Gefahr im Grünen: Wie gefährlich sind Zecken für mein Kind?

Bewegung in der Natur macht fast allen Kindern Spaß und ist gesund. Jetzt im Sommer, wenn Kinder viel im Freien spielen, ist es nicht selten, dass sie sich dabei eine Zecke einfangen. Die Spinnentiere können unterschiedliche Infektionskrankheiten übertragen. Welche das sind, wann ein Arztbesuch notwendig ist und wie Kinder vor einem Zeckenstich geschützt werden, weiß Prof. Dr. Philippe Stock, Leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK).

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Keine Sorge vor Besuch beim Zahnarzt – Nochmals verbesserter Infektionsschutz

Viele Patienten und Mitarbeiter stellen sich die Frage, ob ein Besuch beim Zahnarzt wie bisher möglich ist. Fachleute raten dazu. Eine zahnmedizinische Behandlung führt nach den bisherigen Erkenntnissen nicht zu einer erhöhten Ausbreitung der Infektion mit COVID19. Weltweit trugen zahnmedizinische Behandlungen weder bei Patienten noch beim zahnmedizinischen Fachpersonal zu höheren Infektionszahlen bei.

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Einmalhandschuhe sind Keimschleudern

Ob im Supermarkt oder beim Spaziergang: Immer mehr Menschen ziehen Einmalhandschuhe an, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Doch tatsächlich sind „nackte“ Hände hygienischer – sofern sie regelmäßig gründlich gewaschen werden. Darauf weist das R+V-Infocenter zum Welttag der Handhygiene (5. Mai) hin. Einmalhandschuhe sind Keimschleudern weiterlesen

Erkältungen bei Kindern richtig wahrnehmen und behandeln

In den ersten Lebensjahren erkranken Kinder an bis zu zwölf fieberhaften Infektionen pro Jahr. Erkältungen treten vor allem bei Kleinkindern viel häufiger und schwerwiegender auf als bei Erwachsenen. Warum das so ist und wie Eltern die ersten Erkältungsanzeichen ihrer Kinder richtig wahrnehmen, bei welchen Symptomen ein Kinderarzt aufgesucht werden sollte und welche selbst gelindert werden können, erklärt Prof. Dr. Philippe Stock, leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

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Unterkühlung vermeiden schützt vor Harnwegsinfekten

Die Badesaison beginnt, und damit nehmen auch Harnwegsinfekte zu. Um einer Unterkühlung vorzubeugen, sollte man sich nach dem Schwimmen schnell umziehen. Trocknet nasse Kleidung auf der Haut, entsteht durch die Verdunstung Kälte. Das erhöht das Risiko eines Harnwegsinfekts. Aus dem gleichen Grund sollte man sich nicht auf kalte Steine setzen. Infektionen der Harnblase sind nicht nur lästig, weil sie ein Brennen beim Wasserlassen verursachen und zu häufigem Harndrang führen. Unbehandelt kann die Infektion auch bis in die Niere aufsteigen. „Wer eine Blasenentzündung hat, sollte sehr viel trinken, auch wenn das Wasserlassen zunächst schmerzhaft ist. Mit dem Harn werden Bakterien aus der Blase heraus gespült“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Besonders eignen sich hier spezielle Nieren- und Blasentees. Auch Wärme tut gut.

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Tuberkulose nicht unterschätzen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den 24. März zum Welttuberkulosetag erklärt. Damit erinnert sie an den Tag im Jahr 1882, als Robert Koch die Entdeckung des Tuberkulosebakteriums bekanntgab. Die Tuberkulose (Tbc) kommt in Deutschland zwar seltener vor als in vielen anderen Gegenden der Welt. Aber auch hierzulande ist das Infektionsrisiko nicht gebannt. Aufgrund guter Hygiene und hoher medizinischer Standards bei der Behandlung sowie der systematischen Vorgehensweise gegen die Krankheit ging die Zahl der Erkrankungen jahrzehntelang zurück. Seit vier Jahren stagniert sie. Rund 4.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Tuberkulose, knapp 150 sterben daran.

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Viele Todesfälle durch Sepsis sind vermeidbar

In Deutschland sterben täglich durchschnittlich 162 Menschen an einer Blutvergiftung. Das hat das Kompetenznetzwerks Sepsis (SepNet) in einer aktuellen Studie herausgefunden. Viele dieser Todesfälle könnten durch bessere Prävention, gezieltere Diagnostik und schnellere Behandlung vermieden werden. Die gefährliche Erkrankung Sepsis beginnt immer mit einer Infektion, zum Beispiel einer Lungenentzündung oder einem Harnwegsinfekt. Sogar eine gewöhnliche Grippe kann die Autoimmunreaktion hervorrufen und zum Multiorganversagen führen.

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Wann beim Fieber von Babys und Kleinkindern ein Arztbesuch nötig ist

Ein Baby im Alter von ein oder zwei Monaten mit einer Temperatur von 38 Grad und mehr, muss auf jeden Fall zum Arzt. „Fieber ist bei den ganz Kleinen meist das einzige Zeichen einer Infektion“, erklärt Prof. Dr. med. Johannes Liese, Leiter der Pädiatrischen Infektiologie und Immunologie an der Universitätskinderklinik Würzburg, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Bei älteren Babys und Kleinkindern sollte der Allgemeinzustand über den Arzt-Besuch entscheiden.

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Den Zecken keine Chance

Borreliose und FSME – der Respekt vor durch Zecken übertragene Infektionskrankheiten ist groß. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Demnach hat sich jeder fünfte (19,9 Prozent) Bundesbürger in den letzten fünf Jahren gegen die lebensbedrohliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. Besonders viele Geimpfte gibt es in Gebieten mit erhöhtem FSME-Risiko: In Baden-Württemberg besitzen 29 Prozent, in Thüringen 31 Prozent und in Bayern 40 Prozent einen Immunschutz gegen diese durch Viren ausgelöste Krankheit.

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Hausmittel: Hühnersuppe lindert Entzündungen

Die Nase läuft, der Hals kratzt und die Stimme bleibt weg – typische Symptome einer Erkältung. Durchschnittlich leidet jeder Erwachsene in Deutschland bis zu dreimal im Jahr an einer durch Viren verursachten Infektionskrankheit der Nasen- und Halsschleimhaut sowie der Bronchien. Besonders Menschen mit schwachen Abwehrkräften sind sehr anfällig für die per Tröpfcheninfektion übertragbaren Erkältungsviren. Und die lauern überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten – also etwa in Bus und Bahn, in Supermärkten oder am Arbeitsplatz. „Ein kurzes Niesen oder Husten des Gegenübers genügt bereits, um sich anzustecken“, so Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Wer dem vorbeugen will, sollte besonders auf Hygiene achten und sich oft die Hände waschen.“ Der Grund: Erkältungsviren lassen sich auch durch Begrüßungsrituale wie einen Wangenkuss oder das Händeschütteln leicht übertragen.

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