Dez 03
Ein Großteil der Knochenbrüche bei Kindern lässt sich einfacher behandeln als bei Erwachsenen. Denn Kinderknochen sind biegsam - wie junge Äste. Die Knochenhaut ist noch so elastisch, dass sie unter großem Druck nicht reißt, wohl aber der darunter liegende Knochenschaft. Deshalb sprechen Ärzte auch von “Grünholz-Frakturen.” Bei intakter Knochenhaut ist den Bruchstücken damit ein Weg vorgegeben, wie sie heilen sollen, erklärt Dr. Markus Keßler, Leiter der kindertraumatologischen Sprechstunde an der Kinderchirurgie des Uniklinikums Heidelberg im Apothekenmagazin “Baby und Familie”.
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Okt 29
Milch macht Knochen stark. Noch kräftiger aber werden sie, wenn Kinder zudem täglich gut 100 Gramm Fleisch oder andere eiweißreiche Lebensmittel, etwa Fische, und Hülsenfrüchte, essen, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Die Erkenntnis geht auf eine Arbeit von Forschern der Boston University School of Medicine (USA) zurück. Sie untersuchten 106 Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren und beobachteten sie zwölf Jahre lang.
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Okt 27
Angesichts der umfangreichen Berichterstattung zum Welt-Osteoporose-Tag am 20.10. weist der Bundesverband HPP Deutschland e.V. darauf hin, dass nicht nur ein Mangel an Kalzium für ein erhöhtes Knochenbruch-Risiko verantwortlich sein kann. Auch andere Stoffwechselstörungen können zu einem Ungleichgewicht im Mineralhaushalt und damit zu einem Abbau der Knochensubstanz führen. Eine davon ist die Hypophosphatasie (HPP).
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Okt 24
Anlässlich des Welt-Osteoporosetags stellt WIPIG – Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen den „Ratgeber Osteoporose“ vor. Bei einem Osteoporose-Patiententag an der Münchner Universität am 25. Oktober 2008 wird WIPIG diesen Präventions-Ratgeber an Interessierte und Betroffene ausgeben.
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Okt 13
Osteoporose (Knochenschwund) ist die mit Abstand häufigste Erkrankung des Knochengerüstes: Der Knochen verliert seine Stabilität und Belastbarkeit. In Folge treten aus geringstem Anlass Brüche auf, die oftmals von starken Schmerzen begleitet sind und den Betroffenen in seiner Lebensqualität erheblich einschränken. Die Stoffwechsel-Erkrankung des Knochens, an der aktuellen Studien zufolge rund ein Viertel der heute über 50-Jährigen leidet, kann von einem Spezialisten rechtzeitig erkannt und individuell behandelt werden.
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Sep 04
Ein Rheumatologe an der Universitäts-Kinderklinik Würzburg hat eine neue Ursache für Knochenentzündungen schon im Kindesalter entdeckt. Im Rahmen von Untersuchungen zur seltenen Knochenstoffwechselstörung Hypophosphatasie (HPP), die durch den Mangel des Enzyms alkalische Phosphatase (aP) verursacht wird und gewöhnlich mit Knochenbrüchen und -deformationen sowie Zahnausfall einhergeht, fand Prof. Hermann Girschick heraus, dass ein Mangel an aP auch zu entzündlichen Veränderungen in den Knochen führen kann.
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