Bei frischen Bläschen auf Lippenstift verzichten

Ob man trotz Herpes Lippenstift auftragen kann, hängt davon ab, wie aktiv die Bläschen sind. „Sind sie frisch, sollte man auf Lippenstift verzichten, um die Viren nicht unnötig zu verteilen“, rät Silja Bertermann, pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) aus München, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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Lippenherpes: Wie Sie einem Ausbruch vorbeugen können und welche Mittel helfen

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Beim Relaxen am Strand kann man Lippenherpes nun wirklich nicht gebrauchen – und doch könnten gerade im Sommerurlaub die lästigen Bläschen ausbrechen. Denn auch UV-Strahlen können das Virus bei Menschen, die es in sich tragen, aus seinem Schlummerzustand reißen. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ rät dazu, am besten Lippenbalsam mit hohem Lichtschutzfaktor einzupacken, um einem Ausbruch vorzubeugen. Macht sich das Virus dennoch bemerkbar, haben sich rezeptfreie Präparate mit den antiviralen Wirkstoffen Aciclovir und Penciclovir bewährt.

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Etliche Betroffene schotten sich bei einer Herpesinfektion regelrecht von der Öffentlichkeit ab

Es sind zwar nur kleine Bläschen, aber wer von Lippenherpes betroffen ist, der leidet manchmal ganz erheblich. Mehr als jeder Vierte (27,1 %) findet sich dann regelrecht abstoßend, jeder Sechste (17,9 %) vermeidet mit sichtbarem Lippenherpes nach Möglichkeit die Öffentlichkeit. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Viele haben auch schon private Einladungen abgesagt, weil sie zu diesem Zeitpunkt akut unter Lippenherpes litten (17,6 %). Jeder Siebte (14,1 %) schämt sich regelrecht dafür.

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Lippenherpes – Jeder Siebte betroffen

Sie jucken, tun weh und sind äußerst unangenehm: Jeder Siebte macht mit Lippenherpes immer wieder seine schmerzliche Erfahrung. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, leiden 14,1 Prozent der Deutschen mindestens gelegentlich unter sogenannten Fieberbläschen. Besonders betroffen sind dabei Frauen.

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Herpes-Tablette für schwere Fälle

Einzelne Herpesbläschen am Mund lassen sich heute mit Hilfe einer Salbe gut behandeln. In schweren Fällen kann der Arzt aber auch Tabletten mit dem Wirkstoff Aciclovir verschreiben, der auch in Salben enthalten ist. „Das ist beispielsweise notwendig, wenn mehrere Bläschengruppen um den Mund herum oder sogar schwere Schwellungen auftreten“, erklärt Professor Gerd Gross vom Universitätsklinikum Rostock in der „Apotheken Umschau“.

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Bei Lippenherpes Vorsicht vor der Sonne

Wer zu Lippenbläschen neigt, sollte seine Lippen vor der Sonne besonders schützen, etwa mit Sonnenschutz-Lippenstiften. Zu viel Sonne kann die empfindliche Lippenhaut reizen, dadurch werden Herpesviren aktiviert. Wenn sich die Bläschen schon gebildet haben, sollten Betroffene die Sonne möglichst vollständig meiden. Gegen Lippenherpes gibt es verschiedene rezeptfreie Medikamente. Die Cremes sollten schon beim ersten Jucken oder Kribbeln aufgetragen werden. „Bei Lippenherpes aber auf keinen Fall rezeptfreie Cremes mit Kortison anwenden, die zum Beispiel gegen Insektenstiche gedacht sind. Sie können den Herpes verschlimmern“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Auch das Experimentieren mit Hausmitteln wie Zahnpasta sieht die Apothekerin kritisch. Vor und nach dem Auftragen einer virushemmenden Creme sollten sich Betroffene sorgfältig die Hände waschen, so wird das Verschleppen des Virus verhindert.

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Lippenherpes im Winter: Jeder dritte Erwachsene bekommt die Bläschen

Frostige Temperaturen, Triefnase und Schnupfen – der Winter schwächt das Immunsystem und dann hat das Lippenherpes-Virus leichtes Spiel. Neun von zehn Menschen hierzulande tragen den Erreger schon in sich, bei jedem dritten Erwachsenen bricht das Virus immer wieder aus. Und besonders in der kalten Jahreszeit nutzt es seine Chance. „Doch auch wer sich einmal infiziert hat, kann mit starken Abwehrkräften einen erneuten Herpes-Ausbruch verhindern“, sagt Dr. Peter Düker, Mediziner bei der Techniker Krankenkasse (TK).

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Bei Lippenherpes auf Hygiene achten

Lippenherpes wird meist mit rezeptfreien Medikamenten behandelt. Einfache Hygieneregeln können die Verschleppungsgefahr des Lippenherpes verringern. „Auch wenn es juckt: An den Bläschen nicht kratzen oder reiben. Sonst kann der Erreger über die Hände auf die Augen, die Nase oder andere Körperstellen übertragen werden. Die Zahnbürste sollte nach dem Abklingen der Infektion gewechselt werden, Vorsicht auch beim Umgang mit Kontaktlinsen“, rät Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

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Zitronenmelisse gegen Herpes

Zitronenmelisse hält Herpesviren in Schach – zumindest im Laborversuch. Bei Versuchen von Forschern der Universität Heidelberg mit einer Zellkultur verringerten die ätherischen Öle der Melisse die Menge der Herpesviren HSV-1 und HSV-2 um mehr als 97 Prozent, berichtet die „Apotheken Umschau“.

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Was herpesgeplagte Eltern tun können, um ihr Kind nicht zu infizieren

Wenn Eltern Lippenherpes haben, können sie prinzipiell damit ihren Nachwuchs anstecken. Mit Umsicht und einigen gezielten Vorsichtsmaßnahmen ist das Ansteckungsrisiko aber nicht groß. „Das Herpes-simplex-Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen“, schreibt der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

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