Ärzte der Welt ficht Patent auf Krebstherapie an

Der Kampf gegen Wucherpreise für lebenswichtige Medikamente geht in die nächste Runde: Ärzte der Welt hat beim Europäischen Patentamt in München eine Beschwerde gegen ein Patent auf eine neue Methode zur Behandlung von Blutkrebs eingereicht.

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Gesundheitskosten für Flüchtlinge

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Für jeden Flüchtling bringen die Kommunen in NRW im Schnitt 660 Euro im Jahr an Gesundheitskosten auf. Das hat eine aktuelle WDR-Recherche ergeben. Die 660 Euro sind ein statistischer Mittelwert – die tatsächlichen Kosten pro Kommune können deutlich variieren. So zahlte beispielsweise Rheinberg im kompletten Jahr 2015 nur 120 Euro pro Flüchtling an Gesundheitskosten, in Unna waren es dagegen 3.360 Euro. Die meisten Kommunen haben Kosten zwischen 500 und 800 Euro pro Jahr und Flüchtling. (Zum Vergleich: Im Jahr 2014 lagen die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung bei rund 2.800 Euro pro Kassenpatient.)

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Kosten der elektronischen Gesundheitskarte explodieren – Versicherte bezahlen mit höheren Kassenbeiträgen

Nach den neuen Hiobsnachrichten über Sicherheitsprobleme und Mehrkosten bei der elektronischen Gesundheitskarte fordert die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) erneut den Stopp des eGK-Projekts. Es sei unverantwortlich, weiterhin die Beiträge der gesetzlich Krankenversicherten zu verschwenden und das Pleiteprojekt nun auch noch mit steigenden Kassenbeiträgen zu finanzieren.

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Warum viele Medikamente so teuer sind

Wer zum Arzt geht, hofft auf schnelle Besserung. Vor allem, wenn der Doktor Medikamente verschreibt. Angesichts der Tatsache, dass es allein in Deutschland inzwischen rund 100.000 Arzneimittel gibt, stellt sich aber immer öfter die Frage: Welche Medizin ist eigentlich die richtige? Und warum muss ich in der Apotheke mal eine Zuzahlung leisten und mal nicht?

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In den USA verschlingen die Kosten für Diabetes ein Fünftel des Gesundheitsetats

In den USA werden jährlich 140 Milliarden Dollar, das sind rund 20 Prozent des gesamten Gesundheitsetats, für die Behandlung von Diabetes ausgegeben. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Senioren treiben die Gesundheitskosten nicht

Seit Jahren steigen die Beiträge der Krankenkassen. Politiker erklären das gern mit dem steigenden Alter der Versicherten. Dem widersprechen jetzt Forscher des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Nach diesen AOK-Berechnungen lassen die Senioren die Gesundheitskosten nur um 0,4 Prozent pro Jahr steigen. Das aktuelle Ausgabenplus der Kassen liegt aber im Schnitt bei jährlich 3,7 Prozent.

Non-Compliance verursacht vermeidbare Kosten bei Krankenkassen

Mangelnde Therapietreue, auch Non-Compliance genannt, ist für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) teuer. Die direkten Kosten der Non-Compliance, etwa durch Krankenhauseinweisungen, werden auf jährlich mehrere Milliarden Euro geschätzt. Hinzu kommen indirekte Kosten, beispielsweise wenn eine Erkrankung nicht ausreichend behandelt und der Patient deshalb arbeitsunfähig wird. Detaillierte Zahlen zu den Kosten der Non-Compliance in Deutschland gibt es bislang nicht.

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Transplantationsmediziner fordern höhere Pauschalen für Organentnahmen

Die Kosten für Organentnahmen seien durch die Pauschalen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) nicht gedeckt, so der Direktor des Transplantationszentrums am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Prof. Björn Nashan, in der Nachrichtensendung „NDR aktuell“ im NDR Fernsehen. Die DSO zahlt den Krankenhäusern für eine Multi-Organentnahme höchstens eine Pauschale von 3506 Euro. Die Höhe der Pauschalen wird vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Bundesärztekammer festgelegt.

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Im Alter wachsen die Kosten des Premiumservice beim Arzt vielen über den Kopf

Um 52 Prozent sind die Versicherungsprämien der privaten Krankenkassen (PKV) zwischen 1997 und 2008 gestiegen. Gesetzlich Versicherte mussten im gleichen Zeitraum nur 30 Prozent mehr bezahlen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Besonders überrascht werden viele ältere Privatversicherte: Nach 20 Jahren Mitgliedschaft können sich ihre Beiträge mehr als verdreifachen. Die Rückkehr in eine gesetzliche Krankenversicherung ist nach dem 55. Lebensjahr so gut wie unmöglich.

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Staat kassiert oft mehr als Hersteller bekommen

Man mag es kaum glauben: Es gibt einen Festbetrag für ein Arzneimittel, der auf der Ebene des einheitlichen Abgabepreises des pharmazeutischen Unternehmers (ApU) lediglich 42 Cent beträgt. Und das ist der ApU einer Packung mit 10 Tabletten mit dem Wirkstoff Doxycyclin. Dieses hoch wirksame Antibiotikum wird gegen eine Vielzahl bakterieller Infektionen eingesetzt. Der Apothekenverkaufspreis (AVP) dieses Präparats beläuft sich auf 10,22 Euro. Wegen des intensiven Preiswettbewerbs im Generikamarkt bringen mehrere Hersteller es jedoch sogar für 38 Cent auf den Markt, wodurch sich der AVP auf 10,17 Euro reduziert.

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