Einmalhandschuhe sind Keimschleudern

Ob im Supermarkt oder beim Spaziergang: Immer mehr Menschen ziehen Einmalhandschuhe an, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Doch tatsächlich sind „nackte“ Hände hygienischer – sofern sie regelmäßig gründlich gewaschen werden. Darauf weist das R+V-Infocenter zum Welttag der Handhygiene (5. Mai) hin. Einmalhandschuhe sind Keimschleudern weiterlesen

Mehrmals täglich Händewaschen halbiert das Krankheitsrisiko

Täglich kommen die Hände mit Millionen von Bakterien, Viren und Parasiten in Kontakt. Weil Menschen viele Male stündlich ihr Gesicht berühren, können diese Keime über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen und dort Infektionen auslösen. Über die Hände werden mehr als 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten wie Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infekte übertragen. „Schutz bieten vor allem saubere Hände“, sagt Arbeitsmedizinerin Dr. Wiete Schramm, die als Expertin von TÜV Rheinland zahlreiche Unternehmen berät. Studien zeigen beispielsweise, dass gründliches Händewaschen das Risiko einer Durchfallerkrankung beinahe halbiert. Mehrmals täglich Händewaschen halbiert das Krankheitsrisiko weiterlesen

„Mehr Keim- als Krebstote in Deutschland“

„Mehr Keim- als Krebstote in Deutschland“ befürchtet der BKK-Landesverband Nordwest in Essen für die Zukunft. Es sei „höchste Zeit, der steigenden Gefahr durch Krankenhauskeime effektiv und schnell zu begegnen“, warnt die Betriebskrankenkasse gegenüber der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe). Die BKK Nordwest spricht für 3,2 Millionen Versicherte, davon 2,6 Millionen allein in NRW.

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Weniger Keime in der Küche: Spüllappen aufhängen, wegwerfen oder waschen

Einen Spüllappen haben wir wohl alle in der Küche. Oft liegt er zusammengeknüllt und feucht auf der Spüle. Spätestens wenn er anfängt zu riechen, sollte man ihn auswechseln: Eigentlich sollen Spüllappen für Sauberkeit sorgen, doch hygienisch sind sie nicht. Zumindest dann nicht, wenn sie stundenlang feucht bleiben. Was dann passiert, dazu Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

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Smartphones und Tablets: Auf Displays sammeln sich Keime, Pilze und Bakterien

Schon kleinste Kratzer auf Smartphones und Tablets reichen Keimen, Pilzen und Bakterien als Versteck und Nährboden. Sie halten sich bei Raumtemperatur mehrere Tage, Sporen von Pilzen sogar mehrere Monate. „Gesunden Menschen bereiten die Keime normalerweise keine Probleme. Erhöhte Infektionsgefahr besteht aber für Menschen mit schwachem Immunsystem oder bei Erkältungswellen“, sagt Dr. Wiete Schramm, Ärztin bei TÜV Rheinland. Sie empfiehlt, Smartphones und Tablets regelmäßig zu reinigen.

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Klimaanlagen am Arbeitsplatz: Wartung stoppt Bakterien und Keime

Wer schon einmal im Hochsommer in einem unklimatisierten Gebäude gearbeitet hat, weiß, dass die Konzentration bei brütender Hitze ziemlich leidet. In solchen Situationen hilft neben ausreichender Flüssigkeitsaufnahme nur noch eine Klimaanlage. Dabei wird unterschieden zwischen zentralen und dezentralen Anlagen. Bei Letzteren hängt in jedem Büro eine ein- und ausschaltbare Einheit, mit der sich die Temperatur regeln lässt. Bei den zentralen Anlagen gibt es Teilklimageräte, die den Raum heizen und kühlen, sowie Vollklimageräte, die zudem die Luftfeuchtigkeit regulieren. Zudem können bei entsprechend vorhandenen Filtern Pollen oder andere Schmutzpartikel aus der Luft herausgefiltert werden. Sie liefern die beste Luftqualität.

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Gefährliche Keime im Haus

Bakterien, bei denen Antibiotika nicht mehr wirken, finden sich zunehmend auch bei pflegebedürftige Menschen, die zuhause von Angehörigen betreut werden. Bedrohen sie damit auch die Familienangehörigen? Nein, sagt Harald Geese, Hygiene- und Pflege-Experte aus Erwitte, im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Für gesunde Menschen seien die gefürchteten Bakterien keine Gefahr, „ein intaktes Abwehrsystem wird damit fertig“, sagt Geese.

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In Grippezeiten natürlich vorbeugen – Essig-Essenz ist wirksam gegen Viren und Bakterien

Die Grippewelle rollt! Wenn überall geschnieft und gehustet wird, ist Vorbeugung wichtig. Viele greifen in dieser Zeit zu chemischen Spezialmitteln, um zu Hause oder am Arbeitsplatz für hygienische Sauberkeit zu sorgen. Doch auch in Grippezeiten ist es nicht nötig, die chemische Keule einzusetzen. Das Lebensmittel Essig-Essenz wirkt zuverlässig, aber natürlich gegen Viren und Bakterien. Dies haben Untersuchungen namhafter Institute (Institut für Virologie, Marburg und SGS Instituts Fresenius, Taunusstein) bestätigt*.

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„Markt“: Salmonellen und Keime im Hackfleisch – Supermärkte verkaufen teilweise schlechte Ware

Beim Einkauf von Hackfleisch an der Frischetheke in norddeutschen Supermärkten sollten Verbraucher vorsichtig sein. Schon bei nur einer Stichprobe des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins „Markt“ in sechs Supermärkten stellte sich die Hälfte des Hackfleisches als mit Keimen und anderen Krankheitserregern belastet heraus.

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Keimschleudern im Wartezimmer?

Kein Zweifel, im Wartezimmer eines Kinderarztes warten Krankheitskeime auf ihre Opfer. Trotzdem ist die Ansteckungsgefahr begrenzt. „Das Risiko, dass sich Kinder in der eigenen Familie oder im Kindergarten anstecken, ist viel größer“, sagt Dr. med. Thorsten Spranger, Kinderarzt aus Bremen, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Der Grund: Die meisten Keime fliegen nicht durch die Luft zum nächsten Opfer, sondern werden eher durch intensiven Körperkontakt übertragen. Trotzdem kann es angebracht sein, die Zeit im Wartezimmer so kurz wie möglich zu planen, zum Beispiel mit einem fest vereinbarten Termin.

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