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Bei Kater Paracetamol meiden – Das Schmerzmittel belastet die Leber zusätzlich

Wen am Morgen nach einer Feier ein Kater plagt, der sollte bestimmte Medikamente unbedingt meiden. „Finger weg von Schmerzmitteln wie Paracetamol“, betont Hausärztin Dr. Bettina Brandt aus Lübeck im Patientenmagazin „HausArzt“. „Sie werden wie Alkohol in der Leber abgebaut und belasten diese zusätzlich.“

Rollmops, frische Luft und Pfefferminzöl: Hausmittel gegen Katerstimmung

Wer mag beim Feiern schon an den Morgen danach denken? Niemand, und deswegen wird das Erwachen nach einem trinkfreudigen Abend oft unangenehm. Warum der Körper mit einem Kater reagiert, wenn man ihm zu viel Alkohol zumutet, dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Der Körper ist mit dem Abbau des Alkohols überfordert. Alkohol ist im Prinzip ein Zellgift, das der Gesundheit schadet. Rauchen, schlechte Luft und meist auch Schlafmangel verschärfen dann die Symptome. Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden sind die Folge.“

Ein Kater ist lästig, aber nicht gefährlich. Mit folgenden Tipps bekommen Sie die Katerstimmung in den Griff:

„Essen Sie in der Früh reichhaltig, gern salzhaltig. Beispielsweise Rollmöpse, diese füllen den Elektrolytvorrat wieder auf. Und trinken Sie viel, am besten Wasser. Gegen Kopfschmerz hilft zum Beispiel Pfefferminzöl oder auch Tigerbalm, das man dann auf den Schläfen sanft verreibt.“

Neben diesen bewährten Hausmitteln gibt es aber auch Rezepte, die nicht zu empfehlen sind. Ein Konterbier zum Frühstück sollte man sich verkneifen:

„Auf Alkohol zum Frühstück sollten Sie auf alle Fälle verzichten. Das verschlimmert die Beschwerden meist nur. Schwitzen Sie den Kater auf keinen Fall in der Sauna aus, das wiederum kann dann das Herz überfordern. Auch auf Schmerzmittel sollten Sie möglichst verzichten, am besten gegen Kater hilft ein langer ausgedehnter Spaziergang.“

Am besten, man feiert gleich ohne Alkohol oder trinkt zumindest nur mäßig, rät die „Apotheken Umschau“. Außerdem hilft es, schon am Abend zwischendurch reichlich Wasser zu trinken.

Karneval ohne Kater: Anti-Kater-Tipps für den Morgen danach

Karneval, Fastnacht, Fasching – welcher Jeck und Narr kennt das nicht: Glühen abends die Bäckchen vom Feiern und Schunkeln, brummt morgens der Schädel vom Alkohol. Zu den Kopfschmerzen gesellen sich dann auch noch ein ausgeprägtes Trägheitsgefühl und ein flauer Magen – Symptome, die man den ganzen Tag mit sich schleppt. Damit der nächste Kater nicht ganz so weh tut, bietet das Gesundheitsportal Onmeda lAnti-Kater-Tipps für den Morgen danach.

Die sicherste Maßnahme gegen den gefürchteten Brummschädel lautet natürlich: gar keinen oder nur sehr wenig Alkohol trinken. Wer nicht auf Sekt oder ein leckeres Bier bei der Karnevalssause verzichten möchte, der sollte über die Ursachen des Katers Bescheid wissen, um diesen wirksam zu bekämpfen. Ein Großteil der Kater-Beschwerden entsteht nämlich durch giftige Abbauprodukte des Alkohols. Dazu kommt, dass Alkohol die Urinausscheidung verstärkt, sodass der Körper förmlich austrocknet. Mangelt es dann noch an Schlaf, ist der Kater samt Nachdurst und Müdigkeit vorprogrammiert.

Jecken und Narren, die Karneval ordentlich „begießen“ möchten, sollten also entsprechend vor- und nachsorgen:

Vor der Party – dem Kater vorbeugen

   - Alkohol in Maßen statt Massen: Lieber ausgelassen feiern anstatt
     unkontrolliert trinken.
   - Sündigen erlaubt: Vor und während des Trinkgelages fettreich 
     essen - das verzögert die Alkoholaufnahme ins Blut. Die Folge: 
     Der Blut-Alkoholspiegel steigt weniger schnell an.
   - Die Mischung macht's: Neben Alkohol ausreichend Wasser oder 
     Nichtalkoholisches trinken.
   - Hochprozentiges meiden: Finger weg von Schnäpsen, Wodka & Co.

