicht auf Hochtouren. Kinder und Säuglinge brauchen bei winterlicher Kälte eine fettreiche Creme. „Vor allem Babys, die viel draußen sind und im Kinderwagen schlafen, sollten damit eingecremt werden“, rät Dr. med. Christina Schnopp aus München im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Sie empfiehlt eine so genannte Cold Cream (Kälteschutzcreme) bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und darunter. Ältere Kinder bewegen sich viel, dadurch sei ihre Haut gut durchblutet und weniger gefährdet, so die Hautärztin. Eine Extraschicht Kälteschutz schadet trotzdem nicht. Man cremt sie ein, bis die Haut glänzt, besonders sorgfältig um Mund und Nase, wo Speichel oder eine triefende Nase immer wieder für Feuchtigkeit sorgen.