Mit der Kinderhaut zum Hautarzt

Vermutlich zwei Millionen Kinder in Deutschland leiden unter der Hautkrankheit Neurodermitis, rund 200000 an Schuppenflechte (Psoriasis). Das äußere Bild beider Krankheiten und die Beschwerden können ähnlich sein, so dass es schwierig ist, sie zu unterscheiden. „Kinder mit Hauterkrankungen sollten zu einem Dermatologen gehen, der sich mit ihrer spezifischen Hauterkrankung auskennt“, rät Ottfried Hillmann, Vorsitzender des Deutschen Psoriasis-Bundes, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Wer schon als Kind aufsässig war, tritt später erfolgreicher für seine Interessen ein

Regeln brechen und den Eltern trotzen: So deuten Kinder an, dass sie eigene Wege gehen wollen, und viele sind damit später auch erfolgreich, zum Beispiel beim Geld verdienen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine psychologische Studie. Wissenschaftler untersuchten 745 Lebensläufe. Ihr Fazit: Rebellische Kinder können besser verhandeln und für ihre Interessen eintreten.

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Ich mag dich, wie du bist: Warum Eltern Kindern dies auch mal sagen sollten, wenn sie nerven

Um eine eigene Identität zu entwickeln, ist es für Kinder wichtig, dass sie die Botschaft erfahren, auch dann in Ordnung zu sein, wenn sie anders sind als die anderen Familienmitglieder. „Sie sind eigenständige Wesen, keine Klone von uns selbst“, sagt der Münchner Erziehungsberater Hans Dusolt im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Kinder bräuchten die Grundbotschaft „Ich mag dich so, wie du bist, auch wenn mich dein Verhalten manchmal stört.“ Das, so Dusolt, „sollten Eltern ihren Kindern auch hin und wieder explizit sagen“.

Hat mein Kind ADHS?

Seit Jahresbeginn hat Bastian, 9 Jahre, immer wieder Ärger mit Lehrern, da er den Unterricht massiv stört und Stress mit Freunden, weil er sie wegen Kleinigkeiten aggressiv „anmacht“. Im Fußballverein sitzt er seit kurzem auf der Ersatzbank, da er in den ersten drei Spielen für böse Revanche-Fouls zweimal die rote Karte sah. Auch Zuhause löst er ständig Streit aus. Mittlerweile fühlen sich seine Eltern überfordert und hilflos. Sie hegen den Verdacht, er könne an ADHS leiden, wissen aber nicht so recht, an wen sie sich wenden können, um eine gesicherte Diagnose zu erhalten.

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2014: Jugendämter führten rund 124 000 Gefährdungseinschätzungen für Kinder durch

Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2014 rund 124 000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bedeutet dies einen Anstieg um 7,4 % gegenüber dem Vorjahr.

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Von allen Verfahren bewerteten die Jugendämter 18 600 eindeutig als Kindeswohlgefährdungen („akute Kindeswohlgefährdung“). Dies ist gegenüber 2013 ein Anstieg um 8,2 %. Bei 22 400 Verfahren (+ 4,7 %) konnte eine Gefährdung des Kindes nicht ausgeschlossen werden („latente Kindeswohlgefährdung“). Der stärkste Anstieg (+ 9,8 %) betrifft 41 500 Fälle, in denen die Fachkräfte des Jugendamtes zu dem Ergebnis kamen, dass zwar keine Kindeswohlgefährdung, aber ein weiterer Hilfe- oder Unterstützungsbedarf vorlag. In fast ebenso vielen Fällen (41 600) wurde weder eine Kindeswohlgefährdung noch weiterer Hilfebedarf festgestellt, allerdings mit einem geringeren Anstieg gegenüber 2013 von 6,1 %.