Nach der Party – Mittel gegen den Kater

   - Brand löschen: Flüssigkeitsverlust des Vortages wieder 
     ausgleichen.
   - Einmal lüften, bitte: Raus in den Wald und kräftig durchatmen 
     belebt den Geist.
   - Ablegen: Ob Bett oder Couch, Erholung und Schlaf machen wieder 
     fit.
   - Gegen den Schmerz: Dröhnt der Kopf zu sehr, können Schmerzmittel
     helfen.

Die besten Katerkiller

Silvester ist einer dieser Tage, wo man schnell mal die guten Vorsätze über Bord wirft und tiefer ins Glas schaut als gewollt. Party, Freunde, Musik und Spaß tun ein Übriges, um nicht so darauf zu achten, wie viel Alkohol man trinkt. Damit es Neujahr nicht zu arg wird, sollte man erstmal eine gute Grundlage mit einem leckeren Essen schaffen, rät Chefredakteurin Tina Haase vom Internetportal „apotheken-umschau.de“ und weiß auch, wie man sonst noch einen Kater vermeiden kann:

Das ist gar nicht so schwer. Man muss ausreichend alkoholfreie Getränke trinken, denn Alkohol regt den Körper an, vermehrt Flüssigkeit auszuscheiden, und Wassermangel kann z.B. zu Kopfschmerzen führen. Und natürlich sollte man es mit dem Alkohol trinken nicht übertreiben. Schwindel oder Übelkeit sind Zeichen, dass der Körper mit der Alkoholmenge überfordert war.

Leider behält die Unvernunft trotz all des Wissens oft die Oberhand. Aber wir haben die ultimativen Tipps, wie man dem Kater am nächsten Tag wirkungsvoll zu Leibe rücken kann:

Auch da sollte man wieder viel trinken, aber natürlich auf keinen Fall Alkohol, sondern Tee, Leitungswasser, Mineralwasser oder Saftschorlen. So wird die verlorene Flüssigkeit ersetzt. Auch schwarzer Kaffee gilt als Katerkiller, da das Koffein den Kreislauf anregt.

Solange Ihnen übel ist, sollten Sie erstmal nichts essen, sondern einen magenfreundlichen Kräutertee trinken, und wenn Sie dann Appetit bekommen, sind dies die besten Katerkiller:

Besonders beliebt bei einem „dicken Kopf“ sind Salziges und Saures, also Gewürzgurken, Rollmöpse, Heringssalat oder belegte Brote. Und nach dem Alkoholgenuss kommt es oft einer zu leichten Unterzuckerung, da tritt Heißhunger auf Würziges oder Deftiges auf, wie auf Eintöpfe oder Sauerkraut mit Kassler.

Wenn Sie ein paar unserer Vorschläge beherzigen und vorsichtshalber den einen oder anderen Getränke- und Lebensmitteltipp mit auf Ihre Einkaufsliste setzen, kann Neujahr ein katerfreier Tag werden.

Was tun gegen den Kater am Morgen nach der Party?

Da ist sie wieder die Faschingszeit und mit ihr beinahe täglich Feten und Partys, auf denen gefeiert, gelacht, getrunken und getanzt wird. Doch wenn es mal ein wenig zu viel Alkohol geworden ist, schleicht sich meist der ungeliebte Kater am nächsten Morgen ein und mit ihm Kopfschmerzen, Übelkeit und das flaue Gefühl in der Magengegend. Klar, um einem ordentlichen Kater am Morgen zu entgehen, sollte man eigentlich ganz auf den Alkohol verzichten. Doch meist fließt in der Feierlaune trotzdem das ein oder andere Glas Sekt oder ein zwei Bier zu viel und schon ist es passiert.

