Erkältungen bei Kindern richtig wahrnehmen und behandeln

In den ersten Lebensjahren erkranken Kinder an bis zu zwölf fieberhaften Infektionen pro Jahr. Erkältungen treten vor allem bei Kleinkindern viel häufiger und schwerwiegender auf als bei Erwachsenen. Warum das so ist und wie Eltern die ersten Erkältungsanzeichen ihrer Kinder richtig wahrnehmen, bei welchen Symptomen ein Kinderarzt aufgesucht werden sollte und welche selbst gelindert werden können, erklärt Prof. Dr. Philippe Stock, leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

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Immer mehr Kinder und Jugendliche mit Depressionsdiagnose

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren wird immer häufiger eine Depression diagnostiziert. Das geht aus Hochrechnungen der Barmer Krankenkasse hervor, die dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) exklusiv vorliegen. Demnach hat sich die Zahl der Betroffenen zwischen 2005 und 2017 mehr als verdoppelt. Wurde 2005 noch bei 1,14 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine Depressionsdiagnose gestellt, waren es im Jahr 2013 2,18 Prozent und 2017 bereits 2,79 Prozent. Insgesamt wurde der Hochrechnung zufolge 2017 bei mehr als 193.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren eine Depressionsdiagnose gestellt. Dabei wurde bei Mädchen fast doppelt so häufig eine Depression diagnostiziert wie bei Jungen (Mädchen: 127.672 Diagnosen, Jungen: 65.615 Diagnosen).

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Eltern chronisch kranker Kinder sollten sich rasch Wissen aneignen

Eltern von chronisch kranken Kindern tragen die Hauptlast der Versorgung – und werden schnell selbst zu Experten der jeweiligen Krankheit. „Das passiert so oder so, aber Väter und Mütter sollten dies aktiv angehen und sich Krankheitswissen aneignen“, rät Psychologin Dr. Gundula Ernst von der Medizinischen Hochschule Hannover im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Das hilft, Ärzten auf Augenhöhe zu begegnen, die richtigen Fragen zu stellen, Therapien gut zu verstehen und umzusetzen oder gar selbst Vorschläge zu machen.

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Mehr als acht von zehn Bundesbürgern fordern Impfpflicht für Kinder

87 Prozent der Bundesbürger befürworten eine Impfpflicht für Krippen- und Kindergartenkinder, 81 Prozent auch für Schulkinder. Der großen Mehrheit der Deutschen ist bewusst, dass sie sich mit Impfungen nicht nur selbst, sondern auch andere vor schweren Krankheiten schützen. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter mehr als 2.000 Bundesbürgern.

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Kindern eine bewegungsfreundliche Umgebung bieten

So gern manche Eltern bei ihrem Kind das Laufenlernen auch beschleunigen würden – forcieren können sie es nicht. „Laufanfänger immer wieder hinzustellen oder in sogenannte Lauflernhilfen zu stecken, bringt nichts“, betont Dr. Burkhard Lawrenz, Kinder- und Jugendarzt in Arnsberg, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Viel wichtiger ist, den Kleinen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich sicher und frei bewegen und ausprobieren können.

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Typ-2-Diabetes – Höheres Risiko für Kinder mit starkem Übergewicht

Während Typ-2-Diabetes früher noch der „Alterszucker“ war, betrifft die Stoffwechselerkrankung heute immer mehr junge Menschen. Kinder mit starkem Übergewicht haben im Vergleich zu normalgewichtigen Altersgenossen ein viermal höheres Risiko. Das lassen die Ergebnisse einer britischen Studie vermuten, für die elektronische Krankenakten von knapp 370.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 15 Jahren ausgewertet wurden.

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Mangelernährung verzögert kindliche Entwicklung – Auswirkungen auf Lernfähigkeit und Sozialverhalten

Wenn Kinder in den ersten fünf Lebensjahren unter Hunger oder einer mangelhaften Ernährung leiden, fällt ihnen beim Übergang in die Schule das Lernen schwerer. Auch die soziale Entwicklung ist häufig verzögert, lassen die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Universitäten Georgetown und Virginia in den Vereinigten Staaten vermuten.

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Regeln: Weniger ist mehr – Eltern sollten sorgfältig abwägen, welche Regeln sie aufstellen

Regeln im Familienalltag sind wichtig – jedoch sollten Eltern damit eher sparsam umgehen. Diplom-Psychologin Michaela Dörffling aus München rät im Apothekenmagazin „Baby und Familie“, sich genau zu überlegen, welche Regeln man aufstellt, nach dem Motto: Weniger ist mehr. Und: Ist mir etwas wirklich wichtig oder will ich es, weil „man“ oder vielleicht die Oma das so will? „Es ist um vieles anstrengender, Dinge durchzusetzen, die einem eigentlich nicht wichtig sind.“

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Diagnose Alkoholmissbrauch: 2 % weniger Kinder und Jugendliche im Jahr 2015 stationär behandelt

Im Jahr 2015 wurden 21 907 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Krankenhausdiagnosestatistik weiter mitteilt, waren das 2,2 % weniger als 2014. Bezogen auf 100 000 Einwohner dieser Altersklasse sank ihre Anzahl von 286 auf 277 (- 2,9 %) gegenüber dem Vorjahr. Dabei ging der entsprechende Wert bei Mädchen und jungen Frauen um 2,1 % zurück (auf 240 Fälle je 100 000 Einwohner), bei Jungen und jungen Männern verringerte er sich um 3,6 % (auf 313 Fälle je 100 000 Einwohner). 69 % der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden mussten, waren noch keine 18 Jahre alt.

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Kinderhilfswerk mahnt Eltern zu mehr Gelassenheit bei der Erziehung

geschwister

Anlässlich des Weltkindertags 2016 an diesem Dienstag rät das Deutsche Kinderhilfswerk zu mehr Gelassenheit bei der Kindererziehung. Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, sagte in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag): „Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit vielfältigen Fähigkeiten. Deshalb kommt es in erster Linie darauf an, dass wir ihnen helfen, stark und gleichberechtigt zu sein.“ Eine Schlüsselrolle habe dabei das Elternhaus inne, so Krüger weiter. „Kinder brauchen ein Zuhause, das sie fördert und in ihrer Entwicklung unterstützt“, forderte er. Viele Eltern leisteten das „ganz hervorragend“, lobte der Präsident des Kinderhilfswerks. Doch es gebe auch viele, denen das noch nicht gelänge, sagte Krüger, sei es „aus Zeitnot, Geldknappheit, Unwissenheit oder weil sie schlicht überfordert“ seien. „Diese Eltern müssen wir stärker unterstützen“, forderte er.

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