Tag: jugendliche

Diagnose Alkoholmissbrauch: 2 % weniger Kinder und Jugendliche im Jahr 2015 stationär behandelt

Im Jahr 2015 wurden 21 907 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Krankenhausdiagnosestatistik weiter mitteilt, waren das 2,2 % weniger als 2014. Bezogen auf 100 000 Einwohner dieser Altersklasse sank ihre Anzahl von 286 auf 277 (- 2,9 %) gegenüber dem Vorjahr. Dabei ging der entsprechende Wert bei Mädchen und jungen Frauen um 2,1 % zurück (auf 240 Fälle je 100 000 Einwohner), bei Jungen und jungen Männern verringerte er sich um 3,6 % (auf 313 Fälle je 100 000 Einwohner). 69 % der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden mussten, waren noch keine 18 Jahre alt.

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Demenz betrifft Kinder und Jugendliche

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Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ist im familiären Umfeld vom Thema Demenz betroffen. Dieses Ergebnis bestätigt die Relevanz des Leitthemas „Jung und Alt bewegt Demenz“, unter dem die heute beginnende Woche der Demenz in diesem Jahr steht. Eine Demenzerkrankung ist eine große Herausforderung für den Erkrankten. An die Bedeutung, die eine solche Erkrankung für Kinder und Jugendliche hat, wird dabei häufig nicht gedacht. Ein Fehler, wie die aktuelle, repräsentative Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) jetzt unterstreicht: Denn etwa 29 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland geben an, einen Familienangehörigen mit einer Demenz zu haben.

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Gehirn im Ausnahmezustand

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Für Eltern sind es schwierige Jahre – Neurowissenschaftler werben aber um Verständnis für Kinder und Jugendliche in der Pubertät. Denn hinter der Stirn von Pubertierenden findet ein riesiges Umbauprojekt statt. Das Gehirn formiert sich neu – in zeitversetzten Bauphasen, wie Experten im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ erklären.

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Wenn Jugendliche sich selbst Wunden zufügen

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Etwa jeder fünfte Jugendliche in Deutschland verletzt sich irgendwann selbst. „Zwar steigen die Zahlen aktuell nicht mehr, aber vor 20 Jahren waren Selbstverletzungen auf jeden Fall seltener“, sagte der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf, Prof. Michael Schulte-Markwort, dem Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Am häufigsten fügen sich Mädchen zwischen zwölf und 16 Jahren selbst Wunden zu.

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Fast die Hälfte der 14- bis 19-Jährigen kauft manche Dinge nur deshalb, weil es auch Freunde und Bekannte tun

Er hat etwas, was ich nicht habe – und das darf nicht sein! Viele Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eifern beim Konsum Freunden und Bekannten nach. Wie eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ ergab, kaufen 46,7 Prozent der 14- bis 19-Jährigen manche Dinge nur deshalb, weil dies auch ihre Freunde oder Bekannten tun und sie mit dazugehören möchten (13,2 Prozent im Durchschnitt aller befragten Bundesbürger).

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Diagnose Alkoholmissbrauch: 4 % weniger Kinder und Jugendliche im Jahr 2014 stationär behandelt

Im Jahr 2014 wurden 22 391 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,8 % weniger als 2013. Bezogen auf 100 000 Einwohner dieser Altersklasse sank ihre Anzahl gegenüber 2013 von 296 auf 285 (- 3,4 %).

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Dabei ging der entsprechende Wert bei Mädchen und jungen Frauen um 3,3 % zurück (auf 244 Fälle je 100 000 Einwohner), bei Jungen und jungen Männern verringerte er sich um 3,5 % (auf 324 Fälle je 100 000 Einwohner). 70 % der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden mussten, waren noch keine 18 Jahre alt.

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Digitale Medien lösen Stress bei jungen Menschen aus

Für sieben von zehn der 14- bis 34-jährigen Deutschen ist das Leben im vergangenen Jahr anstrengender geworden. Fast zwei Drittel klagen über häufigen Stress. Ein entscheidender Grund: die ständige Kommunikation über digitale Medien, insbesondere im privaten Bereich. Jeder zweite junge Bundesbürger hat das Gefühl, permanent für Freunde und Familie erreichbar sein zu müssen. Besonders stark belastet fühlen sich dadurch junge Frauen. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Zukunft Gesundheit 2015“ der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. Mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren wurden dazu befragt.