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Sehprobleme bei Grundschülern: jedes zehnte Kind mit Brille

Für Erstklässler ist der Schulanfang eine aufregende Zeit. Wichtig dabei: gutes Sehen. Können Kinder Buchstaben oder Bilder schlecht erkennen, sollten Eltern ihr Kind beim Augenarzt vorstellen. Denn Fehlsichtigkeit tritt häufig auf: Bundesweit trägt fast jedes zehnte Grundschulkind im Alter von sechs bis zehn Jahren eine Brille (9,5 Prozent). Das zeigen Daten der Techniker Krankenkasse (TK) für das vergangene Jahr.

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Regional betrachtet, unterscheidet sich die Zahl der Sehhilfen-Verordnungen sehr stark. In Brandenburg bekamen 7,3 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen 2014 eine Brille verordnet, im Saarland 13,6 Prozent. „Das kann darauf hindeuten, dass Fehlsichtigkeit häufig spät oder sogar gar nicht erkannt wird“, sagt Sabine Hilker, Fachreferatsleiterin Hilfsmittel bei der TK. Bei Kindergartenkindern zwischen drei und fünf Jahren ist bundesweit durchschnittlich jedes 20. Kind betroffen (4,9 Prozent). Verglichen mit Kindergartenkindern liegt der Anteil der Brillenträger bei Grundschulkindern also doppelt so hoch.

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Kleine Kampfhähne – Einschreiten oder streiten lassen?

Das ist meine! Wenn Kleinkinder um die Schaufel im Sandkasten streiten, schwillt schnell wütendes Geschrei an. Eingreifen oder nicht – vor dieser Überlegung stehen Eltern oft. Wortreiche Erklärungen und Umstimmungsversuche sind wenig sinnvoll. „Dem Kleinen in solchen Situationen Einsicht vermitteln zu wollen, ist eine Überforderung“, erklärt Dr. Claudia Wölfer, Psychologische Psychotherapeutin aus Heidelberg im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Unbedingt Sehtest vor der Einschulung machen!

Wenn Kinder die Buchstaben auf der Tafel im Klassenzimmer nur verschwommen oder die Zahlen im Rechenheft gar nicht erkennen können, dann stimmt irgendetwas mit ihren Augen nicht. Das fällt leider oft erst nach der Einschulung auf, weil viele Eltern nicht daran denken, vorher mit ihren Kindern einen Sehtest zu machen. Der ist aber schon in jungen Jahren möglich und sehr sinnvoll.

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Innerhalb weniger Jahre haben sich die Fälle von Depressionen bei Kindern verdoppelt

Noch vor wenigen Jahrzehnten galt es als ausgeschlossen, dass Kleinkinder an Depressionen erkranken können. Man ging davon aus, dass es dazu einer gewissen sprachlichen und seelischen Reife bedürfe. Heute ist klar: Zwischen Kleinkindalter und Pubertät kann sich die Seele sehr wohl verdunkeln. Was Experten beunruhigt: „Innerhalb weniger Jahre haben sich die Zahlen verdoppelt“, sagt Professor Martin Holtmann, ärztlicher Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Der dicke Po von Tims Mutter – wenn Kinder zu Plaudertaschen werden

Wer Kinder hat, kann ein Lied davon singen, wie schnell man in eine peinliche Lage kommen kann, weil der Nachwuchs flott etwas ausgeplaudert hat, das nur für die eigenen vier Wände bestimmt war. Kompetente Hilfe für die wichtigsten Tipps gesucht, um in so einer Situation, die richtigen Worte zu finden: Die Kleinen plappern ungefiltert das aus, was sie zu Hause gehört haben, ohne zu merken, wie sie ihre Eltern schnell damit in Verlegenheit bringen können, erklärt uns Stefanie Becker, Chefredakteurin vom Apothekenmagazin Baby und Familie:

kind_verplappert_sichKinder im Kindergartenalter fassen alles in Worte, was sie beschäftigt, was sie erleben, sehen oder hören und erzählen das unbekümmert weiter. Für die Eltern kann es so auch mal peinlich werden. Wenn man zum Beispiel zu Hause nebenbei sagt, dass Tims Mutter einen dicken Po hat und die Tochter oder der Sohn, das munter im Kindergarten ausplaudern.

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