Wie entsteht der Alkoholkater?
Wie genau so ein Katerkopfschmerz entsteht ist nicht zu 100% nachgewiesen. Eine Vermutung ist, dass der Alkohol zunächst in der Leber zu Acetaldehyd abgebaut wird. Dadurch werden die Blutgefäße erweitert und so die Kopfschmerzen ausgelöst. Hinzu kommt, dass der Körper Sauerstoff verbraucht, um den Alkohol abzubauen, was auch wiederrum Auslöser für die Kopfschmerzen ist. Und es ist gar nicht der Alkohol selbst, der die unangenehmen Symptome hervorruft, sondern die Gifte, die durch den Abbau des Alkohols entstehen. Das flaue Gefühl in der Magengegend entsteht durch die Übersäuerung des Magens und durch die Reizung der Magenschleimhaut. Auch entzieht der Alkohol dem Körper Flüssigkeit und viele Mineralstoffe, was noch dadurch verstärkt wird, dass man durch den Alkoholgenuss öfter auf die Toilette muss. Die Kreislaufschwäche am Morgen resultiert daraus, dass durch den Alkoholkonsum Stoffwechselhormone gestört werden und sich so der Blutzuckerspiegel senkt.

Einem Kater vorbeugen
Grundlage schaffen! Vor einer Party sollte man möglich eiweißhaltig und fettig essen. Den Fette und Eiweiße bleiben länger im Magen, was die Alkoholaufnahme ins Blut verlangsamt. Um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen sollte man sich vornehmen, nach jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser zu trinken. Verzicht auf die Zigarette! Rauchen verstärkt die Wirkung des Alkohols, da es dem Körper Vitamine und Sauerstoff entzieht. Vor dem zu Bett gehen sollte man noch einmal ein großes Glas Wasser trinken, am besten einen halben Liter. Eine Magnesiumtablette darin aufgelöst füllt die Mineralstoffdepots wieder auf und das Wasser den Flüssigkeitshaushalt. Da der Körper in der Nacht Sauerstoff verbraucht, um den Alkohol abzubauen, sollte man mit geöffneten Fenstern schlafen um dauerhaft für frische Luft zu sorgen.

Maßnahmen gegen Katerkopfschmerzen und Übelkeit
Gegen die Kopfschmerzen kann ein kalter Waschlappen helfen, da sich die Blutgefäße bei Kälte zusammen ziehen. Pfefferminzöl oder Tigerbalsam auf der Nasenwurzel und auf den Schläfen kann ebenfalls die Kopfschmerzen lindern. Auch eine leichte Schmerztablette kann helfen, Vorsicht aber mit Wirkstoffen wie Acetylsalicylsäure! Da der Magen sowieso schon übersäuert ist, kann die Übelkeit noch verstärkt und Sodbrennen hervorgerufen werden. Es sollte viel Wasser getrunken, allerdings auf säurehaltige Getränke verzichtet werden um den Magen nicht zusätzlich zu reizen. Auch Kamillen-, Pfefferminz- oder Ingwertees eignen sich, da sie den Magen beruhigen. Auch wenn es sich seltsam anhört, aber Rollmops kann tatsächlich dabei helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Der Verzehr gleicht das Elektrolyt- und Mineralstoffdefizit aus. Wenn der Magen dabei noch nicht mitspielt, bringt eine kräftige Gemüsesuppe, Vollkornbrot, saure Gurken und Käse denselben Effekt. Und auch, wenn es schwer fällt, ein wenig Bewegung an der frischen Luft kurbelt den Kreislauf an und versorgt den Körper mit Sauerstoff mit dem er den Restalkohol schneller abbauen kann.

Spazierengehen bestes Mittel gegen Silvesterkater

Trinken, schlemmen, feiern – an Weihnachten und Silvester neigen wir dazu, dies alles zu übertreiben. Das Gute: Die Folgen für Körper und Haut kann man mit „Detox“ und den aktuellen Tipps im Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING leicht beseitigen.

Das Wort Detox steht im Englischen für Entzug, wird aber seit längerem auch für die Beauty- und Gesundheitstrends Entgiftung bzw. Reinigung benutzt.

Der wichtigste Detox-Tipp für die Feiertage lautet: Den Kreislauf ankurbeln. Denn wenn einem das Fest oder die Party von gestern in den Knochen stecken, sollte man sich nicht aufs Sofa legen, sondern den Kreislauf in Schwung bringen! Dr. Gisa Falkowski, Sportwissenschaftlerin an der Uni Ulm, rät in HEALTHY LIVING bei einem Kater zu moderatem Ausdauersport wie Radfahren, Spazierengehen oder Walken: „Das bringt die Stoffwechselaktivität der vergifteten Zellen in Schwung, der eingeatmete Sauerstoff hilft außerdem gegen Kopfschmerzen.“

Sehr lästig sind nach langen Nächten auch geschwollene Augen. Eine Sofortmaßnahme ist, so die Berliner Hautärztin Dr. Gertraud Kremer, diese Lymphödeme rund zehn Minuten mit Cool Pads zu kühlen: „Dadurch ziehen sich die Gefäße schneller wieder zusammen und schwellen ab.“ Ebenfalls ein einfaches Mittel: zwei Schwarzteebeutel nach dem Aufkochen ins Kühlfach packen und dann auf die Augen legen.