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Immer mehr junge Menschen sind ausgebrannt

70 Prozent der 14- bis 34-Jährigen fühlen sich tagsüber häufig müde und schlapp. Mädchen und Frauen sind dabei überdurchschnittlich betroffen. Besorgniserregend ist nicht nur die hohe Zahl der jungen Bundesbürger, die über Erschöpfung klagen, sondern auch der dahinterstehende Trend: 2013 waren es mit 62 Prozent noch deutlich weniger junge Erwachsene, die diese Aussage getroffen haben. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren wurden dazu befragt.

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Abenteuer Auslandsjahr – Was Jugendliche mit Diabetes beachten müssen

Auf der Wunschliste der Länder, in denen Jugendliche ein Auslandsjahr verbringen wollen, stehen die USA und Kanada ganz oben. Chronische Krankheiten wie Diabetes können dabei allerdings ein Hindernis sein – denn für die Reise in Nicht-EU-Länder ist eine Auslands-Krankenversicherungen nötig.

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Und die zahlt in der Regel nicht für die Behandlung von Krankheiten, die schon vor Beginn des Auslandsaufenthaltes bestanden.

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Wenn Kinder und Jugendliche sich mehr als auffällig verhalten

Früher waren es einfach Sorgenkinder. Heute weiß man, dass hinter Auffälligkeiten in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen handfeste psychische Störungen stecken können. Auch sind mittlerweile deutlich mehr Wege bekannt, Kindern und Jugendlichen sowie ihrem Umfeld bei der Bewältigung dieser Probleme zu helfen. Wenn Kinder oder Jugendliche sich plötzlich über Wochen hinweg oder phasenweise auffällig und deutlich anders als normal verhalten, sollte das von den Eltern aufmerksam beobachtet werden. Wenn die Auffälligkeiten nach einer gewissen Zeit von alleine nicht mehr verschwinden und von den Betroffenen selbst sowie vom Umfeld als belastend empfunden werden, können speziell ausgebildete Kinder- und Jugendpsychotherapeuten mit Psychotherapie, psychosozialen Maßnahmen und gegebenenfalls ergänzender medikamentöser Behandlung weiterhelfen.

Grundsätzlich werden bei psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen zwei Kategorien unterschieden: Entwicklungsstörungen sowie Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend. Dabei können die Schwierigkeiten ganz unterschiedlicher Art sein: Sie können sich in Verhaltensauffälligkeiten, Störungen der Aufmerksamkeit, Beeinträchtigungen der Stimmung oder als körperliche Symptome oder Beeinträchtigungen zeigen.

Manche Erkrankungsbilder bei Kindern und Jugendlichen ähneln denen von Erwachsenen – sie äußern sich aber oft in etwas anderen Symptomen. So können auch junge Menschen unter Ängsten oder Depressionen leiden oder durch aggressives oder impulsives Verhalten auffallen. Andere Krankheitsbilder sind typisch für ein bestimmtes Alter und kommen nur bei Kindern sowie Jugendlichen vor – zum Beispiel Schwierigkeiten bei der Entwicklung der Sprache oder ungewolltes Einnässen.

Vielfältige Faktoren tragen zur Entstehung solcher Störungen bei. Dazu gehören Belastungen und schwierige Beziehungen in der Familie, ein ungünstiges Erziehungsverhalten der Eltern, Schwierigkeiten in der Schule oder mit Gleichaltrigen, aber auch individuelle Merkmale wie die Persönlichkeit des Kindes oder genetische Eigenschaften, die die Entstehung einiger psychischer Störungen begünstigen können. Mehrere Studien zeigen übereinstimmend, dass innerhalb eines Jahres etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren an einer psychischen Störung, die einer Behandlung bedarf, erkranken. Die meisten Störungen im Kindesalter treten bei Jungen häufiger auf als bei Mädchen. Mit zunehmendem Alter sind Jungen und Mädchen dann gleich häufig von psychischen Erkrankungen betroffen. In den Altersstufen zwischen sechs und zehn Jahren und zwischen 13 und 16 Jahren treten psychische Erkrankungen besonders häufig auf. Dies hängt vermutlich mit Besonderheiten der Entwicklung in diesen Altersstufen zusammen.