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Herzkranke Kinder und Jugendliche bei Hitze schützen

Jedes 100. Kind wird mit einem Herzfehler geboren. Hohe Temperaturen führen zu großen Belastungen für das Herz. Damit Kinder und Jugendliche – mit angeborenen Herzfehlern oder anderen chronischen Krankheiten, aber auch gesunde – die heißen Tage gut überstehen, gibt der Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK) Tipps:

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Tipps für guten Schlaf in heißen Sommernächten

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Bei Hitze im Schlafzimmer kann eine Wärmflasche eine erholsame Nachtruhe erleichtern. Denn Wärmflaschen können auch als Kühlung verwendet werden, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schreibt. Einfach die Flasche etwa drei Stunden vor dem Zubettgehen mit Wasser befüllen und in den Kühlschrank legen. Anschließend die Kühlflasche in ein dünnes Laken einschlagen und mit ins Bett nehmen.

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Oh, diese Hitze!

30 Grad und mehr im Schatten – bei solchen Temperaturen zieht es die meisten Menschen in Schwimmbad oder Biergarten, manche leiden aber auch mehr als üblich. Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ sind ein Viertel (25 Prozent) der Bundesbürger wetterempfindlich oder wetterfühlig.

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Bei 28 Prozent von diesen melden sich die Wetterbeschwerden am häufigsten bei großer Hitze. Am meisten quälen die Betroffenen dann laut Umfrage Kopfschmerzen (68 Prozent), gefolgt von Kreislaufproblemen (64 Prozent), Müdigkeit und Abgeschlagenheit (61 Prozent) sowie Schlafstörungen (40 Prozent).

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Sommerhitze birgt Gesundheitsrisiken: Ältere pflegebedürftige Menschen besonders gefährdet

Für alte und insbesondere für pflegebedürftige Menschen bergen die aktuell heißen Sommertage große Strapazen. Der Kreislauf wird stärker belastet und die natürliche Temperaturregulierung kann schnell gestört sein. Auch das Durstgefühl ist bei alten Menschen oft reduziert, sodass sie häufig nicht ausreichend trinken. Dies kann dramatische Folgen haben: Denn nicht selten führt der Flüssigkeitsmangel zur sogenannten Hitzeerschöpfung oder im schlimmsten Fall zu einem lebensbedrohlichen Hitzschlag. Vor allem ältere pflegebedürftige Menschen, die allein leben, haben ein höheres Risiko, da kontinuierliche Unterstützung – wie beispielsweise regelmäßiges Anreichen von Getränken – fehlen. In solchen Fällen ist es dann besonders wichtig, dass sich Nachbarn oder Angehörige um die pflegebedürftige Person kümmern.

Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) zehn wichtige Tipps zusammengestellt, um ältere pflegebedürftige Menschen gegen Hitzegefahren zu schützen:

In der Regel sollte ein älterer Mensch täglich etwa 1,5 bis 2 Liter in Form von Getränken zu sich nehmen. Beachten Sie bitte, dass bei bestimmten Erkrankungen (z. B. bei Herz- und Nierenerkrankungen) andere, ärztlich verordnete Trinkmengen erforderlich sein können. Sprechen Sie dazu mit dem Arzt. Führen Sie auch ein Trinkprotokoll, damit die aufgenommene Flüssigkeitsmenge kontrolliert werden kann.

Durch starkes Schwitzen steigt der Flüssigkeitsbedarf des Körpers. Je nach festgelegtem täglichem Flüssigkeitsbedarf sollten stündlich ein bis zwei Gläser Flüssigkeit zur Verfügung stehen bzw. angeboten werden. Das Durstgefühl ist bei alten Menschen oft eingeschränkt. Deshalb ist es wichtig, immer wieder an das regelmäßige Trinken zu erinnern. Falls als Getränk (Mineral-)Wasser nicht akzeptiert wird, können beispielsweise auch kühle Kräuter- und Früchtetees, Saftschorlen oder kalte Suppen gereicht werden. Eisgekühlte Getränke sind nicht empfehlenswert, da das Durstgefühl schneller nachlassen kann und so die Trinkmenge geringer bleibt.

Einige Medikamente beeinflussen den Wasserhaushalt oder die Anpassungsfähigkeit des Körpers bei Hitze und erhöhen das Risiko einer Hitzeerschöpfung und eines Hitzschlags. Zu den Medikamenten, die den Flüssigkeitshaushalt beeinflussen, gehören unter anderem Entwässerungstabletten, Beruhigungstabletten und bestimmte Herzmedikamente. Fragen Sie den Hausarzt, ob die Medikamentendosis oder der Verabreichungszeitpunkt angepasst werden sollten.