Für 2010 hat Dr. Kremer auch einen generellen Detox-Tipp: „Wer Körper und Haut nachhaltig etwas Gutes tun möchte, sollte einmal pro Woche einen Obsttag einlegen. Wichtig ist dann, dass man viel trinkt. Dadurch wird der Säure-Base-Haushalt des Körpers reguliert, und Giftstoffe können über die Niere ausgeschwemmt werden.“

Ohne Kater ins neue Jahr

Je mehr Alkohol am Silvesterabend fließt, desto härter ist der Neujahrsmorgen: Jeder Lichtstrahl sticht in den Augen, der Kopf pocht, Arme und Beine scheinen bleischwer. Spätestens dann steht der gute Vorsatz: Alkohol „Nein danke“, bei der nächsten Feier lass ich die Finger von Sekt, Bier und Bowle.

„Für Partystimmung, die sich nicht am nächsten Morgen mit einem Kater rächt, empfehlen sich alkoholfreie Cocktails“, rät Alexandra Krotz, Ernährungswissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (TK). „Sie schmecken nicht nur lecker und sehen toll aus, sondern enthalten auch viele wertvolle Vitamine.“ Schon die Zubereitung der bunten Vitaminbomben macht Spaß, und die verschiedenen Säfte geben einen Energieschub für die lange Silvesternacht.

Die folgenden Früchte enthalten besonders viele Vitamine – egal ob sie als Saft in den Shaker oder als leckere Deko an den Glasrand kommen:

   - Ananas, Erdbeere, Grapefruit, Kiwi, Orange und Zitrone enthalten
     viel Vitamin C. Das aktiviert den Stoffwechsel, stärkt das
     Immunsystem und hilft dem Körper beim Entgiften.
   - Aprikose, Melone, Nektarine und Tomate verhelfen zur
     Extra-Portion Vitamin A. Das sorgt nicht nur für gesunde Haut,
     Haare und Nägel, sondern ist auch wichtig für die Augen.
   - Kirsche, Mango, Weintraube und Himbeere versorgen den Körper
     mit Folsäure, die er zur Blutbildung und Zellteilung braucht.
     Außerdem schützt Folsäure vor Herzinfarkt. Besonders
     Schwangere, Frauen mit Kinderwunsch und Raucher sollten bei
     diesen Obstsorten zuschlagen.
   - Aprikose, Melone und Nektarine enthalten besonders viele
     Provitamine (Karotinoide). Das sind die Farbstoffe, die vielen
     Obst- und Gemüsesorten ihre leuchtende Farbe verleihen. Als
     "Radikalenfänger" schützen sie den Körper vor schädlichen
     Einflüssen, indem sie freie Radikale neutralisieren. Die
     entstehen zum Beispiel wenn man sich ungesund ernährt, raucht,
     in Stress gerät oder zu lange in der Sonne ist.

Der „Masterplan“ gegen den Kater

Die Feiertage stehen bevor – und damit bei vielen Menschen auch der Katzenjammer nach übermäßigem Alkoholgenuss. Das Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“ hat jetzt zusammen mit Medizinern und Ernährungswissenschaftlern einen „Masterplan gegen den Kater“ entwickelt, mit dessen Hilfe die Weihnachts- und Silvesterpartys einigermaßen heil bewältigt werden können. Das 3-Stufen-Vorsorgeprogramm richtet sich nicht nur an harte Trinker – und beginnt bereits mit dem Frühstück am Tag der großen Feier.

