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Lüften nach dem Kerzenschein – Giftige Verbrennungsrückstände müssen abziehen können

Der Kerzenschein in den Advents- und Weihnachtstagen hat auch eine Kehrseite: „Brennt die Kerze nicht ganz sauber ab, entstehen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Ruß. Beide Substanzen können krebserregend wirken“, erklärt Dr. Wolfgang Straff vom Umweltbundesamt Berlin in der „Apotheken Umschau“.

Nach dem Kerzenschein soll das Zimmer deshalb stets gut gelüftet werden. Zusätzlich rät Straff, nur unparfümierte Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen des Deutschen Instituts für Gütesicherung zu kaufen.

Wie Kinder lernen, mit Feuer umzugehen

Weihnachtszeit, brenzlige Zeit: Immer wieder gehen Adventskränze und Weihnachtsbäume in Flammen auf. Um Brandunfälle zu vermeiden, sollten bereits Kinder lernen, mit Feuer umzugehen. Eltern können schon mit Drei- bis Vierjährigen üben, wie sie eine Kerze anzünden und wieder löschen, sagt Adelheid Gottwald, Leiterin des Vereins „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V.“, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

„Feuer sollte für Kinder nichts Geheimnisvolles haben, damit sie nicht heimlich zündeln“, fährt sie fort. Aber: Kinder dürfen nie mit brennenden Kerzen allein gelassen werden, und Feuerzeug und Streichhölzer gehören außerhalb ihrer Reichweite. Kinder sollten auch wissen, wie sie sich im Brandfall verhalten müssen – auch wenn sie selbst gezündelt haben. Oberstes Gebot: hinauslaufen und sich in Sicherheit bringen. „Viele Kinder verstecken sich dann nämlich aus Angst. Andere wollen ihr Lieblingsspielzeug retten“, weiß Adelheid Gottwald. „Paulinchen“ rät auch zu Rauchmeldern in jeder Wohnung.