Ebenso sollte die Ernährung an die hohen Temperaturen angepasst werden. Beispielsweise bieten sich Wassermelonen, Apfelmus, Joghurt, Buttermilch und andere flüssigkeitsreiche, erfrischende und wenig gesüßte Speisen an. Als Hauptspeise sind leichte Gerichte wie Geflügel oder Fisch sinnvoll.

Räume sollten ausreichend belüftet oder gekühlt werden. Es sollte vermieden werden, dass sich die pflegebedürftige Person in der Zugluft befindet. Zudem sollten die Räume tagsüber mit Rolläden oder Vorhängen abgedunkelt sein.

Auch auf luftdurchlässige Kleidung ist zu achten. Daneben sollten leichte Bettwäsche oder nur ein Laken als Zudecke und so wenig Kissen wie möglich verwendet werden. Das Kopfkissen sollte mit einem schweißsaugenden Frotteehandtuch bedeckt und häufig gewechselt werden.

Kalte Fußbäder oder kühle Kompressen auf der Stirn können gegen Überhitzung helfen. Auch Abreibungen mit einem lauwarmen oder leicht kühlen Waschlappen bieten sich an.

Bei großer Hitze sollte die Körpertemperatur des pflegebedürftigen Menschen mehrmals täglich kontrolliert werden. Bei Fieber muss die Flüssigkeitszufuhr erhöht werden. Zum Beispiel sollte die erkrankte Person wenigstens 500 ml zusätzliche Flüssigkeit pro Tag trinken, wenn die Körpertemperatur von 37 auf 38 Grad steigt.

Symptome wie Unruhe, Verwirrtheit oder Erbrechen können auf eine Überhitzung und erheblichen Flüssigkeitsmangel des Körpers hinweisen. In diesem Fall sollte umgehend der Haus- oder ein Notarzt verständigt werden.

Alte und pflegebedürftige Menschen, die kaum oder keine Flüssigkeit zu sich nehmen können, benötigen ggf. eine Infusion. Daher sollte in solchen Fällen dringend der Hausarzt hinzugezogen werden. Zudem ist es besonders wichtig, Lippen und Mundschleimhaut des Pflegebedürftigen regelmäßig mit einem feuchten Waschlappen zu befeuchten. Angehörige sollten sich dann aber auch die korrekte Mundpflege von einer ausgebildeten Pflegekraft zeigen lassen.

Die wichtigsten Tipps gegen Hitze: Täglich einen Liter Wasser zusätzlich trinken

Der Deutsche Wetterdienst sagt für das Wochenende hochsommerliche Temperaturen von mehr als 30 Grad voraus. Steigen die Temperaturen kann es zu erheblichen Gesundheitsschäden kommen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet deshalb vermehrt mit Hitzenotfällen –  besonders bei älteren oder kranken Menschen. DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin empfiehlt: „Bei Hitze unbedingt mehr trinken. Die tägliche Trinkmenge von rund zwei Litern sollte mindestens um einen Liter  erhöht werden.“ Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze verschärft sich das Problem, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden.

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Auch bei großer Hitze sicher ans Ziel: Tipps zum Sommerferienstart

Mit dem Beginn der Sommerferien in NRW startet die erste Reisewelle. Bei den angekündigten hohen Temperaturen in dieser Woche können Autofahrten aber schnell zur Qual werden. Ein Auto kann sich bei direkter Sonneneinstrahlung auf über 60 Grad Celsius aufheizen. Autofahrer werden dann rasch müde und unkonzentriert. Dadurch steigt das Unfallrisiko stark an. Der ADAC gibt Tipps, wie Autofahrer dennoch entspannt und sicher unterwegs sein können.

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Wärme kann in vielen Situationen ein Segen sein – wann sie aber auch schaden kann/

Manchmal bringen eine Wärmflasche, ein Fuß- oder auch ein Vollbad die Welt wieder in Ordnung. Sei es, um Stress abzuschütteln, überanstrengte Muskeln zu entspannen oder eine sich anbahnende Erkältung zu stoppen. Aber Vorsicht, mahnt das Patientenmagazin „HausArzt“: Wärmeanwendungen eigenen sich nicht für jeden.