Nach dem Aufstehen sollte man gleich etwas ebenso Deftiges wie Gesundes zu sich nehmen, so der Ratschlag der Kater-Experten. Ein Eier-Omelett mit Schinken, Tomate, Zwiebel und Paprika sowie ein Glas Orangensaft holt dem zufolge alle B- und C-Vitamine vorsorglich rein, die später durch den Alkohol auf der Party vernichtet, aber für den Abbau des Stoffs dringend gebraucht werden. Mittags stehen dann Fleisch, Hülsenfrüchte und Gemüse auf dem Programm. Zusätzlich sollte man den ganzen Tag über bereits viel alkoholfreie Flüssigkeit tanken. Dann kann es losgehen.

Während der Feier sollte man dem „Masterplan“ zufolge möglichst Alkohol mit wenig Fuselölen trinken. Faustregel: Klarer Schnaps oder ein Pils ist besser als Weinbrand, Whiskey oder Weizenbier. Für den notwendigen Mineralienhaushalt empfehlen die Experten Salzstangen oder Kartoffelchips. Und natürlich ist es wichtig, zwischendurch immer mal ein Glas Wasser zu trinken und sich beim Feiern viel zu bewegen. Zwei Stunden vor dem Ende der Party muss der Alkoholkonsum aber in jedem Falle eingestellt werden, wenn man den anschließenden Kater einigermaßen zahm halten will.

Dann wird geschlafen. Aber Achtung: 4 bis 5 Stunden müssen reichen, sonst leidet der Kreislauf, betonen die Alkohol-Experten von „Men’s Health“. Nach dem Aufstehen sofort ein Glas Wasser sowie im Wechsel warm und kalt duschen. Für das Kater-Frühstück ist der berühmte Rollmops tatsächlich optimal. Wer den Fisch beim Einkaufen vergessen hat, kann sich auch mit sauren Gurken oder bunt gemischten Antipasti helfen. Auf keinen Fall Kaffee oder schwarzen Tee trinken, warnen die Fachleute, denn diese Getränke entwässern zusätzlich und mobilisieren den Kopfschmerz erst so richtig. Stattdessen lieber Fruchtschorlen – oder den Kater-Killer schlechthin: „Prairie Oyster“ – das ist eine Mischung aus 10 ml Worcestersoße, 1 Eigelb, 5 ml Tomatenketchup, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Zitronensaft und Olivenöl. Und danach ab an die frische Luft.

Kutteln gegen den „Kater“

Wer in der Sylvesternacht zu tief ins Glas geschaut hat, dem hilft vielleicht eines der international beliebtesten Hausmittel gegen Kopfschmerzen, die NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Januar-Ausgabe vorstellt: Die Deutschen schwören auf sauren Hering, Japaner auf eingelegte Pflaumen und Nordamerikaner auf Tomatensaft und rohe Eier.

Polen bevorzugen Sauregurkensaft, Niederländer setzen den Biergenuss am nächsten Morgen fort, Mexikaner essen Shrimps und Dänen nehmen größere Mengen Salz zu sich. Gewöhnungsbedürftiger ist sicherlich die Kuttelsuppe aus Rumänien oder das in Russland beliebte Ritual, sich in der Sauna mit Birkenzweigen auszupeitschen. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen will, dem empfiehlt die Redaktion, das letzte Glas lieber stehen zu lassen.

Ohne Kater ins neue Jahr

Alkoholfreie Cocktails liegen im Trend. »Wer sie selbst mischen möchte, dem empfehle ich, möglichst frische Zutaten zu verwenden«, sagte Ulf Neuhaus, Vize-Präsident der Deutschen Barkeeper-Union e.V., in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Dezember 2008. »Sie schmecken nicht nur besser, sie enthalten auch besonders viele Vitamine.«

Wer zu Hause Cocktails mixen möchte, benötige außer den Zutaten nicht viel, erklärte der Barkeeper. »Oft reicht eine Zitronenpresse. Denn viele Cocktails enthalten den Saft von Limetten oder Zitronen.« Ein Haushaltsmixer püriert Obst und vermischt die Zutaten miteinander. Auch ein klassischer Cocktail-Shaker leistet gute Dienste. »Für die nötige Kühle sorgen Eiswürfel. Sie lassen sich gut im Gefrierfach herstellen.«

Zur Nachahmung empfohlen: Der Freshmaker. Eine Limette achteln und in ein Glas geben. Zwei Teelöffel Rohrzucker hinzufügen. Beides zerstampfen. Das Glas zu gleichen Teilen mit Eiswürfeln oder zerstoßenem Eis und Gingerale auffüllen und umrühren.