Menschen mit Tumoren, Venenerkrankungen oder Lymphabflussproblemen, Herzpatienten oder Hochdruckkranken kann Wärme auch schaden. Bei einem Vollbad zum Beispiel steigt der Herzschlag mit jeden Grad über der Körpertemperatur um 15 Schläge pro Minute. Auch während eines akuten Schubs von Arthrose oder Rheuma, bei Brüchen oder bei hohem Fieber sind Wärmeanwendungen nicht angebracht.

Ein paar nützliche Tipps für heiße Sommernächte

Wenn im Hochsommer auch nachts die Temperatur nicht sinken will, soll es im Bett ausnahmsweise mal kühl sein. Daran sollte man schon morgens denken, die Sonne bei herabgelassenen Jalousien aussperren und erst vor dem Schlafen einmal das Haus komplett durchlüften, rät das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Bettwäsche und Schlafanzug aus Baumwolle, Seide oder Leinen sind dann am angenehmsten. Und kommt es ganz schlimm, kann eine wassergefüllte Wärmflasche aus dem Kühlschrank helfen. Oder man senkt die Körpertemperatur vorsorglich durch eine lauwarme, nicht zu kalte Dusche. Nicht abtrocknen, sondern die Restfeuchte auf dem Körper verdunsten lassen. Eine kühlende Lotion mit Minzeextrakten ist dann das Tüpfelchen auf dem i – besonders, wenn sie vorher 15 Minuten im Kühlschrank gelegen hat.

Hitzeprobleme – Nein Danke. Coole Tipps, um den Sommer richtig zu genießen

Sommerzeit, und das Leben fühlt sich gleich viel leichter an. Leider nicht für jeden von uns, ergab eine Umfrage der „Apotheken Umschau“. Jeder Vierte leidet unter hochsommerlichen Temperaturen. Sommerhitze kann zum Beispiel dem Kreislauf zu schaffen machen, sagt Chefredakteur Dr. Hans Haltmeier und erklärt, wie man sich bei großer Hitze richtig verhält, damit es gar nicht erst so weit kommt:

Wenn man sich draußen aufhält, dann ist eine Kopfbedeckung natürlich wichtig, außerdem luftige und leichte Kleidung, und man sollte körperliche Anstrengungen an heißen Tagen vermeiden. Falls dann doch Schwächegefühle auftauchen, ist es gut, den Kopf und den Körper mit feuchten Tüchern zu kühlen. Und viel trinken, bis zu 4 Litern Mineralwasser oder auch ungesüßten Tee am Tag.

Warum sollte man bei hohen Temperaturen überhaupt so viel trinken?

Beim Schwitzen verliert der Körper Mineralstoffe, eben nicht nur Flüssigkeit, und diesen Mangel, den kann man ausgleichen indem man Fruchtsaftschorlen trinkt oder eben auch isotonische Getränken. Was man nicht machen sollte, sind eiskalte Getränke zu sich nehmen, denn der Körper braucht zusätzliche Energie, zum Aufwärmen und zum Verarbeiten dieser Getränke. Und außerdem schwitzt man hinterher nur noch mehr.

Zulange in der Sonne sitzen kann gefährliche Folgen haben. Wie kann man helfen, wenn jemand überhitzt ist?

Warnsignale wie Benommenheit, Schwäche, Schwindel oder Übelkeit deuten auf einen Hitzschlag hin. Dann muss man die Person sofort in einen kühlen Raum bringen und mit erhöhtem Oberkörper lagern. Am besten auch Kleidung öffnen, damit es nicht zu eng ist. Und auf gar keinen Fall mit eiskalten Duschen oder Fußbädern traktieren, sondern besser mit feuchten Tüchern langsam den Körper des Betroffenen abkühlen.

Seien Sie also gesundheitsbewusst, trinken Sie an heißen Tagen genug und setzen sich nicht in die pralle Sonne, rät die „Apotheken Umschau“. Und mit diesen coolen Tipps lässt sich dann der Sommer so richtig genießen.

Sommerhitze: Zehn „goldene Regeln“

Die Notaufnahmen der Asklepios Kliniken rechnen mit einem verstärkten Aufkommen von Patienten mit hitzebedingten Beschwerden. Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein sind dabei die typischen Symptome. Der Deutsche Wetterdienst hat für den größten Teil Deutschlands Hitzewarnungen herausgegeben. Vor allem im Süden werden bis Mitte der Woche Temperaturen bis zu 36 Grad erwartet. Bei einer solchen Wetterlage, wenn sie etwas länger anhält, wird erfahrungsgemäß etwa jeder zehnte Patient ein Hitzepatient sein. In den vergangenen Jahren kamen zeitweise sogar bis zu 25 Prozent der Notfall-Patienten hitzebedingt in die Notaufnahme.

„Besonders gefährlich sind der Flüssigkeitsmangel und die direkte Hitzeeinwirkung auf den Kopf“, warnt Prof. Dr. Heinzpeter Moecke, Leiter des Instituts für Notfallmedizin (IfN) der Asklepios Kliniken in Hamburg. Der Mangel an Flüssigkeit im Körper ist dabei Folge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme und einem großem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen. „Die Patienten klagen dann über Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme und allgemeines Unwohlsein. Aber auch eine Bewusstseinstrübung kann eine ernstzunehmende Folge der Hitze sein“, so Professor Moecke. Insbesondere kleine Kinder sowie alte und kranke Menschen müssen in dieser Jahreszeit besonders vorsichtig sein, warnt der Notfall- und Intensivmediziner. Die zehn „goldenen Regeln“ der Mediziner

Während die meisten Menschen die Sommerwärme voll genießen, sollten vor allem ältere Menschen und Kinder vernünftig mit der Hitze umgehen. Diese Tipps haben die Experten der Asklepios Kliniken:

   1. Tragen Sie luftige Kleidung!
   2. Halten Sie sich in kühlen Räumen auf!
   3. Vermeiden Sie ungewohnte körperliche Anstrengung!
   4. Setzen Sie sich nicht der prallen Sonne aus (z.B. bei der 
      Arbeit im Garten)!
   5. Gönnen Sie sich eine verlängerte Mittagspause, machen Sie 
      Siesta!
   6. Bevorzugen Sie leichte Kost wie Gemüse, Fisch oder Obst
   7. Trinken Sie mehr als sonst, "immer über den Durst", aber keinen
      Alkohol!
   8. Bei Hitze verbraucht der Körper mehr Natrium. Deshalb ist es 
      ratsam, natriumreiches Mineralwasser zu trinken und sich eine 
      Extraprise Kochsalz zu gönnen.
   9. Tragen Sie eine helle Kopfbedeckung, wenn Sie in der Sonne 
      unterwegs sind.
   10. Lassen Sie niemals Kinder oder Haustiere in einem geparkten 
       Auto zurück.

Hintergrund

Kleine Kinder und ältere Menschen reagieren empfindlicher auf Flüssigkeitsverlust, z. B. durch Schwitzen, weil bei ihnen der Anteil von Flüssigkeit am Körpergewicht nur 50 Prozent ausmacht. Bei großer Hitze geht mit dem Körperwasser immer auch das Natriumsalz mit verloren. Und zwar vor allem aus den Körperzellen einschließlich Nervengewebe. Diese trocknen dann regelrecht aus. Man wird dadurch müde und matt, die Reaktionsfähigkeit lässt nach, was unter anderem im Straßenverkehr riskant ist. Im Extremfall kann es zu regelrechten Verwirrtheitszuständen kommen. Aber auch das Herzkreislaufsystem ist gefährdet durch ein Versacken des Blutes mit Blutdruckabfall und durch Eindicken des Blutes mit Thrombose und Embolie.

Da im Alter auch das spontane Durstgefühl nachlässt, lautet eine der goldenen Regeln „Trinken Sie über den Durst“. In Einrichtungen wie Heimen oder Krankenhäusern wird regelmäßig zum Trinken animiert und an Hand von Trinkplänen die Flüssigkeitsaufnahme auch kontrolliert. Ältere Autofahrer sollten ebenfalls ein Prinzip der Regelmäßigkeit pflegen, nämlich eine Pause zum Abkühlen und Trinken alle zwei Stunden einlegen. Dies ist umso wichtiger, da die fehlende Wärmeabgabe im überhitzten Auto fatale Folgen für Reaktionsvermögen und Körperkreislauf hat.

Im Notfall immer 112 anrufen!

Was tun, wenn es zu Hitzschlag oder Kollaps gekommen ist? Dann ist sofort der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 zu verständigen. Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen Ort, lockern Sie seine Kleidung, kühlen sie mit feuchten Tüchern ab und reichen Sie Getränke, nicht zu kühl und nicht zu viel auf einmal.

Randnotiz: Halten Wärmeperioden mit Temperaturen bis 30° Celsius über eine Woche lang an, akklimatisiert sich der Körper in der Regel ganz gut. Für diese Phase der Zeit der Wetter-Erwärmung benötigt der Mensch aber vermehrt Wasser, Mineralien und Kochsalz.